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Neue Technik soll Unfallzahlen halbieren

- Initiative Mercedes-Benz Safety Technology für Nutzfahrzeuge
- Active Brake Assist: neuer Lebensretter für schwere Lkw
- Safety Truck, Safety Coach und Safety Van jeweils führend
- Vernetzung der Entwicklung schafft einzigartiges Know-how
- Sicherheitstechnik gezielt auf Anforderungen entwickelt
- Passive Sicherheit perfektioniert, einzigartige Rettungsleitfäden
Stuttgart, 05.09.2006
Mit neuen Sicherheitstechniken lassen sich die Unfallzahlen bei
Nutzfahrzeugen halbieren und Unfallfolgen drastisch vermindern.
Dies zeigen verschiedene Untersuchungen sowie die Vorführungen
der nach Expertenmeinung sichersten Nutzfahrzeuge der Welt: Mercedes-Benz
Safety Truck Mercedes-Benz, Safety Coach und Mercedes-Benz Safety
Van!
Größtmögliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer
gehört zu den Grundwerten der Marke Mercedes-Benz. Fast alle
modernen Sicherheitseinrichtungen für Nutzfahrzeuge und Pkw
sind erstmals in Fahrzeugen von Mercedes-Benz eingesetzt worden.
Vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung ist der neue
Active Brake Assist (Notbrems-Assistenten), der ab sofort optional
im Schwer-Lkw Actros zum Einsatz kommt. Der Active Brake Assistent
ist ein wesentlicher Baustein der Initiative Mercedes-Benz Safety
Technology für Nutzfahrzeuge. Unter diesem Begriff sind Safety
Truck, Safety Coach und Safety Van zusammengefasst. Sie vereinen
alle derzeit lieferbaren Assistenz- und Sicherheitssysteme. Das
Besondere daran: Es handelt sich nicht um futuristische Studien,
jedes dieser Fahrzeuge kann bei jedem Partner von Mercedes-Benz
bereits jetzt erworben werden. Alle drei sind ein weiterer Schritt
bei der Umsetzung einer Vision in die Realität, der Vision
vom unfallfreien Fahren.
Active Brake Assist: neuer Lebensretter
für schwere
Lkw
Vorläufiger Höhepunkt der Erfindung von Sicherheitssystemen
von Mercedes-Benz ist der neue Active Brake Assist, entwickelt
unter dem Begriff Notbrems-Assistent. Mit ihm läutet Mercedes-Benz
eine neue Phase in der Geschichte der Sicherheitssysteme ein: Erstmals
bremst ein Fahrzeug bei drohender Gefahr ohne Zutun des Fahrers
selbstständig mit einer Notbremsung. Das wegweisende Sicherheitssystem
Active Brake Assist gibt es zurzeit nur von Mercedes-Benz. Die
Vorhersage ist nahezu zwingend: Der Active Brake Assist wird Leben
retten.
Das neue Assistenzsystem Active Brake Assist (Notbrems-Assistent)
basiert auf dem vorhandenen Radarsystem der Telligent-Abstandsregelung.
Sie hat sich bereits seit Jahren für automatische Anpassungsbremsungen
bewährt, um den notwendigen Abstand bei Fahrten auf Autobahnen
und Fernstraßen einzuhalten. Der Active Brake Assist geht
jedoch einen großen Schritt weiter: Bei der akuten Gefahr
eines Auffahrunfalls auf ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug
löst er automatisch eine Vollbremsung aus. Er nutzt zu diesem
Zweck die Radarsensoren der Abstandsregelung, die innerhalb eines
Bereichs von 7-150 m in der Fahrspur vor dem Lkw fahrende Hindernisse
in einer Breite von drei Grad erkennen und fortlaufend die Differenz-Geschwindigkeit
zum vorausfahrenden Fahrzeug ermitteln.
Ist bei unverändert beibehaltener Verkehrssituation ein Unfall
unvermeidlich, wird der Fahrer zunächst optisch durch ein
rot aufleuchtendes Dreieck sowie auch akustisch gewarnt. Bei Verschärfung
der Kollisionsgefahr kommt eine Teilbremsung mit einer Bremsleistung
von 30 Prozent hinzu. Reagiert der Fahrer nicht, leitet das System
danach selbstständig eine Vollbremsung ein.
Kollisionsfolgen erheblich vermindert
Der Active Brake Assist kann Unfälle zwar nicht immer aktiv
verhindern, jedoch verringert er zumindest die Schwere von Unfallfolgen
erheblich durch das Einsetzen der vollen Bremsleistung und eine
deutlich niedrigere Kollisions-Geschwindigkeit. Durch abgestufte
Warnhinweise alarmiert das System außerdem den Fahrer, der
seinerseits dadurch nach Möglichkeit noch ein Ausweichmanöver
zur Vermeidung eines Unfalls einleiten kann. Da Auffahrunfälle
ein Schwerpunkt im Unfallgeschehen des schweren Güterfernverkehrs
auf europäischen Straßen sind, erwarten die Entwickler
durch einen flächendeckenden Einsatz des Active Brake Assist
eine spürbare Verringerung der Unfälle mit Todesfolge
und schweren Verletzungen – der Active Brake Assist wird
Leben retten. Mit Sicherheit.
Eingang in andere Fahrzeuggattungen vorhersehbar
Der neue Active Brake Assist im Schwer-Lkw Mercedes-Benz Actros
markiert den vorläufigen Höhepunkt der Entwicklung neuer
Sicherheitssysteme durch die Ingenieure von Mercedes-Benz. Sie
findet mit der Markteinführung des Active Brake Assist keinen
Abschluss: So sind bereits für die nahe Zukunft weitere Sicherheitssysteme
in Vorbereitung. Auch liegt es auf der Hand, dass der Active Brake
Assist in einem nächsten Schritt Eingang in andere Fahrzeuge
mit Mercedes-Stern finden wird, etwa in Reise-Omnibusse.
Vernetzung der Entwicklung schafft einzigartiges Know-how
Der schnellstmögliche Transfer von neuen Sicherheitssystemen
in andere Fahrzeuge liegt bei Mercedes-Benz auf der Hand: Keine
andere Marke hat ein vergleichbar breit angelegtes Angebot von
Lkw, Omnibussen und Transportern. Innerhalb des Geschäftsfelds
Nutzfahrzeuge vollzieht sich ihre Entwicklung nicht unabhängig
voneinander – die einzelnen Sparten sind jeweils über
die Aktivitäten der anderen informiert.
Damit ist nicht nur ein stetiger Informationsfluss untereinander
gewährleistet, sondern man profitiert auch unmittelbar voneinander:
So werden etwa in den Omnibussen von Mercedes-Benz ähnliche
Systeme verwendet wie in den Lkw. Aus dieser engen Vernetzung entwickelt
sich ein einzigartiges Know-how über Fahrzeuggattungen hinweg.
Parallel dazu profitieren vor allem die Transporter mit Stern
in der Sicherheitstechnik nicht nur von den Nutzfahrzeugen, sondern
ebenso von den in Größe und Fahrdynamik eher mit ihnen
verwandten Pkw. Und alle Fahrzeugbereiche nutzen die intensive
Forschungstätigkeit des Konzerns DaimlerChrysler.
Milliarden Euro fließen jedes
Jahr in die Entwicklung
Dies schafft einen nicht nur im Nutzfahrzeugbau sondern für
die gesamte Automobilindustrie unvergleichlichen Wissens- und Kenntnisstand,
der fortlaufend weiterentwickelt wird und die führende Rolle
von Mercedes-Benz in der Sicherheitsentwicklung weiter ausbaut.
Rund sechs Milliarden Euro investiert der Konzern DaimlerChrysler
jedes Jahr insgesamt in Forschung und Entwicklung, etwa eine Milliarde
Euro davon entfällt auf die Nutzfahrzeuge. Von diesen Beträgen
fließt ein großer Teil in die Entwicklung der Sicherheitstechnik.
Die Vielfalt der Nutzfahrzeuge stellen die Entwickler dabei im
Vergleich zum Pkw vor besondere Herausforderungen. So umfasst allein
die Spanne der zulässigen Gesamtgewichte eine enorme Breite
von knapp drei bis 40 Tonnen, mit einer entsprechend völlig
unterschiedlichen Fahrdynamik. Hinzu kommen in jeder Baureihe unterschiedliche
Radstände, Längen und Höhen. Dazu addieren sich
nicht nur verschiedene Achskonfigurationen, sondern auch der Betrieb
mit Anhängern und Sattelaufliegern sowie mit verschiedensten
Aufbauten. Der unterschiedliche Auslastungsgrad und damit verbunden
sehr unterschiedliche Höhen des jeweiligen Fahrzeug-Schwerpunkts
sind weitere Hürden. So liegt zum Beispiel die Nutzlast eines
schweren Lkw deutlich höher als sein Eigengewicht.
Safety Truck, Coach und Van in Sicherheitstechnik
führend
Vor diesem Hintergrund ist es zwar mit großem Aufwand verbunden,
jedoch kein Zufall, wenn die Initiative Mercedes-Benz Safety Technology
gleichermaßen Lkw, Omnibusse und Transporter umfasst und
zu drei Fahrzeugen führt, die jeweils in ihrem Segment einen
unübertroffenen Stand der Sicherheitstechnik demonstrieren.
Sowohl Safety Truck als auch Safety Coach und Safety Van nehmen – nicht
nur mit Blick auf die Sicherheit – eine führende Position
ein.
Umfassende Sicherheitstechnik gezielt auf jeweilige Anforderungen
Die Entwickler treiben die Sicherheitstechnik dabei gezielt mit
Blick auf die Anforderungen des einzelnen Fahrzeugsegments voran.
Identisch ist dabei eine sehr umfangreiche Basistechnik: Lkw, Omnibus
und Transporter verfügen gleichermaßen über innenbelüftete
Scheibenbremsen rundum, Anti-Blockier-System ABS, Antriebs-Schlupfregelung
ASR, Bremsassistent sowie eine elektronisch geregelte Bremsanlage
zur gezielten und beladungsabhängigen Verteilung der Bremskraft.
Dies bezieht beim Lkw auch den Sattelauflieger mit ein.
Darüber hinaus orientieren sich die Serienausstattungen an
den typischen Einsatzbedingungen. Beim Schwer-Lkw Mercedes-Benz
Actros zählen zum Beispiel ein Tempomat sowie ein Brems-Tempomat
zum Serienumfang. Er hält eine zuvor eingestellte Geschwindigkeit
auch bergab im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten konstant.
Hinzu kommt der Anfahr-Assistent AAS, der versehentliches Zurückrollen
beim Anfahren am Berg während dem Wechsel vom Brems- auf das
Gaspedal verhindert.
Beim Reisebus Mercedes-Benz Travego ergänzt dagegen ein Retarder
als verschleißlose Zusatzbremse die Serienausstattung, ebenso
der Dauerbremslimiter DBL. Er unterbindet ein versehentliches Überschreiten
der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen bei
Bergabfahrt. Höhepunkt beim Reisebus ist die serienmäßige
Ausstattung mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP.
Der Transporter Mercedes-Benz Sprinter mit seinen sehr unterschiedlichen
Beladungsverhältnissen verfügt in allen Varianten zusätzlich
serienmäßig über Adaptive ESP. Dieses Elektronische
Stabilitätsprogramm reagiert besonders feinfühlig, da
es Änderungen des Fahrzeuggewichts und des Schwerpunkts berücksichtigt.
Individuelle Sonderausstattungen
für jedes Segment
Ebenso gezielt auf die einzelnen Fahrzeugsegmente und die dort
typischen Einsatzbedingungen entwickeln die Ingenieure auch die
optionalen Sicherheitsausstattungen. Beim überwiegend im Fernverkehr
eingesetzten Mercedes-Benz Actros gehört dazu etwa die Telligent-Abstandsregelung,
die einen zuvor eingestellten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug
konstant hält. Der Telligent-Spurassistent warnt den Fahrer,
droht der Lkw die Fahrbahn ungewollt zu verlassen. Die Telligent-Stabilitätsregelung
verhindert gefährliches Schleudern im Rahmen der physikalischen
Grenzen. Die Wankregelung verändert abhängig von Beladung,
Fahrsituation und Straßenbeschaffenheit in Sekundenbruchteilen
die Härte der Stoßdämpfung. Xenon-Scheinwerfer
verschaffen dem Fahrer nachts eine überragende Sicht, ein
Retarder dient auf Wunsch als zusätzliche verschleißlose
Bremse. Lkw mit der optionalen Single-Bereifung verfügen über
eine Reifendruck-Kontrollanlage. Hinzu kommt nun der neue Active
Brake Assist für selbstständige Vollbremsungen bei drohenden
Auffahrunfällen auf vorausfahrende Fahrzeuge.
Safety-Package für den Actros
zum attraktiven Preis
Die drei Fahrer-Assistenzsysteme Abstandsregelung, Spurassistent
und Stabilitätsregelung bündelt Mercedes-Benz zusammen
mit einem Fahrer-Airbag zu einem Safety-Package zum besonders attraktiven
Preis, etwa 40 Prozent unter einer Einzelbestellung der drei Systeme.
Der seit kurzem lieferbare Abstands-Regeltempomat hält auf
Wunsch beim Reisebus Mercedes-Benz Travego die vorgewählte
Distanz zum Vordermann ein. Auch hier warnt optional seit jüngster
Zeit der Spurassistent rechtzeitig vor dem ungewollten Verlassen
der Fahrbahn und Xenon-Scheinwerfer erhöhen die Sicht bei
Nacht.
Xenon-Licht gibt es auf Wunsch auch im neuen Transporter Sprinter.
Dies ist in seiner Klasse ebenso eine Weltpremiere wie das auf
Wunsch lieferbare Kurven- und Abbiegelicht und die ebenfalls optionale
Reifendruck-Kontrollanlage. Ein Anfahrassistent gegen versehentliches
Zurückrollen beim Start am Berg steht ebenso in der Liste
der lieferbaren Sonderausstattungen wie ein Tempomat.
Sicherheit, die jeder kaufen kann
Die drei Modelle Safety Truck Actros, Safety Coach Travego und
Safety Van Sprinter vereinen die aufgeführten serienmäßigen
und optionalen Sicherheitsausstattungen. Nach Expertenmeinungen
handelt es sich um die jeweils sichersten Fahrzeuge der Welt in
ihrem jeweiligen Segment. Der große Vorteil: Alle drei sind
keine fernen Studien, sie verfügen über Sicherheit, die
jeder heute schon kaufen kann. Gleichbedeutend mit mehr Sicherheit
für alle Verkehrsteilnehmer.
Aktive Sicherheit hilft Unfälle
verhindern
Alle genannten serienmäßigen und optionalen Sicherheitsausstattungen
und Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer bei seiner anspruchsvollen
Tätigkeit im dichten Verkehr. Sie alle zählen damit zum
Bereich der aktiven Sicherheit, also zu den Ausstattungen, die
Unfälle bereits im Vorfeld verhindern sollen. Vor genau 40
Jahren haben im Jahr 1966 erstmals die Sicherheitsforscher der
damaligen Daimler-Benz AG die Begriffe aktive und passive Sicherheit
geprägt und damit ein bis heute gültiges Sicherheitsschema.
Aus diesem Grundgedanken entwickelten die Ingenieure zahlreiche
Sicherheitssysteme, von denen alle Verkehrsteilnehmer profitieren.
Lag der Schwerpunkt in der Zeit vor 1966 auf passiven Systemen
wie der Sicherheits-Fahrgastzelle, der Sicherheitslenkung oder
einem entschärften Cockpit gegen Verletzungen bei Unfällen
(sämtlich Premieren bei Mercedes-Benz), so schoben sich bald
die Aspekte der aktiven Sicherheit in den Vordergrund, ohne dabei
die Weiterentwicklung der passiven Sicherheit zu vernachlässigen.
Ein kleiner Auszug aus der Geschichte der Nutzfahrzeug-Sicherheitstechnik
belegt die führende Rolle, die Mercedes-Benz darin seit vielen
Jahren einnimmt:
- 1981: Anti-Blockier-System ABS für Lkw und Omnibusse,
- 1985: Elektro-Pneumatische Schaltung EPS in schweren Lkw,
- 1995: Transporter Sprinter serienmäßig mit Scheibenbremsen
rundum und ABS,
- 2000: schrittweise Einführung von Assistenzsystemen beim
Actros,
- 2003: die Transporter Sprinter, Vito sowie alle Reisebusse
der neuen Generation serienmäßig mit ESP ausgestattet,
- 2005: Abstandsregel-Tempomat und Spurassistent optional für
den Reisebus Travego,
- 2006: optionale Einführung Active Brake Assist im Actros,
adaptive ESP serienmäßig in Sprinter und Vito/Viano.
Diese beeindruckende Liste der Premieren in den Nutzfahrzeugen
mit Mercedes-Stern ließe sich mühelos um weitere Punkte
erweitern.
Fahrerorientierte Cockpits mit perfekter Ergonomie
Zur aktiven Sicherheit zählt ebenfalls Bedienungssicherheit,
ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Entwicklung von Fahrzeugen
bei Mercedes-Benz. Ob bei Lkw, Omnibus oder Transporter: Die fahrerorientierten
Cockpits mit perfekter Ergonomie und ausgefeilten Ablagekonzepten
zählen zu den Vorbildern ihrer Klasse. Sitz und Sitzposition
sind ebenso hoch entwickelt wie die Armaturen und die Anordnung
der Bedienungselemente. Ob Heizung, Lüftung und Klimatisierung
oder die Sicht – ein Mercedes-Benz rangiert jeweils an der
Spitze.
Die Rolle als Pionier nimmt die Marke ebenfalls bei der Bedienungserleichterung
für den Fahrer beim Thema Schaltung und Getriebe ein. Das
gilt sowohl für halbautomatisierte und vollautomatisierte
Getriebe in schweren Lkw wie die Schaltung mit Joystick in Omnibussen
oder einem vollautomatischen Getriebe mit Wandler im Transporter:
Hier hatten und haben auch heute Lkw, Omnibusse und Transporter
mit Mercedes-Stern die Nase vorn.
Nicht zuletzt offeriert Mercedes-Benz ein einzigartiges Angebot
an Schulungen für Fahrer von Lkw, Omnibussen und Transportern.
Im Mittelpunkt steht neben dem wirtschaftlichen Umgang mit dem
Fahrzeug auch hier die Sicherheit. Das Mercedes-Benz Driver-Training
für Lkw-Fahrer ist mit rund 65 000 Teilnehmern aus Deutschland
und Europa im Jahr die größte Schulungseinrichtung dieser
Art für Lkw-Fahrer weltweit.
Passive Sicherheit perfektioniert,
einzigartige Rettungsleitfäden
Doch auch perfekte Systeme der aktiven Sicherheit und umfassende
Trainings können einen Unfall nicht völlig ausschließen.
Deshalb ist parallel zu ihrer Entstehung die Entwicklung der passiven
Sicherheit energisch vorangetrieben worden. Ob Fahrerhäuser
von Lkw, Aufbauten von Omnibussen oder Karosserien von Transportern:
Bei ihrer Konstruktion wird auf höchstmögliche Sicherheit
geachtet. Sie sind crashoptimiert und dienen im Fall eines Unfalls
als schützender Kokon für den Fahrer und eventuelle Passagiere.
Passive Rückhaltesysteme wie Sicherheitsgurte, Kopfstützen
und Airbags werden ebenfalls fortlaufend perfektioniert.
Mercedes-Benz lässt Fahrer und Passagiere auch im Fall eines
schweren Unfalls nicht im Stich. Einzigartig sind die Rettungs-Leitfäden
für Lkw und Transporter: Sie geben den Rettungskräften
wertvolle Tipps und umfassende technische Hinweise zur Rettung
von Personen. Um auch in diesem Fall für alle Beteiligten
größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten – bis
hin zum Eigenschutz der Rettungskräfte – können
Rettungsdienste diese Leitfäden kostenlos im Internet abrufen.
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