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Mercedes
Benz hält den Klimawandel im Blick
Das Thema Umwelt lässt sich
in vier Kernbereiche untergliedern:
CO²-Emissionen, Feinstaub, Recycling und Ökobilanz. CO²-Emissionen
DaimlerChrysler engagiert sich in der Entwicklung neuer Motoren
seit jeher für saubere Antriebe.
Der schonende Umgang mit Ressourcen im Sinne der Nachhaltigkeit
und damit ökologisch
und ökonomisch vertretbare Produkte sind seit Jahren fester
Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Jährliche Investitionen in Milliardenhöhe sollen auch
zukünftig zur Verminderung der
CO²-Emissionen beitragen. Bisher wurden bereits erhebliche
Erfolge in der Reduzierung des
Flottenverbrauchs erreicht: von 1990 bis 2005 waren es 30 % - bei
gleichzeitiger Leistungssteigerung
und erheblichen Verbesserungen bei den Emissionen und der Fahrzeugsicherheit.
Feinstaub
Seit dem 1. März 2007 gilt die „Verordnung zum Erlass
und zur Änderung von Vorschriften über
die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge“ (Plakettenverordnung).
In der Feinstaubbilanz
sind wir mit der Produktpalette von Mercedes-Benz Pkw sehr gut
aufgestellt. Nicht zuletzt
sorgt der serienmäßige Dieselpartikelfilter in unseren
Dieselfahrzeugen dafür, dass alle aktuell
produzierten Pkw eine grüne Plakette erhalten.
Recyclingfähigkeit
und Recycling
Für die Entwicklung neuer Fahrzeuge werden überwiegend
Materialien verwendet, die sich
durch geringen Ressourcenverbrauch, niedrigen Energiebedarf und
gute Recyclingeigenschaften
auszeichnen. Die C-Klasse Limousine entspricht damit bereits heute
der ab dem Jahr 2015
vorgesehenen EU-Recyclingvorschrift von 95 Prozent (bei maximal
zehn Prozent energetischer
Verwertung).
Auch in den Bereichen Vertrieb und After-Sales werden hohe Umweltstandards
in Umweltmanagementsystemen verankert. Bei den Händlern nimmt
DaimlerChrysler
seine Produktverantwortung durch das MeRSy Recyclingsystem für
Werkstattabfälle, Fahrzeug-
Alt- und Garantieteile sowie für Verpackungsmaterial wahr.
Mit dem 1993 eingeführten Rücknahmesystem hat die DaimlerChrysler
AG auch im Bereich der
Werkstattentsorgung und des Recyclings eine Vorbildfunktion innerhalb
der Automobilbranche
inne. Diese beispielhafte Serviceleistung im Automobilbau wird
durchgängig bis zum Kunden
angewandt. Die in den Betrieben gesammelten Abfälle, die bei
Wartung/Reparatur unserer
Produkte anfallen, werden über ein bundesweit organisiertes
Netz abgeholt, aufbereitet und der
Wiederverwertung zugeführt.
Ökobilanz
Entscheidend für die Verbesserung der Umweltverträglichkeit
eines Fahrzeugs ist, die Belastung
der Umwelt durch Emissionen und Ressourcenverbrauch über den
gesamten Lebenszyklus
zu reduzieren. Hier rangieren einige unserer Fahrzeuge auf den
vorderen Plätzen.
Der Entwicklung der A-Klasse beispielsweise lag ein ganzheitliches
Umweltkonzept zugrunde,
das den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs berücksichtigt.
So verringern sich durch zahlreiche
Maßnahmen die Emissionen bei Herstellung und Nutzung der
aktuellen A-Klasse gegenüber
dem Vorgängermodell um ca. 17 Prozent.
Die Abbildung soll Ihnen die Einflussfaktoren auf die Ökobilanz
unserer Fahrzeuge am Beispiel
der neuen C-Klasse verdeutlichen.
 Das Umweltzertifikat
Die positive Ökobilanz unserer Fahrzeuge wird uns mit dem
Umweltzertifikat auch von unabhängigen
Experten bescheinigt. Bei der Bewertung der Produkte berücksichtigen
die Fachleute
nicht nur fahrzeugspezifische Eigenschaften wie Kraftstoffverbrauch
sowie Abgas- und Geräuschemissionen,
sondern auch Umweltkriterien aus Produktion, Logistik, Recyclingfähigkeit
und dem Umweltmanagement des Herstellers. Das Zertifikat bekommen
nur Fahrzeuge, die
bei allen Bewertungskriterien mindestens 90 Prozent des maximal
erreichbaren Ergebnisses
erzielen.
Erst 15 Automobilmodelle weltweit haben bislang das Umweltzertifikat
erhalten, darunter die
Mercedes-Benz Modelle A 160 CDI in der Kompaktklasse und B 200
CDI bei den Kompaktvans,
die C-Klasse sowie die S-Klasse.
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