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Formel 1 Service von Mercedes-Benz

Formel 1 - 2003

Formel-1-Weltmeisterschaft 2003

16. Lauf: Großer Preis von Japan in Suzuka
Kimi Räikkönen Zweiter der WM

Kimi Zweiter beim Saisonfinale, West McLaren Mercedes Teamkollege David Coulthard Dritter

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen ist Zweiter der Formel-1-WM 2003. Der Finne belegte beim Saisonfinale in Suzuka Platz zwei, sein Teamkollege David Coulthard wurde Dritter. Kimi fuhr beim Grand Prix von Japan nach 53 Runden 11,085 Sekunden hinter Sieger Rubens Barrichello (Ferrari) ins Ziel, dessen Teamkollege Michael Schumacher wurde Achter und sicherte sich damit seinen sechsten WM-Titel mit 93 Punkten. Kimi folgt mit zwei Punkten Rückstand auf Rang zwei, David ist Siebter mit 51 Zählern. In der Konstrukteurs-WM belegt das West McLaren Mercedes Team Platz drei mit 142 Punkten, Ferrari gewann mit 158 Zählern vor BMW-Williams mit 144.

MP4-17D 07: David
MP4-17D 06: Kimi

Der Start: Bei einsetzendem Regen am Samstag hatte sich David als Siebter qualifiziert, Kimi war Achtschnellster. Beide verbesserten sich im ersten Umlauf um zwei Positionen und kamen auf den Plätzen fünf und sechs aus der Auftaktrunde zurück.

Das Rennen: In Runde drei überholte Kimi seinen Teamkollegen und übernahm Platz fünf, hing darauf jedoch hinter Cristiano da Matta (Toyota) fest. Im achten Umlauf fiel Juan Pablo Montoya (BMW-Williams) auf Platz eins liegend aus. Jetzt führte Barrichello, Kimi war Vierter, David Fünfter. In Runde zehn fuhr da Matta zu seinem ersten Stopp an die Box, zwei Runden später folgten Barrichello, der zweitplatzierte Fernando Alonso (Renault) sowie David (7,5 Sek.) Kimi übernahm die Führung für einen Umlauf bis zu seinem ersten von zwei geplanten Stopps in Runde 13 (9,2 Sek.). Er fiel dadurch wieder hinter seinen Teamkollegen zurück. In Runde 16 führte Barrichello vor Alonso, David und Kimi. Alonso fiel in Runde 18 aus, danach lagen die West McLaren Mercedes auf den Plätzen zwei und drei. David, der auf einer Drei-Stopp-Strategie fuhr, kam im 26. Umlauf zum zweiten Mal herein (7,6 Sek.). Kimi stoppte in der 33. Runde zum zweiten (9,1 Sek.), während David in Runde 41 seinen dritten Boxenstopp einlegte (6,4 Sek.). Der Schotte fuhr danach knapp hinter Kimi wieder auf die Strecke, beide absolvierten die restlichen zwölf Runden im Abstand von weniger als einer Sekunde. Kimi, der wie David einen Saisonsieg erzielt hatte, fuhr zum siebten Mal in 16 Rennen als Zweiter ins Ziel.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Ich bin etwas enttäuscht. Wir waren nahe dran, aber nicht nah genug. Immerhin haben wir den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen gehalten. Ich danke jedem im Team, hier an der Rennstrecke und zu Hause. Alle haben das ganze Jahr über ihr Bestes gegeben. Mein Start war in Ordnung, doch mit dem zweiten und dritten Reifensatz hatte ich Handling-Probleme. Dennoch habe ich so hart attackiert wie irgend möglich, aber es hat leider nicht gereicht. Jetzt freue mich ich schon auf die nächste Saison."

David Coulthard: "Ich hatte ein paar Probleme mit dem zweiten Reifensatz. Der dritte Rang war heute das bestmögliche Ergebnis. Glückwunsch an Kimi zum zweiten WM-Platz."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Kimi ist Zweiter der WM mit zwei Punkten Rückstand - ein gutes Ergebnis nach einer sehr spannenden Saison, deren Ausgang bis zum letzten Rennen offen war. Das Team hat sehr gut und hart gearbeitet, um Kimi bis zum Ende eine Chance auf den Titel zu wahren. David ist auf Platz drei ein starkes Rennen gefahren. Glückwunsch an Michael Schumacher zu seinem sechsten WM-Titel - immerhin kann er nicht sagen, dass wir es ihm leicht gemacht hätten. Danke an alle im Team für ihre Arbeit 2003. Wir werden uns weiter anstrengen, mit dem Ziel 2004 einen Platz besser abzuschneiden."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Kimi und David sind ein gutes Rennen gefahren und wir hatten die richtige Strategie. Wir haben den Kampf bis zum Ende offen gehalten. Das ganze Team arbeitet bereits an der Vorbereitung für die Saison 2004."

13.10.03

 

15. Lauf: Der US Grand Prix in Indianapolis
Kimi Räikkönen Zweiter in turbulentem Rennen

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix der USA in Indianapolis in einem teilweise turbulenten Rennen mit wechselnden Wetterverhältnissen den zweiten Platz belegt. Von der zweiten Pole Position seiner Formel-1-Karriere gestartet fuhr Kimi nach 73 Runden 18,258 Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. David Coulthard fiel nach 45 Runden wegen eines Getriebeproblems aus. Die Entscheidung in der Fahrerweltmeisterschaft fällt erst beim Finale in zwei Wochen in Suzuka, Japan: Kimi verbesserte sich in der Gesamtwertung mit 83 Punkten auf Rang zwei, neun Zähler hinter Michael Schumacher. Zehn Punkte erhält der Sieger in Suzuka. In der Konstrukteurs-WM liegt West McLaren Mercedes auf Platz drei mit 128 Punkten. Ferrari führt mit 147 Zählern vor BMW-Williams mit 144.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Das Rennen: Eingangs der siebten Runde überholte David auf der Start-Ziel-Geraden Michael Schumacher und übernahm Rang drei hinter Kimi und Ralf Schumacher. Im 15. Umlauf fiel der Schotte auf Platz vier zurück und legte zwei Runden später seinen ersten Boxenstopp (10,6 Sek.) ein. David nahm das Rennen als Zehnter wieder auf. Kimi stoppte als Führender in Runde 19 (10,9 Sek.) und lag danach auf Rang sieben. Drei Umläufe später fuhr Kimi erneut an die Box (6,1 Sek.), um wegen heftiger werdenden Regens auf Regenreifen zu wechseln. Jetzt führte David, der auf Trockenreifen draußen geblieben war, für eine Runde, Kimi war nach seinem Stopp Vierter. Diesen Platz hielt er auch nach seinem dritten Stopp in Runde 41 (6,7 Sek.). In Runde 51 verbesserte sich Kimi auf Rang drei und übernahm im 55. Umlauf den zweiten Platz hinter Michael Schumacher, den er bis ins Ziel hielt. David rutschte in Runde 30 kurz von der Strecke und fuhr danach zu seinem zweiten Stopp (8,0 Sek.) an die Box. In Runde 35 absolvierte er eine Drive-Through-Strafe wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in der Boxengasse. Zehn Umläufe später gab er an den Boxen wegen eines Getriebeproblems auf.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Das Wetter hat uns heute um den Sieg gebracht, denn wir waren bei starkem Regen nicht so schnell wie Michael. Noch haben wir eine Chance auf den Titelgewinn, aber es ist keine leichte Aufgabe. Mein Start von der Pole Position war gut und ich kontrollierte das Rennen, doch als es stärker zu regnen begann wurde es sehr schwierig. Obwohl unsere Boxenstopps zum richtigen Zeitpunkt kamen und wir nichts falsch gemacht haben, hat es nicht gereicht."

David Coulthard: "Als es zu regnen begann, entschieden wir uns, auf Trockenreifen weiter zu fahren. Doch das funktionierte nicht und ich hatte Schwierigkeiten, das Auto auf der Strecke zu halten. Dann hatte ich ein Getriebeproblem und fiel aus."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Nach Kimis zweitem Platz haben wir immer noch eine kleine Chance, den WM-Titel zu gewinnen, und darauf werden wir uns konzentrieren."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Nach Kimis zweitem Platz haben wir immer noch eine kleine Chance, den WM-Titel zu gewinnen, und darauf werden wir uns konzentrieren."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Kimi ist unter schwierigen Bedingungen ein großartiges Rennen gefahren. Er war bei allen Streckenverhältnissen der beste Fahrer mit Michelin-Reifen. Noch haben wir eine kleine Chance, mit ihm die Weltmeisterschaft zu gewinnen, wir werden deshalb bis zum Finale in Suzuka weiter kämpfen."

29.09.03

 

14. Lauf: Der Grand Prix von Italien in Monza
Kimi Räikkönen Vierter
David Coulthard an fünfter Stelle liegend ausgefallen

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen wurde im Grand Prix von Italien in Monza Vierter. Nach 53 Runden fuhr Kimi 12,834 Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. David Coulthard fiel nach 45 Runden wegen eines defekten Antriebs der Benzinpumpe aus. Bei zwei noch ausstehenden Rennen, in denen ein Fahrer maximal 20 Punkte gewinnen kann, liegt Kimi mit 75 Punkten an dritter Stelle der Fahrerwertung. Michael Schumacher (Ferrari) führt mit 82 Zählern vor Juan-Pablo Montoya (BMW-Williams) mit 79 Punkten, der in Monza Zweiter wurde. West McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurs-WM auf Platz drei mit 120 Punkten. BMW-Williams führt mit 141 vor Ferrari mit 137.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: Kimi startete als Vierter. Er wurde vor der ersten Schikane von Jarno Trulli (Renault) überholt, doch der Italiener fiel in der ersten Runde aus. Nach dem ersten Umlauf war Kimi Vierter hinter Michael Schumacher, Montoya und Rubens Barrichello (Ferrari). David hatte sich von Startplatz acht um drei Positionen verbessert und war Fünfter.

Das Rennen: David fuhr an fünfter Stelle liegend in der elften Runde zu seinem ersten Boxenstopp herein (10,3 Sek.) und nahm das Rennen als Elfter wieder auf. Kimi stoppte zwei Umläufe später (9,4 Sek.) und fuhr als Sechster wieder auf die Strecke. Bis Runde 16 hatten die sechs Erstplatzierten ihre ersten Stopps absolviert: Spitzenreiter Michael Schumacher in Runde 15 (8,6 Sek.), der Zweitplatzierte Montoya in Runde 16 (8,4), Barrichello als Dritter in Runde 14 (8,2) und Marc Gene (BMW-Williams) als Sechster in Runde 13 (9,1). Danach war Kimi wieder Vierter und David Fünfter. Der Schotte legte in Runde 32 seinen zweiten Boxenstopp ein (8,7 Sek.) und fuhr als Sechster auf die Strecke zurück. Kimi kam im 34. Umlauf zum zweiten Mal herein (9,5 Sek.) und lag zunächst auf Rang fünf. In der 35. Runde, nach den zweiten Boxenstopps aller sechs Spitzenfahrer, war die alte Reihenfolge wieder hergestellt: Kimi Vierter, David Fünfter. In der Folge verkürzte der Finne den Abstand zum Drittplatzierten Barrichello auf unter eine Sekunde, konnte jedoch nicht überholen. Im Ziel lag Kimi 0,999 Sekunden hinter dem Brasilianer. Am Ende der 45. Runde rollte David auf der Start-Ziel-Geraden wegen eines defekten Antriebs der Benzinpumpe aus.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Wir haben getan was wir konnten, aber es hat dieses Mal für einen Podiumsplatz nicht gereicht. Ich kam zwar sehr nah an Barrichello heran, aber Überholen war unmöglich. In der Fahrer-WM liege ich jetzt sieben Punkte zurück. Wir wussten dass Monza schwierig werden würde und deshalb freue ich mich über die Punkte, die ich heute geholt habe. Indianapolis und Suzuka sollten uns besser liegen, es ist also noch nichts entschieden."

David Coulthard: "Mein Rennen verlief zunächst problemlos, doch dann hörte sich der Motor etwas rau an, ich wurde langsamer und Gene holte auf. Am Ende der 45. Runde ging der Motor plötzlich aus und das war's."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Wir waren wettbewerbsfähig, doch auf Grund unserer Startplätze und weil wir durch langsamere Fahrer aufgehalten wurden, ging unsere Strategie nicht auf."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Mehr als der vierte oder vielleicht der dritte Platz war heute nicht drin, doch mit sieben Punkten Rückstand hat Kimi noch immer eine Chance auf die Fahrer-WM. Wir werden auf keinen Fall aufgeben. Für David tut es mir leid, er fiel wegen eines defekten Antriebs der Benzinpumpe aus. Glückwunsch an Michael Schumacher, er hat den Sieg verdient."

15.09.03

 

13. Lauf: Der Ungarn Grand Prix in Budapest
Kimi Räikkönen Zweiter, David Coulthard Fünfter
Kimi verkürzt Abstand zum WM-Spitzenreiter auf zwei Punkte

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen wurde beim Grand Prix von Ungarn in Budapest Zweiter, sein Teamkollege David Coulthard belegte Platz fünf. Nach 70 Runden mit vielen packenden Zweikämpfen kam Kimi 16,768 Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso (Renault) ins Ziel. Der Spanier ist im 13. Saisonrennen der achte Sieger. Vor den letzten drei WM-Läufen liegen die ersten Drei der Fahrerwertung innerhalb von zwei Punkten: Kimi ist Dritter mit 70; Michael Schumacher (Ferrari), in Budapest Achter, führt mit 72 Zählern. Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW), Dritter im Rennen, ist Gesamtzweiter mit 71 Punkten. West McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurs-WM auf Platz drei mit 115 Punkten. Williams-BMW führt mit 129 vor Ferrari mit 121 Zählern.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: Kimi und David gingen von den Startplätzen sieben und neun ins Rennen. Beim Start verbesserten sie sich jeweils um drei Positionen.

Das Rennen: Kimi überholte in Runde drei Rubens Barrichello (Ferrari) nach der Schikane und übernahm Platz drei hinter Alonso und Mark Webber (Jaguar). Nachdem die beiden Führenden in Runde 13 ihre ersten Stopps eingelegt hatten, übernahm Kimi für zwei Umläufe die Spitze. In Runde 15 fuhr er zu seinem ersten von drei geplanten Stopps an die Box (7,6 Sek.) und nahm das Rennen als Achter vor Webber wieder auf. Nach der ersten Boxenstopprunde lag Kimi auf Platz zwei. Kimi legte seinen zweiten Stopp in Runde 33 ein (7,2 Sek.) und fiel kurzzeitig auf Platz vier zurück. Wieder Zweiter, absolvierte er seinen dritten Boxenhalt im 51. Umlauf (7,2 Sek.) und behielt dabei seine Position. 19 Runden später fuhr er 16,768 Sekunden hinter Alonso als Zweiter ins Ziel. David hatte als einziger Fahrer der Top-Teams zwei Stopps geplant und fuhr in Runde 18 an zweiter Stelle liegend erstmals herein (10,0 Sek.). Danach lag er an achter Stelle. Der Schotte kam im 43. Umlauf als Dritter zum zweiten Mal an die Box (10,5 Sek.) und beschleunigte als Siebter, zwischen Jarno Trulli (Renault) und Michael Schumacher wieder auf die Strecke. Nachdem die anderen Fahrer ihre jeweils dritten Stopps absolviert hatten, war David Fünfter und fuhr auf dieser Position ins Ziel.

Kimi Räikkönen: "Ich freue mich sehr über mein heutiges Ergebnis, denn wir haben den Abstand in der WM-Wertung deutlich verkürzt. Ich habe in der Anfangsphase hinter Webber viel Zeit verloren, so dass Alonso davon ziehen konnte. Das habe ich später nicht mehr aufholen können. Mein Auto lief perfekt und alle im Team haben hart gearbeitet. Jetzt freue ich mich auf die letzten drei Rennen."

David Coulthard: "Ein sehr gutes Ergebnis für das Team, und auch ich bin mit dem Ausgang zufrieden. Unsere Zwei-Stopp-Strategie war angesichts meines neunten Startplatzes die beste Lösung. Mein Start war gut und ich habe mich um drei Plätze verbessert. Das Rennen verlief danach problemlos."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Eine tolle Leistung des ganzen Teams. Kimi und David sind gut gefahren, wir haben unsere Strategie erfolgreich umgesetzt und Michelin hat uns mit ausgezeichneten Reifen versorgt."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Ein erstklassiges Rennen. Kimi und David haben beide gute Arbeit geleistet und das Beste aus ihren Startplätzen gemacht. Drei Titelaspiranten innerhalb von zwei Punkten bei drei noch ausstehenden Rennen - das garantiert ein spannendes Saisonfinale. Kompliment an unseren Reifenpartner Michelin. Dort hat man gut gearbeitet, und unser Team wird alles daran setzen, unsere gemeinsame Leistung weiter zu verbessern."

25.08.03

 

12. Lauf: Der Deutschland Grand Prix in Hockenheim
David Coulthard Zweiter im Hitzerennen Kimi Räikkönen nach unverschuldeter Startkollision ausgeschieden

Team McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard hat beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim den zweiten Platz belegt. Nach 67 Runden bei 34 Grad im Schatten und Asphalttemperaturen jenseits von 50 Grad kam David hinter Sieger Juan Pablo Montoya (Williams-BMW) ins Ziel. Teamkollege Kimi Räikkönen fiel als Opfer einer Startkollision in der ersten Kurve aus. Er ist in der Fahrerweltmeisterschaft Dritter mit 62 Punkten, hinter Michael Schumacher (Ferrari/71), der Siebter wurde, und Montoya (65). Team McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurs-WM auf Platz drei mit 103 Zählern hinter Ferrari (120) und Williams-BMW (118).

MP4-17D 07: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: Kimi, Fünfter im Qualifying, startete sehr gut und war bereits links an Rubens Barrichellos Ferrari fast vorbei gezogen. Der Brasilianer musste jedoch Ralf Schumacher (Williams-BMW) ausweichen, zog ebenfalls nach links und berührte das rechte Hinterrad von Kimis Auto. Alle drei fielen als Folge dieser Kollision aus. David, der von Platz zehn startete, war nach der ersten Runde Sechster. Von Runde eins bis drei neutralisierte das Safety Car das Rennen.

Das Rennen: In Runde sieben überholte David in der Haarnadelkurve Mark Webber (Jaguar) und übernahm Platz fünf. Nach den ersten Boxenstopps von Jarno Trulli (Renault/Runde14), Montoya und Michael Schumacher (beide 17) lag David auf Platz zwei. Der Schotte fuhr im 18. Umlauf an die Box und nahm das Rennen nach 9,3 Sekunden Standzeit an fünfter Stelle liegend wieder auf. In Runde 42 stoppte David zum zweiten Mal (9,6 Sek.) und fuhr kurz hinter Michael Schumacher als Vierter wieder auf die Strecke. In den nächsten sieben Runden verkürzte der Schotte seinen Abstand von 2,4 auf unter eine Sekunde. Im 59. Umlauf überholte Michael Schumacher in der Haarnadelkurve Trulli und war Zweiter, eine Runde später griff David ebenfals den Italiener an, passierte ihn vor der Mercedes-Tribüne und verbesserte sich auf Platz drei. Vier Runden vor Schluss zwang ein Reifenschaden Michael Schumacher nach langsamer Fahrt zu den Boxen zu einem weiteren Stopp. Er fiel auf Rang sieben zurück. David übernahm Platz zwei und fuhr auf dieser Position ins Ziel.

David Coulthard: "Ich bin glücklich über meinen zweiten Platz. Mein Start war perfekt und ich habe ein paar Autos überholt. Die gute Balance meines Wagens während des größten Teils des Rennens war gut und so schonte ich meine Reifen. Als Michael und Jarno mit ihren Reifen gegen Ende des Rennens Probleme bekamen, konnte ich attackieren. Schade für Kimi, dass er heute keine Punkte einfahren konnte, aber ich bin froh, dass ihm bei der Startkollision nichts passiert ist."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Kimis Unfall war die Folge einer Kettenreaktion. David ist ein sehr gutes Rennen gefahren und das Team hat mit dem Wechsel auf eine Zwei-Stopp-Strategie viel zum Ergebnis beigetragen. Diese Entscheidung hat andere Teams veranlasst, das gleiche zu tun. Glückwunsch an unseren Partner Michelin, der uns mit ausgezeichneten Reifen versorgt hat."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Kimi hatte einen Raketenstart, wurde aber Opfer einer Kollision, als sich mehrere Autos vor der ersten Kurve berührten. David ist ein hervorragendes Rennen gefahren, das Team hatte eine gute Strategie und die Michelin-Reifen waren Spitze. Glückwunsch an Williams-BMW und Juan Pablo Montoya."

04.08.03

 

11. Lauf: Grand Prix von Großbritannien in Silverstone
Kimi Räikkönen Dritter, David Coulthard Fünfter

Die Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und David Coulthard belegten beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone die Plätze drei und fünf. Nach 60 Runden und einem turbulenten Auftakt mit einem Zuschauer auf der Strecke und zwei Safety-Car-Phasen fuhr Kimi 10,656 Sekunden hinter Sieger Rubens Barrichello (Ferrari) ins Ziel. David verbesserte sich trotz eines außerplanmäßigen Boxenstopps vom zwölften Startplatz auf Rang fünf im Ziel. Kimi ist nach elf von 16 Rennen weiterhin Zweiter in der Fahrerweltmeisterschaft mit jetzt 62 Punkten. Es führt Michael Schumacher (Ferrari/69), der im Rennen Vierter wurde. In der Konstrukteurs-WM liegt Team McLaren Mercedes mit 95 Zählern auf Platz drei hinter Ferrari (118) und Williams-BMW (108).

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: Kimi hatte sich als Dritter qualifiziert, überholte beim Start den Trainingsschnellsten Barrichello und bog hinter Jarno Trulli (Renault) als Zweiter in die erste Kurve. David, Zwölfter im Qualifying, verbesserte sich in der ersten Runde um drei Plätze und war Neunter.

Das Rennen: In Runde 5 löste sich an Davids Auto die Befestigung des Cockpit-Kopfschutzes, der auf die Strecke flog und zerbrach. Das Safety Car neutralisierte das Rennen für zwei Umläufe, damit die Streckenposten die Teile einsammeln konnten. David fuhr in Runde sechs an die Box, um eine neue Cockpiteinfassung montieren zu lassen (28,5 Sek.) und lag danach auf Platz 19. In Runde zwölf lief ein Zuschauer auf die Strecke; das Safety Car fuhr erneut - für vier Runden - heraus. Kimi nutzte das zu seinem ersten Stopp in Runde 12, und auch die meisten anderen Fahrer kamen an die Box. Dadurch verbesserte sich David auf Rang drei, hinter den Toyota von Cristiano da Matta und Olivier Panis, Kimi war Fünfter. Als das Rennen in Runde 15 wieder frei gegeben wurde, überholte Kimi Trulli und David, einen Umlauf später passierte er Panis und war Zweiter. In Runde 28 stoppte David als Vierter erneut (8,9 Sek.). Er nahm das Rennen an 16. Stelle wieder auf. In Runde 30 fuhr da Matta an die Box und Kimi übernahm die Führung bis zu seinem zweiten Stopp im 35. Umlauf (9,8 Sek.), durch den er auf Platz fünf zurück fiel. Nach Barrichellos Boxenhalt in Runde 39 lag Kimi erneut in Führung, wurde aber im 41. Durchgang vom Brasilianer überholt und war Zweiter. In Runde 47 fuhr David, wieder Vierter, zum dritten Mal an die Box (7,1 Sek.) und lag danach auf Platz 7. Einen Umlauf später kam Kimi in der Stowe-Kurve kurz von der Strecke ab, verlor einen Rang an Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) und kam als Dritter ins Ziel. David überholte erst da Matta (Runde 51) und drei Durchgänge vor Schluss auch Trulli und wurde Fünfter.

Kimi Räikkönen: "Das Wichtigste ist, dass ich den Abstand zu Michael Schumacher in der WM-Wertung um einen Punkt verringert habe. Ich hätte wahrscheinlich Zweiter werden können, doch mit meinem dritten Reifensatz hatte ich Probleme mit der Balance. Durch meinen kurzen Ausrutscher beim Anbremsen der Stowe-Kurve kam Montoya vorbei."

David Coulthard: "Nach Startplatz zwölf bin ich mit dem fünften Rang im Ziel zufrieden. Als ich den Cockpit-Kopfschutz verlor, sah es zunächst nicht danach aus. Doch wir änderten die Strategie und die Balance des Wagens wurde im Verlauf des Rennens besser, so dass ich mich am Ende auf Platz fünf vorkämpfen konnte."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Das Team hat gut auf die zwei Safety-Car-Phasen reagiert. Kimis Rennen wurde etwas durch seinen dritten Reifensatz beeinträchtigt und David hatte es wegen des zwölften Startplatzes nicht leicht. Beide sind ein hervorragendes Rennen gefahren."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Das war ein tolles Rennen. Kimi hat seine Titelchancen gewahrt, denn er fuhr vor seinen wichtigsten Gegnern ins Ziel. David ist ein starkes Rennen gefahren. Vor unserem Heim-Grand-Prix in Hockenheim ist die Weltmeisterschaft so offen und spannend wie schon lange nicht mehr. Die Tatsache, dass ein Zuschauer auf die Strecke lief, muss untersucht werden. Das war sehr gefährlich und es muss sicher gestellt werden, dass sich so ein Vorfall nicht wiederholt."

21.07.03

 

10. Lauf: Grand Prix von Frankreich in Magny-Cours
Kimi Räikkönen Vierter
David Coulthard Fünfter

Die Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und David Coulthard belegten beim Grand Prix von Frankreich in Magny-Cours die Plätze vier und fünf. Nach 70 Runden fuhr Kimi 38,047 Sekunden hinter Sieger Ralf Schumacher (Williams-BMW) ins Ziel. Der Finne verteidigte Platz zwei in der Fahrerweltmeisterschaft nach zehn von 16 Rennen mit 56 Punkten. Es führt Michael Schumacher (Ferrari/64), der im Rennen Dritter wurde. In der Konstrukteurs-WM liegt Team McLaren Mercedes mit 85 Zählern auf Platz drei hinter Ferrari (103) und Williams-BMW (100).

Nächstes Rennen: Grand Prix von Großbritannien am 20. Juli in Silverstone.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: Kimi, Vierter im Qualifying, überholte beim Start Michael Schumacher und kam als Dritter aus Runde 1 zurück. David, Fünfter in der Startaufstellung, war Fünfter nach dem ersten Umlauf.

Das Rennen: Die Team McLaren Mercedes Fahrer hatten jeweils drei Boxenstopps geplant, wie die Teams Ferrari und Williams-BMW. David fuhr in Runde 15 an fünfter Stelle liegend zu seinem ersten Stopp an die Box (7,0 Sek.) und war danach Neunter. Kimi stoppte einen Umlauf später als Dritter (6,8 Sek.) und nahm das Rennen als Fünfter wieder auf. Nach der ersten Boxenstopprunde lag Kimi auf Platz drei, David verbesserte sich auf Platz vier vor Michael Schumacher. Die Team McLaren Mercedes Fahrer hielten ihre Positionen nach ihren zweiten Stopps in Runde 31 (Kimi/7,9 Sek.) und Runde 32 (David/6,6 Sek.). Vor seinem letzten Boxenhalt im 47. Umlauf (8,0 Sek.) wurde Kimi beim Überrunden mehrfach aufgehalten und verlor wertvolle Zeit, so dass er hinter Michael Schumacher zurück fiel, der in Runde 52 zum dritten Mal stoppte. David legte im 48. Umlauf seinen dritten Stopp ein. Dabei ließ sich der Tankstutzen nicht richtig aufsetzen, die Boxencrew wechselte deshalb zur zweiten Anlage. Der zweite Einfüllstutzen klemmte beim Abziehen, David verlor eine Position. Mit einer defekten hinteren Bremsscheibe ab drei Runden vor Schluss fuhr Kimi als Vierter ins Ziel, David wurde Fünfter.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Ich bin mit Platz vier nicht zufrieden, denn während des größten Teils des Rennens war ich Dritter. Aber ich verlor viel Zeit hinter Fahrern, die offensichtlich die Blaue Flagge ignorierten, so dass Michael nach seinem letzten Boxenstopp vor mir lag. Zudem hatte ich während der letzten drei Runden einen Schaden an einer hinteren Bremsscheibe. Michael konnte heute seine WM-Führung nur um einen Punkt ausbauen."

David Coulthard: "Ich startete gut und kämpfte in Kurve eins und zwei mit Michael, kam allerdings nicht vorbei. Kimi und ich waren gleich schnell, aber nicht schnell genug, um die Führenden zu attackieren. Leider gab es bei meinem dritten Boxenstopp Probleme. Zunächst ließ sich der Einfüllstutzen nicht richtig aufsetzen, so dass wir den anderen benutzten. Der klemmte dann beim Abziehen. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, aber ich habe den möglichen dritten Platz verloren."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Die Leistung beider Autos war nicht optimal. Bei David kam es zu einem Problem mit der Betankungsanlage, an Kimis Wagen gab es drei Runden vor Schluss einen Defekt an einer hinteren Bremsscheibe. Unter diesen Umständen fällt der Verlust eines Punktes an Michael in die Kategorie Schadensbegrenzung."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Die Plätze vier und fünf waren das bestmögliche Ergebnis, wenn man unsere Probleme heute in Betracht zieht. Kimi hatte gegen Ende des Rennens einen Defekt an einer Bremsscheibe. David verlor durch den Vorfall bei seinem letzten Boxenstopp wertvolle Zeit und den möglichen dritten Platz. Der Kampf um beide WM-Titel ist sehr eng. Die ersten drei Fahrer liegen innerhalb von elf Punkten, die ersten drei Teams sind durch 18 Punkte getrennt. Wir freuen uns auf Silverstone, eines unserer drei Heimrennen. Das ganze Team arbeitet hart daran besser abzuschneiden."

7.07.03

 

9. Lauf: Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring
Kimi Räikkönen in Führung liegend ausgefallen David Coulthard scheidet nach Ausweichmanöver aus

Die Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und David Coulthard sind beim Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring ausgefallen. Kimi, erstmals von der Pole Position gestartet, fiel in Runde 26 von 60 in Führung liegend wegen Motorschadens aus. David kam drei Runden vor dem Ziel bei einem Ausweichmanöver vor der letzten Schikane an fünfter Stelle liegend von der Strecke ab und blieb im Kiesbett stehen. Ralf Schumacher (Williams-BMW) gewann das Rennen. Kimi bleibt in der Fahrerweltmeisterschaft nach neun von 16 Rennen Zweiter mit 51 Punkten hinter Michael Schumacher (Ferrari/58). In der Konstrukteurs-WM liegt West McLaren Mercedes mit 76 Zählern auf Platz drei hinter Ferrari (95) und Williams-BMW (82).

Nächstes Rennen: Grand Prix von Frankreich am 6. Juli in Magny-Cours.

MP4-17D 07: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: Kimi startete von der ersten Pole Position seiner Formel-1-Karriere, bog als Erster in die Mercedes-Arena nach dem Start und kam mit 1,1 Sekunden Vorsprung vor Ralf und Michael Schumacher (Ferrari) aus der ersten Runde. David, Neunter im Qualifying, lag nach Runde 1 auf Rang neun.

Das Rennen: Kimi fuhr im 14. Umlauf die schnellste Runde des Rennens (1:32.621 Min./200,092 km/h). Er baute seinen Vorsprung bis Runde 16 auf 8,6 Sekunden aus und kam dann zu seinem ersten Boxenstopp herein. Gleichzeitig stoppte der an dritter Position liegende WM-Spitzenreiter Michael Schumacher (8,6 Sek.). Nach einer Standzeit von 8,8 Sekunden nahm Kimi das Rennen als Sechster wieder auf. Nach dem Boxenstopp von Ralf Schumacher in Runde 21 (7,7 Sek.) übernahm Kimi erneut die Führung. In Runde 26 fiel er wegen Motorschadens aus.

David fuhr in Runde 18 zu seinem ersten Stopp an die Box (9,4 Sek.). Sein zweiter Boxenstopp im 42. Umlauf dauerte wiederum 9,4 Sekunden. Er fuhr knapp hinter Fernando Alonso (Renault) wieder auf die Strecke. Nach dem Dreher von Michael Schumacher eine Runde später war David Fünfter. Er attackierte Alonso in der Folge immer wieder. Drei Runden vor Schluss wurde Alonso vor der letzten Schikane plötzlich langsamer. David, der mit wenigen Metern Abstand folgte, musste ausweichen, um einen Unfall bei hoher Geschwindigkeit zu vermeiden. Er drehte sich ins Kiesbett und fiel aus.

Stimmen zum Rennen

David Coulthard: "Im letzten Renndrittel habe ich mit Alonso um Platz vier gekämpft. Drei Runden vor Schluss musste ich ausweichen, um ihm nicht ins Heck zu prallen, als er vor der letzten Schikane plötzlich langsamer wurde. Damit war mein Rennen zu Ende. Ich werde meine Ansichten zu diesem Vorfall mit Alonso diskutieren."

Kimi Räikkönen: "Ich bin sehr enttäuscht, denn der Sieg war heute möglich. Mir gelang ein Bilderbuchstart von der Pole Position. Ich habe meinen Vorsprung bis zum Ausfall vergrößert und das Rennen kontrolliert. Bis zu dem plötzlichen Motorschaden lief der Wagen sehr gut. Am nächsten Wochenende in Magny-Cours will ich den Abstand zu Michael Schumacher wieder verkürzen."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Die Kommentare unserer Fahrer und das Ergebnis sprechen für sich. Wir werden uns jetzt auf die sieben noch ausstehenden Rennen konzentrieren und den heutigen Tag schnell abhaken. Wir haben ein wettbewerbsfähiges Paket."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Kimi war heute der schnellste Fahrer auf der Strecke. Er lag klar in Führung, als ein Motorschaden sein Rennen kurz vor der Hälfte beendete. Er hat an diesem Wochenende alles richtig gemacht und es tut mir sehr leid für ihn. Bei Davids Ausfall sah es so aus, als ob Alonso plötzlich langsamer wurde. David musste ausweichen, um einen Hochgeschwindigkeitsunfall zu vermeiden. Wir werden hart dafür arbeiten, den Sieben-Punkte-Rückstand auf Michael Schumacher am nächsten Wochenende zu verringern."

30.06.03

 

8. Lauf: Grand Prix von Kanada in Montreal
Kimi Räikkönen startet aus der Boxengasse und wird Sechster
David Coulthard mit Getriebeschaden ausgefallen

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix von Kanada in Montreal den sechsten Platz belegt. Kimi war aus der Boxengasse gestartet, nachdem er im Qualifying am Samstag von der Strecke gerutscht und keine gezeitete Runde gefahren war. David Coulthard fiel an siebter Stelle liegend nach 48 von 70 Runden mit Getriebeschaden aus. Kimi ist in der Fahrerweltmeisterschaft nach acht von 16 Rennen Zweiter mit 51 Punkten hinter Michael Schumacher (Ferrari/54), der in Montreal gewann. In der Konstrukteurs-WM liegt West McLaren Mercedes mit 76 Zählern auf Platz zwei hinter Ferrari (85).

MP4-17D 07: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: David, Elfter im Qualifying, verbesserte sich in der ersten Runde um zwei Positionen auf Rang neun. Kimi war im Qualifying in der ersten Schikane von der Strecke gerutscht und beendete die Runde nicht. Er nahm das Rennen aus der Boxengasse auf.

Das Rennen: David war nach drei Runden Achter. Eingangs Runde 11 überholte er den Brasilianer Cristiano da Matta (Toyota) und übernahm Rang sieben. Nach den ersten Boxenstopps von Olivier Panis (Toyota), Mark Webber (Jaguar) und Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) war David in Runde 20 Vierter. Der Schotte hielt diese Position bis zu seinem Stopp im 24. Umlauf (9,2 Sek.) und nahm das Rennen als Siebter wieder auf. In Runde 48 fuhr er wegen eines Getriebeschadens an die Box und gab auf.

Kimi fuhr mit viel Kraftstoff an Bord, da er im Gegensatz zu den anderen Fahrern nur einen Boxenstopp geplant hatte. In Runde 20 war er Achter, vier Umläufe später lag er auf Rang fünf. In Runde 33 hatte er kurz vor der Boxeneinfahrt einen Reifenschaden hinten rechts. Kimi fuhr an die Box und nahm das Rennen nach 11,8 Sekunden Standzeit als Zehnter wieder auf. Bis Runde 47 hatte sich der Finne auf Rang sechs verbessert und lag rund neun Sekunden hinter Rubens Barrichello (Ferrari). Kimi verkürzte den Abstand hinter dem Brasilianer zwischenzeitlich bis auf unter eine Sekunde. Ein Überholen war jedoch nicht möglich, Kimi fuhr nach 70 Runden auf Platz sechs ins Ziel.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Das Ergebnis ist nicht so schlimm, denn der Abstand zu Michael Schumacher beträgt drei Punkte und es sind noch acht Rennen zu fahren. Ich startete aus der Boxengasse. Nach etwa zehn Runden sagte mir das Team, ich solle meine Bremsen schonen, deshalb attackierte ich nicht so sehr und kam nicht so schnell weiter nach vorn. Durch meinen Reifenschaden hinten rechts verlor ich einen Platz an Barrichello, denn ich musste meinen Boxenstopp früher einlegen als geplant."

David Coulthard: "Obwohl nach der Hälfte des Rennen die Gänge vier und fünf nicht mehr funktionierten, konnte ich einen Platz in den Punkterängen halten. Das wurde jedoch unmöglich, als auch der siebte Gang nicht mehr, funktionierte. Bis dahin lief das Rennen gut, denn ich fuhr so schnell wie die Führenden."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Davids Ausfall wurde durch einen Getriebeschaden verursacht. Kimis Reifenschaden brachte ihn um den fünften Platz, aber seine Anstrengungen wurden mit drei WM-Punkten belohnt. Unser Auto war schnell genug, das Rennen zu gewinnen. Wir werden deshalb mit dem ersten Rennstart des MP4-18 kein Risiko eingehen."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "In Anbetracht von Kimis letztem Startplatz ist der Rennausgang akzeptabel. Unsere Rundenzeiten im Rennen waren gut und drei Punkte Abstand zum Führenden Michael Schumacher nach der ersten Saisonhälfte sind aufholbar. Für David tut es mir leid, auch er hätte heute Punkte erzielen können. Wir freuen uns jetzt auf den nächsten Grand Prix auf dem Nürburgring, wo wir alles daran setzen werden, den WM-Kampf weiterhin offen zu halten."

16.06.03

 

7. Lauf: Grand Prix von Monaco in Monte Carlo
Kimi Räikkönen verteidigt WM-Führung mit Platz Zwei West McLaren Mercedes in der Konstrukteurs-WM wieder vorn

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix von Monaco den zweiten Platz belegt. Nach 78 spannenden Runden kam der Finne 0,602 Sekunden hinter Sieger Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) ins Ziel. David Coulthard wurde Siebter. Kimi verteidigte seine Führung in der Fahrerweltmeisterschaft nach sieben von 16 Rennen mit jetzt 48 Punkten vor Michael Schumacher mit 44 Zählern. West McLaren Mercedes hat die Führung in der Konstrukteurs-WM mit 73 Punkten zurück erobert, Ferrari liegt mit 71 Punkten auf Platz zwei.

Nächstes Rennen: Grand Prix von Kanada am 15. Juni in Montreal.

MP4-17D 06: David
MP4-17D 09: Kimi

Das Rennen: Vom Ende der zweiten bis zur vierten Runde neutralisierte das Safety Car das Rennen, während der nach der Schwimmbad-Schikane verunfallte Sauber-Petronas von Heinz-Harald Frentzen geborgen wurde. Kimi übernahm in Runde 22 die Führung - nach den Boxenstopps von Ralf Schumacher (Runde 20/7,8 Sek.) und Montoya (Runde 22/8,2 Sek.) Kimi wurde im 24. Umlauf beim Überrunden aufgehalten, kam am Ende der Runde zu seinem ersten Boxenstopp herein und nahm das Rennen als Siebter wieder auf. David kam als Viertplatzierter zwei Runden später herein (7,6 Sek.) und lag danach auf Rang acht.

Nach der ersten Boxenstopprunde war Kimi Zweiter hinter Montoya, David war Sechster. Nach Montoyas zweitem Stopp in Runde 49 führte Kimi erneut. Er fuhr in diesem Umlauf einen neuen Rundenrekord (1:14,545). Der Finne legte in Runde 53 seinen zweiten Boxenstopp ein (8,9 Sek.) und fuhr als Dritter wieder auf die Strecke. David kam drei Runden später als Fünfter zum zweiten Mal herein (7,6 Sek.). Wie bei seinem ersten Boxenhalt stoppte er zeitgleich mit dem vor ihm liegenden Jarno Trulli (Renault), kam jedoch nicht vorbei und nahm das Rennen als Achter wieder auf. Nach dem zweiten Stopp von Rubens Barrichello (Ferrari/Runde 60) war David Siebter und fuhr 18 Umläufe später auf diesem Platz ins Ziel. Kimi verkürzte seinen Abstand auf Montoya von drei auf unter eine Sekunde und setzte den Kolumbianer unter Druck, doch auf dem engen Straßenkurs war Überholen nicht möglich.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Leider haben zu überrundende Fahrzeuge mich vor meinem ersten Boxenstopp daran gehindert, schneller zu fahren. Deshalb konnte ich keinen Vorteil daraus ziehen, dass ich länger als Montoya draußen blieb. Immerhin habe ich meinen Vorsprung in der Fahrer-WM ausgebaut. Ich hatte einen schlechten Start, deshalb zog Montoya vorbei. Danach habe ich alles versucht, ihn unter Druck zu setzen, doch er ist fehlerfrei gefahren."

David Coulthard: "Ich hätte schneller fahren können, doch während des größten Teils des Rennen steckte ich hinter Jarno Trulli fest. Zudem hatte er die gleiche Boxenstopp-Strategie wie ich. Deshalb war trotz meines Speeds und unserer guten Strategie kein besseres Ergebnis möglich."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Das war ein gutes Rennen, doch der Verkehr in Monaco machte Kimis Siegchancen zunichte und verhinderte auch bei David ein besseres Ergebnis."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Ein tolles und sehr schnelles Rennen. Schön für Kimi, dass er in der Fahrer-WM vorn bleibt, und für unser Team, das in der Konstrukteurs-WM zwei Wochen vor dem Ende der ersten Saisonhälfte wieder Platz eins einnimmt. Glückwunsch an Juan-Pablo Montoya, Williams und BMW zu ihrem Sieg."

02.06.03

 

6. Lauf: Grand Prix von Österreich auf dem A1-Ring
Kimi Räikkönen Zweiter, David Coulthard Fünfter
Kimi verteidigt WM-Führung vor Michael Schumacher


West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix von Österreich auf dem A1-Ring den zweiten Platz belegt. Nach 69 Runden kam der Finne 3,362 Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. David Coulthard wurde Fünfter. Kimi verteidigte seine Führung in der Fahrerweltmeisterschaft nach sechs von 16 Rennen mit jetzt 40 Punkten vor Michael Schumacher mit 38 Zählern. West McLaren Mercedes ist mit 63 Punkten Zweiter der Konstrukteurswertung, einen Zähler hinter Ferrari.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start:
Der Start gelang erst im dritten Anlauf. Ein Startproblem am Toyota von Cristiano da Matta hatte zwei Abbrüche verursacht. Das Rennen wurde von 71 auf 69 Runden verkürzt. Kimi hatte sich als Zweitschnellster mit 0,039 Sekunden hinter Michael Schumacher qualifiziert. Beim Start fiel der Finne auf Rang drei hinter dem Ferrari und Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) zurück. David startete als 14. und war nach einer Runde Zwölfter.

Das Rennen:
In der dritten und vierten Runde neutralisierte das Safety Car das Rennen. Jos Verstappens Minardi-Ford musste aus der Gefahrenzone am Ende der Start-Ziel-Geraden gebracht werden. Kimi war nach dem Boxenstopp von Montoya (8,8 Sek.) in Runde 20 Zweiter. Er behielt diese Position nach seinem eigenen Stopp in Runde 23 (8,8 Sek.). Michael Schumacher, der gleichzeitig an den Boxen war (20,4 Sek.), fiel wegen eines kurzen Feuers beim Betanken auf Platz drei zurück. In Runde 32 fiel Montoya wegen eines technischen Problems aus. Michael Schumacher überholte in der gleichen Runde Kimi.

Als Michael Schumacher in Runde 42 seinen zweiten Stopp einlegte (12,6 Sek.) übernahm Kimi die Führung bis zu seinem zweiten Boxenhalt im 49. Umlauf (8,8 Sek.). Der Finne fuhr als Zweiter wieder auf die Strecke und verteidigte seine Position in einem spannenden Finale gegen den attackierenden Rubens Barrichello (Ferrari).

David verbesserte sich bis zum 16. Umlauf auf Rang acht. Nach seinem ersten Stopp (Runde 20/9,4 Sek.) war er Elfter. In Runde 50 fuhr David als Fünfter ein zweites Mal an die Box (7,4 Sek.) und fiel um einen Platz zurück. Zehn Umläufe vor Schluss übernahm er nach einem Ausrutscher von Ralf Schumacher (Williams-BMW) Platz fünf.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen: "Ich bin am Start schlecht weg gekommen und habe einen Platz an Montoya verloren. Ich habe den Motor nicht immer voll ausgedreht, nachdem die Mechaniker heute morgen ein Ventilproblem behoben hatten. Das war eine tolle Leistung, die mir mit zum zweiten Platz verholfen hat. In der Schlussphase hatte ich einen spannenden Zweikampf mit Rubens, aber ich konnte alle seine Angriffe abwehren. Ich freue mich, in der Fahrer-WM weiter in Führung zu liegen."

David Coulthard: "Ich bin froh über vier WM-Punkte, nachdem ich das ganze Wochenende über Probleme mit der Balance hatte. Das Rennen war für mich anstrengend mit vielen Zweikämpfen, Überholmanövern und viel Verkehr. Die gute Strategie des Teams hat mir zum fünften Platz verholfen."

McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Wieder wurde unsere Strategie mit WM-Punkten belohnt. Wir konnten heute nicht richtig um die Spitze mitkämpfen. Kimi war schlecht gestartet und konnte nicht immer die volle Leistung seines Motors ausschöpfen. Jetzt freuen wir uns auf den ersten Test mit dem neuen MP4-18 in der nächsten Woche."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Eine tolle Leistung von Kimi, David und dem ganzen Team. Kimi hat unter schwierigen Bedingungen wie ein Löwe gekämpft und hat unter Druck kühlen Kopf bewahrt. Die Führung in der Fahrer-WM ist eine gute Belohnung für ihn und das Team. Danke an die Jungs, die heute morgen ein Auslassventil getauscht haben. Kimi fuhr, um den Motor zu schonen, lange mit reduzierter Drehzahl, aber er brachte das Auto sicher nach Hause."

 

5. Lauf: Formel-1-WM 2003, Großer Preis von Spanien in Barcelona
Beide West McLaren Mercedes nach Kollisionen ausgefallen
West McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM, Kimi Räikkönen bei den Fahrern

Beim Grand Prix von Spanien in Barcelona sind beide West McLaren Mercedes ausgefallen. Kimi Räikkönen prallte beim Start auf den Jaguar von Antonio Pizzonia, der vor ihm stehen geblieben war. David Coulthard kollidierte in der 18. von 65 Runden mit dem BAR-Honda von Jenson Button. Michael Schumacher (Ferrari) gewann das Rennen. West McLaren Mercedes führt nach fünf von 16 Weltmeisterschaftsläufen in der Konstrukteurswertung mit 51 Punkten vor Ferrari mit 48 Zählern. In der Fahrerwertung liegt Kimi mit 32 Punkten an der Spitze vor Michael Schumacher mit 28 Zählern.

MP4-17D 09: David
MP4-17D 06: Kimi

Der Start:

David hatte sich als Achter qualifiziert. Er verbesserte sich nach dem Start bis auf Platz vier. In der zweiten Kurve wurde er von Jarno Trulli (Renault), den er bereits überholt hatte, hinten links getroffen und drehte sich. David fuhr an die Box, um den beschädigten linken Hinterreifen wechseln zu lassen und setzte das Rennen als 17. und Letzter hinter dem Safety Car fort.
Kimi war im Qualifying kurz von der Strecke abgekommen und hatte seine schnelle Runde abgebrochen. Der Finne ging deshalb von der 20. und letzten Position ins Rennen. Beim Start blieb zwei Reihen vor ihm Pizzonia stehen. Ein Minardi-Ford, der unmittelbar vor Kimi stand, zog nach links, Kimi wollte rechts vorbei und prallte auf den Jaguar von Pizzonia. Beide konnten das Rennen nicht fortsetzen. Das Safety Car neutralisierte das Rennen bis zur fünften Runde, um die Aufräumarbeiten zu ermöglichen.

Das Rennen:

David verbesserte sich bis zur 18. Runde auf Platz neun. In der Kurve nach Start und Ziel kollidierte er mit Button und schied aus.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen:
"Ich bin gut gestartet. Vor mir zog ein Minardi-Ford nach links, deshalb musste ich nach rechts. Dort stand der Jaguar von Pizzonia, dem ich nicht mehr ausweichen konnte. Solche Dinge können passieren, wenn man von hinten startet."

David Coulthard:
"Mein Start war gut und ich habe einige Autos überholt. Ich habe erwartet, dass es in Kurve zwei eng wurde und ließ daher den Fahrzeugen vor mir so viel Raum wie möglich. Leider hat mich Jarno dabei hinten angefahren. Ich musste an die Box, weil der Unterboden beschädigt und das Auto schwierig zu fahren war. Dennoch hatte ich noch Hoffnung auf eine Punkteplatzierung. Dann kam es jedoch zur Kollision mit Button. Ich muss mir die Fernsehaufzeichnung anschauen um nachvollziehen zu können, warum das passiert ist."

McLaren-Teamchef Ron Dennis:
"Unsere Probleme begannen mit Kimis Fehler im Qualifying und der daraus resultierenden schlechten Startposition. Das wiederum führte zu der Kollision mit dem stehenden Jaguar von Pizzonia. David startete gut und wurde dann hinten vom Renault von Jarno Trulli getroffen. Dadurch wurde sein linker Hinterreifen beschädigt und David musste an die Box. Er hat danach aufgeholt und hatte noch immer die Chance auf eine gute Punkteplatzierung. Dann wurde er durch ein Überholmanöver von Button, der sich wohl verschätzt hatte, aus dem Rennen geworfen. Insgesamt ein enttäuschendes Wochenende."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug:
"Das war nicht unser Wochenende. Unser Plan war ein langer erster Turn, aber die Unfälle haben das verhindert. In zwei Wochen ist der Grand Prix von Österreich - wir freuen uns darauf."

05.05.03

 

4. Lauf: Grand Prix von San Marino in Imola
Kimi Räikkönen Zweiter
David Coulthard Fünfter

West McLaren Mercedes verteidigt Führung in Fahrer- und Konstrukteurs-WM West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix von San Marino den zweiten Platz belegt, sein Teamkollege David Coulthard fuhr als Fünfter ins Ziel. Nach 62 Runden lag Kimi 1,882 Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) und verteidigte die Führung in der Fahrer-WM nach vier Läufen mit 32 Punkten vor David mit 19. In der Konstrukteurswertung führt West McLaren Mercedes mit 51 Punkten vor Ferrari mit 32.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 06: Kimi

Der Start: Kimi, Sechster im Qualifying am Samstag überholte beim Start Fernando Alonso (Renault) und verbesserte sich auf Platz fünf, David, der von Startplatz zwölf ins Rennen ging, machte nach dem Start vier Positionen gut und kam als Achter aus der ersten Runde.

Das Rennen: Im Gegensatz zu den anderen Top-Teams hatte das Team für Kimi und David zwei statt drei Tankstopps geplant und konnten deshalb am längsten bis zu ihrem ersten Boxenhalt fahren. David war Zweiter hinter Kimi, als er in Runde 21 erstmals stoppte (9,8 Sekunden), und nahm das Rennen an sechster Stelle wieder auf; Kimi fuhr als Führender einen Umlauf später an die Box (8,6 Sekunden) und beschleunigte auf Position vier wieder auf die Strecke.

Nachdem die Ferrari und Williams-BMW zwischen Runde 30 und 34 ihre zweiten Boxenstopps eingelegt hatten, war Kimi Zweiter und David Fünfter. Der Finne absolvierte seinen zweiten und letzten Stopp in Runde 44 (10,4 Sekunden), sein Teamkollege fuhr einen Umlauf später herein (7,6 Sekunden).

Nach den dritten Boxenstopps ihrer wichtigsten Konkurrenten zwischen Runde 48 und 50 lagen Kimi und David wieder auf den Positionen zwei und fünf. Rubens Barrichello (Ferrari) verbesserte sich in Runde 52 auf Platz drei und machte danach Jagd auf Kimi, doch der WM-Spitzenreiter verteidigte den zweiten Platz bis ins Ziel.

Stimmen zum Rennen

Kimi Räikkönen:
"Ich freue mich über den zweiten Platz; danke an das Team für die richtige Strategie. Als ich sah wie die Ferrari und Williams zu ihren ersten Stopps an die Box fuhren, war ich ziemlich zufrieden. Bei meinem zweiten Boxenstopp hatte ich ein Problem, den Gang einzulegen, doch ich habe nicht allzu viel Zeit verloren. Gegen Ende des Rennen spürte ich Druck von Barrichello, doch ich habe Platz zwei im Rennen und die WM-Führung verteidigt."

David Coulthard:
"Dass unsere wichtigsten Konkurrenten drei Boxenstopps durchführten und wir nur zwei, rückt unsere Leistung im Qualifying in ein ganz anderes Licht. Nach dem Start habe ich bis zur ersten Kurve vier Autos überholt, und danach war es wichtig keine Fehler zu machen. Die Zweikämpfe mit Ralf Schumacher und Barrichello haben Spaß gemacht, doch von Startplatz zwölf aus war nicht mehr drin."

McLaren-Teamchef Ron Dennis:
"Unser Ergebnis ist zum einen auf unsere Startplätze zurückzuführen, zum anderen darauf, dass unsere Reifen hier nicht ganz so gut funktionierten. Doch eine gute Strategie und hervorragende Leistungen beider Fahrer haben uns heute Punkte gebracht, so dass wir die Führung in den WM-Wertungen verteidigten."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug:
"Eine sehr gute taktische Leistung des Teams. Unsere Zwei-Stopp-Strategie war perfekt und hat uns ein an unseren Startplätzen gemessen gutes Ergebnis gebracht. Zwölf Punkte für West McLaren Mercedes und acht für Kimi halten uns im Kampf um die WM-Titel in einer guten Position."

21.04.03

 

3. Lauf: Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo
Kimi Räikkönen gewinnt nach dramatischem Rennen
David Coulthard Vierter


West McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM - Kimi in der Fahrer-WM vorn vor David Nach einem dramatischen Rennen hat West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen den Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo gewonnen. Es ist sein zweiter Formel-1-Sieg in Folge und der dritte für West McLaren Mercedes im dritten Saisonrennen. Bei widrigen Wetter- und Streckenbedingungen und nach fünf Safety Car Phasen siegte Kimi mit 0,831 Sekunden vor Giancarlo Fisichella (Jordan-Ford), nachdem das Rennen in der 54. von 71 Runden nach zwei Unfällen abgebrochen worden war. Sein Teamkollege David Coulthard, der kurz zuvor als Führender seinen zweiten Boxenstopp eingelegt hatte, wurde Vierter. West McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM nach dem 34. Sieg des Teams mit 41 Zählern vor Renault (23); in der Fahrer-WM liegt Kimi mit 26 Punkten vorn vor David (15).

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start: David hatte sich als Zweitschnellster qualifiziert, 0,011 Sekunden hinter dem Trainingsschnellsten Rubens Barrichello (Ferrari), Kimi stand 0,059 Sekunden dahinter auf Startplatz vier. Wegen starken Regens wurde hinter dem Safety Car gestartet, eingangs der neunten Runde wurde das Rennen freigegeben. David beschleunigte besser als Barrichello über die Start-Ziel-Gerade und bog vor dem Brasilianer in die erste Kurve ein; Kimi war Vierter.

Das Rennen: In den nächsten drei Runden überholte der Finne Mark Webber (Jaguar), Barrichello und David und übernahm in Runde 11 die Führung. Zu Beginn der zweiten Safety-Car-Phase in Runde 19 fuhr David zu seinem ersten Stopp an die Box (6,8 Sekunden), Kimi kam in Runde 27 - dritte Safety-Car-Phase nach Unfall von Michael Schumacher (Ferrari) - als Führender herein (12,6 Sek.). David führte jetzt vor Barrichello, Kimi war Neunter. In Runde 45 verbremste sich David etwas in der ersten Kurve, Barrichello überholte, fiel jedoch zwei Umläufe später aus. Kimi war jetzt Zweiter und übernahm bei Davids zweitem Stopp in Runde 52 erneut die Führung. In Runde 54 überholte Fisichella den bei abtrocknender Strecke mit nachlassenden Regenreifen kämpfenden Finnen, doch das Rennen wurde nach zwei schweren Unfällen von Webber und Fernando Alonso (Renault) abgebrochen; laut Reglement wurde der Stand der Runde davor gewertet, als Kimi in Führung lag.

KIMI RÄIKKÖNEN
"Was für ein Rennen. Das Team hat heute großartig gearbeitet und den Sieg verdient. Nach der ersten Safety-Car-Phase am Start war die Sicht wegen der Gischt immer noch schlecht. Als die Strecke abtrocknete, ließen meine Regenreifen nach, so dass Fisichella aufschließen konnte. Er überholte mich, als ich von der Ideallinie abkam. Als ich zu meinem letzten Stopp an die Box fuhr, wurde das Rennen abgebrochen. Ich freue mich über den Sieg, aber an die Meisterschaft denke ich nicht."

DAVID COULTHARD
"Ich freue mich für das Team und die Punkte, die wir heute gewonnen haben, aber ich bin etwas enttäuscht, weil ich die meiste Zeit geführt habe, aber am Ende Vierter wurde."

RON DENNIS
"Ein großartiges und verdientes Ergebnis für das Team. Wir haben unsere Strategie im Hinblick auf mögliche Zwischenfälle geändert, das hat sich bei Kimi ausgezahlt. David ist hervorragend gefahren und mit dem vierten Platz nicht richtig belohnt worden."

NORBERT HAUG
"Das war ein dramatisches Rennen. Es tut mir für David leid, er hat die meiste Zeit geführt und hätte ein besseres Ergebnis als Platz vier verdient. Gratulation an Kimi und das ganze Team, die einen tollen Job gemacht haben. Beide Fahrer haben ihre Autos bei widrigsten Bedingungen auf der Strecke gehalten, als Team haben wir heute sehr gut gearbeitet. Danke an die Mannschaft in Woking, Brixworth und Stuttgart, die hart gearbeitet und diesen guten Saisonstart vor dem Europaauftakt verdient hat."

07.04.03

 

2. Lauf: Grand Prix von Malaysia in Kuala Lumpur
Erster Grand-Prix-Sieg für Kimi Räikkönen


West McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM, Kimi Räikkönen in der Fahrerwertung/David Coulthard an zweiter Stelle liegend wegen Elektrikschadens ausgefallen
.

West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat den Grand Prix von Malaysia in Kuala Lumpur gewonnen und seinen ersten Formel-1-Sieg erzielt. Nach 56 Runden lag Kimi 39,286 Sekunden vor Rubens Barrichello (Ferrari); Fernando Alonso (Renault), der von der Pole Position aus gestartet war, wurde Dritter. David Coulthard fiel in der dritten Runde an zweiter Stelle liegend wegen eines Elektrikschadens aus. Nach zwei von 16 Rennen führt West McLaren Mercedes nach dem 33. Sieg des Teams und dem zweiten in dieser Saison in der Konstrukteurs-WM mit 26 Zählern; in der Fahrer-WM liegt Kimi mit 16 Punkten vorn vor David (zehn), der vor zwei Wochen in Melbourne gesiegt hatte.

MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start:
David hatte sich als Viertschnellster qualifiziert, Kimi ging von Startplatz sieben aus ins Rennen. Im Gedränge der ersten Kurven kam es zu einer Kollision zwischen Jarno Trulli (Renault) und Michael Schumacher (Ferrari), David fuhr an beiden vorbei auf Platz zwei hinter Alonso, Kimi verbesserte sich auf Platz vier hinter Nick Heidfeld (Sauber-Petronas).

Das Rennen:
In der dritten Runde fiel David mit einem Elektrikschaden aus. Kimi, der eingangs dieser Runde Heidfeld am Ende der Start-Ziel-Geraden ausgebremst hatte, war jetzt Zweiter. Als Alonso in Runde 14 seinen ersten Boxenstopp einlegte, übernahm Kimi die Führung. Der Finne fuhr in Runde 19 zum ersten von zwei geplanten Stopps an die Boxen (10,8 Sek.) und fiel auf Platz zwei hinter Barrichello zurück. Als der Brasilianer in Runde 22 an die Box fuhr (9,2 Sek.), lag Kimi wieder vorn und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Barrichello kam in Runde 38 zu seinem zweiten Stopp herein, Kimi konnte zwei Runden länger fahren und blieb nach seinem Stopp (8,4 Sek.) vorn. Bis ins Ziel baute Kimi seinen Vorsprung auf 39,286 Sekunden aus.

Kimi Räikkönen:
"Ich freue mich sehr über meinen ersten Formel-1-Sieg, doch es wird wohl bis morgen dauern, bis ich ihn wirklich realisiere. Ich danke allen im Team, hier in Malaysia, in Woking bei McLaren, in Brixworth und Stuttgart bei Mercedes-Benz sowie bei Michelin, für ihre unermüdliche Arbeit. Mein Start war gut, dann sah ich die Kollision in der zweiten Kurve. Als ich einen der Wagen rückwärts fahren sah, fuhr ich nach innen, das war die richtige Entscheidung. In den letzten 20 Runden ließ ich es ruhiger angehen, um den Wagen sicher ins Ziel zu fahren.

David Coulthard:
"Mein Start war gut. Ich sah die Kollision in der zweiten Kurve kommen und konnte ausweichen. In der vierten Kurve der dritten Runde setzte der Motor erstmals aus, in Kurve neun blieb er ganz stehen. Das Team erklärte mir, dass es an einem Elektrikproblem gelegen habe. Schade, denn ich hätte heute einen Podiumsplatz erzielen können. Glückwunsch an Kimi, der erste Grand-Prix-Sieg ist für jeden Fahrer etwas ganz besonderes."

McLaren-Teamchef Ron Dennis:
"Ein großartiges Ergebnis für Kimi und das ganze Team. Der Sieg heute ist das Ergebnis der exzellenten Arbeit der ganzen Mannschaft und besonders von Michelin, die uns einen hervorragenden Reifen entwickelt haben."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug:
"Das war eine fantastische Leistung von Kimi und dem ganzen Team. Wir hatten heute das beste Paket, und die Michelin-Reifen, die wir gemeinsam entwickelt haben, passten perfekt zu unserem Auto. Es tut mir leid für David, der wegen eines Elektrikschadens ausfiel."

24.03.03

 

1. Lauf: Großer Preis von Australien in Melbourne Das Rennen, Sonntag, 9. März 2003
David Coulthard siegt, Kimi Räikkönen Dritter


McLaren Mercedes mit der richtigen Strategie von den Startplätzen 11 und 15 nach vorn McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard hat den Grand Prix von Australien in Melbourne gewonnen, sein Teamkollege Kimi Räikkönen wurde Dritter hinter Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW). Für David war es der 13. Grand-Prix-Sieg, für McLaren Mercedes war es der 32. Erfolg, nachdem David vor 101 WM-Rennen und auf den Tag genau vor sechs Jahren ebenfalls in Melbourne den ersten Sieg der Partnerschaft erzielt hatte. David führt in der Fahrer-WM mit zehn Punkten; in der Konstrukteurs-WM liegt McLaren Mercedes mit 16 Zählern vorn.

MP4-17D 06: David
MP4-17D 09: Kimi

Der Start:
David hatte im erstmals als Einzelzeitfahren ausgetragenen Qualifying Startplatz elf erzielt, Kimi war nach einem Ausrutscher auf seiner Qualifyingrunde 15. Beide hatten dabei viel Kraftstoff für einen langen ersten Rennabschnitt an Bord - nach dem neuen Reglement darf zwischen Qualifying und Rennen nicht mehr getankt werden. Auf abtrocknender Strecke wechselte Kimi am Ende der Formationsrunde auf Trockenreifen und startete aus der Boxengasse, David (10.) wechselte am Ende von Runde 2 und fiel an das Ende des Feldes zurück.

Das Rennen:
Zahlreiche Boxenstopps in den ersten Runden wirbelten die Reihenfolge durcheinander, Safety-Car-Phasen von Runde 8 bis 11 sowie 17 bis 20 ließen das Feld zusammen rücken; nach dem zweiten Neustart in Runde 21 führte Kimi vor Michael Schumacher und David. Der Finne verteidigte die Spitze vor dem hart attackierenden Ferrari-Fahrer bis zu dessen Boxenstopp in Runde 29. Kimi fuhr im 32. Umlauf die schnellste Rennrunde (1:27,724), gleichzeitig kam David zum Tanken und Reifenwechsel an die Box (11,3 Sek.), Kimi folgte einen Durchgang danach (11,9 Sek.). Dabei überschritt er das Speedlimit in der Boxengasse um 1,1 km/h und musste in Runde 39 zur Strafe durch die Boxengasse fahren. David übernahm in Runde 47 die Führung (nach Dreher von Montoya) und fuhr elf Umläufe später 8,6 Sekunden vor dem Kolumbianer als Sieger ins Ziel. Kimi behauptete sich trotz eines Ausrutschers in Runde 42 auf Platz drei vor Michael Schumacher, der im 46. Umlauf an die Box fuhr, um beschädigte Teile an seinem Ferrari entfernen zu lassen.

DAVID COULTHARD
"Ein großartiger Abschluss eines zunächst schwierigen Wochenendes und ein toller Saisonauftakt. Als ich in die Startaufstellung fuhr, war die Strecke noch nass, deshalb startete ich mit Regenreifen. Doch am Ende der zweiten Runde konnte ich auf Trockenreifen wechseln und tanken. Wir haben mit dem MP4-17D einen Schritt vorwärts gemacht. Das wird hoffentlich eine spannende Saison."

KIMI RÄIKKÖNEN
"Ich bin etwas enttäuscht, denn die kleine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse hat mich um den möglichen Sieg gebracht. Ich hatte ein langes Duell mit Michael Schumacher. Er kam immer schnell aus der letzten Kurve, so holte er auf und konnte beim Anbremsen der ersten Schikane attackieren. Einmal fuhren wir Seite an Seite, doch ich blieb vorn. Das hat Spaß gemacht."

McLaren-Teamchef Ron Dennis
"Ein hervorragendes Rennen für das Team und eine große Leistung unserer Strategen. Unsere Fahrer sind unter schwierigen Bedingungen sehr gut gefahren. Kimis Geschwindigkeitsüberschreitung eingangs der Boxengasse wurde durch einen Fehler des Teams verursacht, wir entschuldigen uns bei ihm."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug
"Unsere Strategie und beide Fahrer waren der Schlüssel zum Erfolg, das Team hat seine Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt getroffen. Beide Fahrer haben eine hervorragende Leistung gezeigt. Die Tatsache, dass es heute drei gleich schnelle Teams gab, sorgte für das spannende Rennen."

10.03.03

Zum Vergleich - die Rennen aus 2002
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