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Formel
1 Service von Mercedes-Benz

Formel-1-Weltmeisterschaft 2006
alle
Termine im Überblick
Großer
Preis von Brasilien
KIMI FÜNFTER
PEDRO ACHTER
Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
beendete den Grand Prix von
Brasilien in Sao Paulo, sein letztes Rennen für
das Team, auf Platz fünf. Nach 71
Runden fuhr der Finne 28.5 Sekunden hinter Sieger Felipe
Massa (Ferrari) ins Ziel.
Pedro de la Rosa belegte Platz acht. Der künftige
Team McLaren Mercedes Fahrer
Fernando Alonso (Renault) sicherte sich mit Platz zwei
die Fahrerweltmeisterschaft
mit 134 Punkten. Kimi belegt in der Gesamtwertung mit
65 Zählern Platz fünf, Juan
Pablo Montoya ist Achter mit 26 Punkten und Pedro de
la Rosa Elfter mit 19. Team
McLaren Mercedes wurde in der Konstrukteurswertung
mit 110 Punkten Dritter. Der
Titel ging an Renault mit 206 Zählern.
Der
Start: Kimi hatte sich als Zweiter qualifiziert
und kam auf dieser Position aus der
ersten Runde zurück. Es führte Felipe Massa.
Pedro startete als Zwölfter und fuhr
nach dem ersten Umlauf auf Platz elf. Nach einem Unfall
von Nico Rosberg (Williams-Cosworth) neutralisierte
das Safety Car das Rennen von der zweiten bis zum Ende
der sechsten Runde.
Das Rennen: Der Neustart erfolgte eingangs des siebten
Umlaufs. Pedro verbesserte
sich bis zur zehnten Runde auf Platz acht und lag jetzt
in den Punkten.
Runde 21: An zweiter Stelle liegend kam Kimi zu seinem
ersten Boxenstopp herein
(8.5 Sek.). Danach fuhr er auf Platz sieben. Pedro
war auf einer Ein-Stopp-Strategie,
hatte mehr Kraftstoff an Bord und blieb 14 Runden länger
draußen. Der Spanier war
Zweiter, als er im 35. Umlauf seinen einzigen Routinehalt
absolvierte (10.8 Sek.). Er
fiel auf Rang zehn zurück.
Kimi war zur Rennhälfte Vierter, 1,7 Sekunden
hinter dem Zweitplatzierten Alonso.
Der Finne kam in Runde 51 zu seinem zweiten Stopp herein
(7.1 Sek.) und blieb auf
Platz vier. Zu Beginn des 69. Umlaufs wurde Kimi von
Michael Schumacher überholt
und fuhr nach 71 Runden als Fünfter ins Ziel.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen: "Es war ein schwieriges
Rennen. Ich hatte heute wenig Grip und auf
den Geraden fehlte mir etwas Speed. Gegen Ende des
Rennens kam ich einmal kurz
von der Strecke ab, dadurch konnte Michael Schumacher
aufschließen und mich
trotz aller Gegenwehr überholen. Dies war mein
letztes Rennen für McLaren
Mercedes und ich bedanke mich bei allen im Team, die
mich in den letzten fünf
Jahren unterstützt haben."
Pedro de la Rosa: "Ein hartes Rennen. Die Ein-Stopp-Strategie
hat die Reifen etwas zu
stark beansprucht. Deshalb konnte ich nicht so attackieren
wie ich wollte und habe
nur einen Punkt geholt. Ich bedanke mich beim Team,
dass ich in diesem Jahr Rennen
fahren konnte. Es hat Spaß gemacht und war mir
eine Ehre. Glückwunsch an meinen
Landsmann Fernando Alonso zu seinem zweiten WM-Titel."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Ein enttäuschendes
Ergebnis am Ende einer
schwierigen Saison. Morgen beginnt für uns das
nächste Jahr. Glückwunsch an
Fernando zum erneuten Titelgewinn. Wir arbeiten hart,
ihm im nächsten Jahr die
gleiche Chance zu bieten. Ich wünsche Kimi alles
Gute für die nächste Saison, aber
wir werden natürlich alles tun um ihn zu schlagen."
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: "Das
ist nicht das Ergebnis, das wir
erwartet hatten. Unser Speed im Rennen hat nicht ausgereicht,
mehr aus dem
zweiten Startplatz zu machen. Wir werden uns im nächsten
Jahr deutlich steigern.
Glückwunsch an Fernando Alonso und Renault
zum Gewinn der Fahrer- und
Konstrukteurs-Weltmeister¬schaft. Ich danke Kimi
für die fünf Jahre, die er
gemeinsam mit uns bestritten hat. Michael Schumacher
wünsche ich alles Gute für
sein zukünftiges Leben. Die Formel 1 wird ohne
ihn nicht mehr die gleiche sein, aber
ich werde mich immer gern an seine 15 Jahre in diesem
Sport erinnern."
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Großer
Preis von Japan
KIMI FÜNFTER
PEDRO AUF PLATZ ELF
Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
beendete den Grand Prix von Japan
in Suzuka auf Platz fünf. Der Finne, als Elfter
gestartet, fuhr nach 53 Runden 43.5
Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso (Renault) ins
Ziel. Pedro de la Rosa wurde
Elfter. Team McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurswertung
mit 105 Punkten
auf Platz drei. Kimi ist Fünfter in der Fahrerwertung
mit 61 Zählern. Juan Pablo
Montoya ist Achter mit 26 und Pedro Elfter mit 18 Zählern.
Es führt Alonso mit 126
Punkten. Der
Start: Die vom Team und den Fahrern ausgewählte
Reifenmischung erwies sich
als nicht optimal und baute im Qualifying nicht genügend
Grip auf. Kimi und Pedro
qualifizier¬ten sich deshalb auf den Plätzen
elf und 13. Kimi verbesserte sich in der
ersten Runde auf Rang neun, Pedro war nach dem ersten
Umlauf 14.
Das Rennen: Beide hatten viel Kraftstoff für einen
langen ersten Rennabschnitt an
Bord. Pedro lag an zwölfter Position, als er in
Runde 20 zu seinem ersten Boxenhalt
hereinkam (7.5 Sek.). Er fiel dabei einen Platz zurück.
Kimi war Vierter, bevor er im
22. Umlauf seinen ersten Stopp (9.7 Sek.) einlegte.
Er nahm das Rennen als Achter
wieder auf.
In Runde 40 fuhr Pedro als Zehnter zu seinem zweiten
Stopp an die Box (6.6 Sek.);
der Spanier verlor dabei einen Platz. Kimi lag jetzt
an dritter Stelle. Bei seinem
zweiten Boxenstopp einen Umlauf später (5.7 Sek.)
fiel der Finne auf Rang fünf
zurück. Nach 53 Runden fuhr Kimi
43.5 Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso als Fünfter
ins Ziel; Pedro kam auf Platz elf.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen: "Von der elften Startposition
ist der fünfte Platz nicht schlecht, aber
wir hatten an diesem Wochenende mehr erwartet. Das Auto
fühlte sich heute
deutlich besser an, jedoch haben wir das Rennen bereits
gestern im Qualifying
verloren. Es ist uns nicht gelungen, den maxi¬malen
Speed , aus dem Auto
herauszuholen." Pedro
de la Rosa: "Ein schwieriges Rennen. Da
die Fahrer um mich herum ähnliche
Strategien hatten wie ich, konnte ich mich kaum verbessern.
Zudem hatten meine
Reifen nicht genug Grip und ich war deshalb nicht schnell
genug. Mit einer anderen
Reifenmischung hätten wir an diesem Wochenende
deutlich besser ausgesehen."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Kimi ist ein großartiges
Rennen gefahren; mit Platz
fünf hat er unter den gegebenen Umständen
das Beste herausgeholt. Unser Speed
war nicht schlecht und mit den richtigen Reifen wären
wir weiter nach vorn
gekommen. In Brasilien sollten wir wieder stärker
sein. Pedro ist ein gutes Rennen
gefahren, doch es war schwierig, sich vom 13. Startplatz
weiter zu verbessern."
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: "Unser
Speed im Rennen war besser
als im Qualifying. Das zeigt auch Kimis viertschnellste
Runde des Rennens. Aber von
der elften Startposition war nicht mehr als der fünfte
Platz drin. Wir werden nun
unsere gesamte Arbeit darauf ausrichten, im letzten
Rennen in Brasilien besser
abzuschneiden, wir müssen und werden uns verbessern."
Nächstes Rennen: 22.10.2006
Brasilien Interlagos
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Großer
Preis von China
PEDRO DE LA ROSA
FÜNFTER
KIMI RÄIKKÖNEN WEGEN DEFEKTER GASPEDALBETÄTIGUNG
AUSGEFALLEN
Team McLaren Mercedes Fahrer Pedro de la Rosa belegte
beim Grand Prix von China
in Schanghai Platz fünf. Nach 56 Runden auf zunächst
nasser, dann allmählich
abtrocknender Strecke fuhr der Spanier 77.1 Sekunden
hinter Sieger Michael
Schumacher (Ferrari) ins Ziel. Sein Teamkollege Kimi
Räikkönen fiel in der 19. Runde
an vierter Stelle liegend wegen defekter Gaspedalbetätigung
aus. Team McLaren
Mercedes liegt in der Konstrukteurs¬wertung mit
101 Punkten auf Platz drei. Kimi ist
Fünfter in der Fahrerwertung mit 57 Zählern.
Juan Pablo Montoya ist Achter mit 26
und Pedro Zehnter mit 18 Zählern. Es führt
Michael Schumacher mit 116 Punkten. Der
Start: Kimi, Fünfter im Qualifying, fuhr ganz
außen in die erste Kurve und
verbesserte sich dabei auf Platz vier. Auf der langen
Gegengeraden überholte er
Jenson Button (Honda) und kam als Dritter aus Runde
eins zurück. Pedro war Siebter
wie im Qualifying.
Das Rennen: Kimi überholte Giancarlo Fisichella
(Renault) in der 13. Runde und übernahm
Platz zwei. Der Finne legte in Runde 16 seinen ersten
Boxenstopp ein (9.3
Sek.) und fuhr als Sechster wieder auf die Strecke,
direkt hinter seinem
Teamkollegen. Der Spanier kam einen Umlauf später
herein (7.7 Sek.) und fiel vom
fünften auf den achten Platz zurück.
In der 19. Runde blieb an Kimis Auto die Gaspedalbetätigung
hängen. Er fiel an
vierter Stelle liegend aus.
Am Ende der ersten Boxenstopprunde im 30. Umlauf war
Pedro Sechster. Der
Spanier fuhr in Runde 36 als Fünfter zum zweiten
Mal an die Box (10.3 Sek.) und
wechselte von Regen- auf Trockenreifen. Gleich nach
seinem Boxenstopp drehte er
sich und war danach Achter. Im 39. Umlauf verbesserte
sich Pedro auf Platz sieben.
In einer turbulenten Schlussphase
mit mehreren Drehern in der vorletzten Kurve bei einsetzendem
Regen fuhr
Pedro auf Platz fünf vor.
Stimmen zum Rennen
Pedro de la Rosa: "Ein schwieriges Rennen. Ich
habe einen Fehler gemacht, als ich
bei meinem ersten Boxenstopp neue Intermediate-Reifen
aufziehen ließ. Ich hätte wie
Kimi auf einen Reifenwechsel verzichten sollen, denn
mit den neuen hatte ich
Graining und ich verlor viel Zeit. In der letzten Runde
begann es leicht zu regnen.
Beim Anbremsen am Ende der langen Geraden konnte ich
mich aus den Rangeleien
heraus halten und machte zwei Plätze gut. Unser
Auto hat einen guten Speed und ich
bin sicher, dass wir in diesem Jahr noch ein Rennen
gewinnen werden."
Kimi Räikkönen: "Das war wirklich schade,
denn der Sieg war heute möglich. Ich bin
mir nicht sicher, was genau passierte. Auf einmal reagierte
das Gaspedal nicht mehr
richtig, der Motor ging in den Sicherheitsmodus und
schaltete in den Leerlauf. Mein
Start war gut und auf der äußeren Linie
machte ich gleich ein paar Plätze gut. Es war
ziemlich eng und an Fisichella kam ich nicht gleich
vorbei. Das schaffte ich dann in
der 13. Runde. Bis zu meinem ersten Boxenstopp holte
ich etwas auf Fernando
Alonso auf. Ich bin enttäuscht, doch wir haben
unseren Speed gezeigt und ich freue
mich jetzt auf Japan."
McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Ein spannendes Rennen.
Kimis Strategie und die
Abstimmung seines Autos hätten zum Sieg gereicht.
Leider ist er durch einen Defekt
an der Gaspedalbetätigung ausge¬fallen. Pedro
hatte zu wenig Grip an der
Vorderachse und drehte sich nach seinem Boxenstopp.
Sein fünfter Platz ist unter
diesen Umständen ein gutes Ergebnis und das ganze
Team freut sich jetzt auf den
Grand Prix von Japan am kommenden Wochenende in Suzuka."
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Ein
sehr spannendes Rennen, das für
uns mit Kimi auf Platz zwei gut begonnen hat. Ein Problem
mit der
Gaspedalbetätigung führte zu seinem Ausfall.
Kimis Rundenzeiten waren heute gut
genug für den Sieg. Pedro ist ein solides Rennen
gefahren. Nach seinem Wechsel auf
Rillenreifen drehte er sich und wurde Fünfter.
In den letzten beiden Rennen wollen
wir den Sieg holen, den wir hier heute verpasst haben."
Nächstes
Rennen: 08.10.2006 China Shanghai |
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Großer
Preis von Italien
KIMI ZWEITER
PEDRO AUSGEFALLEN
Team McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
hat beim Grand Prix von Italien in
Monza den zweiten Platz belegt. Von der Pole Position
gestartet, fuhr der Finne acht
Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) über
die Ziellinie. Pedro de la
Rosa fiel in der 21. Runde wegen Motorschadens
aus. Team McLaren Mercedes liegt
in der Konstrukteurs¬wertung mit 97 Punkten
auf Platz drei. Kimi ist Fünfter in der
Fahrerwertung mit 57 Zählern, punktgleich
mit Giancarlo Fisichella. Juan Pablo
Montoya ist Siebter mit 26 und Pedro Elfter mit
14 Zählern. Es führt Fernando Alonso
mit 108 Punkten.
Der Start: Kimi startete
zum elften Mal in seiner Formel-1-Karriere und zum
dritten
Mal in den letzten vier Rennen dieser Saison von
der Pole Position. Er gewann den
Sprint zur ersten Schikane vor Michael Schumacher
(Ferrari) und kam als Führender
mit einer Sekunde Vorsprung aus der ersten Runde
zurück. Pedro ging als Siebter ins
Rennen, verlor einen Platz und war am Ende des ersten
Umlaufs Achter.
Das Rennen: Kimi fuhr in Runde 13 die schnellste
Runde des Rennen (1:22.559).
Pedro hing hinter Nick Heidfeld (BMW Sauber) fest.
In der 14. Runde kam der Spanier
zu seinem ersten Boxenstopp herein (10.1 Sek.) und
war danach 16. Kimi folgte
einen Umlauf später, wurde in 8.9 Sekunden abgefertigt
und nahm das Rennen als
Siebter wieder auf. Nach Michael Schumachers Boxenhalt
in Runde 17 lag Kimi 1.3
Sekunden hinter dem Ferrari-Piloten zurück.
In der 21. Runde fiel Pedro ausgangs der Ascari-Schikane
wegen Motorschadens aus.
Der Grund dafür wird noch untersucht.
Zwei Umläufe später führte
Michael Schumacher 2.3 Sekunden vor Kimi. Der Finne
kam in Runde 38 zu seinem zweiten Stopp herein (5.9
Sek.) und blieb Zweiter. Nach
53 Runden fuhr Kimi 8.046 Sekunden auf Platz zwei
hinter Michael Schumacher ins
Ziel.
Stimmen zum Rennen
Kimi
Räikkönen: "Ich freue mich über
den zweiten Platz hier in Monza. Das
Wochenende verlief gut und unser Team hat fantastisch
gearbeitet. Wir haben unser
Startsystem verbessert, das hat mir beim Sprint zur
ersten Kurve geholfen. Bis zu
meinem ersten Boxenstopp habe ich das Rennen kontrolliert.
Dass Michael zwei
Runden länger draußen bleiben konnte,
hat wahrscheinlich das Rennen zu seinen
Gunsten entschieden."
Pedro de la Rosa: "Ich habe beim Start einen
Platz verloren und blieb danach hinter
langsameren Autos stecken. Deshalb weiß ich
nicht, wie schnell ich wirklich hätte
fahren können. Beim Boxenstopp habe ich viel
getankt, um einen langen zweiten Turn
fahren zu können. Dadurch hätte ich am
Ende eine freie Strecke gehabt. Dann kam es
plötzlich zum Motorschaden. Schade, denn unser
technisches Paket war heute sehr
stark."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Kimi ist ein gutes
Rennen gefahren. Hätte er vor
seinem ersten Stopp nur eine Runde länger draußen
bleiben können, wäre aus dem
zweiten Platz möglicherweise der Sieg geworden
- aber so ist der Renn¬sport. Bei
Pedro kam es zu einem der seltenen Motorschäden.
Kimis zweiter Platz ist das
erfreuli¬che Ergebnis unserer nicht nachlassenden
Anstrengungen am ganzen
Wochenende. Unabhängig von seinen künftigen
Plänen, die er heute bekannt
gegeben hat und für die wir ihm alles Gute
wünschen, wird das Team weiter
konzentriert arbeiten. Ein Sieg in dieser Saison
ist möglich, das heutige Resultat hat
es gezeigt."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Zweiter
Platz, Pole Position,
schnellste Rennrunde und bestes Michelin-Team - das
Team und Kimi haben gut
gearbeitet. Wir waren nahe dran an Michael Schumacher
und zum Sieg hat heute
nicht gar so viel gefehlt. Glückwunsch an Michael.
Ich be¬dauere, dass er nach der
Saison aufhört. Damit geht eine einzigartige Ära
in der Formel 1 zu Ende. Wie wir
bereits in unserem gesonderten Statement erklärt
haben, wünschen wir Kimi, der uns
am Jahresende verlassen wird, alles Gute und sagen
Danke zu ihm. Pedro hatte leider
einen Motorschaden. Der Grund dafür wird
noch untersucht. Wir werden vor den letzten drei Überseerennen
hart dafür arbeiten, einen Platz besser abzuschneiden
als
heute."
Nächstes
Rennen: 01.10.2006
China Shanghai |
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Großer
Preis der Türkei
PEDRO
DE LA ROSA FÜNFTER,
KIMI RÄIKKÖNEN DURCH UNFALL ALS FOLGE EINER
STARTKOLLISION
AUSGEFALLEN
McLaren Mercedes Fahrer Pedro de la Rosa hat beim Grand
Prix der Türkei in
Istanbul den fünften Platz belegt. Vom elften Rang
gestartet, kam Pedro nach 58
Runden 45.9 Sekunden hinter Sieger Felipe Massa (Ferrari)
ins Ziel. Kimi Räikkönen
fiel in der zweiten Runde durch einen Unfall aus, verursacht
durch Beschädigungen
an seinem Fahrzeug nach einer Startkollision. Team McLaren
Mercedes liegt in der
Konstrukteurs¬wertung mit 89 Punkten auf Platz drei.
Kimi ist Fünfter der
Fahrerwertung mit 49 Zählern. Juan Pablo Montoya
ist Siebter mit 26 und Pedro
Elfter mit 14 Zählern. Es führt Fernando Alonso
mit 108 Punkten.
Der Start: Kimi nahm das Rennen vom siebten Startplatz
auf, Pedro stand auf
Position elf. Der Spanier kam als Zehnter aus der
ersten Runde zurück.
Kimi wurde in der ersten
Kurve von Scott Speed (Toro Rosso) getroffen, als
er
versuchte, einer Kollision auszuweichen. Nach einem
Dreher fuhr der Finne mit
beschädigtem linken Hinterreifen langsam an
die Box Dort wurden das Rad
gewechselt und die Aufhängung überprüft;
Kimi stand über eine halbe Minute. Er
nahm das Rennen als 21. wieder auf, rutschte jedoch
kurz danach von der Strecke,
prallte in die Reifenstapel und fiel aus. Da er fast
eine ganze Runde mit beschädigtem
Reifen gefahren war, war auf Grund von Beschädigungen
am Unterboden und der
Heckverkleidung die Aerodynamik beeinträchtigt
worden.
Das Rennen: Für
Pedro hatte das Team nur einen Tankstopp geplant,
er hatte
entsprechend viel Kraftstoff an Bord. In der fünften
Runde verbesserte er sich auf
Platz neun. Nach einem Dreher von Vitantonio Liuzzi
(Toro Rosso) fuhr im 13. Umlauf
das Safety Car auf die Strecke. Die ersten sechs
Fahrer nutzten das zu einem
Boxenstopp in Runde 14. Danach war Pedro Siebter.
Eingangs Runde 17 wurde das
Rennen wieder frei gegeben. Der Spanier überholte
im 21. Umlauf Christian Klien (Red Bull Racing), übernahm
Platz sechs und holte auf Nico Rosberg (Williams-Cosworth)
auf. In Runde 25 überholte Pedro den langsamer
werdenden Deutschen und war Fünfter.Am Ende
der 30. Runde legte Pedro seinen einzigen Boxenstopp
ein (11.1 Sek.)
und
fiel von Rang fünf auf sieben zurück. Im
33. Umlauf war Pedro Sechster, zwei Runden
später Fünfter. Auf diesem Platz fuhr Pedro
nach 58 Runden ins Ziel.
Stimmen zum Rennen
Pedro de la Rosa: "Nach
dem Dreher von Giancarlo Fisichella gab es in der
ersten
Kurve eine Kollision, doch mir ist nichts passiert.
Mit nur einem Boxenstopp war es
ein schwieriges Rennen für mich, denn ich musste
auf meine Hinterreifen achten.
Aber mein Speed war gut und ich habe einige Autos überholt.
Mit einem besseren
Startplatz wäre ein besseres Ergebnis möglich
gewesen."
Kimi Räikkönen: "Nach dem Start gab
es ein großes Durcheinander in der ersten
Kurve. Ich wich dem sich drehenden Giancarlo Fisichella
aus und wurde dabei von
Scott Speed am linken Hinterrad getroffen. Mit dem
beschädigten Reifen fuhr ich fast
eine ganze Runde zurück an die Box. Die Mechaniker
haben das Rad gewechselt, aber
offensichtlich waren noch andere Teile beschädigt.
Als ich wieder auf die Strecke
gefahren war, hatte ich hinten keinen Grip und rutschte
in Kurve vier in die
Reifenstapel."
McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Pedro ist ein
sehr gutes Rennen gefahren und hat
mit der Ein-Stopp-Strategie den fünften Platz
erzielt. Kimi wurde nach Giancarlo
Fisichellas Dreher durch Scott Speed getroffen. Der
dadurch lädierte Hinterreifen
beschädigte bei Kimis Fahrt an die Box die Verkleidung;
dadurch wurde die
Aerodynamik beeinträchtigt. In Kurve vier kam
er deshalb von der Strecke ab. Durch
den Aufprall schmerzt sein Rücken etwas, aber
unser Teamarzt ist zuversichtlich,
dass Kimi in der kommenden Woche wie geplant in Monza
testen kann."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Pedro
ist vom elften Startplatz auf
Position fünf ein gutes Rennen gefahren. Er
blieb konzentriert und hat das Beste aus
der Ein-Stopp-Strategie gemacht und immer einen kühlen
Kopf bewahrt. Für Kimi tut
es mir Leid - der Unfall in der ersten Kurve war
nicht seine Schuld, aber wenn man weiter hinten startet
wie er als Siebter, ist man in dieser Gefahr. Wir
werden bei den
Tests in der kommenden Woche in Monza weiter hart
arbeiten, um für den Grand Prix
in zwei Wochen gut vorbereitet zu sein."
Nächstes
Rennen: 10.09.2006 Italien Monza
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Großer Preis von Ungarn
PEDRO DE LA ROSA ZWEITER
KIMI RÄIKKÖNEN NACH AUFFAHRUNFALL AN ZWEITER
STELLE LIEGEND AUSGEFALLEN
McLaren Mercedes
Fahrer Pedro de la Rosa hat beim Grand Prix von Ungarn
auf dem
Hungaroring den zweiten Platz belegt. Vom vierten Rang
gestartet, kam Pedro nach
70 Runden 30.8 Sekunden hinter Sieger Jenson Button (Honda)
ins Ziel. In seinem
vierten Grand Prix für McLaren Mercedes, dem dritten
in diesem Jahr, kam er
erstmals in seiner Formel-1-Karriere aufs Podium. Kimi
Räikkönen fiel in der 26.
Runde an zweiter Stelle liegend nach einem Unfall aus
Team McLaren Mercedes liegt
in der Konstrukteurs¬wertung mit 85 Punkten auf Platz
drei. Kimi liegt in der
Fahrerwertung mit 49 Zählern auf Platz fünf,
punktgleich mit Giancarlo Fisichella.
Juan Pablo Montoya ist Siebter mit 26 und Pedro Zwölfter
mit zehn Zählern. Es führt
Fernando Alonso mit 100 Punkten.
Der
Start: Nach heftigem Regen am Vormittag wurde
auf nasser Fahrbahn gestartet.
Kimi nahm das Rennen zum zweiten Mal in acht Tagen
und zum zehnten Mal in seiner
Formel-1-Karriere von der Pole Position auf. Beim
Start übernahm er die Führung vor
Rubens Barrichello (Honda). Pedro verbesserte sich
von Rang vier auf drei. Als
Barrichello in der fünften Runde zum Reifen¬wechsel
an die Box fuhr, übernahm
Pedro Platz zwei.
Das Rennen: Im 16. Umlauf
kam Pedro zu seinem ersten Boxenstopp herein (11.8
Sek.) und nahm das Rennen als Sechster wieder auf.
Kimi fuhr eine Runde später
herein (11 Sek.) und war danach Zweiter vor Pedro.
In der 26. Runde fuhr Kimi beim Ü
berrunden auf den plötzlich langsamer werdenden
Vitantonio Liuzzi (Toro Rosso)
auf. Der Finne fiel mit beschädigtem Auto aus.
Pedro kam in diesem Umlauf zu
seinem zweiten Boxenstopp herein (11.0 Sek.) und
das Safety Car neutralisierte das
Rennen bis zum Ende der 31. Runde.
Nach dem Neustart fuhr
der Spanier an dritter Position. Im 51. Durchgang
kam er zu
seinem dritten Stopp an die Box und wechselte auf
Trockenreifen (7.9 Sek.). Dabei fiel Pedro auf Rang
vier zurück. In Runde 56 war er wieder Dritter
und holte danach
stetig auf Michael Schumacher auf. Eingangs der 63.
Runde attackierte Pedro
erstmals. Nach einem spannenden Zweikampf kam er
im 66. Umlauf am Ferrari
vorbei und fuhr nach 70 Runden als Zweiter ins Ziel.
Stimmen zum Rennen
Pedro de la Rosa: "Ich freue mich sehr über
meinen ersten Podiumsplatz in der
Formel 1 und auch darüber, dass ich acht Punkte
für das Team geholt habe. Auf der
nassen Strecke war es ein abwechslungsreiches Rennen.
Ich habe immer attackiert
und ich wusste, wir hatten den Speed für einen
Podiumsplatz. Die Michelin-Reifen
waren unter allen Bedingungen gut, besonders aber
am Ende, als es abtrocknete. Im
mittleren Abschnitt bin ich etwas verhalten gefahren,
da ich viel Sprit an Bord hatte
und so lange wie möglich draußen bleiben
wollte. Doch dann kam ich früher an die
Box als geplant, um auf Trockenreifen zu wechseln.
Danke an das ganze Team, das
diesen Erfolg möglich gemacht hat."
Kimi
Räikkönen: "Die
Kollision mit Liuzzi war unvermeidlich. Er wurde
deutlich
langsamer und ich konnte nicht mehr ausweichen. Mein
Start war gut und der erste
Michelin-Reifensatz funktionierte bestens. Nach dem
Boxenstopp hatte ich zu wenig
Grip an der Vorderachse. Deshalb konnte Fernando
Alonso seine Führung ausbauen.
So ein Ausfall ist nie schön, besonders dann
nicht, wenn du eine Siegchance hast.
Liuzzi hat sich bei mir entschuldigt, das weiß ich
zu schätzen. Glückwunsch an Pedro
zu seiner starken Leistung."
McLaren-Teamchef
Ron Dennis: "Ich gratuliere
Pedro zu seinem tollen, überlegten
und erfolgreichen Rennen. Der zweite Platz ist ein
sehr gutes Ergebnis. Ich freue mich
mit dem ganzen Team, er ist ein sehr guter Fahrer
und hat es verdient. Trotz des
spannenden Rennens war es enttäuschend für
uns, dass Kimi auf diese Weise
ausgefallen ist. Wir glauben, dass ein Sieg möglich
war."
Mercedes-Benz
Motorsportchef Norbert Haug: "Pedro
hat eine erstklassige Leistung
gezeigt und während des ganzen Rennens schwierige
Bedingungen gemeistert. Er hat
die ganze Zeit einen kühlen Kopf bewahrt, sein
zweiter Platz ist echt verdient.
Schade, dass Kimi auf Grund eines Missverständnisses
mit Vitantonio Liuzzi und des daraus folgenden Unfalls
ausfiel; Liuzzi ging vom Gas, um Kimi vorbei zu lassen.
Wir
werden nun während der "Sommerpause" hart
arbeiten, um unser technisches Paket
weiter zu verbessern. Unseren Aufwärtstrend
wollen wir beim nächsten Grand Prix
fortsetzen."
Nächstes
Rennen: 27.08.2006, Türkei,
Istanbul
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GRAND PRIX DEUTSCHLAND
KIMI RÄIKKÖNEN DRITTER
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat
beim Grand Prix von Deutschland in
Hockenheim den dritten Platz belegt. Von der Pole Position
gestartet, kam Kimi nach
67 Runden 13.2 Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher
(Ferrari) ins Ziel. Pedro
de la Rosa fiel in der dritten Runde wegen eines mechanischen
Defekts an der
Benzimpumpe aus. Team McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurs¬wertung
mit
77 Punkten auf Platz drei. Kimi liegt in der Fahrerwertung
mit 49 Zählern auf Platz
fünf, punktgleich mit Giancarlo Fisichella. Juan
Pablo Montoya ist Sechster mit 26
und Pedro 16. mit zwei Zählern. Es führt Fernando
Alonso mit 100 Punkten.
Der Start: Kimi nahm
das Rennen erstmals in diesem Jahr und zum neunten
Mal in
seiner Formel-1-Karriere von der Pole Position auf.
Beim Start übernahm er die
Führung vor den Ferrari von Michael Schumacher
und Felipe Massa. Pedro startete
als Neunter und verbesserte sich im ersten Umlauf
auf Position sieben. Der Spanier
fiel in der dritten Runde wegen eines mechanischen
Defekts an der Benzimpumpe
aus.
Das Rennen: Kimi vergrößerte
seinen Vorsprung auf etwa drei Sekunden. Das Team
hatte für ihn eine Dreistoppstrategie geplant
und im zehnten Umlauf fuhr er zu
seinem ersten Boxenstopp herein. Er nahm das Rennen
als Achter wieder auf. Kimi
stand 15.2 Sekunden, weil die Radmutter hinten rechts
klemmte.
In Runde 28 kam der Finne als Fünftplatzierter
zu seinem zweiten Stopp an die Box
(7.2 Sek.). Danach lag er auf Rang sieben. Kimi fuhr
jetzt über mehrere Runden
schneller als die Führenden und holte auf den
vor ihm liegenden Alonso auf. Am Ende
der zweiten Boxenstopprunde, im 48. Umlauf, lag Kimi
auf Platz drei. Bei seinem
dritten Stopp im 55. Umlauf (6.6 Sek.) verlor er
nur einen Platz und war Vierter.
In
zwei Runden verringerte er den Abstand hinter Jenson
Button (Honda) von drei auf
eine halbe Sekunde. In Runde 58 überholte Kimi
den Briten vor der Mercedes-Tribüne.
Nächstes
Rennen: 06.08.2006 Ungarn Budapest
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GRAND
PRIX FRANKREICH
KIMI RÄIKKÖNEN FÜNFTER, PEDRO DE LA ROSA SIEBTER
Die McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen und Pedro
de la Rosa belegten beim Grand Prix von Frankreich in Magny-Cours
die Plätze fünf und sieben. Kimi kam nach 70 Runden 33,0
Sekunden hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. Pedro,
der seinen zweiten Grand Prix für Team McLaren Mercedes bestritt,
den ersten in diesem Jahr, lag 49,4 Sekunden zurück. Team
McLaren Mercedes liegt in der
Konstrukteurs¬wertung mit 71 Punkten auf Platz drei. Kimi ist
in der Fahrerwertung Vierter mit 43 Punkten, Juan Pablo Montoya
liegt mit 26 Zählern auf Platz sechs. Es führt Fernando
Alonso mit 96 Punkten.
Der Start: Kimi nahm das Rennen von Rang sechs auf und kam auf
diesem Platz aus der ersten Runde zurück. Pedro startete
als Achter und fuhr nach dem ersten Umlauf auf Position neun.
Das Rennen: Durch die Boxenstopps und unterschiedlichen
Strategien kam es immer wieder zu Positionswechseln.
Kimi legte seinen ersten von drei geplanten Boxenstopp
in Runde 17 ein (7.0 Sek.) und fiel auf Platz sieben
zurück. Pedro folgte
einen Umlauf später (6.5 Sek.) und war danach 13. In der 23.
Runde lag Kimi auf Rang fünf, Pedro war Zwölfter. In
Runde 27 überholte Kimi Jarno Trulli (Toyota) und übernahm
Platz vier.
Kimi kam in Runde 32 zu seinem zweiten Stopp herein
(11.4 sek.). Der Finne fiel auf Platz sieben zurück,
unmittelbar vor seinen Teamkollegen. Der Spanier
absolvierte seinen zweiten Boxenstopp im 35. Umlauf
(6.7 Sek.) und nahm das Rennen als Zehnter wieder
auf.
Pedro überholte im 37. Umlauf Nick Heidfeld (BMW Sauber) und
lag danach auf Rang neun. Bis Runde 39 verbesserte sich Pedro auf
Platz sieben und kam im 50. Umlauf zu seinem dritten Stopp herein
(7.4 Sek.), ohne einen Platz einzubüßen. Kimi, wieder
Vierter, fuhr in dieser Phase deutlich schneller als der vor ihm
liegende Fernando.
Nächstes
Rennen: 30.07.2006 Deutschland,
Hockenheim
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10.
Lauf in Indianapolis
Crash zwischem Montoya und Raikkönen
Die McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
und Juan Pablo Montoya sind beim Grand Prix der USA
in Indianapolis in der zweiten Kurve nach einer Kollision
ausgefallen. Im Gedränge kurz nach dem Start
berührten sich die Autos der beiden,
Kimi und Juan Pablo fielen aus. Das Rennen gewann Michael Schumacher
(Ferrari). Team McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurs¬wertung
mit 65 Punkten auf Platz drei. Kimi ist in der Fahrerwertung Vierter
mit 39 Punkten, Juan Pablo liegt mit
26 Zählern auf Rang sechs. Es führt Fernando Alonso mit
88 Punkten.
Der Start: Kimi nahm das Rennen
von Rang neun auf, Juan Pablo als Elfter. Für
beide hatte das Team eine Ein-Stopp-Strategie geplant.
Im Gedränge der zweiten Kurve berührten
sich die Autos von Juan Pablo und Kimi, sie fielen
aus.
Das Rennen: Wegen dieses Unfalls,
in den auch Nick Heidfeld (BMW Sauber) und Jenson
Button (Honda) verwickelt wurden, und wegen einer
weiteren Kollision mit vier Autos fuhr das Safety
Car auf die Strecke. Der Neustart erfolgte Ende
des
sechsten Umlaufs. Nach 73 Runden gewann Michael Schumacher. Neun
Autos wurden gewertet.
Kimi Räikkönen: "Ich
bin sehr gut gestartet und habe mehrere Plätze
gut gemacht. In der zweiten Kurve gab es ein Gedränge,
und Juan Pablo hat mich von hinten berührt.
Es gibt keinen Grund für Schuldzuweisungen.
Solche Dinge passieren, besonders dann, wenn man
nicht vorne startet. Juan Pablo und ich werden
diesen Vorfall schnell vergessen und uns auf das
nächste Rennen konzentrieren."
Juan Pablo Montoya: "Wenn
man weiter hinten startet, muss man attackieren,
um sich zu verbessern. Leider ging es nach dem
Start sehr eng zu und als Kimi bremste, konnte
ich nicht mehr ausweichen. Das tut mir Leid, aber
ich wurde selbst von einem Honda eingeklemmt. Schade
für unser Team, denn alle haben am ganzen
Wochenende hart gearbeitet. Ein Doppelausfall in
der ersten Runde ist schlimm."
McLaren-Teamchef Ron Dennis: "Wir haben uns die Datenaufzeichnung
und verschiedene TV-Aufnahmen angesehen. Wie oft bei solchen Unfällen
passierten
mehrere Dinge kurz hintereinander. Heidfeld klemmte Button ein
und der wiederum Juan Pablo. Bevor sich deren Autos berührten,
fuhr Juan Pablo auf Kimi auf, der selbst
versuchte, einen Unfall zu vermeiden. Alle im Team sind sehr enttäuscht,
dass beideAutos durch eine Kollision miteinander ausgefallen sind.
Aber es war ein Rennunfall, und so sollten wir das auch behandeln."
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Beide
Autos schon in der zweiten Kurve zu verlieren ist
natürlich ein Albtraum. Es tut mir Leid für
alle Zuschauer und unsere Teammitglieder, wir alle
hätten gern zu einem guten Rennen beigetragen,
denn unser Plan war je nur einmal zu stoppen. Wir
werden in der nächsten Woche in Jerez testen,
um unsere Performance nach den letzten drei Rennen
mit drei Podiumsplätzen weiter zu steigern
und uns so auf den Grand Prix von Frankreich in
zwei Wochen vorzubereiten."
Nächstes
Rennen: 16.07.2006 Frankreich
Magny-Cours
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9. Lauf
in Montreal
Kimi Raikkönen Dritter, Juan Pablo Montoya ausgeschieden
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
hat beim Grand Prix von Kanada in Montreal den dritten
Platz belegt. Nach 70 Runden fuhr der Finne 8.8 Sekunden
hinter Sieger Fernando Alonso (Renault) ins Ziel.
Teamkollege Juan Pablo Montoya fiel
in der 13. Runde nach Mauerberührung aus. Team McLaren Mercedes
liegt in der Konstrukteurswertung mit 65 Punkten auf Platz drei.
Kimi ist in der Fahrerwertung Dritter mit 39 Punkten, Juan Pablo
liegt mit 26 Zählern auf Rang sechs. Es führt
Fernando Alonso mit 84 Punkten.
Der Start: Kimi nahm das Rennen
von Rang drei auf, Juan Pablo als Siebter. Beide
verbesserten sich nach dem Start um jeweils eine
Position und beendeten die erste Runde auf den
Plätzen zwei und sechs. Juan Pablo attackierte
eingangs des zweiten Durchgangs Nico Rosberg (Williams-Cosworth).
Beide Autos berührten sich und das Safety
Car neutralisierte das Rennen. Juan Pabo fuhr an
die Box, um die beschädigte
Frontpartie wechseln zu lassen (26.4 Sek.). Er nahm das Rennen
als 19. wieder auf.
Das Rennen: Nach dem Neustart
in Runde drei betrug Kimis Abstand auf Alonso weniger
als eine Sekunde, beide fuhren fast identische
Runden¬zeiten und setzten sich allmählich
von ihren Verfolgern ab. Im 22. Umlauf erzielte
Kimi mit 1:15.841 die
schnellste Rennrunde. Als Alonso in Runde 23 seinen ersten Boxenstopp
einlegte, übernahm Kimi die Führung. Der Finne kam im
25. Umlauf herein und stand 12.6 Sekunden, weil die Kupplung nicht
richtig trennte. Er fiel auf Platz zwei zurück.
Bei Alonsos zweitem Stopp im 50. Durchgang übernahm Kimi wieder
die Spitze. Er fuhr im 53. Durchgang zu seinem zweiten planmäßigen
Boxenhalt herein, der 14.6 Sekunden dauerte, weil wegen des Kupplungsproblems
der Motor ausging. Kimi war erneut Zweiter. Nach einem Unfall von
Jacques Villeneuve (BMW Sauber) in Runde 59 fuhr das Safety Car
zum zweiten Mal auf die Strecke.
Sieben Runden vor Schluss wurde das Rennen wieder frei gegeben.
Beim Versuch, Alonso einzuholen machte Kimi im 69. Umlauf einen
Fehler in der Spitzkehre und fiel auf Rang drei zurück.
Juan Pablo verbesserte sich bis zur zwölften
Runde auf Platz 14. Dann touchierte der Kolumbianer
die Mauer am Anfang der Start-Ziel-Geraden und fiel
aus.
Nächstes
Rennen: 02.07.2006 USA Indianapolis
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8. Lauf
in Silverstone
Kimi Raikkönen Dritter, Juan Pablo Montoya Sechster
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
wurde beim Grand Prix von Großbritannien in
Silverstone Dritter, sein Teamkollege Juan Pablo
Montoya belegte den sechsten Platz. Nach 60 Runden
fuhr Kimi 18.6 Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso
(Renault) ins Ziel. Team McLaren Mercedes liegt in
der Konstrukteurswertung mit 59 Punkten auf Platz
drei. Kimi ist in der Fahrerwertung Dritter mit 33
Punkten, Juan Pablo liegt mit 26 Zählern auf
Rang fünf. Es führt Fernando Alonso mit
74 Punkten.
Der Start: Kimi hatte sich als Zweiter qualifiziert,
Juan Pablo als Achter. Beide behielten ihre Plätze nach der
ersten Runde. Das Safety Car neutralisierte das Rennen vom zweiten
bis zum Ende des dritten Umlaufs nach einem Unfall von Mark Webber
(Williams-Cosworth) und Ralf Schumacher (Toyota).
Das Rennen: Nach
dem Neustart kam es zu einem Dreikampf zwischen Spitzenreiter
Alonso, Kimi und Michael Schumacher (Ferrari). Juan
Pablo verbesserte sich auf Rang sieben und folgte
Nick Heidfeld (BMW Sauber) im Abstand von weniger
als einer Sekunde, kam aber nicht vorbei.
Kimi fuhr in der 19. Runde zu seinem ersten Stopp
an die Box (8.6 Sek.) und fiel von Platz zwei auf
vier zurück. Juan Pablo kam einen Umlauf später
herein (10.2 Sek.) und nahm das Rennen als Zehnter
wieder auf. Im 28. Durchgang, am Ende der ersten
Boxenstopprunde, war Kimi wieder Zweiter, Juan
Pablo lag auf Position sechs.
In der 42. Runde legte Kimi seinen zweiten Boxenstopp
ein (8.0 Sek.) und fiel dabei hinter Michael Schumacher
zurück. Juan Pablo fuhr im 45. Umlauf zum zweiten
Mal an die Box (6.6 Sek.). Der Kolumbianer fiel kurzzeitig
auf Rang acht zurück; in Runde 48 war er wieder
Sechster. Nach 60 Runden fuhren Kimi und Juan Pablo
auf den Plätzen drei und sechs ins Ziel.
Kimi Räikkönen: „Ich
bin gut gestartet und habe meinen zweiten Platz verteidigt.
Auf den Geraden war ich jedoch nicht schnell genug,
um Fernando Alonso zu überholen. Nach der Safety-Car-Phase
habe ich den Abstand etwas verkürzt, mehr auch
nicht. Gegen Ende übersteuerte mein Auto, so
dass Giancarlo Fisichella aufholte. Der dritte Platz
war das bestmögliche Ergebnis, denn wir waren
nicht so schnell wie Alonso und Michael Schumacher.
Doch wir arbeiten in die richtige Richtung und werden
immer stärker.“
Juan Pablo Montoya: „In
der ersten Kurve nach dem Start kam Jacques Villeneuve
ins Rutschen und touchierte mich. Der Aufprall schlug
ein Loch in den Seitenkasten und ich hatte während
des ganzen Rennens keine gute Balance. Deshalb konnte
ich nicht viel ausrichten. Schade, denn ohne dieses
Problem hätten wir mit unserer Strategie ein
deutlich besseres Ergebnis erzielen können.“
McLaren-Teamchef Ron
Dennis: „Wie schon in Monaco
haben wir heute den Abstand zu Renault etwas
verkürzt. Bei den Testfahrten in der kommenden
Woche in Paul Ricard werden wir weiter auf unseren
ersten Saisonsieg hinarbeiten. Die Kommentare
von Kimi und Juan Pablo fassen unser Wochenende
gut zusammen und wir freuen uns jetzt auf das
nächste Rennen in Kanada.“
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: „Eine solide
Leistung von Kimi, Juan Pablo und dem Team. Wir
waren heute besser als in Barcelona, was zeigt,
dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Und
wir werden uns weiter steigern – versprochen.“
Nächstes
Rennen: 25.06.2006 Kanada Montreal
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7. Lauf: Grand Prix von
Monaco
Juan Pablo Montoya Zweiter
Kimi Räikkönen an zweiter Stelle liegend
wegen eines Hitzeschilds, das Feuer fing, ausgefallen
McLaren Mercedes Fahrer Juan Pablo Montoya hat beim
Grand Prix von Monaco in Monte Carlo den zweiten
Platz belegt. Nach 78 Runden fuhr Juan Pablo 14.5
Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso (Renault)
ins Ziel. Kimi Räikkönen fiel in der 51.
Runde aus, weniger als eine Sekunde hinter Alonso
an zweiter Stelle liegend, weil ein Hitzeschild Feuer
gefangen hatte. Team McLaren Mercedes liegt in der
Konstrukteurswertung mit 50 Punkten auf Platz drei,
es führt Renault mit 91. Kimi ist in der Fahrerwertung
Vierter mit 27, Juan Pablo verbesserte sich auf Platz
fünf mit 23 Zählern. Es führt Fernando
Alonso mit 64 Punkten.
Der Start: Kimi und Juan Pablo hatten sich auf den
Plätzen vier und sechs qualifiziert. Nachdem
Michael Schumacher und Giancarlo Fisichella von den
Sportkommissaren zurück versetzt worden waren,
starteten sie als Dritter und Vierter nebeneinander
aus der zweiten Reihe; so kamen sie auch aus der
ersten Runde zurück. Eingangs der zweiten Runde überholte
Kimi den Williams-Cosworth von Mark Webber nach der
St.-Devote-Kurve und übernahm Platz zwei.
Das Rennen: Kimi folgte dem führenden Alonso
mit rund einer halben Sekunde Abstand; hinter Webber
lag Juan Pablo auf Rang vier. Das Spitzenquartett
fuhr in der Anfangsphase nahezu gleiche Zeiten, während
der Abstand zu den Verfolgern kontinuierlich anwuchs.
Juan Pablo fuhr im 21. Umlauf zu seinem ersten Boxenstopp
herein (9.9 Sek.) und blieb danach Vierter. Kimi
kam eine Runde später herein (10.3 Sek.) und
fiel kurzzeitig auf Rang drei zurück.
Nach den Stopps von Alonso und Webber war in Runde
25 die alte Reihenfolge wieder hergestellt. Im 34.
Umlauf lagen die ersten Vier innerhalb von 1.8 Sekunden.
Nach Webbers Ausfalll eingangs Runde 49 fuhr das
Safety Car auf die Strecke. Alonso, Kimi (6.3 Sek.)
und Juan Pablo (7.4 Sek.) legten am Ende der Runde
ihre zweiten Boxenstopps ein. In der 51. Runde fiel
Kimi in der Haarnadelkurve aus, weil sich ein Hitzeschild
entzündet hatte. Zwei Umläufe später
wurde das Rennen wieder frei gegeben. Juan Pablo
war jetzt Zweiter. Nach 78 Runden fuhr er 14.5 Sekunden
hinter Alonso ins Ziel.
Stimmen zum Rennen
Juan Pablo Montoya: „Der zweite Platz ist
eine schöne Belohnung für das ganze Team.
Alle haben ihr Bestes gegeben, unsere Leistung zu
verbessern. Ich habe im Verkehr viel Zeit verloren.
Als ich endlich freie Fahrt hatte, war Fernando Alonso
bereits zu weit weg. Mit dem Auto war ich sehr zufrieden,
und ein Sieg war heute möglich. Wir werden hart
dafür arbeiten, weitere Fortschritte zu machen.
Kimi Räikkönen: „Mit unserer Strategie
hätte ich nach der zweiten Boxenstopprunde wohl
die Führung übernehmen können. Doch
in der Safety-Car-Phase entzündete sich ein
Hitzeschild und dadurch wurde ein Kabelbaum beschädigt.
Ein Ausfall ist immer enttäuschend, aber wenn
man eine gute Siegchance hat wie ich heute, trifft
es einen besonders hart. Immerhin, das Auto hat Fortschritte
gemacht und in Silverstone wollen wir es besser machen.“
McLaren-Teamchef Ron Dennis: „Juan Pablo hat
ein gutes Ergebnis erzielt. Er hatte nach seinem
zweiten Boxenstopp in der Safety-Car-Phase zu viele
Autos zwischen sich und Alonso, um ihn attackieren
zu können. Nach der ersten Boxenstopprunde hatte
Kimi Sprit für sieben Runden mehr als Alonso
an Bord. Durch das Safety Car nach Webbers Ausfall
verlor er diesen Vorteil. Während Kimis Boxenstopp
stieg die Auspufftemperatur stark an und bei der
Fahrt hinter dem Safety Car konnte der Auspuff nicht
genügend abkühlen. Durch die große
Hitze wurde ein Kabelbaum beschädigt und Kimi
fiel aus.“
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Wir
waren während des ganzen Wochenendes schnell
und mit unserer Strategie hatten wir eine sehr gute
Siegchance. Für Kimi tut es mir leid, er fiel
aus als ein Hitzeschild über dem Motor Feuer
fing. Juan Pablo fuhr ein solides Rennen und wurde
Zweiter. An diesem Wochenende haben wir einen Schritt
nach vorne gemacht und wir wollen diesen Trend fortsetzen.
Wir freuen uns jetzt auf das nächste Rennen
in Silverstone.“
Nächstes
Rennen: 11.06.2006 Großbritannien
Silverstone
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6. Lauf: Grand Prix von
Spanien
Kimi Räikkönen Fünfter
Juan Pablo Montoya nach Dreher ausgefallen
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
beendete den Grand Prix von Spanien in Barcelona
auf dem fünften Platz. Nach 66 Runden fuhr Kimi
56.8 Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso (Renault)
ins Ziel. Juan Pablo Montoya fiel in der 18. Runde
aus, weil er nach einem Dreher auf den Kerbs hängen
blieb. Team McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurswertung
mit 42 Punkten auf Platz drei, es führt Renault
mit 78. Kimi ist in der Fahrerwertung Dritter mit
27, Juan Pablo ist Siebter mit 15 Zählern. Es
führt Fernando Alonso mit 54 Punkten.
Der Start: Kimi hatte sich als Neunter qualifiziert.
Beim Start überholte der Finne vier Fahrzeuge
und reihte sich in der ersten Kurve als Fünfter
ein. Juan Pablo ging von Rang zwölf ins Rennen
und kam als Elfter aus der ersten Runde zurück.
Das Rennen: Im 17. Umlauf eröffnete Alonso
die erste Boxenstopprunde der Spitzengruppe. Kimi
lag an dritter Position, als er in Runde 22 zu seinem
ersten Routinestopp (7.9 Sek.) herein kam. Er beschleunigte
als Siebter wieder auf die Strecke und lag im 26.
Umlauf erneut auf Platz fünf.
Kimi fuhr in Runde 46 als Dritter zu seinem zweiten
Stopp an die Box (7.6 Sek.) und fiel auf Platz fünf
zurück. Nach 66 Runden fuhr er als Fünfter
ins Ziel.
Juan Pablo drehte sich in der 18. Runde an Zehnter
Stelle liegend. Dabei blieb er auf den Kerbs hängen
und konnte sein Rennen nicht fortsetzen.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen: „Ein ziemlich ereignisloses
Rennen für mich. Beim Start habe ich mich um
vier Plätze verbessert, doch weiter bin ich
nicht nach vorn gekommen. An diesem Wochenende konnten
wir mit dem Speed der Renault und Ferrari nicht mithalten.
Wir werden bis zum Grand Prix von Monaco daran arbeiten
uns zu verbessern.“
Juan Pablo Montoya: „Ich bin miserabel gestartet
und habe drei oder vier Plätze verloren, konnte
das aber in der ersten Kurve wieder gut machen und
war danach Elfter. Warum ich mich dann gedreht habe,
weiß ich nicht. Ich verlor einfach die Kontrolle über
das Auto und blieb auf den Kerbs hängen. Ich
hatte viel Kraftstoff an Bord, und mit unserer Strategie
hätte ich in die Punkte fahren können.
Kein einfaches Wochenende. Wir werden in der kommenden
Woche testen und uns auf den Grand Prix von Monaco
vorbereiten.“
McLaren-Teamchef Ron Dennis: „Ein schwieriges
Wochenende. Trotz eines guten Rennens von Kimi war
nicht mehr drin als der fünfte Platz. Das ganze
Team arbeitet hart, unser technisches Paket zu verbessern
und unsere Leistung in den nächsten Rennen zu
steigern.“
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Wir
waren erneut nur die Nummer drei hinter Renault und
Ferrari, und das müssen wir ändern. Kimi
ist perfekt gestartet und hat sich vom neunten auf
den fünften Platz verbessert, aber insgesamt
war sein Auto hier nicht schnell genug. Er hat erreicht
was heute für uns möglich war. Juan Pablo
war mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs, aber
er hat sich gedreht und damit eine mögliche
Platzierung in den Punkterängen verpasst. Den
Grund dafür werden wir untersuchen. Wir müssen
unser technisches Paket in den nächsten Rennen
deutlich verbessern.“
Nächstes
Rennen: 28.05.2006 Monaco
Monte Carlo
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5.
Lauf auf dem Nürburgring
Kimi Räikkönen
Vierter
Juan Pablo Montoya wegen Motorschadens sechs Runden vor Schluss
ausgefallen
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen
hat beim Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring
den vierten Platz belegt. Nach 60 Runden fehlten
Kimi 0.4 Sekunden auf einen Podiumsplatz. Das Spitzenquartett,
angeführt von Sieger Michael Schumacher (Ferrari)
lag im Ziel innerhalb von 4.8 Sekunden. Juan Pablo
Montoya fiel in der 53. Runde wegen eines Motorschadens
aus. Team McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurswertung
mit 38 Punkten auf Platz drei, es führt Renault
mit 62. Kimi ist in der Fahrerwertung Dritter mit
23, Juan Pablo ist Sechster mit 15 Zählern.
Es führt Fernando Alonso mit 44 Punkten.
Der Start: Kimi
ging vom fünften Startplatz ins Rennen und kam
als Fünfter aus der ersten Runde zurück.
Juan Pablo startete als Achter und fiel im Gerangel
vor der ersten Kurve auf Rang elf zurück. Das
Safety Car neutralisierte das Rennen in der zweiten
und dritten Runde, nachdem Vitantonio Liuzzi (Toro
Rosso) auf der Strecke stehen geblieben war.
Das Rennen: Kimi überholte
in der vierten Runde Jenson Button (Honda) und übernahm
Platz vier. Nach den Boxenstopps der vor ihm fahrenden
Alonso, Michael Schumacher und Massa lag Kimi in
Runde 19 in Führung. Als Spitzenreiter legte
er im 23. Umlauf seinen ersten Boxenstopp ein (7.9
Sek.) und war danach wieder Vierter. Der Vorgang
wiederholte sich während der zweiten Boxenstopprunde.
Kimi kam im 44. Umlauf als Spitzenreiter zum zweiten
Mal an die Box (6.8 Sek.) und nahm das Rennen als
Vierter wieder auf. In den letzten 16 Runden verkürzte
Kimi den Abstand hinter Massa von drei auf 0.4 Sekunden.
Der Finne kam jedoch nicht mehr vorbei und wurde
Vierter. Eingangs des fünften Umlaufes bremste
Juan Pablo am Ende der Start-Ziel-Geraden Giancarlo
Fisichella (Renault) aus und war Zehnter. Er folgte
Nick Heidfeld (BMW Sauber) mit weniger als einer
halben Sekunde Abstand. Juan Pablo blieb bis zur
27. Runde draußen, dann absolvierte er in 9.2
Sekunden seinen ersten Stopp. Im 48. Umlauf kam der
Kolumbianer erneut herein (8.3 Sek.); danach lag
er auf Rang neun. In der 54. Runde fiel er wegen
Motorschadens aus.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen: „Beim
Start habe ich Rubens Barrichello überholt,
doch dann hat sich Jenson Button vorbei gequetscht.
In der vierten Runde habe ich ihn vor der Schikane
wieder überholt. Ich habe alles gegeben, aber
leider hat es nicht für einen Podiumsplatz gereicht.
Ich bin zwar mit der Leistung unseres Autos noch
nicht ganz zufrieden, aber wir haben uns seit dem
letzten Rennen deutlich verbessert und waren näher
an der Spitze als in Imola.“
Juan Pablo Montoya: „Für
mich lief es heute gar nicht gut. Erst habe ich im
Gedränge der ersten Kurve ein paar Plätze
verloren, dann steckte ich immer gerade dann im Verkehr,
wenn ich eine freie Strecke brauchte, um von meiner
größeren Spritmenge zu profitieren. Sechs
Runden vor Schluss kam es zu einem Motorschaden,
so dass ich nicht einmal einen Punkt holen konnte.“
McLaren-Teamchef Ron
Dennis: „Kein ideales Ergebnis,
aber die Meisterschaft dauert noch lange. Wir
sind sehr nah dran an den Renault und Ferrari,
Kimi ist heute die zweitschnellste Rennrunde
gefahren. Wir haben also die Möglichkeit
zum Siegen.“
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: „Es ist undankbar,
als Vierter das Podium zu verpassen. Allerdings
zeigt Kimis Abstand während des ganzen Rennens,
dass wir an unseren Gegner näher dran sind
als noch beim letzten Grand Prix und wir fuhren
vergleichbare Rundenzeiten zur Spitze. Kimi hat
sein Bestes gegeben, doch er kam nicht nahe genug
an Felipe Massa heran, um ihn nach einem seiner
beiden Boxenstopps überholen zu können.
Juan Pablo hatte einen Motorschaden; dieser trat
sechs Runden vor Ende des Zwei-Rennen-Zyklus
auf. Wir sind in der Schlussphase des Rennens
das Risiko einer extremen Belastung eingegangen,
um zu versuchen, Juan Pablo in die Punkte zu
bringen. Der Grund für das Motorproblem
wird noch heute Nacht untersucht, nachdem der
Motor zurück geflogen wurde.
Nächstes Rennen: 14.05.06 Barcelona
Spanien
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4.
Lauf:Grand Prix von San Marino
Juan Pablo Montoya Dritter,
Kimi Räikkönen
Fünfter
Die McLaren Mercedes Fahrer Juan Pablo Montoya und
Kimi Räikkönen haben beim Grand Prix von
San Marino in Imola die Plätze drei und fünf
belegt. Nach 62 Runden fuhr Juan Pablo 15.8 Sekunden
hinter Sieger Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel.
Kimis Abstand betrug am Ende 17.5 Sekunden. Team
McLaren Mercedes liegt in der Konstrukteurswertung
auf Platz zwei mit 33 Punkten, es führt Renault
mit 51. Kimi liegt in der Fahrerwertung auf Rang
drei mit 18, Juan Pablo ist Fünfter mit 15 Zählern.
Es führt Fernando Alonso mit 36 Punkten.
Der Start: Juan Pablo hatte sich als Siebter qualifiziert,
Kimi als Achter. Nach dem ersten Umlauf lagen sie
auf den Plätzen sieben und zehn. Das Safety
Car neutralisierte das Rennen wegen eines Unfalls
von Christijan Albers (MF1 Racing).
Das Rennen: Eingangs der dritten Runde wurde das
Rennen wieder frei gegeben. Kimi übernahm im
fünften Umlauf Platz neun. In Runde 14 begannen
die ersten routinemäßigen Boxen¬stopps.
Kimi kam im 22. Umlauf als Fünfter zum ersten
Mal herein und nahm das Rennen nach 8.6 Sekunden
Standzeit als Neunter wieder auf. Juan Pablo legte
seinen ersten Boxenstopp eine Runde später als
Dritter ein (7.7 Sek.) und war danach Fünfter,
rund eine Sekunde hinter Felipe Massa (Ferrari).
Während der zweiten Boxenstopprunde übernahm
Juan Pablo im 43. Umlauf die Führung; Kimi war
jetzt Vierter. Einen Durchgang später kam Juan
Pablo zu seinem zweiten Stopp an die Box (7.5 Sek.)
und fuhr als Vierter hinter Kimi und vor Massa wieder
auf die Strecke. Kimi legte in Runde 47 seinen zweiten
Boxenstopp ein (6.6 Sek.) und fiel von Platz drei
auf fünf zurück. Juan Pablo war Dritter.
Auf diesem Platz fuhr der Kolumbianer nach 62 Runden
ins Ziel. Kimi lag weniger als eine Sekunde hinter
Massa. Obwohl der Finne mehrmals schnellere Rundenzeiten
fuhr, konnte er nicht überholen und wurde Fünfter.
Stimmen zum Rennen
Juan Pablo Montoya: „Ich bin mit dem Rennen
zufrieden, wir haben einige WM-Punkte gesammelt.
In der ersten Schikane wurde es eng und ich ging
vom Gas, um eine Kollision zu vermeiden. Danach habe
ich viel Zeit im Verkehr verloren. Unser Team hat
bei den Boxenstopps toll gearbeitet, doch als ich
endlich freie Fahrt hatte, lag ich bereits zu weit
hinter den Führenden zurück. Am Ende habe
ich mich darauf konzentriert, ins Ziel zu kommen
und Punkte zu holen. Wir haben mit unserem technischen
Paket Fortschritte gemacht und ich freue mich schon
auf die nächsten Rennen.“
Kimi Räikkönen: „Ich war mit meinem
Auto heute nicht ganz zufrieden und konnte nicht
wie erhofft attackieren. Ich habe beim Start ein
paar Plätze verloren und steckte in der ersten
Rennhälfte im Verkehr fest, so dass ich mich
nicht verbessern konnte. Nach dem zweiten Boxenstopp
lief das Auto besser und ich fuhr aggressiver. Dabei
lief ich auf Felipe Massa auf, doch hier in Imola
gibt es praktisch keine Überholmöglichkeiten,
so dass ich nicht an ihm vorbei kam.“
McLaren-Teamchef Ron Dennis: „Juan Pablo hatte
ein problemloses Rennen. Er startete gut, verlor
aber wieder etwas, als er in der ersten Kurve eingeklemmt
wurde. Seine Strategie funktionierte und er hat den
dritten Platz verdient. Kimis Rennen wurde durch
einen Fehler im Qualifying beeinträchtigt, der
ihn ein paar Startplätze gekostet hatte. Dazu
kam, dass er nicht besonders gut startete. Dennoch
hat er für sich und das Team wichtige Punkte
gesammelt.“
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Ein
schwieriges Rennen nach einem nicht zufrieden stellenden
Qualifying. Juan Pablo und Kimi haben sich von den
Startpositionen sieben und acht auf die Plätze
drei und fünf nach vorne gekämpft, ohne
dabei von Ausfällen zu profitieren. Nachdem
sie den Verkehr, der sie in der ersten Rennhälfte
behinderte, hinter sich gelassen hatten, zeigten
sie eine gute Pace. Wir haben unsere Zuverlässigkeit
erneut bewiesen. Wir werden unsere Leistung weiter
verbessern und freuen uns auf den ersten von zwei
Mercedes-Benz Heim-Grand-Prix in zwei Wochen auf
dem Nürburgring.“
Nächstes Rennen: 08.05.2006, Barcelona, Spanien
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3.
Lauf: Grand Prix von Australien
Kimi Räikkönen
Zweiter
Juan Pablo Montoya an vierter Stelle liegend ausgefallen
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen belegte
beim Grand Prix von Australien in Melbourne den zweiten
Platz. Nach 57 abwechslungsreichen Runden mit einem
Startabbruch und vier Safety-Car-Phasen fuhr der Finne
1.8 Sekunden hinter Sieger Fernando Alonso (Renault)
ins Ziel. Juan Pablo Montoya fiel elf Runden vor Schluss
aus. Beim Überfahren der Kerbs hatte sein Auto
hart aufgesetzt, dadurch wurde ein elektronisches Motorschutzsystem
ausgelöst und der Motor abgestellt. Team McLaren
Mercedes liegt in der Konstrukteurswertung auf Platz
zwei mit 23 Punkten, es führt Renault mit 42.
Kimi liegt in der Fahrerwertung ebenfalls auf Rang
zwei mit 14 Zählern, punktgleich mit Giancarlo
Fisichella (Renault). Es führt Alonso mit 28 Punkten.
Der Start: Kimi nahm das Rennen von Platz vier auf
und war nach der ersten Runde Dritter. Juan Pablo hatte
sich als Fünfter qualifiziert und kam als Vierter
aus dem ersten Umlauf zurück. In der zweiten Runde,
während der ersten von vier Safety-Car Phasen
mit insgesamt zehn Runden, fiel Juan Pablo durch einen
Dreher auf Rang sechs zurück.
Das Rennen: Montoya überholte im vierten Umlauf
Ralf Schumacher (Toyota), eine Runde später ging
er an Mark Webber (Williams-Cosworth) vorbei und übernahm
Platz vier. Nach der zweiten Safety-Car-Phase bremste
Kimi in Runde zehn in der ersten Kurve Button aus und übernahm
Rang zwei. Juan Pablo legte im 18. Umlauf seinen ersten
Boxenstopp ein (9.4 Sek.) und fiel von Platz vier auf
neun zurück. Kimi fuhr in Runde 21 an die Box
(9.4 Sek.) und war danach Vierter. Im 25. Durchgang
war Kimi wieder Zweiter vor Juan Pablo.
Alle Spitzenfahrer nutzten die dritte Neutralisation
in Runde 34 zu ihren zweiten Boxenstopps. An Kimis
Auto wurde eine neue Nase montiert, da sich ein Teil
des Frontflügels gelöst hatte. Der Finne
stand 16.3 Sekunden und war danach Dritter. Juan Pablo
fiel durch seinen Stopp unmittelbar danach (11.3 Sek.)
auf Platz sechs zurück. Kimi überholte in
Runde 38 Nick Heidfeld (BMW Sauber) und kämpfte
sich auf Platz zwei vor, Juan Pablo übernahm Platz
vier. Ende des 46. Durchgangs kam Juan Pablo eingangs
der Start-Zielgeraden zu weit auf die Randsteine. Das
harte Aufsetzen des Autos löste das elektronische
Motorschutzsystem aus und der Motor wurde abgestellt.
Der Kolumbianer fiel aus. Kimi erzielte im letzten
Umlauf die schnellste Rennrunde (1:26.045) und fuhr
1.8 Sekunden hinter Alonso als Zweiter ins Ziel.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen: „Ich bin ziemlich
zufrieden, denn wir können jetzt mit den Renault
mithalten. Heute hat nur der Sieg gefehlt. Das Rennen
war ziemlich turbulent. Als ich Jenson Button überholte,
handelte ich mir einen Brems¬platten und in der
Folge Vibrationen ein. Dadurch verlor ich später
einen Teil unter dem Frontflügel und hatte starkes
Untersteuern, was mich viel Zeit gekostet hat. Da wir
meinen zweiten Boxenstopp während einer Safety-Car-Phase
durchführten, hatten wir Zeit, den Frontflügel
zu tauschen. Beim letzten Neustart war dann ein Midland
zwischen mir und Fernando Alonso, so dass ich nicht
mehr nahe genug an ihn heran kam, um zu attackieren.
Wir haben große Fortschritte erzielt und ich
freue mich jetzt auf Imola in drei Wochen.“
Juan Pablo Montoya: „Heute war viel los. Bei
der Anfahrt zur Startaufstellung machte ich einen Fehler
und drehte mich. Durch den Startabbruch konnte ich
mich dennoch wieder auf meinem ursprünglichen
Startplatz einreihen. In der ersten Safety-Car-Phase
drehte ich mich erneut und verlor zwei Plätze.
Es war heute nicht einfach, mit den Reifen guten Grip
aufzubauen, das lag auch an den vier Safety-Car-Phasen.
Dennoch lag ein Podiums¬platz in Reichweite. Als
ich aber Ralf Schumacher attackierte, habe ich auf
den Kerbs eingangs der Start-Zielgeraden hart aufgesetzt.
Das löste das elektronische Motorschutzsystem
aus, das den Motor abstellte. Schade, denn unser tech¬nisches
Paket war an diesem Wochenende richtig gut.“
McLaren-Teamchef Ron Dennis: „Juan Pablo fiel
aus, als durch sein hartes Aufsetzen auf den Kerbs
das System zum Schutz des Motors aktiviert wurde. Das
hat ihn den möglichen dritten Platz gekostet.
Kimi zog sich beim Überholen von Jenson Button
einen Bremsplatten zu. Er verlor durch die folgenden
Vibrationen die rechte Endplatte des Frontflügels.
In der Safety-Car-Phase gegen Ende des Rennens haben
wir die Fahrzeugnase gewechselt und Kimi konnte anschließend
auf Fernando Alonso aufholen. Schade, dass Kimi und
Juan Pablo bei zwei Neustarts hinter langsameren Autos
Zeit verloren. Immerhin hatten wir den Speed um zu
gewinnen.“
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Kimi
hat alles gegeben. Leider wurde er bei Rennmitte durch
einen Bremsplatten und als Folge einen beschädigten
Teil des Frontflügels gebremst. Nach dem Wechsel
der Fahrzeugnase war er wieder schnell unterwegs und
fuhr die schnellste Rennrunde. Juan Pablo setzte auf
einem Kerb zu hart auf und fiel deshalb aus. Wir sind
mit dem Speed und der Zuverlässigkeit unseres
technischen Paketes auf einem guten Niveau und wollen
unsere Leistung in den nächsten Rennen weiter
steigern.“
Nächstes Rennen: 24.04.2006, Imola,
RSM/Italien
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2. Lauf:
Grand Prix von Malaysia
Juan Pablo Montoya Vierter
Kimi Räikkönen nach unverschuldeter Kollision in der ersten
Runde ausgefallen
McLaren Mercedes Fahrer Juan Pablo Montoya hat beim Grand Prix von Malaysia
den vierten Platz belegt. Der Kolumbianer fuhr 39.3 Sekunden hinter
Sieger Giancarlo Fisichella (Renault) ins Ziel. Kimi Räikkönen
wurde in der fünften Kurve der ersten Runde von hinten angefahren
und schied mit gebrochener Hinterradaufhängung aus. Team McLaren
Mercedes belegt mit 15 Zählern gemeinsam mit Ferrari den zweiten
Platz in der Konstrukteurswertung, es führt Renault mit 28 Punkten.
Der Start: Juan
Pablo ging von Platz fünf ins Rennen und kam als Fünfter
aus der ersten Runde zurück. Kimi startete als Sechster
und wurde in der fünften Kurve von Christian Klien (Red
Bull Racing) touchiert. Dadurch brach die Hinterradaufhängung,
der Finne drehte sich in die Leitplanken und fiel aus.
Das Rennen: Nach
den Boxenstopps von Mark Webber (Williams-Cosworth/Runde
14) und Jenson Button (Honda/19) war Juan Pablo Dritter.
Im 23. Umlauf fuhr er zu seinem ersten Stopp an die
Box (8.3 Sekunden) und nahm das Rennen als Sechster
wieder auf.
Der Kolumbianer lag im 39. Umlauf wieder an dritter Position. Drei Runden
später legte er seinen zweiten Boxenstopp ein (7.0 Sekunden). Juan
Pablo fuhr als Fünfter wieder auf die Strecke. Einen Umlauf später
verbesserte er sich auf Platz vier.
Nach 56 Runden fuhr Juan Pablo 39.3 Sekunden hinter Sieger Giancarlo
Fisichella ins Ziel.
Stimmen zum Rennen
Juan Pablo Montoya: „Unser
Auto lief gut und wir sind ein ordentliches Rennen
gefahren. Vor dem ersten Boxenstopp habe ich viel Zeit
verloren, da meine Vorderreifen keinen guten Grip hatten.
Nach dem Reifenwechsel lief es besser und ich bin die
gleichen Rundenzeiten wie Jenson Button vor mir gefahren.
Wegen der hohen Temperaturen haben wir viel Kühlluft
für den Motor gebraucht, das ging etwas auf Kosten
des Abtriebs. Deshalb geht der vierte Platz in Ordnung.“
Kimi Räikkönen: „Ich
bin enttäuscht, denn wir hatten eine tolle Abstimmung
und eine sehr gute Strategie für das Rennen. Offensichtlich
hat Christian Klien einen groben Fehler gemacht hat
und ist mir in Kurve fünf hinten ins Auto geprallt.
Dabei ist meine Hinterradaufhängung gebrochen.
Wir waren in den ersten beiden Rennen zuverlässig
und ich schaue nach vorn und freue mich auf den Grand
Prix von Australien.“
McLaren-Teamchef Ron
Dennis: „Unsere wahre Stärke
kam heute nicht zum Ausdruck, da Kimi in der ersten
Runde ausfiel und Juan Pablo anfangs Reifenprobleme
hatte. Weil wir hier zudem mehr Kühlluft benötigten,
ging das auf Kosten des Abtriebs. Bis in zwei Wochen
werden wir das Auto weiter verbessern, dann sollten
wir uns in Australien steigern können. Im
Gegensatz zu anderen hatten wir keine Motorprobleme.“
Mercedes-Benz Motorsportchef
Norbert Haug: „Kimi wurde
in der ersten Runde aus dem Rennen geworfen und
er hat uns in diesem Rennen sehr gefehlt. Unsere
Zuverlässigkeit war da und Juan Pablo ist
ein solides Rennen gefahren. Ich danke allen im
Team in Woking, Brixworth und Stuttgart für
ihre Anstrengungen in den letzten arbeitsreichen
Monaten, die uns auf dieses Niveau gebracht haben.
Unsere Motoren sind an beiden Rennwochenenden innerhalb
von acht Tagen gut gelaufen. Wir haben eine ordentliche
Basis, aber wir wollen uns auf jeden Fall verbessern
und werden weiter hart arbeiten."
Nächstes Rennen: 02.04.2006, Australien, Melbourne
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1. Lauf: Grand Prix von Bahrain
Kimi Räikkönen vom
letzten Startplatz Dritter
Juan Pablo Montoya Fünfter – McLaren
Mercedes in der Konstrukteurswertung mit vorne
McLaren Mercedes Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Grand Prix von Bahrain
den dritten Platz belegt. Der Finne war nach einem Bruch der rechten Hinterradaufhängung
im Qualifying vom letzten Startplatz ins Rennen gegangen. Nach den ersten 57
Runden der neuen Formel-1-Saison fuhr Kimi 19.3 Sekunden hinter Sieger Fernando
Alonso (Renault) ins Ziel. Juan Pablo Montoya wurde Fünfter. Team McLaren
Mercedes führt mit zehn Zählern gemeinsam mit Renault die Konstrukteurswertung
an.
Der Start: Juan Pablo ging von Platz fünf ins Rennen, verbesserte sich
bis zur ersten Kurve um eine Position und kam als Vierter aus der ersten Runde
zurück. Kimi war nach einem Aufhängungsbruch auf seiner ersten fliegenden
Runde im Qualifying ohne Zeit geblieben und startete vom 22. und letzten Rang.
Er machte in der Startrunde neun Plätze gut und war nach dem ersten Umlauf
13.
Das Rennen: Kimi hatte nur einen Boxenstopp
geplant und hatte entsprechend viel Kraftstoff
an Bord. Bis zur achten Runde verbesserte er
sich auf Platz zehn und hing dann hinter Jacques
Villeneuve (BMW Sauber) fest. Eingangs Runde
16 überholte Kimi den Kanadier. Einen Durchgang
später war er Siebter. Nach den Boxenstopps
von Michael Schumacher (Runde 15), Jenson Button
(18) und Fernando Alonso (19) übernahm Juan
Pablo in Runde 20 die Führung. Kimi war
jetzt Sechster.
Juan Pablo legte seinen ersten Boxenstopp im
23. Umlauf ein (8.8 Sek.) und ging als Vierter
hinter seinem Teamkollegen wieder auf die Strecke.
Kimi kam in Runde 30 zu seinen einzigen Boxenstopp
herein und fiel nach 11.0 Sekunden Standzeit
auf Rang sechs zurück. Im 44. Umlauf fuhr
Juan Pablo zum zweiten Mal an die Box (6.9 Sek.)
und war danach Fünfter.
In der Schlussphase fuhr Kimi die Zeiten der
vor ihm liegenden Alonso und Michael Schumacher
und belegte mit einem Abstand von 19.3 Sekunden
Platz drei, Juan Pablo wurde Fünfter.
Stimmen zum Rennen
Kimi Räikkönen: „Nach der gestrigen
Enttäuschung ist der dritte Platz ein gutes
Ergebnis. Wir waren das ganze Wochenende über
stark. Toll, dass wir vom letzten Startplatz
aufs Podium gefahren sind. Die ersten Runden
waren entscheidend, und glücklicherweise
habe ich gleich in der ersten Runde etliche Autos überholt.
Dank unserer Strategie habe ich danach weiter
Plätze gut gemacht. Nach der harten Arbeit
während des Winters ist dieses Ergebnis
eine schöne Belohnung für das Team.
Besonders in den letzten Wochen sind wir immer
stärker geworden. Ohne den gestrigen Vorfall
hätten wir noch besser abgeschnitten.“
Juan Pablo Montoya: „Ich war mit meiner
Abstimmung nicht zufrieden. Schade, mit dem Auto
wäre ein besseres Ergebnis möglich
gewesen. Immerhin sind wir beide in die Punkte
gefahren. Auf diesem Ergebnis können wir
in einer Woche in Malaysia aufbauen.“
McLaren-Teamchef Ron Dennis: „Ein schwieriges
und hartes Wochenende für das ganze Team.
Das Ergebnis ist eine Belohnung für alle
Anstrengungen. Wir haben die berechtigte Hoffnung,
in Malaysia besser abzuschneiden.“
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert
Haug: „Kimi
hat eine klasse Leistung gezeigt und ist vom
letzten Startplatz auf den dritten Rang aufs
Podium gefahren. Kimi hat von der ersten bis
zur letzten Runde gekämpft und unsere Ein-Stopp-Strategie
war gut. Durch seinen dritten Platz und mit dem
fünften Rang von Juan Pablo haben wir zehn
Punkte erzielt und sind neben Williams Cosworth
das einzige Team, das mit beiden Autos in die
Punkteränge gefahren ist. Ich danke allen
im Team für die Anstrengungen nach dem gestrigen
Schaden an Kimis Auto. Jetzt freuen wir uns auf
den Grand Prix von Malaysia in einer Woche.“
Nächstes Rennen: 19.03.2006 Malaysia, Sepang |
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