Zweimillionstes Fahrzeug im DaimlerChrysler Werk Rastatt produziert
Rastatt, 23. Juli 2007
Im DaimlerChrysler Werk Rastatt ist im Jahr seines fünfzehnjährigen Bestehens das zweimillionste Fahrzeug vom Band gelaufen. Das Jubiläumsfahrzeug, ein kometgrauer A 160 CDI, ist für den italienischen Markt bestimmt. Die Mercedes-Benz A-Klasse kommt seit ihrem Start vor zehn Jahren aus dem Standort im badischen Rastatt. Vor Beginn der A-Klasse Fertigung wurde dort die E-Klasse montiert. Seit 2005 kommt auch die B-Klasse aus Rastatt.
„Mit der A-Klasse und B-Klasse, den beiden Erfolgsmodellen aus Rastatt, ist Mercedes-Benz weltweit Marktführer im Premium-Segment der Kompaktklasse. Diese positive Resonanz unserer Kunden hält an: auch in diesem Jahr sind die Auftragsbücher voll“ sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG und Leiter der Mercedes Car Group.
Werkleiter Peter Wesp: „Das zweimillionste Fahrzeug ist ein Meilenstein in der fünfzehnjährigen Geschichte des Werkes Rastatt. Mit dieser Produktionszahl belegt der Standort eindrucksvoll, wie viel Potential in ihm steckt.“
Der kometgraue A 160 CDI mit Sportpaket in Avantgarde-Ausstattung kombiniert sportliches und umweltgerechtes Fahren. In dieser Motorisierung erhielt die A-Klasse vom renommierten Umwelt-Institut Öko-Trend das Auto-Umwelt Zertifikat. Der A 160 CDI weist laut Institut nicht nur beim Kraftstoffverbrauch sowie bei den Abgas- und Geräuschemissionen Bestwerte auf, sondern zeichnet sich auch in punkto umweltfreundliche Produktion, Materialwahl und Logistik aus. Somit gilt das Modell laut Institut „als eines der umweltfreundlichsten Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb“. Der A 160 CDI verbraucht 4,9 Liter auf 100 Kilometer, das entspricht einem CO2-Wert von 128 Gramm.
Erfolgsstory Rastatt
Mit der Einweihung des DaimlerChrysler Werkes Rastatt am 25. Mai 1992 begann eine Erfolgsgeschichte. Zunächst montierten dort 1.700 Mitarbeiter Limousinen der Mercedes-Benz E-Klasse. 1993 erhielt das Werk den Zuschlag als Produktionsstandort für die A-Klasse. Fortan standen die Zeichen auf Erweiterung: Nach dem Umbau der Montage sowie der Inbetriebnahme der neuen Produktionsbereiche Karosserierohbau und Lackierung wurde Rastatt zum vollwertigen Produktionswerk. Die letzte E-Klasse lief 1996 vom Band. Bereits im Juni 1997 startete die Serienfertigung der A-Klasse.
Mercedes-Benz A-Klasse
Die Mercedes-Benz A-Klasse erreichte in ihrem Produktionszeitraum von 1997 bis 2004 einen Absatz von mehr als 1,1 Millionen Einheiten. Ende 2006 lief im DaimlerChrysler Werk Rastatt die1,5 millionste A-Klasse vom Band. Mit der A-Klasse und der ebenfall in Rastatt produzierten B-Klasse ist Mercedes-Benz weltweit führend im Premium-Kompaktwagensegment. Insbesondere in Deutschland und Italien verteidigt Mercedes-Benz seit Jahren erfolgreich die Marktführerschaft in diesem Segment. Weitere wichtige Absatzmärkte sind Frankreich und Großbritannien.
Mercedes-Benz Kundencenter
Mit der Markteinführung der A-Klasse im Oktober 1997 nahm das Mercedes-Benz Kundencenter seinen Betrieb auf. Dort können Kunden ihre neue A- oder B-Klasse direkt in Empfang nehmen, eine Werksbesichtigung machen und Ausstellungen rund um das Thema Automobil besuchen. Inzwischen holen 25 Prozent der Kunden ihre A- oder B-Klasse an der Produktionsstätte ab. Zusätzlich bietet das Kundencenter zahlreiche Veranstaltungen an. Das Programm reicht von der Kinder-Uni über Lifestyle-Seminare bis hin zu Konzerten und Thementagen für die ganze Familie. Insgesamt verzeichnet das Kundencenter rund 180.000 Besucher pro Jahr.
Lieferanten und Industriepark
Mit Produktionsbeginn der A-Klasse siedelten sich Zulieferfirmen auf dem Werksgelände an. Im so genannten Industriepark befinden sich heute neun Firmen, die Bauteile für die A- und B--Klasse über Förderbrücken und Fördertechnik direkt an das Montageband liefern. Diese Anlieferung „Just in sequence“ reduziert Anfahrtsverkehr und Lagerzeiten. Mit den Partnern des Industrieparks werden über 50 Prozent des Teilevolumens für die Montage abgewickelt. Insgesamt versorgen 330 Lieferanten die in Rastatt produzierten Fahrzeuge mit Bauteilen. Darüber hinaus kommen Teile aus den fünf DaimlerChrysler Schwesterwerken Gaggenau, Sindelfingen, Untertürkheim, Hamburg und Bremen. Über ein Bahngleis, das direkt auf das Werkgelände führt, kommen 75 Prozent der Transporte über die Schiene direkt in die Produktionshalle.
Seit 2000 rund 900 Mio. Euro investiert
Die zweite große Erweiterungsphase für das Werk Rastatt begann 2002, im Jahr des zehnjährigen Bestehens des Werkes. Mit der Erweiterung seiner Nutzfläche um rund 160.000 Quadratmeter, davon mehr als 60.000 Quadratmeter für Karosserierohbau und Lackierung, schuf das Unternehmen die Voraussetzungen für den Bau einer zweiten Modellreihe. Für die Endmontage der B-Klasse wurde eine neue Halle auf dem Areal errichtet. Seit 2000 hat die DaimlerChrysler AG für den Produktionsstart der neuen A-Klasse sowie der B-Klasse inklusive der Maßnahmen zur Erweiterung des Industrieparks rund 900 Mio. Euro am Standort Rastatt investiert.
Mercedes-Benz B-Klasse
Zwei Jahre nach ihrem Marktdebüt im Juni 2005 hat die Mercedes-Benz B-Klasse die Marke von 250.000 verkauften Fahrzeugen überschritten. Wichtigster Markt für die B-Klasse ist mit einem Anteil von rund einem Drittel am weltweiten Absatz Deutschland, gefolgt von Italien, Frankreich, Japan und Spanien. Die Mehrheit der B-Klasse Kunden entscheidet sich dabei für ein Dieselmodell, jeder dritte für den B 180 CDI, weitere 20 Prozent für das Modell B 200 CDI. Vom Umwelt-Institut Öko-Trend wurde die B-Klasse im März 2007 mit dem Auto-Umwelt-Zertifikat ausgezeichnet.
10 Jahre DaimlerChrysler Werk Rastatt
2007 wird das DaimlerChrysler Werk Rastatt fünfzehn Jahre alt. Seit zehn Jahren produziert der Standort die Mercedes-Benz A-Klasse, seit 2005 kommt auch die B-Klasse aus dem badischen Werk. Im vergangenen Jahr liefen dort über 285.000 A- und B-Klassen vom Band - so viele Fahrzeuge wie nie zuvor. Mehr als 6.000 Mitarbeiter finden bei DaimlerChrysler in Rastatt Arbeit. Damit ist DaimlerChrysler heute der größte Arbeitgeber in der Region.
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