|



|
|
Formel
1 Service von Mercedes-Benz

Formel-1-Weltmeisterschaft 2003
|
16.
Lauf: Großer Preis von Japan in Suzuka
Kimi Räikkönen
Zweiter der WM
Kimi
Zweiter beim Saisonfinale, West McLaren Mercedes
Teamkollege David Coulthard Dritter
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen ist Zweiter
der Formel-1-WM 2003. Der Finne belegte beim Saisonfinale
in Suzuka Platz zwei, sein Teamkollege David Coulthard
wurde Dritter. Kimi fuhr beim Grand Prix von Japan
nach 53 Runden 11,085 Sekunden hinter Sieger Rubens
Barrichello (Ferrari) ins Ziel, dessen Teamkollege
Michael Schumacher wurde Achter und sicherte sich
damit seinen sechsten WM-Titel mit 93 Punkten.
Kimi folgt mit zwei Punkten Rückstand auf Rang
zwei, David ist Siebter mit 51 Zählern. In der
Konstrukteurs-WM belegt das West McLaren Mercedes
Team Platz drei mit 142 Punkten, Ferrari gewann
mit 158 Zählern vor BMW-Williams mit 144.
MP4-17D
07: David
MP4-17D 06: Kimi
Der
Start:
Bei einsetzendem Regen am Samstag hatte sich David
als Siebter qualifiziert, Kimi war Achtschnellster.
Beide verbesserten sich im ersten Umlauf um zwei
Positionen und kamen auf den Plätzen fünf und
sechs aus der Auftaktrunde zurück.
Das
Rennen:
In Runde drei überholte Kimi seinen Teamkollegen
und übernahm Platz fünf, hing darauf jedoch hinter
Cristiano da Matta (Toyota) fest. Im achten Umlauf
fiel Juan Pablo Montoya (BMW-Williams) auf Platz
eins liegend aus. Jetzt führte Barrichello, Kimi
war Vierter, David Fünfter. In Runde zehn fuhr
da Matta zu seinem ersten Stopp an die Box, zwei
Runden später folgten Barrichello, der zweitplatzierte
Fernando Alonso (Renault) sowie David (7,5 Sek.)
Kimi übernahm die Führung für einen Umlauf bis
zu seinem ersten von zwei geplanten Stopps in
Runde 13 (9,2 Sek.). Er fiel dadurch wieder hinter
seinen Teamkollegen zurück. In Runde 16 führte
Barrichello vor Alonso, David und Kimi. Alonso
fiel in Runde 18 aus, danach lagen die West McLaren
Mercedes auf den Plätzen zwei und drei. David,
der auf einer Drei-Stopp-Strategie fuhr, kam im
26. Umlauf zum zweiten Mal herein (7,6 Sek.).
Kimi stoppte in der 33. Runde zum zweiten (9,1
Sek.), während David in Runde 41 seinen dritten
Boxenstopp einlegte (6,4 Sek.). Der Schotte fuhr
danach knapp hinter Kimi wieder auf die Strecke,
beide absolvierten die restlichen zwölf Runden
im Abstand von weniger als einer Sekunde. Kimi,
der wie David einen Saisonsieg erzielt hatte,
fuhr zum siebten Mal in 16 Rennen als Zweiter
ins Ziel.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen:
"Ich bin etwas enttäuscht. Wir waren nahe dran,
aber nicht nah genug. Immerhin haben wir den Titelkampf
bis zum letzten Rennen offen gehalten. Ich danke
jedem im Team, hier an der Rennstrecke und zu
Hause. Alle haben das ganze Jahr über ihr Bestes
gegeben. Mein Start war in Ordnung, doch mit dem
zweiten und dritten Reifensatz hatte ich Handling-Probleme.
Dennoch habe ich so hart attackiert wie irgend
möglich, aber es hat leider nicht gereicht. Jetzt
freue mich ich schon auf die nächste Saison."
David
Coulthard:
"Ich hatte ein paar Probleme mit dem zweiten Reifensatz.
Der dritte Rang war heute das bestmögliche Ergebnis.
Glückwunsch an Kimi zum zweiten WM-Platz."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Kimi ist Zweiter der WM mit zwei Punkten Rückstand
- ein gutes Ergebnis nach einer sehr spannenden
Saison, deren Ausgang bis zum letzten Rennen offen
war. Das Team hat sehr gut und hart gearbeitet,
um Kimi bis zum Ende eine Chance auf den Titel
zu wahren. David ist auf Platz drei ein starkes
Rennen gefahren. Glückwunsch an Michael Schumacher
zu seinem sechsten WM-Titel - immerhin kann er
nicht sagen, dass wir es ihm leicht gemacht hätten.
Danke an alle im Team für ihre Arbeit 2003. Wir
werden uns weiter anstrengen, mit dem Ziel 2004
einen Platz besser abzuschneiden."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Kimi und David sind ein gutes Rennen gefahren
und wir hatten die richtige Strategie. Wir haben
den Kampf bis zum Ende offen gehalten. Das ganze
Team arbeitet bereits an der Vorbereitung für
die Saison 2004."
13.10.03
|
|
|
|
15.
Lauf: Der US Grand Prix in Indianapolis
Kimi Räikkönen
Zweiter in turbulentem Rennen
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim
Grand Prix der USA in Indianapolis in einem teilweise
turbulenten Rennen mit wechselnden Wetterverhältnissen
den zweiten Platz belegt. Von der zweiten Pole
Position seiner Formel-1-Karriere gestartet fuhr
Kimi nach 73 Runden 18,258 Sekunden hinter Sieger
Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. David Coulthard
fiel nach 45 Runden wegen eines Getriebeproblems
aus. Die Entscheidung in der Fahrerweltmeisterschaft
fällt erst beim Finale in zwei Wochen in Suzuka,
Japan: Kimi verbesserte sich in der Gesamtwertung
mit 83 Punkten auf Rang zwei, neun Zähler hinter
Michael Schumacher. Zehn Punkte erhält der Sieger
in Suzuka. In der Konstrukteurs-WM liegt West
McLaren Mercedes auf Platz drei mit 128 Punkten.
Ferrari führt mit 147 Zählern vor BMW-Williams
mit 144.
MP4-17D
08: David
MP4-17D 09: Kimi
Das
Rennen:
Eingangs der siebten Runde überholte David auf
der Start-Ziel-Geraden Michael Schumacher und
übernahm Rang drei hinter Kimi und Ralf Schumacher.
Im 15. Umlauf fiel der Schotte auf Platz vier
zurück und legte zwei Runden später seinen ersten
Boxenstopp (10,6 Sek.) ein. David nahm das Rennen
als Zehnter wieder auf. Kimi stoppte als Führender
in Runde 19 (10,9 Sek.) und lag danach auf Rang
sieben. Drei Umläufe später fuhr Kimi erneut an
die Box (6,1 Sek.), um wegen heftiger werdenden
Regens auf Regenreifen zu wechseln. Jetzt führte
David, der auf Trockenreifen draußen geblieben
war, für eine Runde, Kimi war nach seinem Stopp
Vierter. Diesen Platz hielt er auch nach seinem
dritten Stopp in Runde 41 (6,7 Sek.). In Runde
51 verbesserte sich Kimi auf Rang drei und übernahm
im 55. Umlauf den zweiten Platz hinter Michael
Schumacher, den er bis ins Ziel hielt. David rutschte
in Runde 30 kurz von der Strecke und fuhr danach
zu seinem zweiten Stopp (8,0 Sek.) an die Box.
In Runde 35 absolvierte er eine Drive-Through-Strafe
wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in der
Boxengasse. Zehn Umläufe später gab er an den
Boxen wegen eines Getriebeproblems auf.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen:
"Das Wetter hat uns heute um den Sieg gebracht,
denn wir waren bei starkem Regen nicht so schnell
wie Michael. Noch haben wir eine Chance auf den
Titelgewinn, aber es ist keine leichte Aufgabe.
Mein Start von der Pole Position war gut und ich
kontrollierte das Rennen, doch als es stärker
zu regnen begann wurde es sehr schwierig. Obwohl
unsere Boxenstopps zum richtigen Zeitpunkt kamen
und wir nichts falsch gemacht haben, hat es nicht
gereicht."
David
Coulthard:
"Als es zu regnen begann, entschieden wir uns,
auf Trockenreifen weiter zu fahren. Doch das funktionierte
nicht und ich hatte Schwierigkeiten, das Auto
auf der Strecke zu halten. Dann hatte ich ein
Getriebeproblem und fiel aus."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Nach Kimis zweitem Platz haben wir immer noch
eine kleine Chance, den WM-Titel zu gewinnen,
und darauf werden wir uns konzentrieren."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Nach Kimis zweitem Platz haben wir immer noch
eine kleine Chance, den WM-Titel zu gewinnen,
und darauf werden wir uns konzentrieren."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Kimi ist unter schwierigen Bedingungen ein großartiges
Rennen gefahren. Er war bei allen Streckenverhältnissen
der beste Fahrer mit Michelin-Reifen. Noch haben
wir eine kleine Chance, mit ihm die Weltmeisterschaft
zu gewinnen, wir werden deshalb bis zum Finale
in Suzuka weiter kämpfen."
29.09.03
|
|
|
|
14.
Lauf: Der Grand Prix von Italien in Monza
Kimi Räikkönen
Vierter
David Coulthard an fünfter Stelle liegend ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen wurde im
Grand Prix von Italien in Monza Vierter. Nach
53 Runden fuhr Kimi 12,834 Sekunden hinter Sieger
Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. David Coulthard
fiel nach 45 Runden wegen eines defekten Antriebs
der Benzinpumpe aus. Bei zwei noch ausstehenden
Rennen, in denen ein Fahrer maximal 20 Punkte
gewinnen kann, liegt Kimi mit 75 Punkten an dritter
Stelle der Fahrerwertung. Michael Schumacher (Ferrari)
führt mit 82 Zählern vor Juan-Pablo Montoya (BMW-Williams)
mit 79 Punkten, der in Monza Zweiter wurde. West
McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurs-WM
auf Platz drei mit 120 Punkten. BMW-Williams führt
mit 141 vor Ferrari mit 137.
MP4-17D
08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: Kimi startete als Vierter. Er
wurde vor der ersten Schikane von Jarno Trulli
(Renault) überholt, doch der Italiener fiel in
der ersten Runde aus. Nach dem ersten Umlauf war
Kimi Vierter hinter Michael Schumacher, Montoya
und Rubens Barrichello (Ferrari). David hatte
sich von Startplatz acht um drei Positionen verbessert
und war Fünfter.
Das
Rennen: David fuhr an fünfter Stelle
liegend in der elften Runde zu seinem ersten Boxenstopp
herein (10,3 Sek.) und nahm das Rennen als Elfter
wieder auf. Kimi stoppte zwei Umläufe später (9,4
Sek.) und fuhr als Sechster wieder auf die Strecke.
Bis Runde 16 hatten die sechs Erstplatzierten
ihre ersten Stopps absolviert: Spitzenreiter Michael
Schumacher in Runde 15 (8,6 Sek.), der Zweitplatzierte
Montoya in Runde 16 (8,4), Barrichello als Dritter
in Runde 14 (8,2) und Marc Gene (BMW-Williams)
als Sechster in Runde 13 (9,1). Danach war Kimi
wieder Vierter und David Fünfter. Der Schotte
legte in Runde 32 seinen zweiten Boxenstopp ein
(8,7 Sek.) und fuhr als Sechster auf die Strecke
zurück. Kimi kam im 34. Umlauf zum zweiten Mal
herein (9,5 Sek.) und lag zunächst auf Rang fünf.
In der 35. Runde, nach den zweiten Boxenstopps
aller sechs Spitzenfahrer, war die alte Reihenfolge
wieder hergestellt: Kimi Vierter, David Fünfter.
In der Folge verkürzte der Finne den Abstand zum
Drittplatzierten Barrichello auf unter eine Sekunde,
konnte jedoch nicht überholen. Im Ziel lag Kimi
0,999 Sekunden hinter dem Brasilianer. Am Ende
der 45. Runde rollte David auf der Start-Ziel-Geraden
wegen eines defekten Antriebs der Benzinpumpe
aus.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen: "Wir haben getan was wir
konnten, aber es hat dieses Mal für einen Podiumsplatz
nicht gereicht. Ich kam zwar sehr nah an Barrichello
heran, aber Überholen war unmöglich. In der Fahrer-WM
liege ich jetzt sieben Punkte zurück. Wir wussten
dass Monza schwierig werden würde und deshalb
freue ich mich über die Punkte, die ich heute
geholt habe. Indianapolis und Suzuka sollten uns
besser liegen, es ist also noch nichts entschieden."
David
Coulthard: "Mein Rennen verlief zunächst
problemlos, doch dann hörte sich der Motor etwas
rau an, ich wurde langsamer und Gene holte auf.
Am Ende der 45. Runde ging der Motor plötzlich
aus und das war's."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Wir waren wettbewerbsfähig,
doch auf Grund unserer Startplätze und weil wir
durch langsamere Fahrer aufgehalten wurden, ging
unsere Strategie nicht auf."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Mehr
als der vierte oder vielleicht der dritte Platz
war heute nicht drin, doch mit sieben Punkten
Rückstand hat Kimi noch immer eine Chance auf
die Fahrer-WM. Wir werden auf keinen Fall aufgeben.
Für David tut es mir leid, er fiel wegen eines
defekten Antriebs der Benzinpumpe aus. Glückwunsch
an Michael Schumacher, er hat den Sieg verdient."
15.09.03
|
|
|
|
13.
Lauf: Der Ungarn Grand Prix in Budapest
Kimi Räikkönen
Zweiter, David Coulthard Fünfter
Kimi verkürzt Abstand zum WM-Spitzenreiter auf
zwei Punkte
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen wurde beim
Grand Prix von Ungarn in Budapest Zweiter, sein
Teamkollege David Coulthard belegte Platz fünf.
Nach 70 Runden mit vielen packenden Zweikämpfen
kam Kimi 16,768 Sekunden hinter Sieger Fernando
Alonso (Renault) ins Ziel. Der Spanier ist im
13. Saisonrennen der achte Sieger. Vor den letzten
drei WM-Läufen liegen die ersten Drei der Fahrerwertung
innerhalb von zwei Punkten: Kimi ist Dritter mit
70; Michael Schumacher (Ferrari), in Budapest
Achter, führt mit 72 Zählern. Juan-Pablo Montoya
(Williams-BMW), Dritter im Rennen, ist Gesamtzweiter
mit 71 Punkten. West McLaren Mercedes liegt in
der Konstrukteurs-WM auf Platz drei mit 115 Punkten.
Williams-BMW führt mit 129 vor Ferrari mit 121
Zählern.
MP4-17D
08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: Kimi und David gingen von den
Startplätzen sieben und neun ins Rennen. Beim
Start verbesserten sie sich jeweils um drei Positionen.
Das
Rennen: Kimi überholte in Runde drei
Rubens Barrichello (Ferrari) nach der Schikane
und übernahm Platz drei hinter Alonso und Mark
Webber (Jaguar). Nachdem die beiden Führenden
in Runde 13 ihre ersten Stopps eingelegt hatten,
übernahm Kimi für zwei Umläufe die Spitze. In
Runde 15 fuhr er zu seinem ersten von drei geplanten
Stopps an die Box (7,6 Sek.) und nahm das Rennen
als Achter vor Webber wieder auf. Nach der ersten
Boxenstopprunde lag Kimi auf Platz zwei. Kimi
legte seinen zweiten Stopp in Runde 33 ein (7,2
Sek.) und fiel kurzzeitig auf Platz vier zurück.
Wieder Zweiter, absolvierte er seinen dritten
Boxenhalt im 51. Umlauf (7,2 Sek.) und behielt
dabei seine Position. 19 Runden später fuhr er
16,768 Sekunden hinter Alonso als Zweiter ins
Ziel. David hatte als einziger Fahrer der Top-Teams
zwei Stopps geplant und fuhr in Runde 18 an zweiter
Stelle liegend erstmals herein (10,0 Sek.). Danach
lag er an achter Stelle. Der Schotte kam im 43.
Umlauf als Dritter zum zweiten Mal an die Box
(10,5 Sek.) und beschleunigte als Siebter, zwischen
Jarno Trulli (Renault) und Michael Schumacher
wieder auf die Strecke. Nachdem die anderen Fahrer
ihre jeweils dritten Stopps absolviert hatten,
war David Fünfter und fuhr auf dieser Position
ins Ziel.
Kimi
Räikkönen: "Ich freue mich sehr über
mein heutiges Ergebnis, denn wir haben den Abstand
in der WM-Wertung deutlich verkürzt. Ich habe
in der Anfangsphase hinter Webber viel Zeit verloren,
so dass Alonso davon ziehen konnte. Das habe ich
später nicht mehr aufholen können. Mein Auto lief
perfekt und alle im Team haben hart gearbeitet.
Jetzt freue ich mich auf die letzten drei Rennen."
David
Coulthard: "Ein sehr gutes Ergebnis
für das Team, und auch ich bin mit dem Ausgang
zufrieden. Unsere Zwei-Stopp-Strategie war angesichts
meines neunten Startplatzes die beste Lösung.
Mein Start war gut und ich habe mich um drei Plätze
verbessert. Das Rennen verlief danach problemlos."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Eine tolle Leistung des
ganzen Teams. Kimi und David sind gut gefahren,
wir haben unsere Strategie erfolgreich umgesetzt
und Michelin hat uns mit ausgezeichneten Reifen
versorgt."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Ein erstklassiges
Rennen. Kimi und David haben beide gute Arbeit
geleistet und das Beste aus ihren Startplätzen
gemacht. Drei Titelaspiranten innerhalb von zwei
Punkten bei drei noch ausstehenden Rennen - das
garantiert ein spannendes Saisonfinale. Kompliment
an unseren Reifenpartner Michelin. Dort hat man
gut gearbeitet, und unser Team wird alles daran
setzen, unsere gemeinsame Leistung weiter zu verbessern."
25.08.03
|
|
|
|
12.
Lauf: Der Deutschland Grand Prix in Hockenheim
David Coulthard
Zweiter im Hitzerennen Kimi Räikkönen nach unverschuldeter
Startkollision ausgeschieden
Team
McLaren Mercedes Fahrer David Coulthard hat beim
Grand Prix von Deutschland in Hockenheim den zweiten
Platz belegt. Nach 67 Runden bei 34 Grad im Schatten
und Asphalttemperaturen jenseits von 50 Grad kam
David hinter Sieger Juan Pablo Montoya (Williams-BMW)
ins Ziel. Teamkollege Kimi Räikkönen fiel als
Opfer einer Startkollision in der ersten Kurve
aus. Er ist in der Fahrerweltmeisterschaft Dritter
mit 62 Punkten, hinter Michael Schumacher (Ferrari/71),
der Siebter wurde, und Montoya (65). Team McLaren
Mercedes liegt in der Konstrukteurs-WM auf Platz
drei mit 103 Zählern hinter Ferrari (120) und
Williams-BMW (118).
MP4-17D 07: David
MP4-17D 09: Kimi
Der Start: Kimi,
Fünfter im Qualifying, startete sehr gut und war
bereits links an Rubens Barrichellos Ferrari fast
vorbei gezogen. Der Brasilianer musste jedoch
Ralf Schumacher (Williams-BMW) ausweichen, zog
ebenfalls nach links und berührte das rechte Hinterrad
von Kimis Auto. Alle drei fielen als Folge dieser
Kollision aus. David, der von Platz zehn startete,
war nach der ersten Runde Sechster. Von Runde
eins bis drei neutralisierte das Safety Car das
Rennen.
Das
Rennen: In Runde sieben überholte David
in der Haarnadelkurve Mark Webber (Jaguar) und
übernahm Platz fünf. Nach den ersten Boxenstopps
von Jarno Trulli (Renault/Runde14), Montoya und
Michael Schumacher (beide 17) lag David auf Platz
zwei. Der Schotte fuhr im 18. Umlauf an die Box
und nahm das Rennen nach 9,3 Sekunden Standzeit
an fünfter Stelle liegend wieder auf. In Runde
42 stoppte David zum zweiten Mal (9,6 Sek.) und
fuhr kurz hinter Michael Schumacher als Vierter
wieder auf die Strecke. In den nächsten sieben
Runden verkürzte der Schotte seinen Abstand von
2,4 auf unter eine Sekunde. Im 59. Umlauf überholte
Michael Schumacher in der Haarnadelkurve Trulli
und war Zweiter, eine Runde später griff David
ebenfals den Italiener an, passierte ihn vor der
Mercedes-Tribüne und verbesserte sich auf Platz
drei. Vier Runden vor Schluss zwang ein Reifenschaden
Michael Schumacher nach langsamer Fahrt zu den
Boxen zu einem weiteren Stopp. Er fiel auf Rang
sieben zurück. David übernahm Platz zwei und fuhr
auf dieser Position ins Ziel.
David
Coulthard: "Ich bin glücklich über
meinen zweiten Platz. Mein Start war perfekt und
ich habe ein paar Autos überholt. Die gute Balance
meines Wagens während des größten Teils des Rennens
war gut und so schonte ich meine Reifen. Als Michael
und Jarno mit ihren Reifen gegen Ende des Rennens
Probleme bekamen, konnte ich attackieren. Schade
für Kimi, dass er heute keine Punkte einfahren
konnte, aber ich bin froh, dass ihm bei der Startkollision
nichts passiert ist."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Kimis Unfall war die Folge
einer Kettenreaktion. David ist ein sehr gutes
Rennen gefahren und das Team hat mit dem Wechsel
auf eine Zwei-Stopp-Strategie viel zum Ergebnis
beigetragen. Diese Entscheidung hat andere Teams
veranlasst, das gleiche zu tun. Glückwunsch an
unseren Partner Michelin, der uns mit ausgezeichneten
Reifen versorgt hat."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Kimi
hatte einen Raketenstart, wurde aber Opfer einer
Kollision, als sich mehrere Autos vor der ersten
Kurve berührten. David ist ein hervorragendes
Rennen gefahren, das Team hatte eine gute Strategie
und die Michelin-Reifen waren Spitze. Glückwunsch
an Williams-BMW und Juan Pablo Montoya."
04.08.03
|
|
|
|
11.
Lauf: Grand Prix von Großbritannien in Silverstone
Kimi Räikkönen Dritter, David Coulthard
Fünfter
Die Team McLaren Mercedes
Fahrer Kimi Räikkönen und David Coulthard belegten
beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone
die Plätze drei und fünf. Nach 60 Runden und einem
turbulenten Auftakt mit einem Zuschauer auf der
Strecke und zwei Safety-Car-Phasen fuhr Kimi 10,656
Sekunden hinter Sieger Rubens Barrichello (Ferrari)
ins Ziel. David verbesserte sich trotz eines außerplanmäßigen
Boxenstopps vom zwölften Startplatz auf Rang fünf
im Ziel. Kimi ist nach elf von 16 Rennen weiterhin
Zweiter in der Fahrerweltmeisterschaft mit jetzt
62 Punkten. Es führt Michael Schumacher (Ferrari/69),
der im Rennen Vierter wurde. In der Konstrukteurs-WM
liegt Team McLaren Mercedes mit 95 Zählern auf
Platz drei hinter Ferrari (118) und Williams-BMW
(108).
MP4-17D
08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: Kimi hatte sich als Dritter
qualifiziert, überholte beim Start den Trainingsschnellsten
Barrichello und bog hinter Jarno Trulli (Renault)
als Zweiter in die erste Kurve. David, Zwölfter
im Qualifying, verbesserte sich in der ersten
Runde um drei Plätze und war Neunter.
Das
Rennen: In Runde 5 löste sich an Davids
Auto die Befestigung des Cockpit-Kopfschutzes,
der auf die Strecke flog und zerbrach. Das Safety
Car neutralisierte das Rennen für zwei Umläufe,
damit die Streckenposten die Teile einsammeln
konnten. David fuhr in Runde sechs an die Box,
um eine neue Cockpiteinfassung montieren zu lassen
(28,5 Sek.) und lag danach auf Platz 19. In Runde
zwölf lief ein Zuschauer auf die Strecke; das
Safety Car fuhr erneut - für vier Runden - heraus.
Kimi nutzte das zu seinem ersten Stopp in Runde
12, und auch die meisten anderen Fahrer kamen
an die Box. Dadurch verbesserte sich David auf
Rang drei, hinter den Toyota von Cristiano da
Matta und Olivier Panis, Kimi war Fünfter. Als
das Rennen in Runde 15 wieder frei gegeben wurde,
überholte Kimi Trulli und David, einen Umlauf
später passierte er Panis und war Zweiter. In
Runde 28 stoppte David als Vierter erneut (8,9
Sek.). Er nahm das Rennen an 16. Stelle wieder
auf. In Runde 30 fuhr da Matta an die Box und
Kimi übernahm die Führung bis zu seinem zweiten
Stopp im 35. Umlauf (9,8 Sek.), durch den er auf
Platz fünf zurück fiel. Nach Barrichellos Boxenhalt
in Runde 39 lag Kimi erneut in Führung, wurde
aber im 41. Durchgang vom Brasilianer überholt
und war Zweiter. In Runde 47 fuhr David, wieder
Vierter, zum dritten Mal an die Box (7,1 Sek.)
und lag danach auf Platz 7. Einen Umlauf später
kam Kimi in der Stowe-Kurve kurz von der Strecke
ab, verlor einen Rang an Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW)
und kam als Dritter ins Ziel. David überholte
erst da Matta (Runde 51) und drei Durchgänge vor
Schluss auch Trulli und wurde Fünfter.
Kimi
Räikkönen: "Das Wichtigste ist, dass
ich den Abstand zu Michael Schumacher in der WM-Wertung
um einen Punkt verringert habe. Ich hätte wahrscheinlich
Zweiter werden können, doch mit meinem dritten
Reifensatz hatte ich Probleme mit der Balance.
Durch meinen kurzen Ausrutscher beim Anbremsen
der Stowe-Kurve kam Montoya vorbei."
David
Coulthard: "Nach Startplatz zwölf bin
ich mit dem fünften Rang im Ziel zufrieden. Als
ich den Cockpit-Kopfschutz verlor, sah es zunächst
nicht danach aus. Doch wir änderten die Strategie
und die Balance des Wagens wurde im Verlauf des
Rennens besser, so dass ich mich am Ende auf Platz
fünf vorkämpfen konnte."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Das Team hat gut auf die
zwei Safety-Car-Phasen reagiert. Kimis Rennen
wurde etwas durch seinen dritten Reifensatz beeinträchtigt
und David hatte es wegen des zwölften Startplatzes
nicht leicht. Beide sind ein hervorragendes Rennen
gefahren."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Das war
ein tolles Rennen. Kimi hat seine Titelchancen
gewahrt, denn er fuhr vor seinen wichtigsten Gegnern
ins Ziel. David ist ein starkes Rennen gefahren.
Vor unserem Heim-Grand-Prix in Hockenheim ist
die Weltmeisterschaft so offen und spannend wie
schon lange nicht mehr. Die Tatsache, dass ein
Zuschauer auf die Strecke lief, muss untersucht
werden. Das war sehr gefährlich und es muss sicher
gestellt werden, dass sich so ein Vorfall nicht
wiederholt."
21.07.03
|
|
|
|
10.
Lauf: Grand Prix von Frankreich in Magny-Cours
Kimi Räikkönen
Vierter
David Coulthard Fünfter
Die
Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und
David Coulthard belegten beim Grand Prix von Frankreich
in Magny-Cours die Plätze vier und fünf. Nach
70 Runden fuhr Kimi 38,047 Sekunden hinter Sieger
Ralf Schumacher (Williams-BMW) ins Ziel. Der Finne
verteidigte Platz zwei in der Fahrerweltmeisterschaft
nach zehn von 16 Rennen mit 56 Punkten. Es führt
Michael Schumacher (Ferrari/64), der im Rennen
Dritter wurde. In der Konstrukteurs-WM liegt Team
McLaren Mercedes mit 85 Zählern auf Platz drei
hinter Ferrari (103) und Williams-BMW (100).
Nächstes
Rennen: Grand Prix von Großbritannien am 20. Juli
in Silverstone.
MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: Kimi, Vierter im Qualifying,
überholte beim Start Michael Schumacher und kam
als Dritter aus Runde 1 zurück. David, Fünfter
in der Startaufstellung, war Fünfter nach dem
ersten Umlauf.
Das
Rennen: Die Team McLaren Mercedes Fahrer hatten
jeweils drei Boxenstopps geplant, wie die Teams
Ferrari und Williams-BMW. David fuhr in Runde
15 an fünfter Stelle liegend zu seinem ersten
Stopp an die Box (7,0 Sek.) und war danach Neunter.
Kimi stoppte einen Umlauf später als Dritter (6,8
Sek.) und nahm das Rennen als Fünfter wieder auf.
Nach der ersten Boxenstopprunde lag Kimi auf Platz
drei, David verbesserte sich auf Platz vier vor
Michael Schumacher. Die Team McLaren Mercedes
Fahrer hielten ihre Positionen nach ihren zweiten
Stopps in Runde 31 (Kimi/7,9 Sek.) und Runde 32
(David/6,6 Sek.). Vor seinem letzten Boxenhalt
im 47. Umlauf (8,0 Sek.) wurde Kimi beim Überrunden
mehrfach aufgehalten und verlor wertvolle Zeit,
so dass er hinter Michael Schumacher zurück fiel,
der in Runde 52 zum dritten Mal stoppte. David
legte im 48. Umlauf seinen dritten Stopp ein.
Dabei ließ sich der Tankstutzen nicht richtig
aufsetzen, die Boxencrew wechselte deshalb zur
zweiten Anlage. Der zweite Einfüllstutzen klemmte
beim Abziehen, David verlor eine Position. Mit
einer defekten hinteren Bremsscheibe ab drei Runden
vor Schluss fuhr Kimi als Vierter ins Ziel, David
wurde Fünfter.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen: "Ich bin mit Platz vier nicht zufrieden,
denn während des größten Teils des Rennens war
ich Dritter. Aber ich verlor viel Zeit hinter
Fahrern, die offensichtlich die Blaue Flagge ignorierten,
so dass Michael nach seinem letzten Boxenstopp
vor mir lag. Zudem hatte ich während der letzten
drei Runden einen Schaden an einer hinteren Bremsscheibe.
Michael konnte heute seine WM-Führung nur um einen
Punkt ausbauen."
David
Coulthard: "Ich startete gut und kämpfte
in Kurve eins und zwei mit Michael, kam allerdings
nicht vorbei. Kimi und ich waren gleich schnell,
aber nicht schnell genug, um die Führenden zu
attackieren. Leider gab es bei meinem dritten
Boxenstopp Probleme. Zunächst ließ sich der Einfüllstutzen
nicht richtig aufsetzen, so dass wir den anderen
benutzten. Der klemmte dann beim Abziehen. Glücklicherweise
wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, aber ich
habe den möglichen dritten Platz verloren."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Die Leistung beider Autos
war nicht optimal. Bei David kam es zu einem Problem
mit der Betankungsanlage, an Kimis Wagen gab es
drei Runden vor Schluss einen Defekt an einer
hinteren Bremsscheibe. Unter diesen Umständen
fällt der Verlust eines Punktes an Michael in
die Kategorie Schadensbegrenzung."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Die Plätze
vier und fünf waren das bestmögliche Ergebnis,
wenn man unsere Probleme heute in Betracht zieht.
Kimi hatte gegen Ende des Rennens einen Defekt
an einer Bremsscheibe. David verlor durch den
Vorfall bei seinem letzten Boxenstopp wertvolle
Zeit und den möglichen dritten Platz. Der Kampf
um beide WM-Titel ist sehr eng. Die ersten drei
Fahrer liegen innerhalb von elf Punkten, die ersten
drei Teams sind durch 18 Punkte getrennt. Wir
freuen uns auf Silverstone, eines unserer drei
Heimrennen. Das ganze Team arbeitet hart daran
besser abzuschneiden."
7.07.03
|
|
|
|
9.
Lauf: Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring
Kimi Räikkönen
in Führung liegend ausgefallen David Coulthard
scheidet nach Ausweichmanöver aus
Die
Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und
David Coulthard sind beim Grand Prix von Europa
auf dem Nürburgring ausgefallen. Kimi, erstmals
von der Pole Position gestartet, fiel in Runde
26 von 60 in Führung liegend wegen Motorschadens
aus. David kam drei Runden vor dem Ziel bei einem
Ausweichmanöver vor der letzten Schikane an fünfter
Stelle liegend von der Strecke ab und blieb im
Kiesbett stehen. Ralf Schumacher (Williams-BMW)
gewann das Rennen. Kimi bleibt in der Fahrerweltmeisterschaft
nach neun von 16 Rennen Zweiter mit 51 Punkten
hinter Michael Schumacher (Ferrari/58). In der
Konstrukteurs-WM liegt West McLaren Mercedes mit
76 Zählern auf Platz drei hinter Ferrari (95)
und Williams-BMW (82).
Nächstes
Rennen: Grand Prix von Frankreich am 6. Juli in
Magny-Cours.
MP4-17D
07: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: Kimi startete von der ersten
Pole Position seiner Formel-1-Karriere, bog als
Erster in die Mercedes-Arena nach dem Start und
kam mit 1,1 Sekunden Vorsprung vor Ralf und Michael
Schumacher (Ferrari) aus der ersten Runde. David,
Neunter im Qualifying, lag nach Runde 1 auf Rang
neun.
Das
Rennen: Kimi fuhr im 14. Umlauf die
schnellste Runde des Rennens (1:32.621 Min./200,092
km/h). Er baute seinen Vorsprung bis Runde 16
auf 8,6 Sekunden aus und kam dann zu seinem ersten
Boxenstopp herein. Gleichzeitig stoppte der an
dritter Position liegende WM-Spitzenreiter Michael
Schumacher (8,6 Sek.). Nach einer Standzeit von
8,8 Sekunden nahm Kimi das Rennen als Sechster
wieder auf. Nach dem Boxenstopp von Ralf Schumacher
in Runde 21 (7,7 Sek.) übernahm Kimi erneut die
Führung. In Runde 26 fiel er wegen Motorschadens
aus.
David
fuhr in Runde 18 zu seinem ersten Stopp an die
Box (9,4 Sek.). Sein zweiter Boxenstopp im 42.
Umlauf dauerte wiederum 9,4 Sekunden. Er fuhr
knapp hinter Fernando Alonso (Renault) wieder
auf die Strecke. Nach dem Dreher von Michael Schumacher
eine Runde später war David Fünfter. Er attackierte
Alonso in der Folge immer wieder. Drei Runden
vor Schluss wurde Alonso vor der letzten Schikane
plötzlich langsamer. David, der mit wenigen Metern
Abstand folgte, musste ausweichen, um einen Unfall
bei hoher Geschwindigkeit zu vermeiden. Er drehte
sich ins Kiesbett und fiel aus.
Stimmen
zum Rennen
David
Coulthard: "Im letzten Renndrittel
habe ich mit Alonso um Platz vier gekämpft. Drei
Runden vor Schluss musste ich ausweichen, um ihm
nicht ins Heck zu prallen, als er vor der letzten
Schikane plötzlich langsamer wurde. Damit war
mein Rennen zu Ende. Ich werde meine Ansichten
zu diesem Vorfall mit Alonso diskutieren."
Kimi
Räikkönen: "Ich bin sehr enttäuscht,
denn der Sieg war heute möglich. Mir gelang ein
Bilderbuchstart von der Pole Position. Ich habe
meinen Vorsprung bis zum Ausfall vergrößert und
das Rennen kontrolliert. Bis zu dem plötzlichen
Motorschaden lief der Wagen sehr gut. Am nächsten
Wochenende in Magny-Cours will ich den Abstand
zu Michael Schumacher wieder verkürzen."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Die Kommentare unserer
Fahrer und das Ergebnis sprechen für sich. Wir
werden uns jetzt auf die sieben noch ausstehenden
Rennen konzentrieren und den heutigen Tag schnell
abhaken. Wir haben ein wettbewerbsfähiges Paket."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Kimi
war heute der schnellste Fahrer auf der Strecke.
Er lag klar in Führung, als ein Motorschaden sein
Rennen kurz vor der Hälfte beendete. Er hat an
diesem Wochenende alles richtig gemacht und es
tut mir sehr leid für ihn. Bei Davids Ausfall
sah es so aus, als ob Alonso plötzlich langsamer
wurde. David musste ausweichen, um einen Hochgeschwindigkeitsunfall
zu vermeiden. Wir werden hart dafür arbeiten,
den Sieben-Punkte-Rückstand auf Michael Schumacher
am nächsten Wochenende zu verringern."
30.06.03
|
|
|
|
8.
Lauf: Grand
Prix von Kanada in Montreal
Kimi Räikkönen startet aus der Boxengasse und
wird Sechster
David Coulthard mit Getriebeschaden ausgefallen
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim
Grand Prix von Kanada in Montreal den sechsten
Platz belegt. Kimi war aus der Boxengasse gestartet,
nachdem er im Qualifying am Samstag von der Strecke
gerutscht und keine gezeitete Runde gefahren war.
David Coulthard fiel an siebter Stelle liegend
nach 48 von 70 Runden mit Getriebeschaden aus.
Kimi ist in der Fahrerweltmeisterschaft nach acht
von 16 Rennen Zweiter mit 51 Punkten hinter Michael
Schumacher (Ferrari/54), der in Montreal gewann.
In der Konstrukteurs-WM liegt West McLaren Mercedes
mit 76 Zählern auf Platz zwei hinter Ferrari (85).
MP4-17D 07: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: David, Elfter im Qualifying,
verbesserte sich in der ersten Runde um zwei Positionen
auf Rang neun. Kimi war im Qualifying in der ersten
Schikane von der Strecke gerutscht und beendete
die Runde nicht. Er nahm das Rennen aus der Boxengasse
auf.
Das
Rennen: David war nach drei Runden
Achter. Eingangs Runde 11 überholte er den Brasilianer
Cristiano da Matta (Toyota) und übernahm Rang
sieben. Nach den ersten Boxenstopps von Olivier
Panis (Toyota), Mark Webber (Jaguar) und Juan-Pablo
Montoya (Williams-BMW) war David in Runde 20 Vierter.
Der Schotte hielt diese Position bis zu seinem
Stopp im 24. Umlauf (9,2 Sek.) und nahm das Rennen
als Siebter wieder auf. In Runde 48 fuhr er wegen
eines Getriebeschadens an die Box und gab auf.
Kimi
fuhr mit viel Kraftstoff an Bord, da er im Gegensatz
zu den anderen Fahrern nur einen Boxenstopp geplant
hatte. In Runde 20 war er Achter, vier Umläufe
später lag er auf Rang fünf. In Runde 33 hatte
er kurz vor der Boxeneinfahrt einen Reifenschaden
hinten rechts. Kimi fuhr an die Box und nahm das
Rennen nach 11,8 Sekunden Standzeit als Zehnter
wieder auf. Bis Runde 47 hatte sich der Finne
auf Rang sechs verbessert und lag rund neun Sekunden
hinter Rubens Barrichello (Ferrari). Kimi verkürzte
den Abstand hinter dem Brasilianer zwischenzeitlich
bis auf unter eine Sekunde. Ein Überholen war
jedoch nicht möglich, Kimi fuhr nach 70 Runden
auf Platz sechs ins Ziel.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen: "Das Ergebnis ist nicht
so schlimm, denn der Abstand zu Michael Schumacher
beträgt drei Punkte und es sind noch acht Rennen
zu fahren. Ich startete aus der Boxengasse. Nach
etwa zehn Runden sagte mir das Team, ich solle
meine Bremsen schonen, deshalb attackierte ich
nicht so sehr und kam nicht so schnell weiter
nach vorn. Durch meinen Reifenschaden hinten rechts
verlor ich einen Platz an Barrichello, denn ich
musste meinen Boxenstopp früher einlegen als geplant."
David
Coulthard: "Obwohl nach der Hälfte
des Rennen die Gänge vier und fünf nicht mehr
funktionierten, konnte ich einen Platz in den
Punkterängen halten. Das wurde jedoch unmöglich,
als auch der siebte Gang nicht mehr, funktionierte.
Bis dahin lief das Rennen gut, denn ich fuhr so
schnell wie die Führenden."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Davids Ausfall wurde durch
einen Getriebeschaden verursacht. Kimis Reifenschaden
brachte ihn um den fünften Platz, aber seine Anstrengungen
wurden mit drei WM-Punkten belohnt. Unser Auto
war schnell genug, das Rennen zu gewinnen. Wir
werden deshalb mit dem ersten Rennstart des MP4-18
kein Risiko eingehen."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "In Anbetracht
von Kimis letztem Startplatz ist der Rennausgang
akzeptabel. Unsere Rundenzeiten im Rennen waren
gut und drei Punkte Abstand zum Führenden Michael
Schumacher nach der ersten Saisonhälfte sind aufholbar.
Für David tut es mir leid, auch er hätte heute
Punkte erzielen können. Wir freuen uns jetzt auf
den nächsten Grand Prix auf dem Nürburgring, wo
wir alles daran setzen werden, den WM-Kampf weiterhin
offen zu halten."
16.06.03
|
|
|
|
7.
Lauf: Grand
Prix von Monaco in Monte Carlo
Kimi Räikkönen verteidigt WM-Führung mit Platz
Zwei West McLaren Mercedes in der Konstrukteurs-WM
wieder vorn
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim
Grand Prix von Monaco den zweiten Platz belegt.
Nach 78 spannenden Runden kam der Finne 0,602
Sekunden hinter Sieger Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW)
ins Ziel. David Coulthard wurde Siebter. Kimi
verteidigte seine Führung in der Fahrerweltmeisterschaft
nach sieben von 16 Rennen mit jetzt 48 Punkten
vor Michael Schumacher mit 44 Zählern. West McLaren
Mercedes hat die Führung in der Konstrukteurs-WM
mit 73 Punkten zurück erobert, Ferrari liegt mit
71 Punkten auf Platz zwei.
Nächstes
Rennen: Grand Prix von Kanada am 15. Juni in Montreal.
MP4-17D
06: David
MP4-17D 09: Kimi
Das
Rennen: Vom Ende der zweiten bis zur
vierten Runde neutralisierte das Safety Car das
Rennen, während der nach der Schwimmbad-Schikane
verunfallte Sauber-Petronas von Heinz-Harald Frentzen
geborgen wurde. Kimi übernahm in Runde 22 die
Führung - nach den Boxenstopps von Ralf Schumacher
(Runde 20/7,8 Sek.) und Montoya (Runde 22/8,2
Sek.) Kimi wurde im 24. Umlauf beim Überrunden
aufgehalten, kam am Ende der Runde zu seinem ersten
Boxenstopp herein und nahm das Rennen als Siebter
wieder auf. David kam als Viertplatzierter zwei
Runden später herein (7,6 Sek.) und lag danach
auf Rang acht.
Nach
der ersten Boxenstopprunde war Kimi Zweiter hinter
Montoya, David war Sechster. Nach Montoyas zweitem
Stopp in Runde 49 führte Kimi erneut. Er fuhr
in diesem Umlauf einen neuen Rundenrekord (1:14,545).
Der Finne legte in Runde 53 seinen zweiten Boxenstopp
ein (8,9 Sek.) und fuhr als Dritter wieder auf
die Strecke. David kam drei Runden später als
Fünfter zum zweiten Mal herein (7,6 Sek.). Wie
bei seinem ersten Boxenhalt stoppte er zeitgleich
mit dem vor ihm liegenden Jarno Trulli (Renault),
kam jedoch nicht vorbei und nahm das Rennen als
Achter wieder auf. Nach dem zweiten Stopp von
Rubens Barrichello (Ferrari/Runde 60) war David
Siebter und fuhr 18 Umläufe später auf diesem
Platz ins Ziel. Kimi verkürzte seinen Abstand
auf Montoya von drei auf unter eine Sekunde und
setzte den Kolumbianer unter Druck, doch auf dem
engen Straßenkurs war Überholen nicht möglich.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen: "Leider haben zu überrundende
Fahrzeuge mich vor meinem ersten Boxenstopp daran
gehindert, schneller zu fahren. Deshalb konnte
ich keinen Vorteil daraus ziehen, dass ich länger
als Montoya draußen blieb. Immerhin habe ich meinen
Vorsprung in der Fahrer-WM ausgebaut. Ich hatte
einen schlechten Start, deshalb zog Montoya vorbei.
Danach habe ich alles versucht, ihn unter Druck
zu setzen, doch er ist fehlerfrei gefahren."
David
Coulthard: "Ich hätte schneller fahren
können, doch während des größten Teils des Rennen
steckte ich hinter Jarno Trulli fest. Zudem hatte
er die gleiche Boxenstopp-Strategie wie ich. Deshalb
war trotz meines Speeds und unserer guten Strategie
kein besseres Ergebnis möglich."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Das war ein gutes Rennen,
doch der Verkehr in Monaco machte Kimis Siegchancen
zunichte und verhinderte auch bei David ein besseres
Ergebnis."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Ein tolles
und sehr schnelles Rennen. Schön für Kimi, dass
er in der Fahrer-WM vorn bleibt, und für unser
Team, das in der Konstrukteurs-WM zwei Wochen
vor dem Ende der ersten Saisonhälfte wieder Platz
eins einnimmt. Glückwunsch an Juan-Pablo Montoya,
Williams und BMW zu ihrem Sieg."
02.06.03
|
|
|
6.
Lauf: Grand Prix von Österreich auf dem A1-Ring
Kimi Räikkönen Zweiter, David Coulthard Fünfter
Kimi verteidigt WM-Führung vor Michael Schumacher
West McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat
beim Grand Prix von Österreich auf dem A1-Ring den
zweiten Platz belegt. Nach 69 Runden kam der Finne
3,362 Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher
(Ferrari) ins Ziel. David Coulthard wurde Fünfter.
Kimi verteidigte seine Führung in der Fahrerweltmeisterschaft
nach sechs von 16 Rennen mit jetzt 40 Punkten vor
Michael Schumacher mit 38 Zählern. West McLaren
Mercedes ist mit 63 Punkten Zweiter der Konstrukteurswertung,
einen Zähler hinter Ferrari.
MP4-17D 08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der Start:
Der Start gelang erst im dritten Anlauf. Ein Startproblem
am Toyota von Cristiano da Matta hatte zwei Abbrüche
verursacht. Das Rennen wurde von 71 auf 69 Runden
verkürzt. Kimi hatte sich als Zweitschnellster mit
0,039 Sekunden hinter Michael Schumacher qualifiziert.
Beim Start fiel der Finne auf Rang drei hinter dem
Ferrari und Juan-Pablo Montoya (Williams-BMW) zurück.
David startete als 14. und war nach einer Runde
Zwölfter.
Das Rennen:
In der dritten und vierten Runde neutralisierte
das Safety Car das Rennen. Jos Verstappens Minardi-Ford
musste aus der Gefahrenzone am Ende der Start-Ziel-Geraden
gebracht werden. Kimi war nach dem Boxenstopp von
Montoya (8,8 Sek.) in Runde 20 Zweiter. Er behielt
diese Position nach seinem eigenen Stopp in Runde
23 (8,8 Sek.). Michael Schumacher, der gleichzeitig
an den Boxen war (20,4 Sek.), fiel wegen eines kurzen
Feuers beim Betanken auf Platz drei zurück. In Runde
32 fiel Montoya wegen eines technischen Problems
aus. Michael Schumacher überholte in der gleichen
Runde Kimi.
Als Michael Schumacher in Runde 42 seinen zweiten
Stopp einlegte (12,6 Sek.) übernahm Kimi die Führung
bis zu seinem zweiten Boxenhalt im 49. Umlauf (8,8
Sek.). Der Finne fuhr als Zweiter wieder auf die
Strecke und verteidigte seine Position in einem
spannenden Finale gegen den attackierenden Rubens
Barrichello (Ferrari).
David verbesserte sich bis zum 16. Umlauf auf Rang
acht. Nach seinem ersten Stopp (Runde 20/9,4 Sek.)
war er Elfter. In Runde 50 fuhr David als Fünfter
ein zweites Mal an die Box (7,4 Sek.) und fiel um
einen Platz zurück. Zehn Umläufe vor Schluss übernahm
er nach einem Ausrutscher von Ralf Schumacher (Williams-BMW)
Platz fünf.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen:
"Ich bin am Start schlecht weg gekommen und habe
einen Platz an Montoya verloren. Ich habe den Motor
nicht immer voll ausgedreht, nachdem die Mechaniker
heute morgen ein Ventilproblem behoben hatten. Das
war eine tolle Leistung, die mir mit zum zweiten
Platz verholfen hat. In der Schlussphase hatte ich
einen spannenden Zweikampf mit Rubens, aber ich
konnte alle seine Angriffe abwehren. Ich freue mich,
in der Fahrer-WM weiter in Führung zu liegen."
David Coulthard:
"Ich bin froh über vier WM-Punkte, nachdem ich das
ganze Wochenende über Probleme mit der Balance hatte.
Das Rennen war für mich anstrengend mit vielen Zweikämpfen,
Überholmanövern und viel Verkehr. Die gute Strategie
des Teams hat mir zum fünften Platz verholfen."
McLaren-Teamchef Ron Dennis:
"Wieder wurde unsere Strategie mit WM-Punkten belohnt.
Wir konnten heute nicht richtig um die Spitze mitkämpfen.
Kimi war schlecht gestartet und konnte nicht immer
die volle Leistung seines Motors ausschöpfen. Jetzt
freuen wir uns auf den ersten Test mit dem neuen
MP4-18 in der nächsten Woche."
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: "Eine tolle Leistung von
Kimi, David und dem ganzen Team. Kimi hat unter
schwierigen Bedingungen wie ein Löwe gekämpft und
hat unter Druck kühlen Kopf bewahrt. Die Führung
in der Fahrer-WM ist eine gute Belohnung für ihn
und das Team. Danke an die Jungs, die heute morgen
ein Auslassventil getauscht haben. Kimi fuhr, um
den Motor zu schonen, lange mit reduzierter Drehzahl,
aber er brachte das Auto sicher nach Hause." |
|
|
|
5.
Lauf: Formel-1-WM 2003, Großer Preis von Spanien
in Barcelona
Beide
West McLaren Mercedes nach Kollisionen ausgefallen
West McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM,
Kimi Räikkönen bei den Fahrern
Beim
Grand Prix von Spanien in Barcelona sind beide
West McLaren Mercedes ausgefallen. Kimi Räikkönen
prallte beim Start auf den Jaguar von Antonio
Pizzonia, der vor ihm stehen geblieben war. David
Coulthard kollidierte in der 18. von 65 Runden
mit dem BAR-Honda von Jenson Button. Michael Schumacher
(Ferrari) gewann das Rennen. West McLaren Mercedes
führt nach fünf von 16 Weltmeisterschaftsläufen
in der Konstrukteurswertung mit 51 Punkten vor
Ferrari mit 48 Zählern. In der Fahrerwertung liegt
Kimi mit 32 Punkten an der Spitze vor Michael
Schumacher mit 28 Zählern.
MP4-17D
09: David
MP4-17D 06: Kimi
Der
Start:
David
hatte sich als Achter qualifiziert. Er verbesserte
sich nach dem Start bis auf Platz vier. In der
zweiten Kurve wurde er von Jarno Trulli (Renault),
den er bereits überholt hatte, hinten links getroffen
und drehte sich. David fuhr an die Box, um den
beschädigten linken Hinterreifen wechseln zu lassen
und setzte das Rennen als 17. und Letzter hinter
dem Safety Car fort.
Kimi war im Qualifying kurz von der Strecke abgekommen
und hatte seine schnelle Runde abgebrochen. Der
Finne ging deshalb von der 20. und letzten Position
ins Rennen. Beim Start blieb zwei Reihen vor ihm
Pizzonia stehen. Ein Minardi-Ford, der unmittelbar
vor Kimi stand, zog nach links, Kimi wollte rechts
vorbei und prallte auf den Jaguar von Pizzonia.
Beide konnten das Rennen nicht fortsetzen. Das
Safety Car neutralisierte das Rennen bis zur fünften
Runde, um die Aufräumarbeiten zu ermöglichen.
Das
Rennen:
David
verbesserte sich bis zur 18. Runde auf Platz neun.
In der Kurve nach Start und Ziel kollidierte er
mit Button und schied aus.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen:
"Ich bin gut gestartet. Vor mir zog ein Minardi-Ford
nach links, deshalb musste ich nach rechts. Dort
stand der Jaguar von Pizzonia, dem ich nicht mehr
ausweichen konnte. Solche Dinge können passieren,
wenn man von hinten startet."
David
Coulthard:
"Mein Start war gut und ich habe einige Autos
überholt. Ich habe erwartet, dass es in Kurve
zwei eng wurde und ließ daher den Fahrzeugen vor
mir so viel Raum wie möglich. Leider hat mich
Jarno dabei hinten angefahren. Ich musste an die
Box, weil der Unterboden beschädigt und das Auto
schwierig zu fahren war. Dennoch hatte ich noch
Hoffnung auf eine Punkteplatzierung. Dann kam
es jedoch zur Kollision mit Button. Ich muss mir
die Fernsehaufzeichnung anschauen um nachvollziehen
zu können, warum das passiert ist."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Unsere Probleme begannen mit Kimis Fehler im
Qualifying und der daraus resultierenden schlechten
Startposition. Das wiederum führte zu der Kollision
mit dem stehenden Jaguar von Pizzonia. David startete
gut und wurde dann hinten vom Renault von Jarno
Trulli getroffen. Dadurch wurde sein linker Hinterreifen
beschädigt und David musste an die Box. Er hat
danach aufgeholt und hatte noch immer die Chance
auf eine gute Punkteplatzierung. Dann wurde er
durch ein Überholmanöver von Button, der sich
wohl verschätzt hatte, aus dem Rennen geworfen.
Insgesamt ein enttäuschendes Wochenende."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Das war nicht unser Wochenende. Unser Plan war
ein langer erster Turn, aber die Unfälle haben
das verhindert. In zwei Wochen ist der Grand Prix
von Österreich - wir freuen uns darauf."
05.05.03
|
|
|
|
4.
Lauf: Grand Prix von San Marino in Imola
Kimi Räikkönen Zweiter
David
Coulthard Fünfter
West
McLaren Mercedes verteidigt Führung in Fahrer-
und Konstrukteurs-WM West McLaren Mercedes Fahrer
Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix von San Marino
den zweiten Platz belegt, sein Teamkollege David
Coulthard fuhr als Fünfter ins Ziel. Nach 62 Runden
lag Kimi 1,882 Sekunden hinter Sieger Michael
Schumacher (Ferrari) und verteidigte die Führung
in der Fahrer-WM nach vier Läufen mit 32 Punkten
vor David mit 19. In der Konstrukteurswertung
führt West McLaren Mercedes mit 51 Punkten vor
Ferrari mit 32.
MP4-17D
08: David
MP4-17D 06: Kimi
Der
Start:
Kimi, Sechster im Qualifying am Samstag überholte
beim Start Fernando Alonso (Renault) und verbesserte
sich auf Platz fünf, David, der von Startplatz
zwölf ins Rennen ging, machte nach dem Start vier
Positionen gut und kam als Achter aus der ersten
Runde.
Das
Rennen: Im Gegensatz zu den anderen Top-Teams
hatte das Team für Kimi und David zwei statt drei
Tankstopps geplant und konnten deshalb am längsten
bis zu ihrem ersten Boxenhalt fahren. David war
Zweiter hinter Kimi, als er in Runde 21 erstmals
stoppte (9,8 Sekunden), und nahm das Rennen an
sechster Stelle wieder auf; Kimi fuhr als Führender
einen Umlauf später an die Box (8,6 Sekunden)
und beschleunigte auf Position vier wieder auf
die Strecke.
Nachdem
die Ferrari und Williams-BMW zwischen Runde 30
und 34 ihre zweiten Boxenstopps eingelegt hatten,
war Kimi Zweiter und David Fünfter. Der Finne
absolvierte seinen zweiten und letzten Stopp in
Runde 44 (10,4 Sekunden), sein Teamkollege fuhr
einen Umlauf später herein (7,6 Sekunden).
Nach
den dritten Boxenstopps ihrer wichtigsten Konkurrenten
zwischen Runde 48 und 50 lagen Kimi und David
wieder auf den Positionen zwei und fünf. Rubens
Barrichello (Ferrari) verbesserte sich in Runde
52 auf Platz drei und machte danach Jagd auf Kimi,
doch der WM-Spitzenreiter verteidigte den zweiten
Platz bis ins Ziel.
Stimmen
zum Rennen
Kimi
Räikkönen:
"Ich freue mich über den zweiten Platz; danke
an das Team für die richtige Strategie. Als ich
sah wie die Ferrari und Williams zu ihren ersten
Stopps an die Box fuhren, war ich ziemlich zufrieden.
Bei meinem zweiten Boxenstopp hatte ich ein Problem,
den Gang einzulegen, doch ich habe nicht allzu
viel Zeit verloren. Gegen Ende des Rennen spürte
ich Druck von Barrichello, doch ich habe Platz
zwei im Rennen und die WM-Führung verteidigt."
David
Coulthard:
"Dass unsere wichtigsten Konkurrenten drei Boxenstopps
durchführten und wir nur zwei, rückt unsere Leistung
im Qualifying in ein ganz anderes Licht. Nach
dem Start habe ich bis zur ersten Kurve vier Autos
überholt, und danach war es wichtig keine Fehler
zu machen. Die Zweikämpfe mit Ralf Schumacher
und Barrichello haben Spaß gemacht, doch von Startplatz
zwölf aus war nicht mehr drin."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Unser Ergebnis ist zum einen auf unsere Startplätze
zurückzuführen, zum anderen darauf, dass unsere
Reifen hier nicht ganz so gut funktionierten.
Doch eine gute Strategie und hervorragende Leistungen
beider Fahrer haben uns heute Punkte gebracht,
so dass wir die Führung in den WM-Wertungen verteidigten."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Eine sehr gute taktische Leistung des Teams.
Unsere Zwei-Stopp-Strategie war perfekt und hat
uns ein an unseren Startplätzen gemessen gutes
Ergebnis gebracht. Zwölf Punkte für West McLaren
Mercedes und acht für Kimi halten uns im Kampf
um die WM-Titel in einer guten Position."
21.04.03
|
|
|
|
3.
Lauf: Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo
Kimi Räikkönen gewinnt nach dramatischem
Rennen
David Coulthard Vierter
West
McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM
- Kimi in der Fahrer-WM vorn vor David Nach einem
dramatischen Rennen hat West McLaren Mercedes
Fahrer Kimi Räikkönen den Grand Prix von Brasilien
in Sao Paulo gewonnen. Es ist sein zweiter Formel-1-Sieg
in Folge und der dritte für West McLaren Mercedes
im dritten Saisonrennen. Bei widrigen Wetter-
und Streckenbedingungen und nach fünf Safety Car
Phasen siegte Kimi mit 0,831 Sekunden vor Giancarlo
Fisichella (Jordan-Ford), nachdem das Rennen in
der 54. von 71 Runden nach zwei Unfällen abgebrochen
worden war. Sein Teamkollege David Coulthard,
der kurz zuvor als Führender seinen zweiten Boxenstopp
eingelegt hatte, wurde Vierter. West McLaren Mercedes
führt in der Konstrukteurs-WM nach dem 34. Sieg
des Teams mit 41 Zählern vor Renault (23); in
der Fahrer-WM liegt Kimi mit 26 Punkten vorn vor
David (15).
MP4-17D
08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start: David hatte sich als Zweitschnellster
qualifiziert, 0,011 Sekunden hinter dem Trainingsschnellsten
Rubens Barrichello (Ferrari), Kimi stand 0,059
Sekunden dahinter auf Startplatz vier. Wegen starken
Regens wurde hinter dem Safety Car gestartet,
eingangs der neunten Runde wurde das Rennen freigegeben.
David beschleunigte besser als Barrichello über
die Start-Ziel-Gerade und bog vor dem Brasilianer
in die erste Kurve ein; Kimi war Vierter.
Das
Rennen: In den nächsten drei Runden
überholte der Finne Mark Webber (Jaguar), Barrichello
und David und übernahm in Runde 11 die Führung.
Zu Beginn der zweiten Safety-Car-Phase in Runde
19 fuhr David zu seinem ersten Stopp an die Box
(6,8 Sekunden), Kimi kam in Runde 27 - dritte
Safety-Car-Phase nach Unfall von Michael Schumacher
(Ferrari) - als Führender herein (12,6 Sek.).
David führte jetzt vor Barrichello, Kimi war Neunter.
In Runde 45 verbremste sich David etwas in der
ersten Kurve, Barrichello überholte, fiel jedoch
zwei Umläufe später aus. Kimi war jetzt Zweiter
und übernahm bei Davids zweitem Stopp in Runde
52 erneut die Führung. In Runde 54 überholte Fisichella
den bei abtrocknender Strecke mit nachlassenden
Regenreifen kämpfenden Finnen, doch das Rennen
wurde nach zwei schweren Unfällen von Webber und
Fernando Alonso (Renault) abgebrochen; laut Reglement
wurde der Stand der Runde davor gewertet, als
Kimi in Führung lag.
KIMI
RÄIKKÖNEN
"Was für ein Rennen. Das Team hat heute großartig
gearbeitet und den Sieg verdient. Nach der ersten
Safety-Car-Phase am Start war die Sicht wegen
der Gischt immer noch schlecht. Als die Strecke
abtrocknete, ließen meine Regenreifen nach, so
dass Fisichella aufschließen konnte. Er überholte
mich, als ich von der Ideallinie abkam. Als ich
zu meinem letzten Stopp an die Box fuhr, wurde
das Rennen abgebrochen. Ich freue mich über den
Sieg, aber an die Meisterschaft denke ich nicht."
DAVID
COULTHARD
"Ich freue mich für das Team und die Punkte, die
wir heute gewonnen haben, aber ich bin etwas enttäuscht,
weil ich die meiste Zeit geführt habe, aber am
Ende Vierter wurde."
RON
DENNIS
"Ein großartiges und verdientes Ergebnis für das
Team. Wir haben unsere Strategie im Hinblick auf
mögliche Zwischenfälle geändert, das hat sich
bei Kimi ausgezahlt. David ist hervorragend gefahren
und mit dem vierten Platz nicht richtig belohnt
worden."
NORBERT
HAUG
"Das war ein dramatisches Rennen. Es tut mir für
David leid, er hat die meiste Zeit geführt und
hätte ein besseres Ergebnis als Platz vier verdient.
Gratulation an Kimi und das ganze Team, die einen
tollen Job gemacht haben. Beide Fahrer haben ihre
Autos bei widrigsten Bedingungen auf der Strecke
gehalten, als Team haben wir heute sehr gut gearbeitet.
Danke an die Mannschaft in Woking, Brixworth und
Stuttgart, die hart gearbeitet und diesen guten
Saisonstart vor dem Europaauftakt verdient hat."
07.04.03
|
|
|
|
2.
Lauf: Grand Prix von Malaysia in Kuala Lumpur
Erster Grand-Prix-Sieg für Kimi Räikkönen
West McLaren Mercedes führt in der Konstrukteurs-WM,
Kimi Räikkönen in der Fahrerwertung/David Coulthard
an zweiter Stelle liegend wegen Elektrikschadens
ausgefallen.
West
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat den
Grand Prix von Malaysia in Kuala Lumpur gewonnen
und seinen ersten Formel-1-Sieg erzielt. Nach
56 Runden lag Kimi 39,286 Sekunden vor Rubens
Barrichello (Ferrari); Fernando Alonso (Renault),
der von der Pole Position aus gestartet war, wurde
Dritter. David Coulthard fiel in der dritten Runde
an zweiter Stelle liegend wegen eines Elektrikschadens
aus. Nach zwei von 16 Rennen führt West McLaren
Mercedes nach dem 33. Sieg des Teams und dem zweiten
in dieser Saison in der Konstrukteurs-WM mit 26
Zählern; in der Fahrer-WM liegt Kimi mit 16 Punkten
vorn vor David (zehn), der vor zwei Wochen in
Melbourne gesiegt hatte.
MP4-17D
08: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start:
David hatte sich als Viertschnellster qualifiziert,
Kimi ging von Startplatz sieben aus ins Rennen.
Im Gedränge der ersten Kurven kam es zu einer
Kollision zwischen Jarno Trulli (Renault) und
Michael Schumacher (Ferrari), David fuhr an beiden
vorbei auf Platz zwei hinter Alonso, Kimi verbesserte
sich auf Platz vier hinter Nick Heidfeld (Sauber-Petronas).
Das
Rennen:
In der dritten Runde fiel David mit einem Elektrikschaden
aus. Kimi, der eingangs dieser Runde Heidfeld
am Ende der Start-Ziel-Geraden ausgebremst hatte,
war jetzt Zweiter. Als Alonso in Runde 14 seinen
ersten Boxenstopp einlegte, übernahm Kimi die
Führung. Der Finne fuhr in Runde 19 zum ersten
von zwei geplanten Stopps an die Boxen (10,8 Sek.)
und fiel auf Platz zwei hinter Barrichello zurück.
Als der Brasilianer in Runde 22 an die Box fuhr
(9,2 Sek.), lag Kimi wieder vorn und gab die Führung
bis ins Ziel nicht mehr ab. Barrichello kam in
Runde 38 zu seinem zweiten Stopp herein, Kimi
konnte zwei Runden länger fahren und blieb nach
seinem Stopp (8,4 Sek.) vorn. Bis ins Ziel baute
Kimi seinen Vorsprung auf 39,286 Sekunden aus.
Kimi Räikkönen:
"Ich freue mich sehr über meinen ersten
Formel-1-Sieg, doch es wird wohl bis morgen dauern,
bis ich ihn wirklich realisiere. Ich danke allen
im Team, hier in Malaysia, in Woking bei McLaren,
in Brixworth und Stuttgart bei Mercedes-Benz sowie
bei Michelin, für ihre unermüdliche Arbeit. Mein
Start war gut, dann sah ich die Kollision in der
zweiten Kurve. Als ich einen der Wagen rückwärts
fahren sah, fuhr ich nach innen, das war die richtige
Entscheidung. In den letzten 20 Runden ließ ich
es ruhiger angehen, um den Wagen sicher ins Ziel
zu fahren.
David
Coulthard:
"Mein Start war gut. Ich sah die Kollision in
der zweiten Kurve kommen und konnte ausweichen.
In der vierten Kurve der dritten Runde setzte
der Motor erstmals aus, in Kurve neun blieb er
ganz stehen. Das Team erklärte mir, dass es an
einem Elektrikproblem gelegen habe. Schade, denn
ich hätte heute einen Podiumsplatz erzielen können.
Glückwunsch an Kimi, der erste Grand-Prix-Sieg
ist für jeden Fahrer etwas ganz besonderes."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis:
"Ein großartiges Ergebnis für Kimi und das ganze
Team. Der Sieg heute ist das Ergebnis der exzellenten
Arbeit der ganzen Mannschaft und besonders von
Michelin, die uns einen hervorragenden Reifen
entwickelt haben."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug:
"Das war eine fantastische Leistung von Kimi und
dem ganzen Team. Wir hatten heute das beste Paket,
und die Michelin-Reifen, die wir gemeinsam entwickelt
haben, passten perfekt zu unserem Auto. Es tut
mir leid für David, der wegen eines Elektrikschadens
ausfiel."
24.03.03
|
|
|
|
1.
Lauf: Großer Preis von Australien in Melbourne
Das Rennen, Sonntag, 9. März 2003
David Coulthard siegt, Kimi Räikkönen
Dritter
McLaren Mercedes mit der richtigen Strategie von
den Startplätzen 11 und 15 nach vorn McLaren Mercedes
Fahrer David Coulthard hat den Grand Prix von
Australien in Melbourne gewonnen, sein Teamkollege
Kimi Räikkönen wurde Dritter hinter Juan-Pablo
Montoya (Williams-BMW). Für David war es der 13.
Grand-Prix-Sieg, für McLaren Mercedes war es der
32. Erfolg, nachdem David vor 101 WM-Rennen und
auf den Tag genau vor sechs Jahren ebenfalls in
Melbourne den ersten Sieg der Partnerschaft erzielt
hatte. David führt in der Fahrer-WM mit zehn Punkten;
in der Konstrukteurs-WM liegt McLaren Mercedes
mit 16 Zählern vorn.
MP4-17D
06: David
MP4-17D 09: Kimi
Der
Start:
David hatte im erstmals als Einzelzeitfahren ausgetragenen
Qualifying Startplatz elf erzielt, Kimi war nach
einem Ausrutscher auf seiner Qualifyingrunde 15.
Beide hatten dabei viel Kraftstoff für einen langen
ersten Rennabschnitt an Bord - nach dem neuen
Reglement darf zwischen Qualifying und Rennen
nicht mehr getankt werden. Auf abtrocknender Strecke
wechselte Kimi am Ende der Formationsrunde auf
Trockenreifen und startete aus der Boxengasse,
David (10.) wechselte am Ende von Runde 2 und
fiel an das Ende des Feldes zurück.
Das
Rennen:
Zahlreiche Boxenstopps in den ersten Runden wirbelten
die Reihenfolge durcheinander, Safety-Car-Phasen
von Runde 8 bis 11 sowie 17 bis 20 ließen das
Feld zusammen rücken; nach dem zweiten Neustart
in Runde 21 führte Kimi vor Michael Schumacher
und David. Der Finne verteidigte die Spitze vor
dem hart attackierenden Ferrari-Fahrer bis zu
dessen Boxenstopp in Runde 29. Kimi fuhr im 32.
Umlauf die schnellste Rennrunde (1:27,724), gleichzeitig
kam David zum Tanken und Reifenwechsel an die
Box (11,3 Sek.), Kimi folgte einen Durchgang danach
(11,9 Sek.). Dabei überschritt er das Speedlimit
in der Boxengasse um 1,1 km/h und musste in Runde
39 zur Strafe durch die Boxengasse fahren. David
übernahm in Runde 47 die Führung (nach Dreher
von Montoya) und fuhr elf Umläufe später 8,6 Sekunden
vor dem Kolumbianer als Sieger ins Ziel. Kimi
behauptete sich trotz eines Ausrutschers in Runde
42 auf Platz drei vor Michael Schumacher, der
im 46. Umlauf an die Box fuhr, um beschädigte
Teile an seinem Ferrari entfernen zu lassen.
DAVID
COULTHARD
"Ein großartiger Abschluss eines zunächst schwierigen
Wochenendes und ein toller Saisonauftakt. Als
ich in die Startaufstellung fuhr, war die Strecke
noch nass, deshalb startete ich mit Regenreifen.
Doch am Ende der zweiten Runde konnte ich auf
Trockenreifen wechseln und tanken. Wir haben mit
dem MP4-17D einen Schritt vorwärts gemacht. Das
wird hoffentlich eine spannende Saison."
KIMI
RÄIKKÖNEN
"Ich bin etwas enttäuscht, denn die kleine Geschwindigkeitsüberschreitung
in der Boxengasse hat mich um den möglichen Sieg
gebracht. Ich hatte ein langes Duell mit Michael
Schumacher. Er kam immer schnell aus der letzten
Kurve, so holte er auf und konnte beim Anbremsen
der ersten Schikane attackieren. Einmal fuhren
wir Seite an Seite, doch ich blieb vorn. Das hat
Spaß gemacht."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis
"Ein hervorragendes Rennen für das Team und eine
große Leistung unserer Strategen. Unsere Fahrer
sind unter schwierigen Bedingungen sehr gut gefahren.
Kimis Geschwindigkeitsüberschreitung eingangs
der Boxengasse wurde durch einen Fehler des Teams
verursacht, wir entschuldigen uns bei ihm."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug
"Unsere Strategie und beide Fahrer waren der Schlüssel
zum Erfolg, das Team hat seine Entscheidungen
zum richtigen Zeitpunkt getroffen. Beide Fahrer
haben eine hervorragende Leistung gezeigt. Die
Tatsache, dass es heute drei gleich schnelle Teams
gab, sorgte für das spannende Rennen."
10.03.03
|
|
|
Zum Vergleich - die Rennen aus 2002
Mehr
Infos zur Formel 1 von Mercedes-Benz
|
|
|