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Formel
1 Service von Mercedes-Benz

Formel-1-Weltmeisterschaft 2002
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17.
Lauf: Grand Prix von Japan in Suzuka
Kimi Räikkönen Dritter
David Coulthard an dritter Stelle liegend ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen beendete
den Grand Prix von Japan in Suzuka, den 17. und
letzten des Jahres 2002, auf dem dritten Platz,
und damit mit dem gleichen Ergebnis, mit dem er
die Saison am 3. März in Melbourne, Australien
begonnen hatte. Nach 53 Runden kam Kimi 23,292
Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari)
ins Ziel. David Coulthard fiel in der siebten
Runde an dritter Stelle liegend wegen eines elektrischen
Problems, das eine Zylinderbank lahm legte, aus.
Für das Team West McLaren Mercedes war es der
100. gemeinsame Grand Prix - die Zusammenarbeit
mit Partner West hatte mit dem Sieg von David
Coulthard am 9. März 1997 in Melbourne begonnen.
Chassis
06: David
Chassis 09: Kimi
Der
Start:
David, Drittschnellster im Qualifying, attackierte
den Zweitplatzierten Barrichello, fuhr aber als
Dritter in die erste Kurve. Kimi fiel vom vierten
Startplatz um einen Rang hinter Ralf Schumacher
(Williams-BMW) zurück.
Das
Rennen:
David fuhr an dritter Stelle hinter den beiden
Ferrari, als er in der siebten Runde ausgangs
Kurve neun langsamer wurde, in die Boxen fuhr
und aufgab.
Kimi
verbesserte sich dadurch auf Platz vier. In der
22. Runde fuhr er als Dritter zu seinem ersten
geplanten Stopp an die Box (9,9 Sekunden) und
nahm das Rennen als Fünfter wieder auf. Als die
erste Runde der Boxenstopps beendet war, war er
erneut Vierter. Als Dritter fuhr er in Runde 41
zu seinem zweiten Stopp an die Box (7,3 Sekunden)
und beschleunigte als Vierter hinter Michael Schumacher,
Rubens Barrichello und Ralf Schumacher wieder
auf die Strecke.
Nachdem
Ralf Schumacher in Runde 49 ausgefallen war, fuhr
Kimi als Dritter ins Ziel. Es war sein vierter
Podiumsplatz in diesem Jahr, seiner ersten Saison
im Team West McLaren Mercedes.
Kimi
Räikkönen:
"Mein Rennen verlief problemlos bis ein paar Runden
vor Schluss, als es zu einem Problem mit der Gassteuerung
kam, das jedoch durch das Bordsystem behoben wurde.
Durch den Ausfall von Ralf Schumacher habe ich
am Ende einen Podiumsplatz erzielt. In meiner
ersten Saison mit West McLaren Mercedes habe ich
das erste und das letzte Rennen jeweils als Dritter
beendet. Das Jahr hat Spaß gemacht und ich freue
mich bereits auf die nächste Saison."
David
Coulthard: "Ich
hätte die Saison gern mit einem Podiumsplatz beendet,
das wäre heute möglich gewesen. Ich bin enttäuscht,
denn ich war schnell genug, den Abstand zu den
Fahrzeugen hinter mir zu vergrößern. In Kurve
neun verlor der Motor an Leistung, das Team erklärte
mir, dass ein elektrisches Problem eine Zylinderbank
lahm gelegt hatte. Ich fuhr an die Boxen, doch
die Mechaniker konnten nichts mehr tun. Ich mache
jetzt Ferien und am 26. November werden wir in
Valencia wieder testen."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Die Restrukturierungsmaßnahmen bei McLaren wie
bei Mercedes-Benz und die weiter gesteigerten
Anstrengungen von Michelin und ExxonMobil sowie
jene unserer Fahrer David Coulthard, Kimi Räikkönen
und Alexander Wurz werden in der nächsten Saison
Früchte tragen und wir wollen somit wettbewerbsfähiger
werden. Beide Fahrer haben an diesem Wochenende
eine sehr gute Leistung gezeigt; für David tut
es uns leid, Kimi hat seine Sache gut gemacht."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Für Kimi und das Team ist der Podiumsplatz im
letzten Saisonrennen 2002 erfreulich; schade allerdings,
dass David früh ausgefallen ist. Ganz klar ist,
dass wir aufholen wollen, das Team hat einen arbeitsreichen
Winter vor sich."
14.10.02
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16.
Lauf: Grand Prix der USA in Indianapolis
David Coulthard Dritter
Kimi Räikkönen an sechster Stelle liegend ausgeschieden
West
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard belegte
beim Grand Prix der USA in Indianapolis den dritten
Platz. Nach 73 Runden kam er 7,7 Sekunden hinter
Sieger Rubens Barrichello und dessen Ferrari-Teamkollegen
Michael Schumacher ins Ziel. Kimi Räikkönen fiel
in der 50. Runde wegen eines durch eine defekte
Zündkerze verursachten Motorschadens aus.
Chassis
06: David
Chassis 09: Kimi
Der
Start: David, Drittschnellster im Qualifying,
bog knapp hinter dem Zweitplatzierten Barrichello
als Dritter in die erste Kurve; Kimi fiel von
Startplatz sechs um einen Rang zurück. Als eingangs
der zweiten Runde die Williams-BMW Fahrer Ralf
Schumacher und Juan-Pablo Montoya auf den Plätzen
vier und fünf kollidierten, verbesserte sich Kimi
auf Position fünf.
Das
Rennen: An Kimis Motor kam es ab Runde
13 zu Fehlzündungen in Folge eines Zündkerzenschadens,
so dass seine Rundenzeiten im Vergleich zu seinem
Teamkollegen langsamer wurden. Dadurch fiel Kimi
zunächst um einen Rang hinter Jacques Villeneuve
(BAR-Honda) zurück, drei Umläufe später verlor
einen weiteren Platz an Montoya. Bis zur 32. Runde
hatte sich Kimi, der wie David auf einer Ein-Stopp-Strategie
war, auf Platz vier verbessert.
Nach den ersten Boxenstopps von Michael Schumacher
(Runde 27/8,0) und Barrichello (28/8,0) schloss
David auf die führenden Ferrari auf und folgte
ihnen bis zu seinem Stopp in Runde 42 im Abstand
von rund einer Sekunde. Nach einer Standzeit von
10,8 Sekunden nahm David das Rennen als Vierter
hinter Kimi wieder auf. Einen Umlauf später stoppte
auch der Finne (12,9 Sekunden); er beschleunigte
als Sechster hinter Montoya und Villeneuve wieder
auf die Strecke. In der 50. Runde kam es durch
eine defekte Zündkerze zu einem Motorschaden und
Kimi fiel aus.
Nach
73 Runden fuhr David 7,7 Sekunden hinter den beiden
Ferrari ins Ziel, die auf der Linie um 0,011 Sekunden
getrennt waren.
David
Coulthard: "Ich war überrascht, dass
ich den beiden Ferrari beim Start so nahe kam,
denn ich hatte viel Kraftstoff an Bord. Auf der
Strecke herrschte viel Verkehr, dies sowie unsere
Ein-Stopp-Strategie halfen mir, zu den Führenden
aufzuschließen. In der zweiten Rennhälfte bin
ich etwas verhaltener gefahren, um kein Risiko
einzugehen. Unsere Strategie war erfolgreich und
unsere Leistung am ganzen Wochenende zeigt, dass
wir einen Schritt nach vorne getan haben."
Kimi
Räikkönen: "Mein Start war ordentlich,
aber Trulli, der auf einer Zwei-Stopp-Strategie
war, konnte mich mit seinem leichteren Auto überholen.
Ich ließ ihm in der ersten Kurve Platz, um eine
Kollision zu vermeiden. Nach 13 Runden spürte
ich Fehlzündungen, der Motor lief nur noch auf
neun Zylindern. Dadurch verlor ich an Top Speed
und Villeneuve und Montoya konnten überholen.
Schade, denn mein Wagen lag sehr gut. Leider kam
es dann in Runde 50 zu dem Motorschaden."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Wir haben die Leistung
unseres Pakets zweifellos gesteigert und waren
in der Lage, die dominierenden Ferrari etwas stärker
zu attackieren. Wir wollen diesen Schwung bis
zum Grand Prix von Japan beibehalten, denn dort
haben wir schon immer gute Ergebnisse erzielt."
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: "Wir haben hier mit unserer
Leistung einen Schritt nach vorne gemacht und
konnten in der Rennmitte zu den Ferrari aufschließen.
David hat mit dem Podiumsplatz eine gute Leistung
gezeigt. Kimis Motor lief ab Runde 13 nur auf
neun Zylindern, weil eine Zündkerze kaputt ging,
was letztlich zum Motorschaden führte. Wir freuen
uns jetzt auf das Saisonfinale in Suzuka."
30.09.02
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15.
Lauf: Grand Prix von Italien in Monza
David Coulthard Siebter
Kimi Räikkönen an vierter Stelle liegend mit Motorschaden
ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard belegte
beim Grand Prix von Italien in Monza den siebten
Platz. Nach einer Kollision in der ersten Schikane
nach dem Start musste er am Ende der ersten Runde
einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen, um
den Frontflügel ersetzen zu lassen und verbesserte
sich vom 20. und letzten Rang um 13 Positionen.
Kimi Räikkönen fiel in der 30. Runde an vierter
Stelle liegend wegen eines Motorschadens aus.
Rubens Barrichello (Ferrari) gewann das 53-Runden-Rennen.
Chassis
08: David
Chassis 07: Kimi
Der
Start: Kimi war im Qualifying am Samstag Fünftschnellster
gewesen, wurde aber wegen einer Kollision mit
Takuma Sato (Jordan-Honda) kurz vor Trainingsende
um einen Rang zurück gestuft und startete als
Sechster, David stand auf Startplatz sieben. Beim
Start überholte Kimi den vor ihm stehenden Eddie
Irvine (Jaguar) und war nach der ersten Schikane
Fünfter, während David bei einem Rempler im Gedränge
der engen Rechts-Links-Kurve den Frontflügel verlor,
durch den notwendigen Boxenstopp (18,4 Sek. Standzeit)
über 30 Sekunden einbüßte und auf den 20. und
letzten Platz zurück fiel.
Das Rennen: In der fünften Runde war Kimi
Vierter, David lag auf Rang 19. Bis zur 30. Runde
verbesserte sich der Schotte auf Rang zehn, im
gleichen Umlauf fiel Kimi bei der Anfahrt zur
Parabolica wegen eines Motorschadens aus.
In
Runde 37 fuhr David, jetzt Sechster, zu seinem
einzigen geplanten Stopp an die Box (8,0 Sek.)
und nahm das Rennen an neunter Stelle wieder auf.
In Runde 41 war der Schotte Achter und zehn Umläufe
später überholte er nach mehreren Versuchen Giancarlo
Fisichella (Jordan-Honda) in der ersten Schikane
und übernahm Platz sieben. Auf jetzt freier Strecke
absolvierte David in der vorletzten Runde seinen
schnellsten Umlauf, die insgesamt drittschnellste
Runde des Rennens. Doch es gelang ihm nicht mehr,
den sechstplatzierten Olivier Panis (BAR-Honda)
zu überholen. Um 0,5 Sekunden verpasste David
den letzten Punkterang.
David
Coulthard: "Das Ende der Europa-Saison hatte
ich mir anders vorgestellt. Nach dem Start habe
ich in der ersten Schikane das Heck von Kimis
Wagen berührt, als er bremste, um einem anderen
Auto auszuweichen und ich nicht schnell genug
reagieren konnte. Deshalb musste ich mir an den
Boxen eine neue Fahrzeugnase montieren lassen.
Beim Überrunden habe ich darauf geachtet, die
Führenden nicht zu behindern; das hat Zeit gekostet
und uns am Ende wahrscheinlich um einen Punkt
gebracht."
Kimi
Räikkönen: "Ich habe beim Start Eddie Irvine
überholt, danach kam es vor allem darauf an, keinen
Fehler zu machen. Wenn ich das Rennen zu Ende
gefahren wäre, hätte ich den dritten Platz erzielt,
aber das lag leider nicht in meiner Macht."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Unsere beiden Fahrer hatten unterschiedliche
Probleme, so dass sie heute keine Punkte erzielen
konnten. Wir haben vor dem Beginn der Saison 2003
eine Menge Arbeit, um wieder Rennen gewinnen zu
können."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "David hat seine
Chancen auf ein gutes Ergebnis im Gedränge der
ersten Schikane verloren. Der erforderliche Boxenstopp
zur Montage der neuen Fahrzeugnase kostete ihn
über 30 Sekunden. Kimis Rennen verlief nach Plan,
bis er in der 30. Runde durch einen Motorschaden
gestoppt wurde. Dessen Ursache werden wir noch
untersuchen."
16.09.02
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14.
Lauf: Großer Preis von Belgien in Spa-Francorchamps
David Coulthard Vierter, Kimi Räikkönen
an fünfter Stelle liegend ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard belegte
beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps
den vierten Platz. Nach 44 Runden kam er 19,357
Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari)
und 0,912 Sekunden hinter dem drittplatzierten
Juan Pablo Montoya (Williams-BMW) ins Ziel. Kimi
Räikkönen fiel in der 36. Runde wegen eines Motorschadens
aus.
Chassis
07: David
Chassis 03: Kimi
Der Start:
Kimi hatte sich für den zweiten Startplatz und
damit erstmals in seiner Formel-1-Karriere für
die erste Startreihe qualifiziert. David, der
sich für eine andere Reifenmischung entschieden
hatte, war Sechster im Qualifying. Nach dem Start
bog Kimi als Dritter hinter den Ferrari von Michael
Schumacher und Rubens Barrichello in die erste
Kurve, David attackierte Ralf Schumacher (Williams-BMW),
den er am Ende der Geraden nach Eau Rouge überholte
und Platz fünf übernahm.
Das Rennen:
In der zweiten Runde rutschte Kimi einmal zu weit
über die Curbs und wurde von Montoya überholt.
Nach den Boxenstopps von Michael Schumacher (Runde
16/8,6 Sek.) und Barrichello (Runde 17/10,2 Sek.)
fuhr Kimi als Dritter in Runde 18 an die Box (9,6
Sek.). David folgte eine Runde später (8,7 Sek.).
Der Schotte fuhr knapp vor seinem Teamkollegen
als Vierter wieder aus der Box.
In
Runde 29 (Boxenstopp Giancarlo Fisichella/Jordan-Honda)
verbesserten sich die beiden West McLaren Mercedes
Fahrer auf die Plätze sechs und acht, zwei Umläufe
später lagen sie auf den Positionen fünf und sieben
- Jenson Button (Renault) hatte sich unter dem
Druck von Kimi von der Strecke gedreht. David
legte im 34. Umlauf als Fünfter seinen ersten
Boxenstopp ein (8,0 Sek.), überholte dabei Jarno
Trulli (Renault) und nahm das Rennen als Siebter
wieder auf, Kimi, jetzt Vierter, folgte eine Runde
später (9,1 Sek.) und war danach Sechster.
In
Runde 34 ging Kimi zu seinem zweiten Stopp an
die Box (8,2 Sekunden), David kam zu seinem zweiten
Stopp einen Umlauf später herein (6,2 Sek.). Trotz
des schnellsten Boxenstopps aller Spitzenfahrer
kam der Schotte knapp hinter Montoya als Vierter
auf die Strecke zurück, Kimi war Fünfter. Einen
Umlauf später stellte der Finne seinen Wagen mit
Motorschaden ab.
Die Ursache wird noch untersucht. David machte
Druck auf Montoya, fand aber keine Überholmöglichkeit
und fuhr nach 44 Runden 0,912 Sekunden hinter
dem Kolumbianer als Vierter ins Ziel.
David
Coulthard: "Ich habe Ralf Schumacher
gleich nach dem Start auf der langen Geraden vor
Les Combes überholt und war dann Fünfter, doch
mein Auto lag im mittleren Sektor nicht besonders
gut, so dass ich nicht an Montoya vorbei kam.
Nach meinem zweiten Boxenstopp war der Grip besser,
weil mehr Gummi auf der Strecke lag und ich nicht
mehr so viel Kraftstoff an Bord hatte. Deshalb
fuhr ich meine schnellsten Runde gegen Ende des
Rennens. Den zweiten Boxenstopp hat das Team sehr
schnell absolviert, doch leider hat es nicht gereicht,
um Montoya zu überholen."
Kimi
Räikkönen: "Ich habe beim Start alles
versucht, aber ich konnte Barrichello nicht hinter
mir halten. In der zweiten Runde hatte ich einen
kurzen Ausrutscher, so dass Montoya überholen
konnte. Ich hielt danach mit ihm mit und wir fuhren
gleichzeitig an die Boxen, doch er blieb vor mir.
Kurz vor meinem zweiten Boxenstopp merkte ich,
dass etwas nicht stimmte. Etwas mehr als eine
Runde später kam es zum Motorschaden. Es war schön,
erstmals aus der ersten Reihe zu starten, das
gleiche Ergebnis im Rennen wäre mir aber lieber
gewesen."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Die niedrigen Temperaturen waren
der Hauptgrund dafür, dass wir heute nicht so
gut waren wie gestern. Ein schwieriges Wochenende,
aber wie das Qualifying gezeigt hat machen wir
Fortschritte."
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: "Keiner hatte eine Chance
gegen Ferrari. David kam an Montoya nicht vorbei,
obwohl er ihm gegen Ende des Rennens viel Druck
machte, doch überholen war nicht möglich. Den
Grund für den Motorschaden an Kimis Auto werden
wir untersuchen."
02.09.02
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13.
Lauf: Grand Prix von Ungarn in Budapest
Kimi Räikkönen Vierter,
David Coulthard Fünfter
Die
West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und
David Coulthard belegten beim Grand Prix von Ungarn
auf dem Hungaroring die Plätze vier und fünf.
Nach 77 Runden kam Kimi 29,479 Sekunden hinter
Sieger Rubens Barrichello (Ferrari) ins Ziel,
Ferrari sicherte sich die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.
Chassis
08: David
Chassis 06: Kimi
Der
Start: Kimi verbesserte sich von Startplatz
elf auf Rang acht am Ende der ersten Runde; David,
Zehnter im Qualifying, verlor zunächst eine Position,
war aber eingangs der zweiten Runde wieder Zehnter,
nachdem er Nick Heidfeld (Sauber-Petronas) ausgebremst
hatte.
Das Rennen: Kimi folgte dem siebtplazierten
Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) mit weniger
als einer Sekunde Abstand. In Runde 22 setzte
sich der Finne in Kurve 2 neben den Kolumbianer
und zog nach einem Rad-an-Rad-Duell eine Kurve
später vorbei. Als Montoya dabei kurz von der
Strecke abkam, passierte ihn auch David und war
Neunter.
In
Runde 29 (Boxenstopp Giancarlo Fisichella/Jordan-Honda)
verbesserten sich die beiden West McLaren Mercedes
Fahrer auf die Plätze sechs und acht, zwei Umläufe
später lagen sie auf den Positionen fünf und sieben
- Jenson Button (Renault) hatte sich unter dem
Druck von Kimi von der Strecke gedreht. David
legte im 34. Umlauf als Fünfter seinen ersten
Boxenstopp ein (8,0 Sek.), überholte dabei Jarno
Trulli (Renault) und nahm das Rennen als Siebter
wieder auf, Kimi, jetzt Vierter, folgte eine Runde
später (9,1 Sek.) und war danach Sechster.
In
der Folge schlossen beide West McLaren Mercedes
zu Fischella (Vierter) und Felipe Massa (Sauber-Petronas,
Fünfter) auf. Im 45. Umlauf kam David kurz von
der Strecke ab, behielt aber seine Position und
konnte die Lücke hinter seinem Teamgefährten wieder
schließen. Nachdem Fisichella (Runde 51, 8,5 Sek.)
und Massa (Runde 53, 8,4 Sek.) an die Box gefahren
waren, hatten Kimi (Vierter) und David (Fünfter)
freie Fahrt und fuhren in diesem Rennabschnitt
mit die schnellsten Runden im Feld. David stoppte
in Runde 58 zum zweiten Mal (8,2 Sek.) und behielt
seine Position ebenso wie Kimi, der in Runde 61
seinen zweiten Boxenstopp (7,8 Sek.) einlegte.
Kimi
Räikkönen: "In Anbetracht unserer Startplätze
und bei den geringen Überholmöglichkeiten auf
dieser Strecke bin ich damit zufrieden, dass wir
heute Punkte geholt haben. In Runde 22 fuhr ich
in Kurve 2 neben Montoya, war in der nächsten
Kurve innen und er kam von der Strecke ab. Dann
lag ich hinter Button, der sich von der Strecke
drehte. Fisichella und Massa habe ich beim zweiten
Boxenstopp überholt. Danach hatte ich freie Fahrt
und konnte wesentlich schneller fahren, doch es
war zu spät, um weiter nach vorn zu kommen."
David
Coulthard: "Mein Start war gut, doch wurde
ich in der ersten Kurve nach außen abgedrängt
und verlor die Plätze, die ich gerade gewonnen
hatte. In der zweiten Runde überholte ich Heidfeld
und war wieder Zehnter. Dank unserer guten Strategie
konnte ich mich bis auf Platz fünf verbessern.
Das Heck des Wagens war etwas nervös, deshalb
kam ich in Runde 45 kurz von der Strecke ab, doch
insgesamt war unsere Abstimmung heute besser als
gestern."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Dank der höheren Temperaturen
konnten wir heute mehr aus den Michelin-Reifen
heraus holen. Kimi und David sind sehr gut gefahren,
und wir hatten eine gute Strategie - damit haben
wir uns die Plätze vier und fünf verdient."
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug:
"Kimi und David haben überholt - obwohl man auf
dieser Strecke eigentlich nicht überholen kann.
Mit besseren Startplätzen wäre wohl ein dritter
Platz möglich gewesen. Die gute Strategie hatte
wesentlichen Anteil am Ergebnis und das ganze
Team hat heute perfekt gearbeitet."
19.08.2002
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12.
Lauf: Grand Prix von Deutschland in Hockenheim
David Coulthard Fünfter
Kimi Räikkönen nach Dreher ausgefallen
Team
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard hat beim
Grand Prix von Deutschland in Hockenheim den fünften
Platz belegt. Sein Teamkollege Kimi Räikkönen
fiel fünf Runden vor Schluss des 67-Runden-Rennens
durch einen Dreher in der Zieleingangskurve aus.
Michael Schumacher (Ferrari) gewann das erste
Rennen auf dem umgebauten und verkürzten Grand-Prix-Kurs
des Hockenheimrings.
Chassis
08: David
Chassis 06: Kimi
Der
Start: Kimi hatte sich als Fünftschnellster
qualifiziert, überholte beim Start den vor ihm
liegenden Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) und
kam als Vierter aus der ersten Runde zurück. David,
Neunter im Qualifying, war nach dem ersten Umlauf
Siebter.
Das
Rennen: Montoya attackierte Kimi in
Runde zwölf beim Anbremsen der neuen Haarnadelkurve.
Der Finne wehrte sich fünf Kurven lang bis ins
Motodrom, vor der Sachskurve ging Montoya jedoch
vorbei. Einen Umlauf später überholte David den
Renault von Jarno Trulli. Kimi war jetzt Fünfter
unmittelbar vor seinem Teamkollegen.
In
Runde 26 fuhr Kimi erstmals zum Tanken an die
Box (9,2 Sek.), David legte seinen ersten Stopp
(7,8 Sek.) drei Runden später ein. Nachdem alle
Fahrer in Runde 31 ihre ersten Stopps absolviert
hatten, war Kimi wieder Fünfter, David lag auf
Rang sechs.
In
Runde 37, beim Anbremsen der Haarnadelkurve, kam
es an Kimis Autos zu einem Reifenschaden hinten
links. Der Finne konnte seinen Wagen in der Auslaufzone
abfangen und fuhr langsam an die Box. Nach 19
Sekunden nahm Kimi das Rennen mit einer Runde
Rückstand als 14. wieder auf. David war jetzt
Fünfter.
In
der 49. Runde legte der Schotte seinen zweiten
Boxenstopp ein (8,6 Sek.) und fuhr 18 Umläufe
später als Fünfter ins Ziel. Kimi drehte sich
fünf Runden vor Schluss in der Zieleingangskurve
und fiel aus.
David
Coulthard: "Im Vergleich zu Magny-Cours
war dies ein enttäuschendes Rennen; mehr als Platz
fünf war nicht drin. Am Start habe ich zwei Plätze
gut gemacht, verlor aber hinter Trulli wieder
etwas Zeit. Mein erster Reifensatz hat Blasen
geworfen, deshalb haben wir beim Boxenstopp ein
paar Einstellungen geändert. Danach war ich etwa
so schnell wie die anderen Autos mit Michelin-Reifen,
dennoch waren zwei WM-Punkte die bestmögliche
Ausbeute."
Kimi Räikkönen:
"Ich bin beim Start gut weg gekommen und fuhr
an Montoya vorbei. In Runde 12 hatten wir ein
tolles Duell und fuhren von der Haarnadel- bis
zur Sachs-Kurve nebeneinander, bis er mich überholte.
In Runde 37 hatte ich einen Reifenschaden hinten
links. Ich schaffte es zurück an die Box, doch
dabei wurden Unterboden, Verkleidung und Kühlluftzufuhr
der Bremsen beschädigt. Dennoch konnte ich immer
noch recht gute Rundenzeiten fahren. In Runde
62 verlor ich in der Zieleingangskurve die Kontrolle
über den Wagen und drehte mich."
McLaren-Teamchef Ron
Dennis: "Kimis Reifenschaden und die
daraus folgende Beschädigung hat ihn um eine Platzierung
in den Punkterängen gebracht. Davids Rennen verlief
ohne Zwischenfälle, steht aber in deutlichem Gegensatz
zu unserer Leistung in Magny-Cours."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Ein enttäuschendes
Ergebnis in unserem Heim-Grand-Prix. Reifen und
Chassis harmonierten heute nicht miteinander.
Wir konzentrieren uns jetzt auf den Grand Prix
in Ungarn und wollen dort an unsere Leistung von
vor einer Woche in Magny-Cours anschließen."
29.07.2002
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11.
Lauf: Grand Prix von Frankreich in Magny-Cours
Kimi Räikkönen Zweiter, David Coulthard
Dritter in spannendem Rennen
Kimi verliert Führung durch Ausrutscher auf Öl
vier Runden vor Schluss
Die
West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und
David Coulthard haben beim Grand Prix von Frankreich
die Plätze zwei und drei belegt. Nach 72 spannenden
Runden kam Kimi 1,105 Sekunden hinter Sieger Michael
Schumacher (Ferrari) ins Ziel, der sich vorzeitig
die Fahrer-WM sicherte. Kimi hatte von der 54.
Runde an geführt und lag vor dem Ferrari, als
er vier Runden vor dem Ziel in der Adelaide-Haarnadelkurve
durch einen Verbremser auf Öl kurz von der Strecke
rutschte, so dass Michael Schumacher überholen
konnte.
Chassis
08: David
Chassis 06: Kimi
Der
Start:
Kimi hatte sich als Viertschnellster qualifiziert,
sein bester Startplatz bisher, und bog als Dritter
in die erste Kurve hinter Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW)
und Michael Schumacher. David, sechster im Qualifying,
folgte hinter Ralf Schumacher (Williams-BMW) auf
Platz fünf. Rubens Barrichello (Ferrari/Dritter),
war am Vorstart stehen geblieben.
Das
Rennen:
In Runde 24 stoppte Montoya (8,4 Sek.), einen
Umlauf später Michael Schumacher (8,4 Sek.). Dadurch
führte Kimi bis zu seinem ersten Boxenstopp in
Runde 27 (8,5 Sek.). Danach führte David, der
einen Umlauf später herein fuhr (11,2 Sek.). Auf
den Plätzen vier und fünf nahmen Kimi und David
das Rennen wieder auf. Bis zu den zweiten Boxenstopps
lagen die ersten fünf Fahrer innerhalb von rund
vier Sekunden.
In
Runde 43 führte Kimi nach Montoyas zweitem Tankstopp
(11,6 Sek.) erneut, vor Michael Schumacher, der
im 35. Umlauf eine Durchfahrtsstrafe absolviert
hatte. In Runde 48 wurde der Ferrari betankt (8,8
Sek.), eine Runde später legte Kimi seinen zweiten
Boxenstopp ein (8,7 Sek.). Er fuhr unmittelbar
vor Michael Schumacher als Zweiter wieder auf
die Strecke. Jetzt führte David bis zu seinem
zweiten Boxenstopp in Runde 54 (7,7 Sek.), der
ihn auf Platz drei, eine halbe Sekunde hinter
Michael Schumacher zurück warf. Kimi lag an der
Spitze und kontrollierte seine Verfolger bis zum
Ausrutscher in Runde 68. Davids Angriffe auf Michael
Schumacher wurden durch eine Durchfahrtsstrafe
(Runde 59) gestoppt. Er hatte nach seinem zweiten
Boxenstopp die weiße Linie am Ende der Boxenausfahrt
überfahren, wie schon Michael und Ralf Schumacher
vor ihm. Bei seiner Aufholjagd erzielte der Schotte
in 1:15.045 (Runde 62) einen neuen Rundenrekord.
Kimi
Räikkönen: "Mein bisher bestes Ergebnis
in der Formel 1, und doch mein schlimmstes Rennen
überhaupt. Es ist einfach enttäuschend, wenn man
die Führung durch einen Ausrutscher so kurz vor
dem Ziel verliert. Trotz Öl auf der Strecke gab
es keine Warnflaggen, meine Räder blockierten
und das war's. Der Kampf in der Spitzengruppe
hat Spaß gemacht, mein Auto lief sehr gut und
die Boxenstopps waren hervorragend. Ich kann das
nächste Rennen kaum erwarten."
David
Coulthard: "Das Rennen hat mir so viel
Spaß gemacht, dass ich am liebsten immer weiter
gefahren wäre. Vielleicht hätte ich sogar um den
Sieg kämpfen können, doch meine Durchfahrtsstrafe
hat das verhindert. Das mit der weißen Linie war
mein Fehler. Auf den letzten Runden habe ich den
Motor nicht mehr ganz so hoch gedreht wegen eines
sich ankündigenden Auspuffschadens. Es ist erfreulich,
dass wir den Abstand zu den anderen Teams verringern
konnten. Glückwunsch an Michael Schumacher zum
Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Das war eine großartige Leistung des ganzen Teams.
Eine perfekte Strategie wurde gut umgesetzt. Die
Umstände, unter denen Kimi die Führung verlor,
sind etwas unglücklich, doch unabhängig vom Ergebnis
haben beide Fahrer ein hervorragendes Rennen gezeigt."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Ein tolles
Rennen von Kimi und David und dem gesamten Team.
Bis vier Runden vor Schluss gehörten wir zu den
Sieganwärtern. Leider war Kimi der erste, der
nach dem Ausfall eines anderen Wagens die Adelaide-Haarnadelkurve
erreichte, so dass er auf dessen Öl ausrutschte.
Wir waren konkurrenzfähig und machen weiter Fortschritte.
Glückwunsch an Michael und Ferrari - sie waren
in dieser Saison die besten."
22.07.2002
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10.
Lauf: Grand Prix von Großbritannien in Silverstone
David Coulthard: keine Punkte in Silverstone
Kimi Räikkönen wegen Motorschadens ausgefallen
Beim
Grand Prix von England in Silverstone, der bei
ständig wechselndem Wetter ausgetragen wurde,
belegte David Coulthard im West McLaren Mercedes
nach vier Boxenstopps den zehnten Platz. Sein
Teamkollege Kimi Räikkönen fiel in der 45. von
60 Runden wegen eines Motorschadens aus. Es siegte
Michael Schumacher im Ferrari.
Chassis
07: David
Chassis 06: Kimi
Außentemperatur: 16 C
Asphalttemperatur: 17 C
Der
Start: Kimi, Fünfter im Qualifying,
startete neben David (Sechster) aus der dritten
Reihe. Nachdem Rubens Barrichello's Ferrari am
Vorstart stehen geblieben war und der Brasilianer
von hinten starten musste, kamen die beiden West
McLaren Mercedes auf den Plätzen vier und fünf
aus der ersten Runde zurück.
Das
Rennen: Eingangs der dritten Runde
überholte Kimi Ralf Schumacher (Williams-BMW),
übernahm Platz drei und verkürzte danach den Abstand
zu den um die Spitze kämpfenden Juan-Pablo Montoya
(Williams-BMW) und Michael Schumacher bis auf
1,7 Sekunden in Runde 10.
In
Runde 12 setzte Regen ein, einen Umlauf später
fuhr Kimi mit Montoya sowie Michael und Ralf Schmumacher
an die Box. Da der Finne seinen Stopp nicht angekündigt
hatte, dauerte der Reifenwechsel sehr viel länger
als üblich. Zwei Runden später kam auch David
zum Wechsel auf Regenreifen herein (6,5 Sek.).
Bis zur 21. Runde überholte Kimi nacheinander
Jenson Button (Renault), Ralf Schumacher sowie
Jarno Trulli (Renault) und war Vierter. David
lag auf Platz zehn, als er in Runde 23 wieder
auf Trockenreifen wechselte, er nahm das Rennen
als 17. wieder auf. Kimi fiel bei seinem Stopp
in Runde 24 von Platz vier auf Rang zehn zurück.
Runde 27: Wieder setzte Regen ein. Kimi wechselte
in Runde 29 auf Regenreifen (7,8 Sek.), David
ließ einen Umlauf später Intermediates montieren
(6,1 Sek.). Nur sieben Runden später brauchte
er wieder Trockenreifen; beim Stopp (25,8 Sek.)
gab es ein Problem mit der Betankungsanlage. Kimi
wechselte in Runde 38 zurück auf Trockenreifen.
In Runde 45 fiel er an zehnter Stelle liegend
wegen Motorschadens aus. David wurde 15 Runden
später Zehnter.
David
Coulthard: "Das war ein schlimmer Nachmittag.
Meinen ersten Stopp kündigte ich über Funk an,
doch mich konnten nur die Mechaniker hören, der
Funk der Teamleitung an der Boxenmauer wurde durch
das angeschlossene digitale TV gestört. Als das
Team mich dann reinholen wollte, war ich schon
an der Boxeneinfahrt vorbei. Die Wetterinformationen,
die uns zur Verfügung standen, kündigten ein Ende
des Regens an und so fuhr ich eine weitere Runde.
Aber dann begann es sehr stark zu regnen. Von
da an waren wir mit den falschen Reifen zur falschen
Zeit draußen. Zudem hatte ich Bremsprobleme. Im
Nassen war es schwierig, Club Corner anzubremsen
und so bin ich vier Mal von der Strecke abgekommen.
Dies ist ein Heim-Grand-Prix, den ich am liebsten
vergessen möchte."
Kimi Räikkönen:
"Mein Start war gut und ich konnte das Tempo der
Spitze mitgehen. Als dann der Regen einsetzte,
fuhr ich gleich an die Boxen. Weil ich mich nicht
rechtzeitig angemeldet hatte, war meine Crew nicht
ganz vorbereitet und so dauerte der Stopp zu lange.
Auch die folgenden Stopps liefen nicht optimal
und wir kamen aus dem Tritt. Ein Motorschaden
beendete mein Rennen in Runde 45."
McLaren-Teamchef Ron
Dennis: "Unsere Leistung im Trockenen
hätte uns einen Podiumsplatz einbringen können,
Kimi und David fuhren in der Anfangsphase sehr
gut. Leider war unsere Wettervorhersage nicht
so präzise wie sie hätte sein sollen. Unvorhergesehene
Boxenstopps in Verbindung mit unserem gestörten
Teamfunk-Kommunikationssystem verhinderten ein
Resultat in den Punkten."
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: "Kimi war bis zu seinem
ersten Boxenstopp nach einsetzendem Regen sehr
schnell unterwegs und konnte Kontakt zur Spitze
halten. Dann ging der Boxenstopp schief. Der Grund
für Kimis Motorschaden in Runde 45 wird noch heute
abend untersucht. Davids Rennen verlief nicht
besser - seine Schilderung dazu sagt alles. Wir
werden aus diesem Rennen lernen und uns jetzt
auf den nächsten Grand Prix in Magny-Cours konzentrieren."
08.07.2002
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9.
Lauf: Grand
Prix von Europa auf dem Nürburgring
Rennen: Kimi
Räikkönen Dritter
David Coulthard durch unverschuldeten Unfall ausgefallen
Team
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen wurde beim
Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring Dritter
und erzielte beim Heim-Grand-Prix von Mercedes-Benz
den zweiten Podiumsplatz seiner Formel-1-Karriere.
Nach 60 Runden fuhr Kimi 46,435 Sekunden hinter
Sieger Rubens Barrichello (Ferrari) ins Ziel,
dessen Teamkollege Michael Schumacher wurde Zweiter.
David Coulthard fiel eingangs der 27. Runde mit
beschädigter rechter Vorderradaufhängung aus,
nachdem sein Fahrzeug vom ausbrechenden Williams-BMW
von Juan-Pablo Montoya getroffen worden war.
Chassis
07:
David
Chassis 06:
Kimi
Außentemperatur:
20 C
Asphalttemperatur:
32 C
Der Start:
David, Fünfter im Qualifying, startete neben Kimi
(Sechster) aus der dritten Reihe. David bog als
Vierter in den neuen Streckenteil Mercedes-Arena
ein, der vor dem Rennen offiziell eröffnet worden
war. Er kam als Fünfter aus der ersten Runde zurück,
gefolgt von seinem Teamkollegen.
Das
Rennen:
In der 16. Runde verbremste sich Kimi in der neuen
Spitzkehre nach Start und Ziel und fiel hinter
Jenson Button (Renault) auf Rang sieben zurück.
Als der Engländer in Runde 22 seinen ersten von
zwei Boxenstopps einlegte, war Kimi wieder Sechster.
In Runde 20 begann David, den vor ihm liegenden
Montoya unter Druck zu setzen und folgte ihm mit
weniger als einer Sekunde Abstand. Zu Beginn der
27. Runde bremste David den Kolumbianer eingangs
der Mercedes-Arena von außen aus, Montoyas Wagen
brach aus und traf Davids Fahrzeug, so dass der
Schotte mit beschädigter rechter Vorderradaufhängung
aufgab. Auch Montoya musste sein Fahrzeug abstellen.
Kimi
übernahm Platz vier und schloss zum vor ihm fahrenden
Ralf Schumacher (Williams-BMW) auf. Als der in
Runde 30 an die Box fuhr, übernahm Kimi Platz
drei. Er behielt diese Position auch nach seinem
einzigen Boxenstopp in Runde 35 (11,2 Sek.) und
fuhr 25 Umläufe später als Dritter ins Ziel. Kimi
verbesserte sich mit elf Punkten auf Rang sechs
in der Fahrer-WM.
Kimi
Räikkönen:
"Ich freue mich sehr über meinen zweiten Podiumsplatz
in diesem Jahr. Nach dem Unfall von David und
Montoya holte ich auf Ralf Schumacher auf und
wir hatten einen schönen Zweikampf. Ich wollte
gerade wieder versuchen, ihn auszubremsen, als
mir das Team über Funk mitteilte, dass er an die
Box fahren würde. Ich konnte ein paar Runden länger
fahren und damit den Abstand so weit vergrößern,
dass ich auch nach meinem Boxenstopp Dritter blieb."
David
Coulthard:
"Ich war mit meinem Auto sehr zufrieden und es
war offensichtlich, dass wir schneller waren als
beide Williams-BMW. In den Kurven fuhr Montoya
deutlich langsamer als ich, doch auf den Geraden
war er schnell. Deshalb konnte ich ihn nur aus
dem Windschatten heraus in der ersten Kurve überholen.
Leider brach bei dem Manöver das Heck seines Fahrzeugs
aus und traf mich seitlich. Montoya hat sich bei
mir entschuldigt, und ich weiß, dass solche Unfälle
im Rennsport passieren können."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Verglichen zum Saisonbeginn können wir mit unserer
Leistung im heutigen Rennen zufrieden sein, doch
wir wollen gewinnen und der Abstand zu Ferrari
ist noch zu groß. David und Kimi sind hervorragend
gefahren."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Wir waren heute das schnellste Team mit Michelin-Reifen.
Kimi ist ein gutes Rennen gefahren und sein dritter
Platz beim Mercedes-Benz Heim-Grand-Prix ist eine
schöne Belohnung für das Team. Schade für David
- er hätte sich ohne Montoyas Fehler in der WM-Wertung
weiter verbessern können. Juan-Pablo hat sich
bei David entschuldigt. Ferrari und Bridgestone
waren dominant, wir und Michelin müssen weiter
hart arbeiten."
24.06.2002
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8.
Lauf: Grand
Prix von Kanada in Montreal
David Coulthard Zweiter, Kimi Räikkönen
Vierter
Die
West McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard und
Kimi Räikkönen beendeten den Grand Prix von Kanada
in Montreal auf den Plätzen zwei und vier. Nach
70 Runden kam David 1,1 Sekunden hinter Sieger
Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel.
Chassis
03: David
Chassis 06: Kimi
Chassis 05: T-Car (Kimi)
Außentemperatur:
24 C
Asphalttemperatur: 32 C
Der
Start: Kimi hatte sich als Fünfter
qualifiziert, David stand auf Startplatz acht.
Kimi überholte in der ersten Kurvenkombination
Ralf Schumacher (Williams-BMW) und kam als Vierter
aus Runde 1 zurück, David verbesserte sich trotz
eines höheren Kraftstoffgewichts für einen langen
ersten Turn auf Platz sechs.
Das
Rennen: Am Ende der 14. Runde fuhr
das Safety Car für drei Umläufe auf die Strecke,
um das Abschleppen des BAR-Honda von Jacques Villeneuve
zu ermöglichen. Kimi lag zu diesem Zeitpunkt,
wegen des Boxenstopps von Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW)
in Runde 14 (11,0 Sek.), auf Platz drei, wurde
jedoch in Runde 18 wieder von dem Kolumbianer
überholt. Als Barrichello in Runde 26 erstmals
tankte (10,6 Sek.), übernahm Kimi erneut Platz
drei, David war jetzt Fünfter und verbesserte
sich durch den ersten Boxenstopp von Ralf Schumacher
im 43. Umlauf (20,8 Sek.) auf Platz vier.
In
Runde 45 fuhr Kimi als Dritter zum Tanken und
Reifenwechsel an die Box (7,8 Sek.) und nahm das
Rennen als Fünfter wieder auf. Er hatte dabei
wegen eines Problems mit der Betankungsanlage
etwas zu wenig Kraftstoff erhalten, musste in
der Folge verhaltender fahren und verlor den Anschluss
an David und Barrichello.
David fuhr als Drittplatzierter in Runde 49 an
die Box (9,2 Sek.), als letzter der Fahrer mit
Ein-Stopp-Strategie. Knapp vor seinem Teamkollegen
nahm er als Vierter das Rennen wieder auf. Als
Barrichello in Runde 54 seinen zweiten Stopp einlegte
(5,8 Sek.), behauptete David knapp vor dem Brasilianer
Platz drei. Bis ins Ziel lieferten sich beide
einen spannenden Kampf, in dem es nach dem Ausfall
Montoyas (Runde 56) um Platz zwei ging. David
setzte sich durch und verkürzte dabei den Rückstand
auf den gegen Ende langsamer fahrenden Michael
Schumacher auf 1,1 Sekunden.
Stimmen
zum Rennen
David
Coulthard: "Wir waren zuversichtlich,
unter die ersten Sechs fahren zu können, aber
mit einem so guten Ergebnis hatten wir nicht gerechnet.
Mein Zweikampf mit Barrichello hat Spaß gemacht.
Als wir auf Sato aufliefen und ihn überrunden
wollten, hielt er mich auf, ich verlor etwas Schwung
und Barrichello konnte vor der Schikane neben
mich fahren. Ich bremste so spät wie möglich und
musste geradeaus fahren. Barrichello machte den
gleichen Fehler, deshalb habe ich mir dadurch
keinen Vorteil verschafft."
Kimi
Räikkönen: "Ich hatte anfangs einen
schönen Kampf mit Ralf Schumacher und konnte ihn
hinter mir halten. Wegen des Problems mit der
Betankungsanlage bekam ich zu wenig Benzin und
musste deshalb verhaltener fahren. Sonst wäre
ein Podiumsplatz möglich gewesen."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Das ganze Team freut sich
über Davids zweiten Platz. Kimis letzte Runde
war seine schnellste, damit hat er deutlich seine
Möglichkeiten gezeigt."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Eine
gute Leistung des ganzen Teams. David und Kimi
sind beide hervorragend gefahren. Schade, dass
Kimi nach dem Problem mit der Betankungsanlage
langsamer fahren musste um Sprit zu sparen, auch
er hatte eine Chance auf einen Podiumsplatz."
10.06.2002
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7.
Lauf: Grand Prix von Monaco in Monte Carlo
Sieg für David Coulthard und West McLaren Mercedes
Kimi Räikkönen durch unverschuldeten Unfall ausgefallen
David
Coulthard hat im West McLaren Mercedes den Grand
Prix von Monaco gewonnen. Nach 78 spannenden Runden
erzielte er einen Start-Ziel-Sieg mit 1,050 Sekunden
vor Michael Schumacher (Ferrari). Es ist der zwölfte
Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, sein zweiter
in Monte Carlo nach 2000 und der dritte Monaco-Erfolg
für West McLaren Mercedes, nachdem 1998 Mika Häkkinen
hier gewonnen hatte. Kimi Räikkönen wurde in der
40. Runde in der Schikane nach der Tunnelausfahrt
von Rubens Barrichello (Ferrari) getroffen und
schied als Folge dieses Unfalls aus.
Nach
sieben von 17 Weltmeisterschaftsläufen liegt West
McLaren Mercedes mit 24 Punkten auf Platz drei
der Konstrukteurswertung, hinter Ferrari (72 Punkte)
und Williams-BMW (54). In der Fahrer-WM ist David
mit 20 Punkten Vierter, Kimi liegt mit vier Punkten
auf Platz acht. Es führt Michael Schumacher mit
60 Zählern.
David
hatte sich als Zweitschnellster qualifiziert und
überholte unmittelbar nach dem Start den Trainingsschnellsten
Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW). David hielt
dem Druck des Kolumbianers und dem des unmittelbar
dahinter fahrenden Michael Schumacher stand, dabei
waren die ersten drei Fahrzeuge in der ersten
Rennhälfte zeitweise nur durch weniger als 1,5
Sekunden getrennt.
Ab
Rennmitte vergrößerte David seinen Vorsprung und
lag in Runde 44 acht Sekunden vorn. In diesem
Durchgang legte Michael Schumacher seinen Boxenstopp
ein (8,5 Sekunden). Drei Runden später fiel Montoya
mit technischem Defekt aus; David führte dann
vor Ralf Schumacher (Williams-BMW), der in Runde
50 seinen ersten von zwei Boxenstopps absolvierte
(7,7 Sekunden).
David
fuhr einen Umlauf später zu seinem einzigen geplanten
Stopp an die Boxen (6,9 Sekunden) und behielt
seine Führung, er lag jetzt 0,9 Sekunden vor Michael
Schumacher. David kreuzte 27 Runden später mit
1,050 Sekunden Vorsprung als Sieger die Ziellinie.
"Es
ist einfach unglaublich", freute sich David. "Das
Rennen war anstrengend, es gab nicht die geringste
Verschnaufpause. Nachdem ich am Start die Führung
übernehmen konnte, stand ich fast die ganzen 78
Runden unter Druck. Nach 30 Runden meinte ich
einen kleinen Leistungsverlust zu spüren und sah
hinten Rauch. Doch das Team erklärte mir über
Funk, dass kein Anlass zur Sorge bestand, und
glücklicherweise behielt es recht."
Kimi
Räikkönen war Sechster im Qualifying. Beim Start
überholte er Barrichello, wurde aber seinerseits
von Jarno Trulli (Renault) passiert und blieb
Sechster. In Runde 40 wurde der Finne in der Schikane
nach der Tunnelausfahrt von Barrichellos Ferrari
am Heck getroffen. Kimi schaffte es bis zur Box,
tankte und erhielt neue Reifen. Dabei wurde der
durch den Aufprall beschädigte Heckflügel ausgetauscht;
Kimi fuhr noch zwei Runden, gab jedoch wegen fehlender
Balance auf.
"Es
war ein schwieriges Wochenende für mich", sagte
Kimi Räikkönen. "Ich hatte einen guten Start,
und mein Duell mit Rubens um Platz sechs hat bis
zu dem Unfall Spaß gemacht. Ich glaube, er hat
vor der Schikane nach dem Tunnel einfach zu spät
gebremst."
West
McLaren Mercedes Teamchef Ron Dennis kommentierte:
"In diesem Rennen hat die Taktik eine große Rolle
gespielt. Erfreulich dabei war, dass wir Davids
einziges Problem über unser Telemetrie-System
lösen konnten. Wir waren etwas überrascht über
Michael Schumachers anfängliche Rundenzeiten nach
seinem Boxenstopp, deshalb haben wir David früher
als geplant herein geholt. Kimi ist ein kontrolliertes
Rennen gefahren und hätte bei den in Monaco üblichen
Ausfällen Punkte erzielen können."
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug fasste
zusammen: "David ist ein großartiges Rennen gefahren,
und das Team hat seine Strategie bestens umgesetzt.
Es freut mich insbesondere für das Team, das so
hart gearbeitet hat, dass wir diesen Erfolg gerade
in Monaco errungen haben - dieser Grand Prix ist
für Fahrer, Fahrzeug und Reifen besonders anspruchsvoll.
Michelin hat hervorragende Arbeit geleistet. Für
Kimi tut es mir leid, Barrichellos Fahrfehler
hat ihn um eine gute Platzierung gebracht."
27.05.2002
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6.
Lauf: Grand Prix von Österreich auf dem A1-Ring
David Coulthard Sechster
Kimi Räikkönen wegen Motorschadens ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard belegte
beim Grand Prix von Österreich auf dem A1-Ring
den sechsten Platz. Nach 71 Runden fuhr er 50,672
Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari)
über die Ziellinie. Davids Teamkollege Kimi Räikkönen
fiel in der sechsten Runde wegen eines Motorschadens
aus, dessen Ursache noch untersucht wird.
West
McLaren Mercedes liegt nach sechs von 17 Weltmeisterschaftsläufen
mit 14 Punkten auf Platz drei der Konstrukteurswertung,
hinter Ferrari (66 Punkte) und Williams-BMW (50).
In der Fahrer-WM ist David Fünfter mit zehn Punkten,
Kimi liegt mit vier Punkten auf Platz acht. Es
führt Michael Schumacher mit 54 Zählern.
Kimi
und David starteten von den Plätzen sechs und
acht; nach der ersten Runde war David Sechster,
sein Teamkollege lag unmittelbar dahinter. In
der sechsten Runde fiel Kimi nach der ersten Kurve
nach Start und Ziel aus.
"Ich
weiß nicht warum, aber plötzlich kam der Motor
nicht mehr auf Drehzahl", sagte Kimi Räikkönen.
"Ich bin enttäuscht, dass ich das Rennen nicht
beenden konnte, aber ich weiß, das Team hat hart
gearbeitet und wird das auch weiter tun."
Nach einem Dreher von Olivier Panis auf der Start-Ziel-Geraden,
dessen BAR-Honda auf der Strecke stehen blieb,
fuhr am Ende der 23. Runde das Safety Car auf
die Strecke. David lag zu diesem Zeitpunkt auf
Platz sechs.
Eingangs
der 28. Runde wurde das Rennen wieder frei gegeben,
doch am Ende dieses Umlaufs wurde das Safety Car
erneut eingesetzt. Der Grund war ein Unfall zwischen
Nick Heidfeld (Sauber-Petronas) und Takuma Sato
(Jordan-Honda) in der Remuskurve. David fuhr in
dieser Runde zum Tanken und Reifenwechsel an die
Box (Standzeit: 8,2 Sekunden), als Zehnter nahm
er das Rennen wieder auf.
Zu
Beginn der 36. Runde wurde das Rennen erneut frei
gegeben, David war jetzt Fünfter. In Runde 40
wurde er von Jacques Villeneuve (BAR-Honda) überholt,
der zwei Stopps geplant hatte und mit einem leichteren
Fahrzeug unterwegs war. Vier Umläufe später rutsche
David auf einer Ölspur aus und kam kurzzeitig
von der Strecke ab, so konnte Giancarlo Fisichella
(Jordan-Honda) passieren. Als Villeneuve in Runde
53 seinen zweiten Boxenstopp einlegte, war David
wieder Sechster. Er setzte Fisichella unter Druck,
konnte aber nicht überholen und fuhr 0,707 Sekunden
hinter dem Italiener ins Ziel.
"Beim
Start konnte ich Felipe Massa und Kimi überholen",
sagte David Coulthard. "Den Unfall mit Nick Heidfeld
und Takuma Sato habe ich gesehen, Nick und ich
haben nebeneinander diese Kurve angebremst. Ich
bin froh, dass den beiden nichts schlimmes passiert
ist. Später kämpfte ich mit Giancarlo Fisichella,
bei meinem Ausrutscher auf einer Ölspur hat er
mich überholt."
West
McLaren Mercedes Teamchef Ron Dennis kommentierte:
"Auf unserem Leistungsstand können wir bestenfalls
die Plätze fünf und sechs erreichen, wenn beide
Ferrari und Williams ins Ziel kommen. Nach dem
Motorschaden eines anderen Fahrzeugs gab es keine
Ölflagge, ohne Warnung rutsche David aus und Fisichella
konnte vor der Schikane überholen. Für Kimi war
es ein enttäuschendes und kurzes Rennen. Wir wissen,
wie wir unsere Leistung steigern können, aber
das braucht Zeit. Aber wir haben nicht vergessen
wie man siegt."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: "Unsere
heutige Leistung war enttäuschend. Den Grund für
Kimis Motorschaden untersuchen wir noch. Wir müssen
hart daran arbeiten, um wieder leistungsfähig
und zuverlässig zu werden."
13.05.2002
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5.
Lauf: Grand Prix von Spanien in Barcelona
David
Coulthard Dritter
Kimi Räikkönen an vierter Stelle liegend ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard belegte
beim Grand Prix von Spanien in Barcelona den dritten
Platz. Nach 65 Runden lag er 42,6 Sekunden hinter
Sieger Michael Schumacher (Ferrari) und 6,9 Sekunden
hinter dem Zweitplatzierten Juan-Pablo Montoya
(Williams-BMW) zurück. Davids Teamkollege Kimi
Räikkönen fiel nach vier Runden an vierter Stelle
liegend wegen eines gebrochenen Heckflügels aus.
West
McLaren Mercedes liegt nach fünf Weltmeisterschaftsläufen
mit 13 Punkten auf Platz drei der Konstrukteurswertung,
hinter Ferrari (50 Punkte) und Williams-BMW (43).
In der Fahrer-WM ist David jetzt Vierter mit neun
Punkten, Kimi liegt mit vier Punkten auf Platz
acht. Es führt Michael Schumacher mit 44 Zählern.
Kimi
und David, im Qualifying auf den Plätzen fünf
und sieben, kamen als Vierter und Sechster aus
der ersten Runde zurück, nachdem Rubens Barrichello
(Ferrari) am Vorstart stehen geblieben war. Am
Ende der dritten Runde brach an Kimis Wagen der
Heckflügel, der Finne fuhr einen Durchgang später
an die Box und gab auf.
David
fuhr als letzter der Top-fünf-Fahrer in Runde
29 an die Box (neun Sekunden Standzeit) - nach
Ralf Schumacher und Jenson Button (beide Runde
24), Montoya (25) und Michael Schumacher (26).
Neun Zehntelsekunden hinter Jenson Button (Renault)
beschleunigte David als Vierter wieder auf die
Strecke, fünf Runden später bremste er den Engländer
am Ende der Start-Zielgeraden mit einem beherzten
Manöver aus.
In
den nächsten elf Runden verkürzte David den Abstand
zum Zweitplatzierten Montoya von 14,2 auf 10,7
Sekunden und als der Kolumbianer in Runde 45 an
die Box fuhr, tauschten beide kurzzeitig die Plätze.
Einen Umlauf später stoppte auch David zum zweiten
Mal (7,8 Sekunden). Er nahm das Rennen als Dritter
wieder auf, 5,2 Sekunden hinter Montoya. Bis zum
Ziel fuhren beide fast die gleichen Rundenzeiten.
"Eine
Runde, bevor ich Jenson Button überholte, fiel
mir auf, dass sein Wagen in der letzten Kurve
untersteuerte", erklärte David. "Im nächsten Durchgang
fuhr ich deshalb so nah wie möglich heran, nutzte
seinen Windschatten, und bremste ihn aus. Danach
fuhr ich so schnell es ging und verkürzte allmählich
den Abstand zu Montoya."
"Der
Heckflügel brach ohne Vorwarnung", sagte Kimi.
"Ich bin sicher, das Team wird die Ursache finden."
West
McLaren Mercedes Teamchef Ron Dennis kommentierte:
"Die Top-Teams hatten heute alle einige technische
Probleme und wir hatten einen gebrochenen Heckflügel
an Kimis Wagen. Wir stellten aber schnell fest,
dass an Davids Fahrzeug ein ganz neuer Flügel
montiert war. Deswegen, und auf Grund unserer
vielen Testkilometer, wussten wir, dass für ihn
kein Risiko bestand. Erfreulicherweise fuhr David
ein gutes Rennen, unterstützt von der richtigen
Strategie konnte er für das Team den dritten Platz
erzielen. Diese WM-Punkte sind wichtig, aber unser
Augenmerk ist darauf gerichtet, die Lücke zu unseren
wichtigsten Wettbewerbern zu schließen."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: "David
ist ein gutes Rennen gefahren und das Team hatte
die richtige Strategie. Mit dem dritten Platz
haben wir heute das Bestmögliche erreicht, jeder
im Team hat gute Arbeit geleistet. Aber wir alle
wissen, dass wir uns weiter steigern müssen."
29.04.2002
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4.
Lauf: Grand Prix von San Marino in Imola
David
Coulthard Sechster
Kimi Räikkönen mit gebrochenem Auspuff ausgefallen
David
Coulthard belegte im West McLaren Mercedes beim
Grand Prix von San Marino in Imola den sechsten
Platz. Sein Teamkollege Kimi Räikkönen fiel nach
44 von 62 Runden an fünfter Stelle liegend mit
gebrochenem Auspuff aus. Das Rennen gewann Michael
Schumacher im Ferrari.
West
McLaren Mercedes liegt nach vier Weltmeisterschaftsläufen
mit neun Punkten auf Platz drei der Konstrukteurswertung,
hinter Ferrari (40 Punkte) und Williams-BMW (37).
In der Fahrerweltmeisterschaft ist David Sechster
mit fünf Punkten, Kimi liegt mit vier Punkten
auf Platz sieben. Es führt Michael Schumacher
mit 34 Zählern.
Kimi
und David gingen aus der dritten Startreihe ins
Rennen, Kimi hatte sich als Fünfter qualifiziert,
gefolgt von seinem Teamkollegen. Auf den Plätzen
fünf und sechs kamen sie aus der ersten Runde
zurück. Kimi folgte dem vor ihm liegenden Juan-Pablo
Montoya (Williams-BMW) in den ersten acht Runden
mit weniger als einer Sekunde Abstand.
In
Runde 30 fuhr Kimi zu seinem ersten Stopp an die
Box (Standzeit 10,8 Sekunden) und tauschte mit
David die Plätze. Der Schotte kam vier Umläufe
später zu seinem ersten Boxenstopp herein und
fiel auf Rang sieben, hinter Jenson Button (Renault),
zurück.
In
der 44. Runde brach an Kimis Wagen der Auspuff,
dadurch wurden heiße Abgase auf die aus Kohlefaser
gefertigte Hinterradaufhängung geleitet. Das Team
entschied aus Sicherheitsgründen, den Finnen aus
dem Rennen zu nehmen.
"Das
Handling des Wagens war gut, aber wir waren heute
einfach nicht schnell genug", sagte Kimi. "Als
der Auspuff brach, rief mich das Team an die Box,
weil die Gefahr bestand, dass die heißen Abgase
die Hinterradaufhängung beschädigten. Wir werden
weiter hart daran arbeiten uns zu verbessern."
David,
jetzt Fünfter, legte in Runde 49 seinen zweiten
Boxenstopp ein (6,8 Sekunden), wobei er nur tankte
und auf einen Reifenwechsel verzichtete. Er nahm
das Rennen an sechster Stelle liegend wieder auf
und beendete das Rennen 13 Runden später auf der
gleichen Position.
"Ich
hatte während des ganzen Rennens nicht genug Grip",
erklärte David. "Zu Beginn untersteuerte der Wagen,
dann wurde das Heck unruhig. Wir fuhren im Rennen
mit etwas weniger Flügel, um schneller zu werden,
doch das hat nicht viel geholfen. Ich tat mein
Bestes, aber wir konnten heute nicht mithalten."
West
McLaren Mercedes Teamchef Ron Dennis kommentierte:
"Wir wissen seit Malaysia, dass es einige Zeit
dauern wird, den Rückstand zur Spitze wett zu
machen. Nichts als harte und konzentrierte Arbeit
kann uns in der nächsten Zeit helfen, dieses Ziel
zu erreichen."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: "Das
Ergebnis zeigt unseren aktuellen Leistungsstand.
Wir sind zu langsam, jeder im Team weiß, dass
wir uns steigern müssen. Kimi hat seinen fünften
Platz leider durch einen gebrochenen Auspuff verloren
und musste aufgeben. Jetzt gilt es, bis zum nächsten
Rennen noch härter zu arbeiten."
15.04.2002
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3.
Lauf: Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo
David
Coulthard Dritter Kimi Räikkönen scheidet mit
Radnabenschaden aus
West
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard hat beim
Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo den dritten
Platz belegt. Nach 71 Runden kam er hinter Sieger
Michael Schumacher (Ferrari) und dem zweitplatzierten
Ralf Schumacher (Williams-BMW) ins Ziel. Kimi
Räikkönen fiel drei Runden vor Schluss an vierter
Stelle liegend wegen eines Radnabenschadens am
rechten Hinterrad aus.
Nach
drei von 17 Grand-Prix-Rennen liegt West McLaren
Mercedes mit acht Punkten auf Platz drei der Konstrukteurs-WM,
hinter Williams-BMW (30 Punkte) und Ferrari (24).
In der Fahrerweltmeisterschaft belegen David und
Kimi mit jeweils vier Punkten gemeinsam den fünften
Platz, es führt Michael Schumacher mit 24 Zählern.
David hatte sich für den vierten Startplatz qualifiziert,
Kimi war im Qualifying Fünftschnellster. Die ersten
acht Fahrer im Qualifying waren durch etwas mehr
als acht Zehntelsekunden getrennt.
Auf
den Plätzen sechs und sieben bogen David und Kimi
in die erste Kurve. Im zwölften Umlauf bremste
David den vor ihn liegenden Jenson Button (Renault)
aus und übernahm Platz fünf. Nach dem Ausfall
des führenden Ferrari von Rubens Barrichello in
Runde 16 war David Vierter, Kimi fuhr an sechster
Position. In Runde 39 überholte auch der Finne
Button und war danach Fünfter.
Bis
zu ihren Boxenstopps in Runde 45 (David in 10,2
Sekunden) und 46 (Kimi in 9,4 Sekunden) hingen
die beiden West McLaren Mercedes Fahrer hinter
dem Renault von Jarno Trulli fest. Durch ihre
Stopps verbesserten sich David und Kimi auf die
Plätze drei und vier und hatten jetzt freie Bahn
und fuhren von da an deutlich schnellere Rundenzeiten.
Drei
Runden vor Schluss kam Kimi auf Grund eines Radnabenschadens
am rechten Hinterrad von der Strecke ab und schied
aus. David fuhr nach 71 Runden als Dritter ins
Ziel und erzielte dabei seinen ersten Podiumsplatz
in dieser Saison.
"Das
war ein schwieriges Rennen. 43 Runden lang hing
ich hinter den Renault fest", sagte David. "Jenson
Button konnte ich aus dem Windschatten heraus
überholen, nachdem er einen Fehler gemacht hatte,
doch bei Jarno Trulli musste ich bis zum Boxenstopp
warten. Als ich an beiden vorbei war, konnte ich
endlich schneller fahren, doch leider hatten wir
schon zu viel Zeit verloren. Ich freue mich über
meinen ersten Podiumsplatz und meine ersten WM-Punkte
des Jahres."
"Wie
David steckte ich hinter den beiden Renault fest",
erklärte Kimi. "Eingangs der 40. Runde bremste
ich Jenson Button aus und hielt ihn hinter mir,
bis ich wegen des Radnabenschadens ausfiel. Schade,
denn ich wäre sicher Vierter geworden."
West
McLaren Mercedes Teamchef Ron Dennis kommentierte:
"Als wir beim Start hinter die beiden Renault
zurück fielen, war das eine Vorentscheidung für
unser Rennergebnis. Nachdem wir die Renault überholt
hatten, waren unsere Zeiten mit denen der Führenden
vergleichbar. Jedoch haben wir noch viel Arbeit
vor uns."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: "Leider
wurden David und Kimi am Start von den beiden
Renault überholt. Jedoch ist Davids dritter Platz
eine Belohnung für jeden im Team. Alle haben seit
dem Grand Prix von Malaysia hart gearbeitet. Für
Kimi tut es mir leid, er ist bis zu seinem technisch
bedingten Ausfall drei Runden vor Schluss ein
sehr gutes Rennen gefahren. Unsere Motoren sind
bei den hohen Außentemperaturen zuverlässig gelaufen.
Wir haben seit Malaysia einen Schritt nach vorn
gemacht, aber es müssen noch weitere Schritte
folgen."
02.04.2002
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2.
Lauf: Grand Prix von Malaysia in Kuala Lumpur
Kimi
Räikkönen und David Coulthard ausgefallen West
McLaren Mercedes Fahrer durch Motorschäden gestoppt
Beim
Grand Prix von Malaysia in Kuala Lumpur, dem zweiten
Lauf der Formel-1-Weltmeisterschaft 2002, sind
beide West McLaren Mercedes mit Motorschäden ausgefallen.
David Coulthard fuhr in der 15. von 56 Runden
an die Box und gab auf, nachdem er zuvor wegen
Leistungsverlusts vom vierten auf den neunten
Platz zurück gefallen war. Kimi Räikkönen fiel
in der 24. Runde an zweiter Stelle liegend aus.
Das Rennen gewann Ralf Schumacher im Williams-BMW.
Die
beiden West McLaren Mercedes Fahrer hatten sich
für die dritte Startreihe qualifiziert, Kimi lag
als Fünfter neun Tausendstelsekunden vor seinem
Teamgefährten. Kimi kam als Dritter aus der Startrunde
zurück 0,8 vor David auf Platz vier. Das Team
hatte für beide eine Ein-Stopp-Strategie geplant.
so dass Kimi und David mit entsprechend viel Kraftstoff
unterwegs waren. Ab Runde 13 spürte David nachlassende
Leistung seines Motors und er verlor bis zum 15.
Umlauf fünf Plätze, als er an die Box fuhr und
aufgab. "Der Motor lief plötzlich nur noch auf
neun Zylindern", erklärte David. "Wir kannten
zwar noch nicht die Ursache dafür, aber wir entschieden
uns, dass es besser sei aufzuhören. Schade, denn
Kimi und ich hätten heute sicher ein gutes Ergebnis
erzielen können. Es war ein schwieriges Wochenende.
Wir werden konzentriert weiter arbeiten denn wir
wissen, dass wir ein gutes Auto haben, mit dem
wir Rennen gewinnen können." Kimi lag in der 21.
Runde hinter Spitzenreiter Rubens Barrichello
(Ferrari) und Ralf Schumacher an dritter Stelle,
und verbesserte sich auf Platz zwei, als der Brasilianer
seinen ersten von zwei Boxenstopp einlegte.
In
Runde 24 rollte der Finne an die Box, nachdem
ein Motorschaden kurz vor der letzten Kurve sein
Rennen beendet hatte. "Mit meinem Wagen hätte
ich heute einen Spitzenplatz belegen können, schade,
dass es so ausging", sagte Kimi. "Ich hatte trotz
des vielen Kraftstoffs an Bord einen guten Start.
Unsere geplante Ein-Stopp-Strategie wäre heute
genau richtig gewesen." West McLaren Mercedes
Teamchef Ron Dennis kommentierte: "Ich bin sicher,
dass unsere Strategie uns heute Podiumsplätze
eingebracht hätte, deshalb ist das Ergebnis enttäuschend.
Unsere Michelin-Reifen haben heute gut funktioniert.
Wir freuen uns auf Interlagos." Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: "Zwei
Motorschäden in diesem Grand Prix sind ein sehr
schlechtes Resultat für uns. Wir müssen unsere
Arbeit beim nächsten Mal besser machen. Wir werden
die Ursachen der Motorschäden gründlich untersuchen
und sicher stellen, dass diese Probleme nicht
noch einmal auftreten."
18.03.2002
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1.
Lauf: Grand Prix von Australien / Melbourne
Kimi
Räikkönen Dritter bei seinem West McLaren Mercedes
Debüt
David Coulthard mit Getriebeschaden ausgefallen
Kimi
Räikkönen hat beim Grand Prix von Australien in
Melbourne, seinem Debütrennen für das West McLaren
Mercedes Team, den dritten Platz belegt. Nach
58 Runden fuhr Kimi 25,067 Sekunden hinter Sieger
Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. David Coulthard
fiel beim Auftakt der Formel-1-Weltmeisterschaft
2002 wegen eines Getriebeschadens in der 34. Runde
aus.
David
Coulthard hatte sich als Viertschnellster qualifiziert,
Kimi stand einen Startplatz dahinter. Beim Start
kam es zu einer Karambolage zwischen Ralf Schumacher
(Williams-BMW), der auf den Trainingsschnellsten
Rubens Barrichello (Ferrari) auffuhr. Dies löste
weitere Kollisionen aus, in die acht Fahrzeuge
verwickelt wurden. Während David als Erster in
die erste Kurve bog, musste Kimi auf die Wiese
ausweichen und fiel dadurch auf den letzten Platz
zurück.
Am
Ende der ersten Runde neutralisierte das Safety
Car das Rennen, um die Aufräumarbeiten zu ermöglichen.
Kimi fuhr an die Box, um die beschädigte Fahrzeugnase
ersetzen und Steine aus dem Cockpit entfernen
zu lassen (Standzeit: 48,1 Sekunden).
Nach dem Neustart in Runde 5 baute David seinen
Vorsprung innerhalb von vier Umläufen auf 6,6
Sekunden aus, Zweiter war Jarno Trulli (Renault)
vor Michael Schumacher und Juan-Pablo Montoya
(Williams-BMW). Kimi lag in der achten Runde auf
dem siebten Platz, als erneut das Safety Car auf
die Strecke fuhr. Trulli hatte sich gedreht.
Beim
zweiten Neustart am Ende der zehnten Runde kam
David wegen eines beginnenden Getriebeproblems
von der Strecke ab und reihte sich als Fünfter
hinter Michael Schumacher, Montoya, Eddie Irvine
(Jaguar) und Kimi wieder ein. Einen Umlauf später
war Kimi Dritter vor David. Ab der 21. Runde ließ
sich das Getriebe des Schotten nicht mehr schalten;
er konnte 13 Runden lang nur noch im sechsten
Gang fahren, bevor er in Runde 34 an siebter Stelle
liegend ausfiel.
Nach
Montoyas Boxenstopp in Runde 37 (10,1 Sekunden)
war Kimi Zweiter und fuhr in 1:28,541 Minuten
die schnellste Rennrunde. Einen Umlauf später
kam er ebenfalls an die Box (10,6), wie auch Michael
Schumacher (10,5).
Kimi
beschleunigte als Zweiter wieder auf die Strecke,
rutschte jedoch in der ersten Kurve kurzzeitig
von der Piste und fiel auf Rang drei zurück. Nach
58 Runden fuhr er hinter Michael Schumacher und
6,4 Sekunden hinter Montoya als Dritter ins Ziel
und holte in seinem 18. Grand Prix seinen ersten
Podiumsplatz.
"Ich
freue mich sehr über meinen ersten Podiumsplatz
in der Formel 1, zumal ich ihn in meinem Debütrennen
für West McLaren Mercedes erzielt habe", sagte
Kimi Räikkönen. "Glücklicherweise wurde mein Wagen
bei dem Startunfall nur leicht beschädigt, so
dass ich nach erfolgter Reparatur das Rennen an
letzter Stelle wieder aufnehmen konnte. Nachdem
ich mich bis auf Rang drei vorgekämpft hatte,
habe ich alles gegeben, um Montoya einzuholen.
Leider habe ich mit meinem Ausrutscher nach dem
Boxenstopp den zweiten Platz wieder verloren."
"Beim
zweiten Neustart schaltete das Getriebe plötzlich
in den Leerlauf; ich war so überrascht, dass ich
von der Strecke abkam", erklärte David. "Das Problem
kehrte immer wieder, bis das Getriebe im sechsten
Gang stecken blieb."
West
McLaren Mercedes Teamchef Ron Dennis kommentierte:
"Davids Ausfall wegen eines Getriebeschadens -
nach 7.500 Testkilometern - ist frustrierend,
aber wir freuen uns über Kimis dritten Platz."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug fasste zusammen: "Ein
turbulenter Saisonstart, und ein hervorragendes
Rennen von Kimi. Das Team zeigte das Potenzial,
vorne mit zu fahren. Leider ist David wegen eines
Getriebeschadens ausgefallen, nachdem er 13 Runden
lang nur im sechsten Gang fahren konnte. Unsere
Motoren sind das ganze Wochenende problemlos gelaufen
und wir freuen uns auf den nächsten Grand Prix
in zwei Wochen in Malaysia."
11.03.2002
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Zum Vergleich - die Rennen aus 2003
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