Alle Modelle im ÜberblickNeues von MOTOR FRITSCHEVerkaufunser Service für SieKontaktwir stellen uns vorHome

 

 
     
  aktuelle Angebote
  Wunschauto
 
  Nutzfahrzeuge
  Formel 1
  Links
  E-Mail direkt

  

 

 

 

 

 

 

 

 


Formel 1 Service von Mercedes-Benz



Formel-1-Weltmeisterschaft 2009  
alle Termine 2009 im Überblick

Großer Preis von Abu Dhabi - Das Finale

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton, von der Pole Position gestartet, fiel nach Führung in den ersten 16 Runden im 20. Umlauf des erstmals ausgetragenen Grand Prix von Abu Dhabi aus. Das Team rief ihn wegen eines Bremsproblems aus Sicherheitsgründen an die Box und beendete sein Rennen. Nach 55 Runden (305,470 Kilometer) auf der beeindruckenden neuen Strecke von Yas Marina wurde Lewis‘ Teamkollege Heikki Kovalainen Elfter. Es siegte Sebastian Vettel (Red Bull Renault).
Vodafone McLaren Mercedes beendete die Konstrukteurs-WM mit 71 Punkten auf Platz drei; hinter dem Mercedes-Benz Kunden-Team BrawnGP mit 172 Zählern und Red Bull mit 153. In der zweiten Saisonhälfte, die mit dem Mercedes-Benz Heim Grand Prix auf dem Nürburgring begann, verbesserte sich Vodafone McLaren Mercedes vom sechsten auf den dritten Platz der Gesamtwertung.
Lewis beendete die Saison nach seinem ersten technisch begründeten Ausfall in den 52 Grand Prix seiner Formel 1-Karriere mit 49 Zählern auf Rang fünf der Fahrer-WM; Heikki wurde Zwölfter mit 22 Punkten. Jenson Button im Brawn Mercedes, heute Dritter, stand bereits seit dem letzten Rennen in Brasilien als Weltmeister und Nachfolger von Lewis Hamilton fest.


Der Start: Lewis startete zum vierten Mal in den letzten sieben Rennen seit Valencia von der Pole Position; es war die 66. für McLaren Mercedes und die 17. Pole in seinem 52. Grand Prix – damit begann er fast jedes dritte seiner Formel-1-Rennen von Startplatz eins. Heikki war wegen eines Getriebeschadens in Q2 stehen geblieben, wurde wegen des Getriebewechsels um fünf Positionen nach hinten versetzt und nahm das Rennen als 18. auf.
Lewis ging mit einem Startgewicht von 658,5 Kilogramm ins Rennen und wählte die härtere Reifenmischung (prime), Heikki fuhr mit viel Kraftstoff für nur einen Tankstopp los; sein Auto wog 697 Kilo und war ebenfalls auf den härteren Reifen. Lewis führte das Feld in die erste Kurve und kam als Spitzenreiter aus Runde eins zurück. Heikki verbesserte sich um fünf Plätze und war 13.

Das Rennen, Runde 5: Nach vier schnellsten Rennrunden in Folge führte Lewis 1,3 Sekunden vor Sebastian Vettel (Red Bull Renault). Heikki war 13., weniger als eine Sekunde hinter Kimi Räikkönen (Ferrari) auf Platz zwölf.
Runde 17: Lewis fuhr zum ersten Tankstopp an die Box, stand 8,6 Sekunden, blieb bei den härteren Reifen und nahm das Rennen als Siebter wieder auf.
Runde 20: Wegen eines Bremsproblems hinten rechts wurde Lewis vom Team per Funk an die Box gerufen; aus Sicherheitsgründen beendete er sein Rennen. Heikki war Achter.
Runde 29: Als Räikkönen zum Boxenstopp abbog, konnte Heikki weiterfahren; er war jetzt Sechster.
Runde 31: Heikki fuhr als Fünfter zu seinem einzigen Routinehalt herein, wechselte auf die weicheren Reifen (option) und fuhr nach 9,6 Sekunden Standzeit wieder auf die Strecke. Er fiel auf Platz 13 zurück und lag jetzt vor Räikkönen.
Runde 43: Alle Fahrer hatten ihre geplanten Boxenstopps absolviert – Heikki fuhr jetzt an elfter Position.
Ziel (Runde 55): Sebastian Vettel siegte vor Mark Webber und Jenson Button; Heikki Kovalainen wurde Elfter.

Autos mit Mercedes-Motor standen in zehn der 17 Rennen auf der Pole Position, dabei holte jedes der drei Teams, die in diesem Jahr mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W ausgerüstet werden, mindestens eine Pole Position: Brawn GP fünf mit Jenson Button (vier) und Rubens Barrichello (eine), Vodafone McLaren Mercedes mit Lewis Hamilton vier – in Valencia, Monza, Singapur und hier bei der Premiere in Abu Dhabi - und Force India mit Giancarlo Fisichella eine.
Fahrzeuge mit Mercedes-Benz Motor gewannen zehn der 17 Saisonrennen, Jenson Button siegte sechsmal, sein Brawn GP Teamkollege Rubens Barrichello sowie Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton je zweimal.
Keines der sechs Fahrzeuge mit Mercedes-Benz Aggregat fiel 2009 wegen Motorschadens aus.
Alle sechs Fahrer mit Mercedes-Benz Motoren fuhren mindestens einmal in die Punkte. Damit wurden 256 der 604,5 in dieser Saison vergebenen Punkte (39,8 Prozent) von Autos mit Mercedes-Benz Motoren gewonnen. Der bestplatzierte weitere Motorenhersteller Renault kam mir seinen Teams Red Bull Renault und Renault auf 178,5 Zähler.
Fünf der sechs Fahrer mit Mercedes-Benz Motoren führten in 15 der 17 Saisonrennen für insgesamt 593 von 988 Runden, das sind 60 Prozent.
Der Titel von Jenson Button ist der sechste Fahrer-WM-Titel in der Formel 1, der mit einem Mercedes-Benz Motor gewonnen wurde. Zweimal holte Juan Manuel Fangio die WM (1954/1955), zweimal Mika Häkkinen (1998/1999) und zuletzt Lewis Hamilton vor einem Jahr, ebenfalls in Brasilien.
In insgesamt 18 Jahren Teilnahme an der F1-Weltmeisterschaft (1954/55 und 1994-2009) fuhr der Weltmeister sechs Mal mit Mercedes-Benz Power, was 33,3 % entspricht. Bei Ferrari sind es 60 Jahre und 16 Fahrertitel (26,6 %).


Stimmen zum Rennen
Heikki Kovalainen

„Mir gelang ein super Start und ich gewann dabei fünf Positionen. Doch mein Auto war nicht so stark wie ich es erwartet hatte, was wohl auch am hohen Gewicht wegen der großen Spritmenge lag. Ich gab bis zur letzten Kurve alles, aber nach meinem Boxenstopp funktionierte das KERS Hybrid nicht mehr und deshalb war mehr als Platz elf nicht drin.“

Lewis Hamilton
„Ich startete gut, allerdings merkte ich bald, dass etwas mit den Bremsen nicht stimmte. Nach drei oder vier Runden stellte sich ein Problem mit den Belägen hinten rechts heraus. Deshalb gelang es mir nicht, den Vorsprung vor Sebastian Vettel und Mark Webber zu vergrößern. Als es schlimmer wurde, beendete ich mein Rennen eine Runde nach meinem Boxenstopp. Das war wirklich schade, denn so konnten wir die überlegene Leistung unseres Autos am bisherigen Wochenende nicht fortsetzen. Ich kann die nächste Saison kaum erwarten, denn dann will ich wieder um die Weltmeisterschaft kämpfen.“

Martin Whitmarsh
„Lewis fuhr das ganze Wochenende und das ganze Jahr über großartig.
Leider zeigte nach fünf Runden des heutigen Rennens der Bremsbelag hinten rechts eine ungewöhnlich hohe Abnutzung; deshalb beendeten wir Lewis‘ Rennen aus Sicherheitsgründen. Das war wirklich schade, denn bis dahin zeigte er hier in Abu Dhabi einen unglaublichen Speed.
Deshalb war das heutige Rennen für uns das enttäuschende Ende einer schwierigen Saison – dennoch gibt es viele Gründe sich zu freuen. Das Team arbeitete das ganze Jahr über äußerst hart, um den MP4-24 zu verbessern. Er gehörte zu Saisonbeginn zu den langsameren Autos, doch in den letzten acht Rennen gewannen wir zweimal und holten zum Abschluss hier am Samstag eine überlegene Pole Position.
Noch wichtiger ist aber, dass die Arbeiten am MP4-25 gute Fortschritte machen – der neue ist schneller als das jetzige Auto und wir sind zuversichtlich, dass die Entwicklung bis zum Saisonbeginn 2010 weiter gut voran geht.
Zurück zu diesem Wochenende. Heikki hatte Pech, weil er ohne eigene Schuld als 18. starten musste. Mit einer guten Mischung aus Angriffslust und Disziplin startete er sehr gut und überholte beim Boxenstopp Kimi Räikkönen, ganz wie erhofft. Danach blieb er vor Kimi und er passte seine Fahrweise dem Ausfall des KERS Hybrid zu Rennmitte an.
Damit erreichten wir in der Konstrukteurs-WM Platz drei vor Ferrari, und das macht uns stolz – ich danke allen Vodafone McLaren Mercedes Mitarbeitern für ihre übermenschlichen Anstrengungen, die das möglich machten. Ferrari ist ein harter Gegner und wir wollen sie auch nächstes Jahr wieder schlagen – aber dann im Kampf um Platz eins.
Zum Schluss ein Lob für die Grand Prix Premiere in Abu Dhabi. Es war eine wunderbare Veranstaltung und wir freuen uns darauf, im nächsten März in diese Region zurückzukehren, wenn in Bahrain die Saison 2010 beginnt.“

Norbert Haug

„Die Grand Prix Premiere in Abu Dhabi war eine großartige Veranstaltung zum Finale der bemerkenswerten Saison 2009.
Schade, dass Lewis wegen eines Problems mit einem Bremsbelag ausfiel – er war zuvor am Freitag und Samstag der Schnellste im Feld; das zeigte er auch mit seiner außergewöhnlichen Qualifyingrunde gestern. Heikkis Rennen wurde durch seinen 18. Startplatz beeinflusst, die Folge eines Getriebewechsels, und im Rennen gab es gegen Halbzeit leider ein Problem mit dem KERS Hybrid, so dass dieses abgeschaltet werden musste, was natürlich Heikkis Rundenzeiten beeinflusste.
Im Rückblick auf die Saison zeigte unser Team nach unserer Schwäche in der ersten Saisonhälfte eine klasse Rückkehr zur Wettbewerbsfähigkeit und Lewis holte in den letzten sieben Rennen vier Pole Positionen und gewann zwei dieser Rennen.
Alle Mercedes-Motoren in insgesamt sechs Autos brachten die Saison ohne auch nur einen einzigen Schaden hinter sich. Unser Kundenteam BrawnGP und Jenson Button gewannen beide WM-Titel – nochmals Glückwunsch, das war erste Klasse.
Ich danke allen im Team in Woking, Brixworth und Stuttgart für die harte und nie nachlassende Arbeit – es hat sich ausgezahlt und es wird sich künftig noch mehr auszahlen.
Zum Schluss und last but not least Glückwunsch an Sebastian Vettel und das Red Bull Team zum großartigen Sieg bei diesem ersten und ganz besonderen Grand Prix von Abu Dhabi.“

 

Großer Preis von Sao Paulo: Lewis Hamilton Dritter

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo den dritten Platz. Nach einem chaotischen Qualifying von Rang 17 gestartet, holte Lewis im Verlauf der 71 Runden (305,909 Kilometer) trotz eines außerplanmäßigen Boxenstopps am Ende der ersten Runde 14 Plätze auf und fuhr aufs Podium, 18,9 Sekunden hinter Sieger Mark Webber (Red Bull Renault). Lewis‘ Teamkollege Heikki Kovalainen wurde Neunter. Jenson Button im Brawn Mercedes sicherte sich mit Platz fünf ein Rennen vor dem Saisonfinale den Titel in der Fahrerweltmeisterschaft mit jetzt 89 Punkten. Lewis verbesserte sich mit 49 Zählern auf Rang fünf der Gesamtwertung; Heikki ist Zwölfter mit 22 Punkten. Das Team Brawn GP, das seine erste Saison in der Formel 1 bestreitet, gewann auch die Konstrukteurs-WM mit 161 Punkten. Vodafone McLaren Mercedes hat jetzt 71 Zähler, überholte damit Ferrari und liegt auf Platz drei.


Der Start: Heikki und Lewis waren bei strömendem Regen im Qualifying mit Trockenabstimmung gefahren, um für das Rennen, für das besseres Wetter angekündigt war, das richtige Set-up zu haben. Deshalb kamen die beiden Vodafone McLaren Mercedes Fahrer nicht über die Plätze 16 und 17 hinaus. Lewis ging mit einem Startgewicht von 661 Kilogramm und den weicheren Reifen (option) ins Rennen; Heikki startete mit 656,5 Kilogramm und der härteren Reifenmischung (prime).
Nach mehreren Kollisionen kurz nach dem Start, darunter auch eine Berührung von Heikki mit Sebastian Vettel (Red Bull Renault), fuhr das Safety Car auf die Strecke. Lewis und Heikki kamen am Ende der ersten Runde an die Box, denn das Team änderte wegen der Safety-Car-Phase die Strategie beider Fahrer. Lewis wechselte auf die härteren Reifen. Heikki wurde zu früh wieder ins Rennen geschickt, deshalb blieb beim Losfahren der Tankschlauch stecken und er musste noch einmal anhalten. Lewis war danach 14. und Heikki 16.
Das Rennen, Runde 5: Neustart.
Runde 10: Lewis war Elfter vor seinem Teamkollegen.
Runde 20: Boxenstopp von Nick Heidfeld; Lewis verbesserte sich auf Rang zehn; Heikki war Elfter.
Runde 23: Lewis attackierte Rubens Barrichello (Brawn Mercedes), der bereits an den Boxen war.
Runde 25: Lewis fuhr an achter Position, weniger als eine Sekunde hinter Barrichello; Heikki war Neunter. Einen Umlauf später verbesserten sich beide um jeweils einen weiteren Platz.
Runde 29: Heikki legte seinen ersten Routinehalt ein; er nahm das Rennen als 14. wieder auf. Lewis fuhr jetzt an fünfter Stelle.
Runde 37: Boxenstopp von Vettel; Lewis war jetzt Vierter.
Runde 42: Lewis kam an die Box; nach 8,0 Sekunden Standzeit fuhr er als Neunter wieder auf die Strecke.
Runde 59: Letzter Boxenstopp von Heikki (6,0 Sekunden). Lewis war jetzt Vierter, weniger als eine Sekunde von einem Podiumsplatz entfernt. Heikki fuhr an neunter Position.
Runde 62: Lewis überholte eingangs der Runde Barrichello und übernahm Platz drei.
Ziel (Runde 71): Lewis fuhr auf Rang drei ins Ziel; Heikki wurde Neunter.

Der Titel von Jenson Button ist der sechste Fahrer-WM-Titel in der Formel 1, der mit einem Mercedes-Benz Motor gewonnen wurde. Zweimal holte Juan Manuel Fangio die WM (1954/1955), zweimal Mika Häkkinen (1998/1999) und zuletzt Lewis Hamilton vor einem Jahr, ebenfalls in Brasilien.
Fahrzeuge mit Mercedes-Benz Motor gewannen zehn der bisherigen 16 Saisonrennen, Jenson Button siegte sechsmal, sein Brawn GP Teamkollege Rubens Barrichello sowie Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton je zweimal.
Autos mit Mercedes-Motor standen in neun der 16 Rennen auf der Pole Position, dabei holte jedes der drei Teams, die in diesem Jahr mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W ausgerüstet werden, mindestens eine Pole Position: Brawn GP fünf mit Jenson Button (vier) und Rubens Barrichello (eine) – hier in Sao Paulo, Vodafone McLaren Mercedes mit Lewis Hamilton drei – in Valencia, Monza und Singapur - und Force India mit Giancarlo Fisichella eine.


Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Für mich war es war ein unglaubliches Rennen und ich bin sehr froh. Es war etwas ganz anderes als letztes Jahr, vom Ende des Feldes zu starten. Diesmal war ich beim Titelkampf nicht dabei, aber ich freue mich sehr für Jenson. Ich habe ihm, seinem Team und seiner Familie herzlich gratuliert.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich vom 17. Startplatz aufs Podium fahren kann. Ich habe das ganze Rennen über hart gekämpft und wie verrückt attackiert. Wenn du so viele Positionskämpfe und Überholmanöver hattest fühlst du dich am Ende fast wie ein Sieger. Ich fuhr eine Qualifyingrunde nach der anderen, das war sehr anstrengend. Das Team feuerte mich immer wieder an und unsere Strategie war perfekt. Das war eine tolle Teamleistung.“

Heikki Kovalainen
„Auch wenn das Ergebnis es nicht zeigt, fuhr ich heute doch ein gutes Rennen. Das Problem mit dem Tankschlauch kostete mich den Sprit für sechs oder sieben Runden. Andernfalls hätte ich beim ersten Stint länger fahren können und ein paar Konkurrenten hinter mir gelassen. Lange Zeit jagte ich Kobayashi, doch obwohl ich schneller war als er, konnte ich ihn nicht überholen, weil meine Hinterreifen zu diesem Zeitpunkt etwas abbauten.
Ich freue mich, dass unser Team in der Konstrukteurs-WM jetzt vor Ferrari liegt. Ohne mein Problem in der Boxengasse hätte ich auch ein paar Punkte dazu beitragen können. Ich freue mich auf das nächste Rennen in Abu Dhabi. Ich werde noch einmal alles geben, damit wir die Saison auf dem dritten Platz beenden können.“

Martin Whitmarsh
„Im Namen des ganzen Vodafone McLaren Mercedes Teams gratuliere ich Jenson Button, Ross Brawn, Nick Fry und allen im Brawn Team zum Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteurs-WM. Glückwünsche auch an Mercedes-Benz zum Sieger-Motor. Jenson hat diesen Erfolg verdient, aber auch Rubens Barrichello und Sebastian Vettel wären bei einem anderen Ausgang würdige Weltmeister gewesen.
Lewis gibt damit den Meisterpokal weiter; er fuhr heute erneut ein brillantes Rennen. Als das Safety Car auf die Strecke fuhr, änderten wir seine Strategie; er zeigte danach ein fantastisches Rennen und verbesserte sich vom 17. Startplatz auf Rang drei im Ziel. Sein Speed war sehr gut und wäre er nicht in entscheidenden Phasen des Rennens in Verkehr geraten, wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.
Auch für Heikki waren heute Punkte möglich, doch ein Fehler der Boxencrew kostete ihn wertvolle Zeit.
Beim Saisonfinale in zwei Wochen in Abu Dhabi wollen wir unseren Vorsprung von einem Punkt vor Ferrari in der Konstrukteurs-WM verteidigen.“

Norbert Haug
„Was für ein Rennen! Im Namen von Mercedes-Benz möchte ich zuallererst Jenson Button und dem Brawn GP-Team zum Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gratulieren. Vor zehn Monaten waren diese Jungs in Gefahr, in der Formel 1 keine Zukunft mehr zu haben – heute erhielten sie alle die bestmögliche Belohnung für all ihre harte Arbeit und all ihre Anstrengungen. Glückwunsch an Ross Brawn und Nick Fry und alle bei Brawn GP – es ist ein wahres Formel 1-Märchen, was hier passierte.
Ein großes Kompliment und noch größerer Dank an alle unsere Motorenleute in Brixworth und Stuttgart – zwei Jahre in Folge fuhr der Weltmeister von Mercedes-Power angetrieben.
Natürlich hätten Vodafone McLaren Mercedes und Lewis den WM-Titel gerne behalten – aber ich denke es ist wichtig und richtig hier festzuhalten, dass Jenson und Brawn GP sehr verdiente Nachfolger sind.
Eine nette Geschichte am Rande ist, dass im zweiten Jahr in Folge der WM-Titel vom Auto mit der Startnummer 22 gewonnen wurde, jeweils gefahren von einem Engländer und angetrieben von einem Mercedes-Benz Motor, und zwar jeweils mit einem fünften Platz in Brasilien!
Lewis fuhr heute ein großartiges Rennen vom 17. Startplatz aufs Podium - das war zweifellos die beste Aufholjagd aller bisherigen 16 Grand Prix in dieser Saison. Ich bin überzeugt, dass er um den Sieg hätte kämpfen können, wenn er aus den ersten beiden Startreihen losgefahren wäre, wie wir es uns ursprünglich vorgenommen hatten.
Es war eine sehr kluge Entscheidung des Teams, die Strategie beider Fahrer auf jeweils einen Stopp zu ändern, nachdem in Runde eins das Safety Car auf die Strecke gefahren war. Heikki verlor Zeit, als er - ohne eigene Schuld - zu früh aus der Box geschickt wurde – ohne dieses Handicap hätte er heute ordentlich Punkte geholt.
Wir liegen jetzt auf dem dritten Platz der Konstrukteurs-WM und kein anderes Team holte in den letzten sieben Rennen der zweiten Saisonhälfte seit Lewis‘ erstem Sieg in diesem Jahr im Juli in Ungarn mehr Punkte als wir und kein Fahrer im Feld hatte in diesem Zeitraum mehr Zähler als Lewis.
Für Rubens und Sebastian tut es mir Leid, sie mussten heute ihre entschlossenen Pläne, den WM-Titel zu gewinnen, aufgeben – aber ich bin sicher, beide sehen wie alle von uns in Jenson Button und Brawn GP den würdigen Nachfolger von Lewis Hamilton und Vodafone McLaren Mercedes als Formel 1-Weltmeister.“

Das nächste Rennen: 01.11.2009: Grosser Preis von Abu Dhabi in Abu Dhabi


Großer Preis von Suzuka: Lewis Hamilton Dritter, Heikki Kovalainen auf Platz elf

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Japan in Suzuka den dritten Platz. Nach 53 Runden (307,573 Kilometer) fuhr er 6,4 Sekunden hinter Sieger Sebastian Vettel (Red Bull Renault) ins Ziel. Lewis‘ Teamkollege Heikki Kovalainen wurde Elfter. Nach 15 von 17 Rennen führt Jenson Button (Brawn Mercedes), heute Achter, in der Fahrerwertung mit 85 Zählern vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello mit 71 Punkten. Lewis ist Sechster mit 43 Zählern auf Rang sechs, Heikki ist Zwölfter mit 22 Punkten. In der Konstrukteurs-WM liegt Vodafone McLaren Mercedes mit 65 Zählern auf Rang vier.

Der Start: Lewis nahm das Rennen von Rang drei auf; sein Auto wog 656 Kilogramm und stand auf den weicheren Reifen (option). Heikki startete von Platz elf, nachdem er wegen eines außerplanmäßigen Getriebewechsels um fünf Plätze zurückversetzt worden war. Auch er fuhr mit der weicheren Reifenmischung los; sein Startgewicht betrug 675 Kilogramm. Lewis überholte beim Start Jarno Trulli (Toyota) und übernahm Rang zwei; Heikki kam als Neunter aus Runde eins zurück.
Das Rennen, Runde 2: Heikki verbesserte sich nach einem Ausrutscher von Adrian Sutil (Force India Mercedes) auf Rang acht.
Runde 10: Heikki verteidigte Position acht gegen Sutil und Jenson Button (Brawn Mercedes); die drei lagen innerhalb von 1,5 Sekunden.
Runde 13: Heikki und Sutil berührten sich beim Zweikampf in der Schikane; Heikki fiel auf Rang neun hinter Button zurück.
Runde 15: Lewis kam zu seinem ersten Routinestopp an die Box, wechselte auf die härteren Reifen (prime) und fuhr nach 8,9 Sekunden Standzeit als Siebter wieder auf die Strecke.
Runde 24: Erster Boxenstopp von Heikki; auch er wechselte auf die härtere Reifenmischung und fiel von Rang fünf auf 13 zurück.
Runde 37: Lewis legte vom zweiten Platz seinen zweiten Stopp ein; er wechselte wieder auf die weicheren Reifen und nahm das Rennen nach 6,6 Sekunden wieder auf; er war jetzt Dritter. An seinem Auto kam es danach zu einem Elektrikproblem, dessen Ursache das Team noch analysieren wird. Dadurch musste Lewis das letzte Renndrittel ohne Unterstützung des KERS Hybrid fahren.
Runde 39: Heikki kam zum zweiten Routinehalt herein und wechselte auf die weichen Reifen. Bei der Boxenausfahrt fuhr er Seite an Seite mit Giancarlo Fisichella (Ferrari), Heikki setzte sich eingangs der ersten Kurve vor den Italiener.
Runde 45: Nach einem Unfall von Jaime Alguersuari (Toro Rosso Ferrari) fuhr das Safety Car auf die Strecke; Lewis war zu diesem Zeitpunkt Dritter, Heikki Elfter.
Runde 50: Das Rennen wurde wieder frei gegeben.
Ziel (Runde 53): Lewis fuhr als Dritter ins Ziel, Heikki wurde Elfter.
Fahrzeuge mit Mercedes-Benz Motor gewannen zehn der bisherigen 15 Saisonrennen, Jenson Button siegte sechsmal, sein Brawn GP Teamkollege Rubens Barrichello sowie Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton je zweimal.
Autos mit Mercedes-Motor standen in acht der 15 Rennen auf der Pole Position, dabei holte jedes der drei Teams, die in diesem Jahr mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W ausgerüstet werden, mindestens eine Pole Position: Brawn GP mit Jenson Button vier, Vodafone McLaren Mercedes mit Lewis Hamilton drei – in Valencia, Monza und Singapur - und Force India mit Giancarlo Fisichella eine.

Lewis Hamilton
„Beim Start versuchte ich, sowohl Jarno Trulli als auch Sebastian Vettel zu überholen, aber es gelang mir nicht, die Führung zu übernehmen. Danach hatte ich einen guten Zweikampf mit Jarno, wir fuhren Runden wie im Qualifying und nahmen uns gegenseitig immer wieder ein paar Zehntelsekunden ab. Über die Renndistanz konnte mein Auto mit seinem aber nicht ganz mithalten. Als ich das Rennen nach meinem zweiten Boxenstopp wieder aufnahm, verlor ich etwa eine Sekunde wegen eines Getriebeproblems, so dass ich rund 100 Meter langsam durch die Boxenstraße rollte. Deshalb war es keine Überraschung, dass Jarno mich bei seinem letzten Stopp überholen konnte, denn wir brauchten jedes Zehntel um den Abstand zu halten und das schafften wir nicht ganz. Als wir hinter dem Safety Car fuhren fragte ich die Ingenieure über Funk, ob sich KERS reparieren ließ, um beim Neustart Jarno attackieren zu können, doch das war nicht möglich und ich kam auch nicht nahe genug an ihn heran, um es aus dem Windschatten heraus zu versuchen.“

Heikki Kovalainen
„Ich bin etwas enttäuscht über mein Ergebnis, aber ich fuhr absolut am Limit. Uns fehlt in den Hochgeschwindigkeitskurven immer noch etwas Grip und deshalb konnte ich nicht härter attackieren, obwohl ich das vom Start bis ins Ziel versuchte. Als Adrian Sutil mich in der Schikane überholen wollte, schaffte er das nur halb und lenkte dann ein. Ich war bereits auf den Kerbs und konnte nicht ausweichen; deswegen berührten wir uns und er drehte sich. Bei meinem zweiten Boxenstopp gab es ein Problem mit dem rechten Vorderrad, wir verloren etwas Zeit und Giancarlo Fisichella fuhr unmittelbar vor mir wieder los. Ich schaltete den Begrenzer für das Boxengassentempo etwas eher wieder aus, beschleunigte dank KERS sofort und er ließ mir Platz, so dass ich vorbei kam – es sah wohl dramatischer aus als es war.“

Martin Whitmarsh
„Suzuka ist für Fahrer und Ingenieure eine besonders fordernde Strecke. Deshalb können wir mit dem dritten Platz recht zufrieden sein. Vor allem wenn man bedenkt, wo wir mit unserer Leistungsfähigkeit auf Strecken mit ähnlicher Charakteristik noch vor wenigen Wochen standen.
Lewis hatte die Hoffnung, Sebastian Vettel bis zur ersten Kurve überholen zu können, doch wir wussten von vornherein, dass das schwierig werden würde. Und so kam es – Sebastian verteidigte Platz eins und war für uns auch im weiteren Verlauf des Rennens nicht zu schlagen.
Lewis konzentrierte sich deshalb darauf, Platzt zwei gegen Jarno Trulli zu verteidigen. Leider hatte er nach dem zweiten Boxenstopp ein Problem mit KERS, das sich nicht beheben ließ. Er musste deshalb seinen Fahrstil daran anpassen, denn auch die Bremsbalance änderte sich durch den KERS-Ausfall. Er machte dabei einen fantastischen Job und hielt Kimi Räikkönen bis zur Zielflagge hinter sich.
Heikki wurde in der Startaufstellung wegen des außerplanmäßigen Getriebewechsels um fünf Positionen zurück versetzt und gab alles, um sich von Startplatz elf zu verbessern. Doch Überholen ist in Suzuka ziemlich schwierig. Heikki ist enttäuscht, dass er nicht über Platz elf hinaus kam – aber er freut sich auch schon auf das nächste Rennen in Brasilien.
Wir reisen nach Interlagos mit der Zielsetzung, dort so viele Punkte wie möglich zu holen, denn wir wollen die Konstrukteurs-WM auf Platz drei beenden.“

Norbert Haug
„Erneut ein gutes Rennen von Lewis und 16 Punkte für ihn und das Team innerhalb von acht Tagen mit seinem Sieg in Singapur und dem dritten Platz hier in Suzuka.
Nach seinem zweiten Boxenstopp gab es an seinem KERS Hybrid vermutlich ein Problem mit der Isolierung, wir untersuchen noch den Grund dafür. Das System schaltete sich deshalb wie vorgesehen selbst ab und Lewis musste nach seinem zweiten Boxenstopp ohne KERS-Unterstützung fahren. Ohne KERS fehlte dann Zusatzleistung und die Bremsbalance war beeinträchtigt.
Aber auch mit diesem Handicap war Lewis sehr gut unterwegs und verteidigte beim Neustart nach der Safety Car Phase Platz drei gegen Kimi.
Heikkis Rennen wurde durch den Start von Platz elf beeinträchtigt; die Folge seiner Bestrafung wegen des Getriebewechsels, der durch seinen Crash im Qualifying nötig geworden war.
Vodafone McLaren Mercedes holte in den letzten sechs Rennen seit Lewis‘ Sieg im Grand Prix von Ungarn Ende Juli 51 Punkte – mehr als jedes andere Team in diesem Zeitraum.
Ich danke jedem in unserer Mannschaft in Woking, Brixworth und Stuttgart für die geleistete harte Arbeit, durch die wir uns nach der schlechten ersten Saisonhälfte, in der wir in neun Rennen 14 Punkte holten, deutlich steigerten. In den letzten sechs Rennen holten wir 51 Zähler – das fühlt sich auf jeden Fall besser an.
Glückwunsch an Sebastian und Red Bull zu ihrem großartigen Sieg heute – dieses Ergebnis hält den Ausgang der Weltmeisterschaft offen.“

Das nächste Rennen: 18.10.2009, Grosser Preis von Brasilien in Sao Paulo

 

Großer Preis von Singapur: Lewis Hamilton siegt

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton gewann den Grand Prix von Singapur, führte 57 der 61 Rennrunden (308,950 Kilometer) und holte von der Pole Position seinen elften Sieg in der Formel 1. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen wurde Siebter; die Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello kamen auf die Plätze fünf und sechs; damit lagen vier Autos mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W unter den ersten Sieben. Für die Partnerschaft McLaren-Mercedes ist es der 60. Grand Prix-Sieg seit 1995, für Mercedes-Benz ist es der 77. Erfolg in der Formel 1 seit 1954 (Kundenteams eingeschlossen). Button führt nach 14 von 17 Rennen in der Fahrerwertung mit 84 Zählern vor Barrichello mit 69 Punkten. Lewis verbesserte sich mit 37 Zählern auf Rang sechs, Heikki ist Zwölfter mit 22 Punkten. In der Konstrukteurs-WM liegt Vodafone McLaren Mercedes mit 59 Zählern auf Rang vier.

Der Start: Lewis startete zum 16. Mal in seiner Formel 1-Karriere von der Pole Position, sein Auto war 660,5 Kilo schwer und damit das schwerste der ersten Fünf. Heikki nahm das Rennen als Achter auf, er hatte vier Kilo mehr Kraftstoff an Bord als sein Teamkollege. Beide starteten mit der härteren Reifenmischung (prime). Während Lewis am schnellsten auf die erste Kurve zu beschleunigte und als Führender aus Runde eins zurückkam, verlor Heikki eine Position und war nach dem ersten Umlauf Neunter.
Das Rennen, Runde 10: Lewis fuhr in sechs der ersten zehn Umläufe die schnellste Rennrunde und führte mit 2,2 Sekunden vor Nico Rosberg (Williams Toyota). Heikki war Neunter.
Runde 20: Als Spitzenreiter fuhr Lewis zu seinem ersten Boxenstopp herein; er blieb bei den härteren Reifen und nahm das Rennen nach 8,8 Sekunden Standzeit wieder auf, ohne die Führung zu verlieren.
Runde 21: Nach einer Kollision zwischen Adrian Sutil (Force India Mercedes) und Nick Heidfeld (BMW Sauber) fuhr das Safety Car auf die Strecke. Heikki kam an fünfter Stelle liegend an die Box; auch er fuhr mit den härteren Reifen weiter.
Runde 26: Das Rennen wurde wieder frei gegeben. Lewis führte vor Rosberg und Sebastian Vettel (Red Bull Renault); Heikki war Siebter.
Runde 27: Rosberg fuhr zu einer Durchfahrtsstrafe in die Box, dadurch übernahm Heikki Platz sechs. Lewis führte 1,6 Sekunden vor Vettel.
Runde 46: Lewis kam zu seinem zweiten Boxenstopp herein, wechselte auf die weichere Reifenmischung und fuhr nach 6,5 Sekunden als Zweiter hinter Fernando Alonso (Renault) wieder auf die Strecke. Heikki fuhr als Fünfter in derselben Runde an die Box; auch er nahm jetzt die weichere Reifenmischung.
Runde 50: Nach dem Boxenstopp von Alonso übernahm Lewis wieder die Führung.
Runde 52: Alle Fahrer hatten ihre Routinestopps absolviert; Lewis führte 8,8 Sekunden vor Timo Glock (Toyota); Heikki war Siebter.
Ziel (Runde 61): Lewis fuhr zu seinem elften Grand Prix-Sieg ins Ziel; Heikki wurde Siebter. Für die Partnerschaft McLaren-Mercedes ist es der 60. Erfolg seit 1995; für Mercedes-Benz der 77. Sieg in der Formel 1 seit 1954.

Autos mit Mercedes-Benz Motor gewannen zehn der bisherigen 14 Saisonrennen, Jenson Button siegte sechsmal, sein Brawn GP Teamkollege Rubens Barrichello sowie Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton je zweimal.
Fahrzeuge mit Mercedes-Motor standen in acht der 14 Rennen auf der Pole Position, dabei holte jedes der drei Teams, die in diesem Jahr mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W ausgerüstet werden, mindestens eine Pole Position: Brawn GP mit Jenson Button vier, Vodafone McLaren Mercedes mit Lewis Hamilton drei – in Valencia, Monza und hier in Singapur - und Force India mit Giancarlo Fisichella eine.


Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Das ist der perfekte Schluss eines fantastischen Wochenendes. Es war ein körperlich sehr anstrengendes Rennen, aber für mich lief es problemlos. Ich startete gut und wusste, dass ich länger draußen bleiben konnte als die Jungs hinter mir. So konnte ich das Rennen kontrollieren. Über Funk sagte mir das Team etwas über ein kleines Problem mit dem KERS Hybrid, aber im Cockpit hatte ich keine Schwierigkeiten damit; ich musste es nur aus- und wieder einschalten und es funktionierte fehlerlos. Wir hatten uns zuvor ein gutes Ergebnis erhofft; vor allem wollte ich den Ausfall von Monza wieder gut machen – und das hat funktioniert.“

Heikki Kovalainen
„Ich hatte keine Probleme, aber ich konnte einfach nicht schneller fahren. Für das Team war es ein positives Rennen. Die Leistung des Autos war das ganze Wochenende über fantastisch; Lewis‘ Sieg zeigt das deutlich. Mein Wochenende wurde bereits im gestrigen Qualifying ruiniert, das für mich sehr unglücklich verlief. Immerhin – drei Rennen vor dem Saisonschluss fehlen uns lediglich drei Punkte auf den dritten Platz in der Konstrukteurs-WM.“

Martin Whitmarsh
„Es ist keine Überraschung, wenn ich Lewis‘ Leistung an diesem Wochenende als fantastisch beschreibe.
Nach ein paar kleineren Problemen am Freitag hat das Team die ganze Nacht über sehr hart gearbeitet, um sein Auto vollständig neu aufzubauen, so dass wir nach Lewis‘ brillanter Pole-Runde den Sieg in Reichweite hatten. Es war also ein perfektes Wochenende – Lewis machte heute alles richtig. Zusammen mit dem Team kontrollierte er das Rennen von der Spitze und obwohl Nico Rosberg und Sebastian Vettel zeitweise Druck auf ihn ausübten, blieben wir immer optimistisch.
Es ist ein großartiger Sieg, für Lewis und für das Team. Es hat die neuen Teile für die jüngsten Verbesserungen unter Zeitdruck zuverlässig und akkurat konstruiert und hergestellt – eine sehr gute Leistung. Ich bin stolz auf das Team wie auf Lewis.
Heikki hatte gestern im Qualifying Pech, zeigte aber heute eine solide Leistung und holte unter schwierigen Bedingungen wertvolle WM-Punkte für das Team.“

Norbert Haug
„Ein erstklassiger Grand Prix von Lewis und unserem ganzen Team. Lewis machte alles richtig; gestern holte er die Pole Position und heute gewann er das Rennen. Das Team war in Hochform und baute in der Nacht von Freitag auf Samstag als Vorsichtsmaßnahme nach einem potenziellen Problem mit der Elektrik ein neues Chassis für Lewis auf – und alle bekamen die Belohnung für ihre harte Arbeit inklusive perfekt geplanter und ausgeführter Boxenstopps.
Heikki wurde Siebter und mehr war nach seinem zehnten Platz im Qualifying nicht drin. Glückwunsch an alle – keiner unserer Konkurrenten erzielte bei diesem so wichtigen Nachtrennen hier in Singapur mehr Punkte als Vodafone McLaren Mercedes.
Dies war der 60. Grand Prix-Sieg von McLaren-Mercedes seit Melbourne 1997, und kein Team holte in den letzten fünf Rennen seit Lewis‘ Sieg in Ungarn vor zwei Monaten mehr Punkte als wir. Jetzt freuen wir uns auf ein spannendes Saisonfinale mit den letzten drei Grand Prix.
Glückwunsch an unseren deutschen Freund Timo Glock und Toyota zum zweiten Platz in Singapur; sie waren das ganze Wochenende über stark."

Das nächste Rennen: 04.10.2009: Grosser Preis von Japan in Suzuka


Großer Preis von Monza: Lewis Hamilton verliert Podiumsplatz in letzter Runde

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton, von der Pole Position gestartet, führte beim Grand Prix von Italien in Monza 20 von 53 Runden und lag eingangs der letzten Runde auf dem sicheren dritten Platz, als er sich drehte, in die Streckenbegrenzung prallte und ausfiel. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen wurde Sechster. Nach 306,720 Kilometer holte Rubens Barrichello seinen zweiten Saisonsieg vor seinem Brawn Mercedes Teamkollegen Jenson Button. Adrian Sutil im Force India Mercedes wurde Vierter; damit lagen vier Autos mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W auf den ersten sechs Plätzen. Button führt nach 13 von 17 Rennen in der Fahrerwertung mit 80 Zählern vor Barrichello mit 66 Punkten. Lewis liegt mit 27 Zählern auf Rang sieben, Heikki ist Zehnter mit 20 Zählern. In der Konstrukteurs-WM liegt Vodafone McLaren Mercedes mit jetzt 47 Zählern auf Rang vier.


Der Start: Lewis startete von der 15. Pole Position seiner Formel 1-Karriere; für ihn hatte das Team zwei Stopps geplant und er fuhr mit der weicheren Reifenmischung (option) los. Heikki nahm das Rennen vom vierten Startplatz auf, er startete mit mehr Kraftstoff an Bord für nur einen Boxenhalt; der Finne hatte die härteren Reifen (prime) gewählt. Insgesamt standen sechs Autos mit Mercedes-Motor auf den ersten sieben Startplätzen. Lewis bog als Erster in die erste Schikane und kam als Führender mit 1,2 Sekunden vor Kimi Räikkönen (Ferrari) aus der ersten Runde zurück. Heikki verlor mit dem schwereren Auto drei Positionen und war Siebter.
Das Rennen, Runde 4: Heikki wurde von Fernando Alonso (Renault) überholt und fiel auf Platz acht zurück.
Runde 10: Lewis, der in fünf der ersten zehn Runden Bestzeit gefahren war, führte 5,2 Sekunden vor Räikkönen. Eine halbe Sekunde dahinter folgte Adrian Sutil im Force India Mercedes. Heikki war Achter.
Runde 15: Als Führender kam Lewis zum ersten Routinehalt an die Box; er wechselte auf die härteren Reifen und nahm das Rennen nach 7,8 Sekunden Standzeit als Fünfter wieder auf.
Runde 19: Nach den Boxenstopps von Sutil (Runde 17) und Räikkönen (Runde 19), die beide ebenfalls zwei Stopps geplant hatten, war Lewis Dritter hinter den Brawn Mercedes von Rubens Barrichello und Jenson Button.
Runde 23: Heikki verbesserte sich auf Platz sieben.
Runde 27: Der Finne fuhr zu seinem einzigen Stopp an die Box, wechselte auf die weichere Reifenmischung und fuhr nach 10,0 Sekunden als Elfter wieder auf die Strecke.
Runde 28/29: Barrichello und Button legten ihre jeweils einzigen Stopps ein; Lewis übernahm die Führung.
Runde 34: Zweiter Boxenstopp von Lewis Hamilton. Er wählte wieder die härteren Reifen, stand 7,7 Sekunden und nahm das Rennen als Fünfter wieder auf.
Runde 35: Kazuki Nakajima (Williams Toyota) und Jarno Trulli (Toyota) fuhren an die Box; Heikki war Siebter.
Runde 37: Räikkönen und Sutil legten gleichzeitig ihre jeweils zweiten Stopps ein; Lewis war jetzt Dritter hinter Barrichello und Button und holte auf.
Runde 53: Lewis Hamilton kam zu weit auf die Kerbs, drehte sich und prallte in die Strecken­begrenzung; er fiel aus.
Ziel (Runde 53): Nach Lewis‘ Ausfall wurde Heikki Sechster; die Brawn Mercedes Fahrer Rubens Barrichello und Jenson Button feierten ihren vierten Doppelsieg der Saison.

Autos mit Mercedes-Benz Motor gewannen neun der bisherigen 13 Saisonrennen, Jenson Button siegte sechsmal, sein Brawn GP Teamkollege Rubens Barrichello zweimal und Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton einmal.
Fahrzeuge mit Mercedes-Motor standen in sieben der 13 Rennen auf der Pole Position, dabei holte jedes der drei Teams, die in diesem Jahr mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W ausgerüstet werden, mindestens eine Pole Position: Brawn GP mit Jenson Button vier, Vodafone McLaren Mercedes mit Lewis Hamilton zwei – in Valencia und diesmal in Monza - und Force India mit Giancarlo Fisichella eine.



Stimmen zum Rennen
Heikki Kovalainen

„Ich bin ziemlich enttäuscht. Mein Start war schlecht und ich verlor in der ersten Runde mehrere Plätze. Die härtere Reifenmischung, mit der ich losgefahren war, hatte zudem nicht den Grip, den ich gebraucht hätte um zu attackieren. Nach meinem Boxenstopp, als ich mit den weicheren Reifen fuhr, wurde es besser, aber da war es bereits zu spät, um die Zeit aufzuholen, die ich anfangs verloren hatte.“

Lewis Hamilton
„Meine Strategie war nicht optimal und deshalb musste ich attackieren, damit unser Plan mit zwei Boxenstopps aufging. Ich holte jedes erdenkliche Zehntel aus dem Auto heraus und machte keine Fehler – bis zur letzten Runde. Das war unglücklich, aber so etwas passiert, ein Rennunfall eben. Ich gab alles, um näher an Jenson Button heranzukommen und ihn mit Hilfe unseres KERS Hybrid vielleicht noch überholen zu können. Dann brach urplötzlich das Heck aus und ich drehte mich in die Streckenbegrenzung.
Es tut mir Leid für das Team – alle haben toll gearbeitet. Obwohl wir heute nicht ganz die Schnellsten waren, attackierte ich härter als zuvor und damit kann ich zufrieden sein.“

Martin Whitmarsh
„Ein enttäuschendes Ergebnis; wir hatten deutlich mehr als Platz sechs und einen Ausfall erwartet. Positiv ist, dass Lewis den heftigen Aufprall unverletzt überstand. Er hat einfach nicht aufgeben wollen und kämpfte bis zum Schluss. Nach seinem zweiten Boxenstopp attackierte er in jeder Runde so hart er eben konnte, fuhr am Limit und wollte unbedingt Jenson Button den zweiten Platz abjagen. Zum Schluss gab er ein klein wenig zuviel und drehte sich ausgangs der ersten Lesmokurve in die Streckenbegrenzung. Zuvor war er im ersten Sektor dieser letzten Runde Bestzeit gefahren.
So ist das bei einem Fahrer wie Lewis, und von seiner Art gibt es nicht viele. Er gibt in jeder Runde 100 Prozent, ebenso oft gibt er 101 Prozent, und dann kann so ein Abflug passieren. So ist der Motorsport. Lewis ist ein Vollblutracer, und genauso wollen wir ihn haben.
Klar sind wir angesichts unserer heutigen Punkteausbeute enttäuscht, aber wir freuen uns auch, dass unser Speed im Rennen fast so gut war wie der der Brawn Mercedes und so schnell oder sogar schneller als der Speed aller anderen.
Jetzt konzentrieren wir uns auf Singapur; dort wollen wir genauso stark sein wie an diesem Wochenende hier in Monza.“

Norbert Haug
„So geht es leider manchmal im Motorsport. Lewis fuhr ein exzellentes Rennen und hatte den Speed, um um den Sieg zu kämpfen oder einen Podiumsplatz zu holen. Er fuhr an dritter Position, fünf Sekunden hinter dem Führenden und holte permanent auf, als er in der letzten Runde rund drei Kilometer vor der Ziellinie in die Leitplanken knallte.
Heikki, als Vierter gestartet, wurde Sechster, aber drei Punkte sind sicher nicht die Ausbeute, die sich Vodafone McLaren Mercedes heute erhofft hatte.
Positiv ist: Wie in Ungarn und Valencia, in zwei der letzten drei Rennen, hatte Lewis den Speed, um um den Sieg zu fahren und auf dieser Basis wollen wir bei den letzten vier Saisonrennen weiter aufbauen und uns fortlaufend steigern.
Glückwunsch an Adrian Sutil zu seinen ersten Formel 1-Punkten; er fuhr ein starkes Rennen auf Platz vier – er und sein Force India Mercedes Team lieferten hier eine prima Arbeit ab.“

Das nächste Rennen: 27.09.2009: Grosser Preis von Singapur in Singapur


Großer Preis von Belgien: Heikki Kovalainen Sechster, Lewis Hamilton ausgefallen

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Heikki Kovalainen belegte beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps den sechsten Platz. Sein Teamkollege Lewis Hamilton wurde in der ersten Runde ohne eigene Schuld in eine Kollision verwickelt und fiel aus. Nach 44 Runden (308,052 Kilometer) siegte Kimi Räikkönen (Ferrari) vor Giancarlo Fisichella im Force India Mercedes, der den ersten Podiumsplatz für sein Team holte und im zwölften Saisonrennen den 15. für ein Auto mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W. Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button führt trotz eines Ausfalls durch die gleiche Kollision, die Lewis aus dem Rennen warf, in der Fahrerwertung weiter mit 72 Zählern. Zweiter ist sein Teamkollege Barrichello, heute Siebter, mit 56 Punkten. Lewis liegt mit 27 Zählern auf Rang sieben, Heikki ist Zehnter mit 17 Zählern. In der Konstrukteurs-WM liegt Vodafone McLaren Mercedes mit jetzt 44 Zählern auf Rang vier.

Der Start: Lewis und Heikki starteten von den Plätzen zwölf und 15; Lewis mit der härteren Reifenmischung (prime) und Heikki mit den weicheren Pneus (option). Heikki verbesserte sich beim Start auf Rang elf, während Lewis auf den 16. Platz zurückfiel. In der S-Kurve Les Combes am Ende der langen Bergaufgeraden Kemmel wurde Lewis ohne eigene Schuld in eine Kollision mit drei anderen Autos, darunter der Brawn Mercedes von WM-Spitzenreiter Jenson Button, verwickelt und fiel aus. Das Safety Car neutralisierte das Rennen.
Das Rennen, Runde 5: Das Rennen wurde wieder frei gegeben – Heikki war Zehnter; Polesitter Giancarlo Fisichella im Force India Mercedes führte.
Runde 15: Heikki, für den das Team nur einen Boxenstopp geplant hatte, fuhr jetzt an siebter Position, während bereits sechs Autos an den Boxen waren.
Runde 19: Heikki war Fünfter.
Runde 25: Als Einziger der Top Ten hatte Heikki noch keinen Boxenstopp eingelegt, er fuhr jetzt auf Rang vier.
Runde 26: Heikki legte seinen einzigen Boxenstopp ein (8,2 Sekunden) und nahm das Rennen als Zehnter wieder auf.
Runde 35: Alle Fahrer hatten ihre planmäßigen Boxenstopps absolviert – Heikki war jetzt Sechster.
Ziel (Runde 44): Heikki fuhr auf Platz sechs ins Ziel; Fisichella wurde Zweiter, 0,9 Sekunden hinter Sieger Räikkönen.

Autos mit Mercedes-Benz Motor gewannen acht der bisherigen zwölf Saisonrennen, Jenson Button siegte sechsmal, sein Brawn GP Teamkollege Rubens Barrichello sowie Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton je einmal.
Autos mit Mercedes-Motor standen in sechs der zwölf Rennen auf der Pole Position, dabei holte jedes der drei Teams, die in diesem Jahr mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W ausgerüstet werden, mindestens eine Pole Position: Brawn GP mit Jenson Button vier, Vodafone McLaren Mercedes mit Lewis Hamilton eine und – hier in Belgien – Force India mit Giancarlo Fisichella ebenfalls eine.


Stimmen zum Rennen
Heikki Kovalainen

„Ein gutes Rennen für mich. Auch wenn wir hier nicht ganz so schnell waren wie in den beiden Rennen zuvor, so hat unsere Strategie perfekt funktioniert und ich kam an mehreren Fahrern vorbei, die vor mir an die Boxen fuhren. Ich danke allen Teammitgliedern in Woking, Brixworth und Stuttgart für ihre Arbeit. Der heutige sechste Platz ist das Ergebnis eines starken und zuverlässigen Autos, einer guten Strategie, eines fantastischen Motors und des erstklassigen KERS Hybrid – alles zusammen half mir, von der 15. Startposition neun Plätze aufzuholen. Wir haben immer noch viel Arbeit vor uns, um uns auf Strecken mit mittlerer Downforce zu steigern, in Monza sollten wir jedoch besser aussehen, da dort mit wenig Abtrieb gefahren wird und wir auf dieser Strecke schon öfter gute Ergebnisse erzielten. Ich freue mich für Kimi – er fuhr ein tolles Rennen und ich wusste, dass er in Spa schwer zu schlagen ist.“

Lewis Hamilton
„An manchen Tagen läuft einfach gar nichts, und heute war so ein Tag. Ich startete schlecht, da sich das Programm, das das Absterben des Motors verhindern soll, einschaltete, und als ich aufholen wollte, wurde ich in der ersten Kurve zwischen anderen Autos eingeklemmt. Dabei verlor ich einen Teil des Frontflügels. Als Romain Grosjean in Kurve fünf Jenson Button herumdrehte, wichen alle anderen aus und ich ging vom Gas, um nicht getroffen zu werden, dabei fuhr mir dann ein anderes Auto ins Heck. Ein enttäuschender Tag, aber wir kommen zurück und werden versuchen, im nächsten Jahr hier zu siegen.“

Martin Whitmarsh
„Heikki fuhr ein starkes Rennen und verbesserte sich vom 15. Startplatz auf Rang sechs im Ziel. Er machte das Beste aus unserer Ein-Stopp-Strategie und ging trotz der großen Spritmenge, die er dabei mitführte, schonend mit seinen Reifen um. Lewis wurde in der Spitzkehre La Source von einem anderen Auto berührt, und dann in Les Combes von einem Konkurrenten in die Leitplanken befördert. Das kann passieren.
Im Namen aller bei Vodafone McLaren Mercedes gratuliere ich Kimi Räikkönen und Ferrari zu ihrem ersten Saisonsieg, und auch Giancarlo Fisichella und Force India zu ihrem sensationellen zweiten Platz – ein erfrischendes Ergebnis, das der Formel 1 gut tut; es zeigt, dass die kleineren Teams von Zeit zu Zeit den Spieß umdrehen können.
Wir hatten gehofft, in Spa mehr als drei WM-Punkte zu holen, doch auch wenn wir unser Auto in letzter Zeit deutlich verbessert haben, sind wir noch nicht so schnell wie die Schnellsten im Feld. Aber wir werden das analysieren und daran arbeiten uns in zwei Wochen in Monza zu steigern.“

Norbert Haug
„Lewis und Heikki verloren beim Start Plätze, Lewis wurde in der ersten Kurve angerempelt und dann in Les Combes, der fünften Kurve, durch einen weiteren unverschuldeten Crash aus dem Rennen geworfen – hinten im Feld passiert so etwas einfach viel leichter als vorne. Heikkis sechster Platz war so das bestmögliche Ergebnis für uns heute, nicht so schlecht, da Heikki nur als 15. gestartet war.
Glückwunsch an Kimi – es muss für ihn eine große Erleichterung sein, nach 25 Rennen wieder einen Sieg erzielt zu haben, und Gratulation an Ferrari zum ersten Saisonsieg. Herzliche Gratulation auch an Giancarlo zum zweiten Platz und an das McLaren-Mercedes Kundenteam Force India, die heute vom Start bis ins Ziel zeigten, dass sie auf Augenhöhe mit dem Sieger unterwegs waren.“

Das nächste Rennen: 13.09.2009: Grosser Preis von Italien in Monza


Großer Preis von Europa in Valencia: Lewis Hamilton Zweiter, Heikki Kovalainen Vierter

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Europa in Valencia, dem 250. gemeinsamen Rennen der Partnerschaft McLaren Mercedes den zweiten Platz, sein Teamkollege Heikki Kovalainen wurde Vierter. In den 57 Runden (308,883 Kilometer) führte immer ein Auto mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W; Lewis in 31 Runden, Sieger Rubens Barrichello im Brawn Mercedes in 25 Runden und Heikki in einer Runde. Barrichellos Teamkollege Jenson Button fuhr auf Platz sieben ins Ziel, Adrian Sutil im Force India Mercedes wurde Zehnter, damit wurden die Hälfte der Top Ten Autos von Mercedes-Motoren angetrieben. Button führt in der Fahrerwertung mit 72 Zählern vor Barrichello mit 54 Punkten; Lewis verbesserte sich mit jetzt 27 Zählern auf Rang sechs, Heikki ist Zwölfter mit 14 Zählern. In der Konstrukteurs-WM verbesserte sich Vodafone McLaren Mercedes mit jetzt 41 Zählern auf Rang vier.

Der Start: Lewis auf der Pole Position und Heikki auf Startplatz zwei nahmen das Rennen nebeneinander aus der ersten Startreihe auf; es war die 27. McLaren Mercedes Doppel-Pole in 250 Rennen (10,8 Prozent). Beide starteten auf der weicheren Reifenmischung (option). Lewis und Heikki beschleunigten als Schnellste zur ersten Kurve und kamen auf den Plätzen eins und zwei aus der ersten Runde zurück.
Das Rennen, Runde 5: Lewis führte 3 Sekunden vor seinem Teamkollegen; Heikki lag 1,8 Sekunden vor dem Drittplatzierten Rubens Barrichello im Brawn Mercedes.
Runde 10: Lewis‘ Vorsprung auf Heikki betrug jetzt 5,7 Sekunden; zwischen dem Finnen und Barrichello lagen 1,9 Sekunden.
Runde 16: Als Führender kam Lewis zu seinem ersten Routinestopp an die Box (9,4 Sekunden). Einen Umlauf später folgte Heikki, für eine Runde Spitzenreiter; er fuhr nach 8,8 Sekunden wieder auf die Strecke. Beide wählten erneut die weicheren Reifen.
Runde 20: Boxenstopps von Barrichello, Nico Rosberg (Williams Toyota) und Mark Webber (Red Bull Renault); Lewis lag wieder in Führung, Heikki war Dritter hinter Barrichello.
Runde 36: Lewis legte seinen zweiten Boxenstopp ein und wechselte auf die härtere Reifenmischung (prime); er stand 13,4 Sekunden, da die Reifen noch nicht bereit lagen.
Runde 38: Auch Heikki kam herein und wechselte auf die härteren Reifen (8,1 Sekunden).
Runde 44: Alle Fahrer hatten ihre zweiten Boxenstopps absolviert; Lewis war Zweiter hinter Barrichello, Heikki fuhr an vierter Stelle hinter Kimi Räikkönen (Ferrari).
Ziel (Runde 57): Lewis kreuzte die Ziellinie als Zweiter, 2,3 Sekunden hinter Sieger Barrichello. Heikki wurde Vierter, WM-Spitzenreiter Button Siebter und Sutil Zehnter – fünf der ersten Zehn wurden vom Mercedes-Benz Formel-1-Motor angetrieben.


Stimmen zum Rennen

Lewis Hamilton

„Das ist mein zweiter Podiumsplatz in Folge, und darüber freue ich mich. Natürlich bin ich auch etwas enttäuscht, denn wir wollten gewinnen, und wenn uns das nicht gelingt, sind wir nicht zufrieden. Vor meinem zweiten Boxenstopp hatte ich etwas Benzin gespart und war nicht sicher, ob das für eine zusätzliche Runde reichen würde. Das Team sagte mir zunächst, ich sollte hereinkommen, doch dann hieß es, ich sollte noch eine Runde fahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits in der Boxeneinfahrt – es war zu spät. Leider auch für die Mechaniker, die noch nicht ganz vorbereitet waren. Für mich sind sie die besten, die es gibt, und so etwas kann passieren, wenn das Team mit aller Macht versucht, einen sicheren zweiten Platz in einen möglichen Sieg zu verwandeln. Unsere Leistung an diesem Wochenende zeigte, wie stark wir uns in letzter Zeit verbessert haben. Noch fehlt uns im Rennen etwas Speed im Vergleich mit den Schnellsten. Aber wir arbeiten daran, das zu ändern. Glückwunsch an Rubens – er fuhr heute ein fantastisches Rennen und hat diesen Sieg wirklich verdient.“

Heikki Kovalainen

„Vom zweiten Startplatz aus Vierter zu werden ist nicht optimal, aber insgesamt war ich mit meiner Leistung an diesem Wochenende zufriedener als in Ungarn. Wir waren an allen drei Tagen schnell und ich danke jedem im Team für diese Fortschritte – es ist schön zu sehen, dass es aufwärts geht. Noch fehlt uns etwas Speed auf die Spitze, doch alle arbeiten hart, uns wieder nach vorn zu bringen. In den letzten drei Rennen holten wir mehr Punkte als jedes andere Team, aber ich will noch mehr. Ich konzentriere mich jetzt auf Spa, ich mag die Strecke und will dort aufs Podium.“

Martin Whitmarsh

„Nach dem Qualifyingergebnis mit beiden Autos in der ersten Startreihe hatten wir für das Rennen hohe Erwartungen. Leider war unser Speed nicht gut genug, um den Brawn Mercedes von Rubens zu schlagen. Unsere Reifenstrategie war anders als bei den meisten Top Teams, das war vielleicht richtig, vielleicht auch nicht, jedenfalls waren wir heute nicht schnell genug um zu gewinnen. Beim zweiten Boxenstopp versuchten wir, einen sicheren zweiten Platz in einen möglichen Sieg zu verwandeln und gingen das Risiko ein, die Sequenz der Boxenstopps von Lewis und Heikki im letzten Moment zu ändern. Das führte zu Konfusion in der Boxengasse und kostete Lewis ein paar Sekunden – allerdings war Rubens so schnell, dass das am Ausgang des Rennens nichts änderte. Es war einfach so, dass wir wussten, dass Rubens mit seiner Strategie gewinnen würde und wir nur diese eine Chance sahen, das zu verhindern. Dennoch sind die Plätze zwei und vier nicht schlecht. Jetzt konzentrieren wir uns auf Spa, eine ganz andere Rennstrecke als hier in Valencia.“

Norbert Haug

„Schade für Lewis, der ein fehlerfreies Rennen fuhr. Aber auch mit einem perfekten Boxenstopp wäre es unmöglich gewesen, Rubens zu schlagen und er hat diesen Sieg ganz sicher verdient.
Unser Team hat heute mehr Punkte als jedes andere geholt, genauso wie beim letzten Rennen vor der Sommerpause in Ungarn. Zusammen sind das 27 von 36 möglichen Punkten und Lewis holte 18 von 20 möglichen Zählern. Das ist natürlich sehr positiv und freut alle Teammitglieder in Woking, Brixworth und Stuttgart. Sie alle haben extrem hart gearbeitet, um die für uns glücklicherweise untypische schwache Form der ersten Saisonhälfte hinter uns zu bringen. Heikki fuhr heute ein solides Rennen und erzielte sein bestes Saisonresultat. Alles in allem also viel Positives und wir werden uns sehr anstrengen, um weiter auf diesen Ergebnissen aufzubauen.
Die Strecke in Spa wird für unser Auto wohl nicht gerade maßgeschneidert sein und ich erwarte uns dort nicht unbedingt so stark wie in Ungarn und hier, wo wir die Klasse des Feldes waren oder auf einem Level mit dem Besten fuhren.
Glückwunsch an Rubens Barrichello – er verdient diesen Sieg nach fünf harten Jahren, und ich bin sicher, das ganze Fahrerlager empfindet genauso.“

Das nächste Rennen: 23.08.2009: Grosser Preis von Belgien in Spa-Francorchamps


Großer Preis von Ungarn: Grandioser Sieg für Lewis Hamilton
  • Erster Sieg mit KERS Hybrid in der Geschichte der Formel 1
  • Heikki Kovalainen Fünfter

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton gewann den Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring, der erste Sieg eines Autos mit KERS Hybrid in der Formel 1. Nach 70 Runden (306,630 Kilometer) holte Lewis seinen zehnten Grand-Prix-Sieg, den ersten in diesem Jahr und den 59. für die Partnerschaft McLaren Mercedes. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen fuhr auf Platz fünf ins Ziel. Damit holte Vodafone McLaren Mercedes 14 Punkte, soviel wie in den bisherigen neun Weltmeisterschaftsläufen zusammen. In der Konstrukteurs-WM verbesserte sich das Team mit jetzt 28 Zählern auf Rang fünf. In der Fahrerwertung führt weiterhin Jenson Button im Brawn Mercedes, der heute Siebter wurde, mit 70 Punkten. Lewis (19 Punkte) ist Achter, Heikki (9 Punkte) Zwölfter.

Der Start:
Lewis hatte sich als Vierter qualifiziert; Heikki nahm das Rennen unmittelbar hinter ihm von Startplatz sechs aus auf. Beide fuhren mit der weicheren Reifenmischung (Option) los. Lewis kam als Dritter aus Runde 1 zurück; Heikki blieb Sechster.
Das Rennen, Runde 5: Lewis überholte in der ersten Kurve nach der Start-Ziel-Geraden Mark Webber (Red Bull Renault) und übernahm Platz zwei. Heikki holte auf den vor ihm fahrenden Nico Rosberg (Williams Toyota) auf.
Runde 7: Obwohl Lewis mit einem um 13 Kilo schwereren Auto als der führende Fernando Alonso (Renault) gestartet war, verkürzte der Engländer den Abstand Runde um Runde.
Runde 12: Alonso legte seinen ersten Boxenstopp ein und Lewis übernahm die Führung – die ersten Führungskilometer für Vodafone McLaren Mercedes 2009. Heikki war jetzt Fünfter.
Runde 20: Lewis kam als Führender zu seinem ersten Routinehalt an die Boxen (10,3 Sekunden); er blieb bei den weicheren Reifen. Jetzt übernahm Heikki die Spitze; der Finne kam einen Umlauf später herein (7,0 Sekunden) und blieb ebenfalls bei der weicheren Reifenmischung.
Runde 22: Lewis fuhr wieder auf Platz eins, gefolgt von Jenson Button im Brawn Mercedes. Heikki war Neunter.
Runde 32: Die Top Sechs hatten ihre ersten Boxenstopps absolviert; Lewis führte vor Kimi Räikkönen (Ferrari); Heikki war Vierter, weniger als eine Sekunde hinter Webber.
Runde 44: Heikki legte seinen zweiten Routinestopp ein (8,1 Sekunden), wechselte wie vom Reglement gefordert auf die härteren Reifen (prime) und nahm das Rennen als Sechster wieder auf.
Runde 46: Zweiter Boxenhalt von Lewis; auch er nahm jetzt die härtere Mischung und fuhr nach 8,3 Sekunden wieder los, ohne seine Führung zu verlieren.
Runde 60: Alle Fahrer hatten ihre Boxenstopps absolviert. Lewis führte mit 17,1 Sekunden vor Räikkönen, Heikki war Fünfter.
Ziel (Runde 70): Lewis fuhr zu seinem zehnten Grand-Prix-Sieg ins Ziel, Heikki wurde Fünfter. Vodafone McLaren Mercedes hat damit den Grand Prix von Ungarn dreimal in Folge gewonnen: Mit Lewis 2007 und heute, vor einem Jahr mit Heikki.

Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, nach so langer Zeit und so vielen Problemen wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Dies war eines meiner besten Rennen – ich gab nie auf und, was noch viel wichtiger war, auch keiner im Team. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wir hatten nicht mit dem Sieg gerechnet, denn wir glaubten nicht, dass unser Speed gut genug war, aber das Auto lief heute das ganze Rennen über perfekt. Wir werden jetzt weiter hart arbeiten, denn wir wollen in diesem Jahr noch öfter siegen. Meine Gedanken sind heute aber auch bei Felipe Massa. Über unserer Feier werden wir nicht vergessen, dass er im Krankenhaus liegt. Ich denke, ich spreche für alle wenn ich sage, dass wir in Gedanken heute bei ihm waren. Wir wünschen ihm eine rasche Genesung.“

Heikki Kovalainen
„Ein tolles Rennen für das ganze Team und besonders für Lewis. Beim nächsten Mal bin hoffentlich ich an der Reihe. Der Sieg zeigt, wie sehr unser Team die Leistung des Autos in den letzten Monaten gesteigert hat – das Ergebnis harter Arbeit jedes Einzelnen in unserer Mannschaft. Der Sieg ist die verdiente Belohnung für alle. Ich habe auch Felipe nicht vergessen – ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, er ist bald zurück in der Formel 1.“

Martin Whitmarsh
„Hätten wir vor vier Wochen erzählt, wir würden den Grand Prix von Ungarn gewinnen, hätte uns kaum jemand geglaubt. Aber genau das haben wir heute geschafft. Möglich gemacht hat das eine geradezu übermenschliche Anstrengung des ganzen Teams. Bisher war 2009 für uns ein hartes Jahr, doch niemand in Woking, Brixworth und Stuttgart dachte ans Aufgeben. Wir haben alle zusammen gehalten, wir behielten unseren Teamgeist, und vor allem haben wir gearbeitet. Ich bin sehr stolz auf jeden Einzelnen. Zudem war Lewis heute einfach großartig. Es gibt kein anderes Wort für seine Leistung. Er war atemberaubend schnell, wenn es darauf ankam, und er kontrollierte das Rennen wie ein Sieger, und der ist er ja auch. Wie geht es weiter? Wir hatten heute das stärkste Paket auf dem Hungaroring, und obwohl dies eine ganz spezielle Rennstrecke ist, hoffe ich, dass wir damit auch in Valencia gut aussehen werden. Doch im Motorsport lässt sich kaum etwas vorhersagen. Das einzige, worauf ich mein Haus verwetten würde ist, dass wir nicht aufhören werden zu arbeiten. Die Schwierigkeiten, die wir in diesem Jahr hatten, haben uns gestärkt und wir werden für 2010 ein Auto bauen, mit dem wir von Anfang an um die Weltmeisterschaft kämpfen können, und nicht erst in der zweiten Saisonhälfte.“

Norbert Haug
"Eine Sensation! Lewis war eine Klasse für sich - ein historischer Sieg, der erste mit KERS Hybrid in der Formel 1 - die Silberpfeile fliegen wieder! Heikki war leider im Verkehr, aber er war schnell und sein fünfter Platz sorgt dafür, dass wir heute so viele Punkte gemacht haben wie in den neun Rennen zuvor. Wir denken an Felipe - er wäre heute ein Siegkandidat gewesen, wie Kimi gezeigt hat - wir alle wünschen gute Besserung. Danke an all unsere Teammitglieder, die so unglaublich hart für diesen Erfolg gearbeitet haben – jetzt ist Sommerpause und die habt Ihr Euch verdient."

Das nächste Rennen: 23.08.2009: Grosser Preis von Europa in Valencia


Großer Preis von Deutschland: Heikki Kovalainen Achter

  • Lewis Hamilton nach außerplanmäßigem Boxenstopp wegen Berührung durch Mark Webber und Reifenschadens in Runde 1 auf Platz 18
  • Jenson Button im Brawn Mercedes auf Platz fünf bester Fahrer mit Mercedes-Benz Motor und in der Fahrer-WM weiter in Führung

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Heikki Kovalainen wurde beim Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring Achter und holte damit einen Punkt, den ersten Zähler für das Team nach vier punktelosen Rennen. Sein Teamkollege Lewis Hamilton legte in der ersten von 60 Runden einen außerplanmäßigen Boxenstopp wegen eines Reifenschadens hinten rechts ein und fuhr auf Platz 18 ins Ziel. Nach 60 Runden (308,863 Kilometer) holte Mark Webber im Red Bull Renault seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Bester Fahrer mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W war Jenson Button auf Rang fünf; er führt nach neun von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 in der Fahrerwertung mit 68 Punkten vor Sebastian Vettel (Red Bull Renault) mit 47 Zählern. Lewis ist Elfter mit neun Punkten, Heikki liegt mit fünf Punkten auf Rang 13.
Der Start: Lewis hatte sich als Fünfter qualifiziert, unmittelbar vor Heikki. Beide fuhren mit der weicheren Reifenmischung (Option) los. Dank des KERS Hybrid beschleunigte Heikki beim Start auf Platz drei, hinter Rubens Barrichello im Brawn Mercedes und Mark Webber (Red Bull Renault). Lewis fuhr sogar bis an die erste Stelle vor, wurde dann von Webber berührt und erlitt einen Reifenschaden hinten rechts. Er fuhr langsam zurück an die Box zum Reifenwechsel und nahm das Rennen als 20. und Letzter wieder auf.
Das Rennen, Runde 10: Heikki war Dritter, 14,9 Sekunden hinter dem führenden Barrichello; Lewis fuhr auf Platz 20.
Runde 14: Barrichello (Routinestopp) und Webber (Durchfahrtsstrafe) kamen an die Box; Heikki war jetzt Zweiter. Einen Umlauf später legte der Finne seinen ersten Boxenstopp ein (8,4 Sekunden) und wechselte auf die härtere Reifenmischung (prime). Er fiel auf den 15. Platz zurück.
Runde 30: Bei Rennhälfte war Heikki Achter, Lewis fuhr auf Rang 19; Barrichello führte.
Runde 34: Heikki verbesserte sich auf Platz sieben.
Runde 38: Lewis legte seinen einzigen Routinestopp ein; er blieb 18.
Runde 40: Zweiter Boxenstopp von Heikki; er nahm das Rennen als 13. wieder auf.
Runde 51: Alle Fahrer hatten ihre Routinestopps absolviert; Heikki war jetzt Achter.
Ziel (Runde 60): Heikki wurde Achter, Lewis fuhr auf Position 18 ins Ziel. Jenson Button im Brawn Mercedes war bester Fahrer mit Mercedes-Benz Motor und verteidigte die WM-Führung.

Stimmen zum Rennen
Heikki Kovalainen

„Hätte man mir am Freitag erzählt, ich würde heute einen Punkt holen, ich hätte es nicht geglaubt. Das Wochenende begann schwierig, denn wir bekamen die Reifen nicht auf Temperatur und hatten nicht genug Grip. Aber wir gaben von Training zu Training alles und allmählich wendete sich das Blatt. Das Qualifying lief gut und dank KERS Hybrid verbesserte ich mich beim Start von Platz sechs auf drei. Ich attackierte das ganze Rennen über und es war ein hartes Stück Arbeit, den achten Platz und damit einen Punkt zu holen, aber wir können ganz zufrieden sein. KERS hatte daran einen großen Anteil. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in Ungarn, denn dann bekomme auch ich das komplette neue Aerodynamik-Paket. Es tut allen im Team gut, dass wir Fortschritte erzielen.“

Lewis Hamilton
„Mein Rennen war bereits in der ersten Kurve gelaufen. Die Beschleunigungsphase lief sehr gut, doch beim Anbremsen spürte ich hinten einen Stoß und kam von der Strecke ab. Der beschädigte Reifen hat wohl auch den Unterboden demoliert, denn ich fuhr danach wie auf Eis. Ich wollte Motor und Getriebe für die kommenden Rennen schonen, denn wir haben ein größeres Potenzial als wir uns vor diesem Grand Prix erhofften. Das Beste an diesem Wochenende war die Erkenntnis, dass die Änderungen am Auto etwas gebracht haben. Das Team hat in den vergangenen Wochen toll gearbeitet und ich freue mich schon auf das nächste Rennen.“

Martin Whitmarsh
„Dank des KERS Hybrid starteten Lewis und Heikki sehr gut. Lewis hätte in Kurve eins in Führung gehen können, doch er wurde von Mark Webber getroffen und hatte danach einen Plattfuß. Das war sehr schade, denn Lewis‘ Auto lief hier gut und ich bin sicher, dass er damit ordentlich hätte punkten können. Es war zudem enttäuschend, dass er nach seinem außerplanmäßigen Boxenstopp in Runde eins unmittelbar vor der Spitze des Feldes wieder auf die Strecke kam und deshalb die blauen Flaggen beachten musste. Die signalisierten ihm, die ersten Fahrer überholen zu lassen und dadurch verlor Lewis noch mehr Zeit. Heikki hatte das ganze Wochenende über großartigen Kampfgeist und zeigte auch ohne das komplette neue Aerodynamik-Paket eine gute Leistung. Der achte Platz und ein WM-Punkt sind ein ordentliches Ergebnis. In Budapest werden beide Fahrer mit der neuen Aerodynamik ausgestattet, wir sollten deshalb mit beiden Autos ein starkes Rennen zeigen können.“

Norbert Haug

„Gut war nur der Start bis zum Anbremspunkt der ersten Kurve. Lewis streckte vom fünften Platz aus die Nase kurz in Führung. Er kam dann von der Strecke ab, nachdem er vor der Kurve von Mark Webber am rechten Hinterreifen berührt wurde, was zu einem Plattfuß führte. Heikki zeigte mit dem Unterboden nach alter Spezifikation eine solide Leistung und holte als Achter einen Punkt. Wir müssen uns dringend weiter steigern – aber dies war ein erster Schritt."

Das nächste Rennen: 26.07.2009: Grosser Preis von Ungarn in Budapest


Großer Preis von Großbritannien: Lewis Hamilton 16.

  • Heikki Kovalainen nach Kollision ausgefallen
  • Rubens Barrichello Dritter; bester Fahrer mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W

 
 
Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone den 16. Platz. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen fiel in der 37. von 60 Runden nach einer Kollision mit beschädigtem Auto aus. Nach 308,355 Kilometern siegte Sebastian Vettel (Red Bull Renault); bester Fahrer mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W war Rubens Barrichello (Brawn Mercedes) auf dem dritten Platz. Sein Teamkollege Jenson Button, der heute Sechster wurde, führt nach acht von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 in der Fahrerwertung mit 64 Punkten vor Barrichello mit 41 Zählern. Lewis ist Elfter mit neun Punkten, Heikki liegt mit vier Punkten auf Rang 13.

Der Start: Heikki startete vom 13. Platz; Lewis nahm das Rennen als 19. auf. Nach der ersten Runde war Lewis 15. und Heikki 19.; der Finne war in der ersten Kurve nach dem Start – Copse – abgedrängt worden.
Das Rennen, Runde 10: Lewis fuhr an 15. Stelle, 0,3 Sekunden hinter Robert Kubica (BMW Sauber), den er immer wieder attackierte. Heikki war 19.
Runde 18: Durch den Boxenstopp von Fernando Alonso (Renault) verbesserten sich Lewis und Heikki auf die Plätze 14 und 18.
Runde 20: Erster Boxenstopp von Lewis. Er fiel auf den 20. und letzten Platz zurück. Einen Umlauf später überholte er Nick Heidfeld (BMW Sauber) und Sébastien Buemi (Toro Rosso Ferrari) und war 18.; Heikki fuhr an 15. Position.
Runde 30: Lewis überholte Alonso eingangs der 30. Runde und war 16.
Runde 31: Alonso konterte und ging wieder an Lewis vorbei. Heikki war Zwölfter.
Runde 33: Heikki fuhr zum Nachtanken und Reifenwechsel an die Box.
Runde 34: Der Finne wurde von Sébastien Bourdais (Toro Rosso Ferrari) von hinten angefahren und kam erneut herein; das beschädigte linke Hinterrad wurde gewechselt. Lewis war jetzt 15.
Runde 37: Heikki fuhr wegen Problemen mit dem Wagenheck erneut an die Box; das Team entschied aus Sicherheitsgründen, ihn nicht weiter fahren zu lassen.
Runde 43: Lewis drehte sich in der Kurve Vale von der Strecke, legte gleich darauf seinen zweiten Boxenstopp ein und fiel auf Rang 16 zurück.
Ziel (Runde 58): Lewis fuhr als 16. über die Ziellinie. Jenson Button als Sechser und sein Brawn Mercedes Teamkollege Rubens Barrichello als Dritter verteidigten die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung.


Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Ich gab heute alles. Auch wenn ich um einen der hinteren Plätze kämpfte, fuhr ich das ganze Rennen über absolut am Limit. Wir wussten, dass es schwierig werden würde. Der Kampf mit Alonso machte Spaß. Leider fehlte uns der Speed, um in die Punkte zu fahren. Das Beste an diesem Wochenende waren die Fans. Ihre Anfeuerungsrufe während des ganzen Rennens waren so etwas wie ein Trostpflaster für mich. Ich hätte gerne ein besseres Ergebnis abgeliefert, um sie glücklich und mein Land stolz zu machen. Doch wir haben noch viel Arbeit vor uns, bis das realistisch wird.“

Heikki Kovalainen
„Es ist enttäuschend, das Heimrennen des Teams nicht zu beenden. Bis zu meinem Ausfall lief das Auto gut und die Strategie half mir ebenfalls; wir waren im Plan. Dann traf mich Bourdais und beschädigte das Auto hinten links. Damit war es unfahrbar geworden und aus Sicherheitsgründen beendete ich das Rennen in der Box.“

Martin Whitmarsh
„Das war für jeden bei Vodafone McLaren Mercedes ein sehr schwieriges Wochenende. Keinem im Team gefällt es, wenn wir nicht gewinnen, aber ich muss nicht betonen, dass wir alle äußerst entschlossen sind, auf die Siegerstraße zurückzukehren. Das erscheint für diese Saison nicht realistisch - obwohl wir deutliche Verbesserungen vorbereitet haben – doch das Team arbeitet sehr hart, um die Probleme mit der Leistung unseres Autos zu verstehen. Damit wollen wir das nächstjährige Auto entwickeln und gleichzeitig den diesjährigen Wagen verbessern. Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, bevor man vorwärts kommt – und so schmerzhaft das für uns alle war, dieses Wochenende war dafür ein Beispiel.“

Norbert Haug
„Ein Rennen zum Vergessen. Unsere Leistung war bei Weitem nicht so, wie sie sein sollte, also so wie bei unseren fünf Siegen in den letzten zehn Rennen hier auf dieser klassischen Rennstrecke. Wir werden jetzt nicht viel reden, sondern viel arbeiten. Glückwunsch an Sebastian Vettel, Red Bull Racing und Mark Webber zu ihrer sehr beeindruckenden Vorstellung und einem klaren und sehr dominanten Doppelsieg heute. Das war die beeindruckendste Leistung der bisherigen Saison.“

Das nächste Rennen: 12.07.2009: Grosser Preis von Deutschland am Nürburgring


Großer Preis der Türkei: Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen auf den Plätzen 13 und 14

Stuttgart, 07.06.2009 -

Die Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen belegten beim Grand Prix der Türkei die Plätze 13 und 14. Nach 309,396 Kilometern siegte Jenson Button im Brawn Mercedes; sein vierter Sieg in Folge und der sechste im siebten Rennen der Saison mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W. Nach sieben von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 führt Button in der Fahrerwertung mit 61 Punkten vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello, der heute ausfiel, mit 35 Zählern. Lewis ist Elfter mit neun Punkten, Heikki liegt mit vier Punkten auf Rang 13.

 

Das nächste Rennen: 21.06.2009: Grosser Preis von Großbritannien in Silverstone


Großer Preis von Monaco: Lewis Hamilton Zwölfter


Nach Unfall im Qualifying und Strafversetzung wegen Getriebewechsels vom Ende des Feldes gestartet.

Heikki Kovalainen an siebter Stelle liegend durch Unfall ausgefallen.

Dritter Doppelsieg für Brawn GP – dritter Sieg in Folge für Jenson Button mit dem selben Mercedes-Benz Formel-1-Motor.

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Monaco den zwölften Platz, nachdem er nach einem Unfall im ersten Teil des Qualifyings am Samstag und einer Strafversetzung wegen Getriebewechsels als 19. gestartet war. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen fiel in der 52. von 78 Runden an siebter Stelle liegend durch einen Unfall in der Schwimmbadschikane aus. Nach 260,520 Kilometern erzielten die Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello den dritten Doppelsieg für Brawn GP im sechsten Rennen der Saison; für Jenson Button war es der dritte Sieg in Folge mit dem selben Mercedes-Benz Formel-1-Motor. Nach sechs von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 führt Button nach seinem fünften Saisonsieg in der Fahrerwertung mit 51 Punkten vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello mit 35 Zählern. Lewis ist Neunter mit neun Punkten.

Der Start: Heikki hatte sich als Siebter qualifiziert. Lewis war nach einem Unfall im ersten Teil des Qualifyings 16., wurde aber wegen eines Getriebewechsels auf den letzten Startplatz zurück versetzt. Hinter den führenden Brawn Mercedes von Jenson Button und Rubens Barrichello kamen Heikki als Siebter und Lewis als 18. aus der ersten Runde zurück.
Das Rennen, Runde 2: Lewis machte einen weiteren Platz gut und war 17.
Runde 10: Heikki verbesserte sich auf Platz sechs, als Sebastian Vettel (Red Bull Renault) einen Boxenstopp einlegte. Lewis kam zum Tanken und Reifenwechsel an die Box und nahm das Rennen als 18. wieder auf.
Runde 15: Nach dem ersten Boxenstopp von Kimi Räikkönen (Ferrari) war Heikki Fünfter; einen Umlauf später rückte er auf Platz vier vor (Boxenstopp von Barrichello).
Runde 20: Heikki fuhr an zweiter Position, nachdem auch Nico Rosberg (Williams Toyota/Runde 18) und Felipe Massa (Ferrari/Runde 20) an den Boxen waren.
Runde 21: Heikki legte seinen ersten Routinehalt ein und fuhr nach zehn Sekunden Standzeit wieder auf die Strecke; er war jetzt Achter.
Runde 28: Boxenstopp von Fernando Alonso (Renault); Heikki verbesserte sich auf Platz sieben.
Runde 30: Lewis war jetzt 15.
Runde 52: Heikki drehte sich in der Schwimmbadschikane, prallte in die Leitplanken und fiel aus. Lewis fuhr an 13. Position. Einen Umlauf später kam er zu seinem zweiten Stopp an die Box, dabei wurde auch die Fahrzeugnase gewechselt, die er sich bei einer Berührung mit dem BMW Sauber von Nick Heidfeld beschädigt hatte. Er nahm das Rennen als 14. wieder auf.
Runde 71: Lewis überholte Jarno Trulli (Toyota) und übernahm Rang 13.
Ziel (Runde 78): Lewis fuhr als Zwölfter ins Ziel. Jenson Button erzielte seinen fünften Saisonsieg, den dritten in Folge und mit Rubens Barrichello auf Platz zwei den dritten Doppelsieg für Brawn GP im sechsten Saisonrennen.


Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Das war ein besonders anstrengendes Rennen. Ich gab wirklich alles und bin mit meiner Leistung recht zufrieden. Schon in der Anfangsphase beschädigte ich die Bodenplatte meines Frontflügels, als ich in der Ste. Devote Kurve einen BMW Sauber berührte. Deshalb hatte ich in der Folge starkes Untersteuern. Mit dem neuen Frontflügel wurde das etwas besser, aber nicht gut genug. Gegen Ende ließen meine Reifen nach, ähnlich wie bei Nick Heidfeld vor mir, und es erschien mir zu gefährlich, ihn zu überholen. Ich attackierte das ganze Rennen über so hart ich konnte. Glückwunsch an Jenson Button und das Brawn GP Team – sie leisten fantastische Arbeit.“

Heikki Kovalainen
„Ein enttäuschendes Ende meines Wochenendes, nachdem es recht vielversprechend begonnen hatte. Am Anfang war es nicht einfach, das Optimum aus den Reifen herauszuholen. Immerhin kam ich an Sebastian Vettel vorbei. Mein zweiter Reifensatz war deutlich besser und ich wartete nur auf Nico Rosbergs Boxenstopp und eine Chance, ihn zu überholen, doch so weit kam es dann nicht mehr. Ich kam in der schnellen Schwimmbadschikane auf die Kerbs, das Heck des Autos brach aus und ich prallte in die Leitplanken. Das war mein Fehler und ich möchte mich beim Team dafür entschuldigen - alle haben so hart gearbeitet, um mir ein wettbewerbsfähiges Auto hinzustellen. Jetzt werden wir weiter alles geben, um die Aufholjagd fortzusetzen.“

Martin Whitmarsh
„Wir verlassen Monaco ohne weitere WM-Punkte, und das ist eine Enttäuschung, besonders da unser Auto hier sehr stark war. Unser Speed in den Freien Trainings am Donnerstag sowie am Samstagmorgen zeigte das deutlich. Doch nach Lewis‘ Problemen im Qualifying konnte er heute vom Ende der Startaufstellung kaum etwas ausrichten – in Monaco ist Überholen bekanntermaßen schwierig, auch wenn du mehr Leistung hast als die Autos vor dir. Doch Lewis kämpfte den ganzen Nachmittag hart, er gibt nun mal nicht auf. Heikki war dabei, Punkte zu sammeln, doch dann war er in der Schwimmbadschikane etwas zu schnell, er drehte sich und konnte das Auto nicht mehr einfangen. Monaco verzeiht eben keine Fehler; Lewis erlebte das bereits gestern. Das Rennen hätte besser für uns laufen müssen, doch immerhin zeigten unsere beiden Autos einen guten Speed – somit hatte dieses Wochenende wenigstens etwas Positives.“

Norbert Haug
„Lewis‘ Chancen für das Rennen waren natürlich extrem beeinträchtigt, nachdem er gestern im ersten Qualifying in den Leitplanken war. Was mit einem guten Startplatz in den ersten Startreihen möglich gewesen wäre, zeigte Lewis im letzten Renndrittel, als er ohne Verkehr fuhr und konkurrenzfähige Rundenzeiten erzielte, bis er in den letzten Runden hinter einem deutlich langsameren Auto ohne die Chance zu überholen festhing. Heikki hatte nach zwei Renndritteln im Bereich Schwimmbad einen Unfall – zuvor war sein Speed auf Platz sieben gut und ließ ein besseres Ergebnis erwarten. Wir haken dieses Rennen schnell ab und konzentrieren uns auf weitere Verbesserungen für das Auto vor dem nächsten Grand Prix in der Türkei. Ganz herzlichen Glückwunsch an Jenson Button und das Brawn Team zum Sieg in diesem prestigeträchtigen Rennen. Für Jenson war es der dritte Sieg in Folge und alle drei gewann er mit dem selben Mercedes Motor - ein neuer Rekord in der modernen Formel 1."


Das nächste Rennen: 07.06.2009: Grosser Preis von Türkei in Istanbul


Großer Preis von Spanien: Lewis Hamilton Neunter


Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Spanien den neunten Platz. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen fiel nach sieben von 66 Runden wegen Getriebeproblemen aus. Nach 307,104 km erzielten die Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello einen Doppelsieg; den zweiten im fünften Rennen für das Team. Nach fünf von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 führt Button nach seinem vierten Sieg in der Fahrerwertung mit 41 Punkten vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello mit 27 Zählern. Lewis ist Siebter mit neun Punkten.

Der Start: Lewis hatte sich als 14. qualifiziert, Heikki startete von Rang 18. Beide gingen mit der weichen Reifenmischung (option) ins Rennen. Lewis wich einem Unfall in der zweiten Kurve aus und war danach Letzter; Heikki verbesserte sich um sieben Positionen auf Platz elf. Das Safety Car neutralisierte das Rennen.
Das Rennen, Runde 6: Das Rennen wurde wieder frei gegeben; Heikki war Elfter und Lewis – nach Boxenstopps von Giancarlo Fisichella (Force India Mercedes) und Kazuki Nakajima (Williams Toyota) – fuhr auf Rang 14.
Runde 7: Heikki fiel wegen eines Getriebeproblems zurück und kam am Ende der Runde in die Box; er fiel aus. Lewis überholte Nelson Piquet (Renault) und übernahm Platz zwölf.
Runde 17: Nach dem Boxenstopp von Timo Glock (Toyota) fuhr Lewis auf Rang elf. Einen Umlauf später war er Zehnter, noch einen Durchgang später Neunter.
Runde 31: Als Sechster fuhr Lewis zu seinem ersten Boxenstopp herein, während Spitzenreiter Rubens Barrichello (Brawn Mercedes) zum zweiten Routinestopp kam. Lewis blieb bei den weichen Reifen und nahm das Rennen als Zehnter wieder auf.
Runde 49: Lewis – jetzt auf Platz neun - legte seinen zweiten und letzten Boxenstopp ein (6 Sekunden), fuhr mit den harten Reifen weiter und war Zehnter.
Ziel (Runde 66): Zweiter Doppelsieg für die Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello; Lewis wurde Neunter.


Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Das war heute kein einfaches Rennen, denn wir haben nicht soviel Abtrieb wie die Spitzenautos. Anfangs machte ich mir Sorgen um meine Reifen, denn ich war nach dem Unfall vor mir in der zweiten Kurve über mehrere Wrackteile gefahren. Das Rennen war lang und hart und es war unglaublich schwierig, das Auto auf der Straße zu halten. Manchwal war es, als ob ich auf Eis fahren würde, besonders kurz vor meinem zweiten Boxenstopp, als ich mit den weicheren Reifen kaum noch Grip hatte. Ich gab das ganze Rennen über alles, deshalb ist der neunte Platz nicht die richtige Belohnung für die harte Arbeit des Teams am ganzen Wochenende. In Monaco sollten wir besser aussehen, denn dort gibt es keine Hochgeschwindigkeitskurven. Ich freue mich schon darauf.“

Heikki Kovalainen
„Ich habe zur Zeit einfach kein Glück. Das ganze Wochenende war schwierig. Die Leistungsfähigkeit des Autos entspricht nicht unseren Erwartungen, auch wenn wir uns gegenüber den Testfahrten hier vor rund zwei Monaten deutlich gesteigert haben. Ich freue mich bereits auf Monaco, wo ich noch härter kämpfen werde – ich lasse mich nicht unterkriegen.“

Martin Whitmarsh
„Lewis startete sehr gut, doch er verlor ohne eigene Schuld Zeit, als er dem Unfall auswich und er an das Ende des Feldes zurückfiel. Danach hatte er es nicht leicht, denn in Barcelona ist das Überholen nicht einfach. Zudem bauten seine Reifen während des zweiten Stints ab und nach dem zweiten Boxenstopp lag Alonso vor ihm. Als Neunter kämpfte Lewis bis zum Schluss mit der Hoffnung, dass eines der Autos vor ihm ausfallen würde und er einen hart erarbeiteten WM-Punkt holen könnte. Leider sollte es nicht sein, doch er zeigte seinen beeindruckenden Kampfgeist. Heikki startete ordentlich, doch ein Getriebeschaden beendete sein Rennen vorzeitig. Wir hatten vorher gesagt, dass dies Rennen einen Tiefpunkt in unserer bisherigen Saison darstellen würde, und das hat sich bewahrheitet. In zwei Wochen, auf einer Strecke mit ganz anderer Charakteristik als hier in Barcelona, sollten wir deutlich besser aussehen. Doch wir sind immer noch nicht da, wo wir hinwollen, und wir arbeiten weiter ohne Unterlass, um das zu ändern.“

Norbert Haug
„Wir wussten seit den Testfahrten hier, was wir mit unserem Auto auf dieser Rennstrecke zu erwarten hatten. Überrundet zu werden war ein schlechter Lohn für Lewis‘ fahrerische Leistung heute - er erreichte alles, was mit seinem Auto auf dieser Strecke möglich war – wir kommen mit den Hochgeschwindigkeitskurven einfach noch nicht so zurecht wie unter dem alten Reglement und müssen uns deshalb speziell in dieser Anforderung in den nächsten Wochen und Monaten dramatisch steigern. Gott sei Dank holte das Brawn-Team mit unserem Mercedes-Benz Motor für Mercedes hier erneut die Kastanien aus dem Feuer und bemerkenswert ist, dass Jenson Button mit ein- und demselben Motor hintereinander den Grand Prix in Bahrain und jetzt den Spanien Grand Prix innerhalb von 14 Tagen gewann. Auch beim nächsten Rennen in Monaco wird derselbe Mercedes V8 Buttons Auto antreiben. Glückwunsch an Jenson, Rubens, Ross, Nick und das gesamte Team - Ihr seid seit Saisonbeginn die Messlatte.“

Das nächste Rennen: 24.05.2009: Grosser Preis von Monaco in Monte Carlo


Großer Preis von Bahrain: Lewis Hamilton Vierter



Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Bahrain den vierten Platz. Nach 57 Runden (308,238 km) fuhr er 22 Sekunden hinter Sieger Jenson Button im Brawn Mercedes ins Ziel, der im vierten Saisonrennen seinen dritten Erfolg erzielte. Für Mercedes-Benz war es der 70. Sieg seit 1954. Heikki Kovalainen im Vodafone McLaren Mercedes wurde Zwölfter. Nach vier von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 führt Button in der Fahrerwertung mit 31 Punkten vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello mit 19 Zählern. Lewis ist Siebter mit neun Punkten.

Der Start: Lewis und Heikki nahmen das Rennen von den Plätzen fünf und elf auf. Lewis begann mit der weicheren Reifenmischung (option), Heikki startete mit dem härteren Reifen (prime). Lewis überholte zwei Autos und bog als Dritter hinter den Toyota von Timo Glock und Jarno Trulli in die erste Kurve. Heikki fiel auf Platz 17 zurück. Eingangs der zweiten Runde wurde Lewis von WM-Spitzenreiter Jenson Button überholt und war Vierter.
Das Rennen, Runde 12: Nach den Boxenstopps von Glock und Trulli fuhr Lewis an zweiter Position hinter Button. Heikki legte seinen ersten Routinehalt ein (8,1 Sekunden), wechselte auf die weicheren Reifen und fiel auf Platz 17 zurück.
Runde 15: Lewis kam als Zweiter an die Box, ließ erneut die weicheren Reifen montieren und fuhr nach 7,6 Sekunden als Siebter wieder auf die Strecke.
Runde 23: Nach den jeweils ersten Boxenstopps aller Fahrer war Lewis Vierter, 9,7 Sekunden hinter Spitzenreiter Button. Heikki fuhr an 15. Position.
Runde 37: Lewis kam wie Button und Trulli zum zweiten Boxenstopp herein. Lewis wechselte auf die härteren Reifen und fuhr nach 8,0 Sekunden wieder auf die Strecke. Heikki legte seinen zweiten Routinehalt einen Umlauf später ein (8,2 Sekunden) und blieb beim weicheren Reifen.
Runde 39: Lewis war Sechster, Heikki fuhr an 16. Stelle.
Runde 48: Nach den Boxenstopps von Kimi Räikkönen (Ferrari) in Runde 44 sowie Rubens Barrichello (Brawn Mercedes) in Runde 47 verbesserte sich Lewis auf Platz vier. Heikki war Zwölfter.
Ziel (Runde 57): Lewis wurde Vierter, das bislang beste Saisonergebnis für Vodafone McLaren Mercedes. Heikki wurde Zwölfter. Button holte seinen dritten Saisonsieg. Mit Barrichello auf Platz fünf kamen drei Autos mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W unter den Top Fünf ins Ziel.

Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Mein Start war gut, doch leider konnte ich den dritten Platz nicht halten. Jenson war in den Kurven einfach schneller. Doch ich freue mich über den vierten Platz. Es war schwer, an den anderen dran zu bleiben, denn die Toyota, Red Bull und Brawn Mercedes waren besonders in den Hochgeschwindigkeitskurven deutlich schneller. Unser Team machte heute einen ermutigenden Schritt und wir müssen weiter am Auto arbeiten. Noch kämpfen wir nicht um die Spitze, wir sammeln Punkte. In Barcelona wird der Abstand wieder größer, denn dort braucht man viel Abtrieb. Da wird es schwer werden, wieder unter die ersten Fünf zu kommen.“

Heikki Kovalainen
„Ich startete schlecht. Die härteren Reifen waren die falsche Wahl, denn sie hatten nicht genug Grip und bauten rasch ab. Zudem vibrierten sie ohne ersichtlichen Grund. Nach meinem ersten Boxenstopp lief es besser, aber es war bereits zu spät, um nach vorne zu kommen. Mein Speed war nicht besonders gut. Wir werden den Grund dafür analysieren und hart arbeiten, um uns zum nächsten Rennen in Barcelona zu steigern.“

Martin Whitmarsh
„Lewis fuhr ein tolles Rennen, machte keine Fehler und attackierte immer wieder. Uns fehlte der Speed, um mit den Toyota, Brawn Mercedes und Red Bull mitzuhalten, deshalb ist der vierte Platz ein gutes Ergebnis und es ist erfreulich, dass wir den anderen allmählich näher kommen. Ein Podiumsplatz lag in Reichweite, aber wir verpassten ihn knapp. Heikki startete mit viel Benzin an Bord und wir gingen das Risiko ein, ihn mit der härteren Reifenmischung ins Rennen gehen zu lassen. Doch wir mussten ihn früher als geplant an die Box rufen und er verlor zuviel Zeit zwischen den Autos mit ähnlicher Strategie. Schade. Auch wenn uns die Streckencharakteristik heute etwas entgegen kam, ist ein deutlicher Fortschritt über die letzten Wochen festzustellen. Unsere Wettbewerber bleiben nicht stehen, aber wir werden uns weiter steigern bis wir dort sind, wo wir hin wollen – an der Spitze.“

Norbert Haug
„Das war hier in Bahrain ein Schritt nach vorne. Das Streckenlayout bei einem der Heimrennen von Vodafone McLaren Mercedes und Lewis‘ fahrerisches Können trugen ebenso zu diesem Ergebnis bei wie unser KERS Hybrid, das hier für rund eine halbe Sekunde pro Runde gut ist. Heikkis Rennen – er war als Elfter hoffnungsvoll gestartet - war im Verkehrsstau der ersten Runde, aus der er als 17. zurückkam, praktisch gelaufen. Jeder im Team ist sich bewusst, dass wir den MP4-24 weiter dramatisch verbessern müssen, um an die Spitze des Feldes zurückzukehren. Glückwunsch an Brawn GP zum dritten Sieg im vierten Rennen ‚powered by Mercedes-Benz‘. Wieder halfen unsere Motorenkollegen mit, dass der Kunde König ist und dies ist ein sehr gutes Gefühl für jeden bei Mercedes-Benz HighPerformanceEngines in Brixworth genauso wie in Stuttgart. Gut gemacht!“

Das nächste Rennen: 10.05.2009: Grosser Preis von Spanien in Barcelona


Großer Preis von China: Heikki Kovalainen Fünfter, Lewis Hamilton Sechster



Vier Autos zwischen Platz 3 und 6 mit dem Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W
Die Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton belegten beim Grand Prix von China in Schanghai bei strömendem Regen die Plätze fünf und sechs. Mit den in der Weltmeisterschaft führenden Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello auf den Plätzen drei und vier wurden vier der ersten sechs Fahrzeuge vom Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W angetrieben. Nach 56 Runden (305,066 km) siegte Sebastian Vettel (Red Bull Renault). Nach drei von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 führt Button mit 21 Zählern; Lewis und Heikki liegen punktgleich mit jeweils vier Zählern auf Platz sieben.
 

Der Start: Lewis und Heikki nahmen das Rennen von den Startplätzen neun und zwölf auf. Da es regnete, wurde hinter dem Safety Car gestartet. Lewis und Heikki fuhren beide mit Regenreifen los.
Das Rennen, Runde 5: Nico Rosberg (Williams Toyota) legte einen Boxenstopp ein und Lewis rückte auf Platz acht vor; Heikki war jetzt Elfter.
Runde 7: Auch Fernando Alonso (Renault) fuhr an die Box; Lewis und Heikki lagen auf den Plätzen sieben und zehn.
Runde 8: Das Safety Car kam am Ende der Runde an die Box und mit dem neunten Umlauf wurde das Rennen freigegeben.
Runde 9: Lewis überholte Kimi Räikkönen (Ferrari), verbesserte sich auf Rang sechs und attackierte in der Folge Jarno Trulli (Toyota).
Runde 11: Lewis ging an Trulli vorbei und übernahm Platz fünf. Einen Umlauf später rutschte er kurz von der Strecke und fiel auf Rang zehn hinter Heikki zurück.
Runde 13: Lewis überholte Heikki und war Neunter. Die fünf Fahrer auf den Plätzen fünf (Sébastien Buemi/Toro Rosso Ferrari) lagen innerhalb von 4,6 Sekunden.
Runde 15: Lewis passierte Trulli und Räikkönen und verbesserte sich auf Rang sieben, fiel aber im nächsten Umlauf wieder einen Platz zurück. Heikki überholte Trulli und war Neunter.
Runde 18: Nach einem Unfall von Trulli und Robert Kubica (BMW Sauber) fuhr erneut das Safety Car auf die Strecke.
Runde 20: Nach den Boxenstopps der führenden Brawn Mercedes von Jenson Button und Rubens Barrichello sowie von Buemi war Lewis Sechster und Heikki Achter. Einen Umlauf später fiel Felipe Massa (Ferrari) aus; Lewis fuhr jetzt auf Platz fünf, Heikki auf Rang sieben.
Runde 23: Das Rennen wurde wieder freigegeben. Lewis attackierte Räikkönen und ging vorbei; Heikki überholte Barrichello. Am Ende der Runde war Lewis Vierter, 7,1 Sekunden hinter dem führenden Sebastian Vettel (Red Bull Renault); Heikki fuhr auf Platz sechs.
Runde 27: Boxenstopp von Räikkönen; Heikki lag jetzt auf Rang fünf hinter Lewis.
Runde 33: Lewis fuhr zu seinem ersten Routinehalt an die Box und nahm das Rennen nach 8,6 Sekunden Standzeit wieder auf. Heikki folgte einen Umlauf später (8,8 Sekunden).
Runde 45: Die ersten acht Fahrer hatten ihre Routinestopps absolviert; Lewis war jetzt Fünfter vor Heikki.
Runde 47: Kleiner Ausrutscher von Lewis, Heikki überholte.
Runde 49: Lewis drehte sich eingangs der Start-Ziel-Geraden und verlor einen Platz an Adrian Sutil (Force India Mercedes). Zwei Umläufe später flog Sutil von der Strecke, Lewis war wieder Sechster.
Ziel (Runde 56): Heikki und Lewis fuhren auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel.

Stimmen zum Rennen
Heikki Kovalainen

„Die Sicht war unglaublich schlecht – besonders während der ersten Runden nach dem Start hinter dem Safety Car. Mein Speed war gut und in den letzten Runden schloss ich auf Rubens Barrichello auf, allerdings war ich nicht nah genug, um ihn anzugreifen. Unsere Strategie war genau richtig, mehr als der fünfte Platz war heute nicht drin. Ich freue mich, dass ich heute vier Punkte holte und keinen Fehler machte, obwohl es ein paarmal sehr kritisch war.“

Lewis Hamilton
„Anfangs war es sehr schwierig, doch dann lief es für mich recht gut und das Fahren hat mir Spaß gemacht. Später unterliefen mir ein paar Fehler zu viel. Es war sehr rutschig und mein linker Vorderreifen war lange vor dem Ende abgenutzt. Doch ich gab mein Bestes. Das Rennen war ein harter Kampf, aber immerhin holte ich drei Punkte für das Team.“

Martin Whitmarsh
„Zunächst herzlichen Glückwunsch an Red Bull zu ihrem ersten Grand-Prix-Sieg. Sebastian fuhr ein tolles Rennen – gut gemacht auch an unseren alten Freund Adrian Newey. Heikki holte für unser Team verdiente vier Punkte für seinen beeindruckenden fünften Platz. Bei den heutigen Bedingungen ist es alles andere als einfach, fehlerlos zu fahren, aber genau das hat Heikki geschafft. Lewis attackierte das ganze Rennen über und dabei drehte er sich ein paar Mal oder kam von der Strecke ab – so etwas passiert. Doch er fuhr ein gutes Rennen. Wir hatten uns für eine Ein-Stopp-Strategie entschieden. Es regnete das ganze Rennen über und wir hatten durch unsere langen Stints einen höheren Reifenverschleiß als die Teams mit zwei Stopps. Unsere Fahrer kamen damit gut zurecht. Das Ergebnis mit zwei Autos in den Punkten ist ermutigend und zeigt, dass wir Fortschritte machen. Wir arbeiten ohne Unterlass an weiteren Verbesserungen, damit dieser Trend anhält.“

Norbert Haug
„Mehr als Fünfter und Sechster geht derzeit nicht - das muss sich ändern. Immerhin sind sieben Punkte besser als nichts - aber unser Speed muss deutlich besser werden. Wieder erlebten wir schwierige Bedingungen für alle wie in Malaysia. Heute kamen vier Autos mit Mercedes-Benz Motor zwischen Platz drei und sechs ins Ziel. Danke dafür an die Kollegen in Brixworth und Stuttgart. Glückwunsch an Sebastian Vettel und Red Bull zu einem makellosen Rennen - Hut ab."

Das nächste Rennen: 26.04.2009: Grosser Preis von Bahrain in Sakhir


Großer Preis von Malaysia: Lewis Hamilton im Regenchaos Siebter



Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Malaysia in Sepang den siebten Platz. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen fiel in der ersten Runde aus, nachdem er von der Strecke ins Kiesbett gerutscht war. Wegen heftigen Regens wurde das Rennen in der 33. Runde mit der roten Flagge abgebrochen und nicht wieder gestartet. Weil noch keine 75 Prozent der ursprünglichen Distanz von 56 Runden (310,408 km) zurückgelegt waren, gab es nur die halbe Punktzahl. Sieger wurde Jenson Button im Brawn Mercedes. Nach zwei Siegen in den ersten zwei von 17 Läufen zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 führt Button mit 15 Punkten. Lewis ist Zehnter mit einem Punkt.
 

Der Start: Lewis und Heikki nahmen das Rennen von den Startplätzen zwölf und 14 auf; beide begannen mit der weicheren Reifenmischung. Lewis verbesserte sich um zwei Positionen und kam als Zehnter aus der ersten Runde zurück. Heikki kam von der Strecke ab und blieb im Kiesbett stecken; er fiel aus.

Das Rennen
Runde 4: Lewis wurde von Sebastian Vettel (Red Bull Renault) überholt und war jetzt Elfter.
Runde 9: Lewis passierte Nick Heidfeld (BMW Sauber) und fuhr wieder auf Platz zehn.
Runde 13: Nach Vettels Boxenstopp war Lewis Neunter.
Runde 19: Lewis fuhr jetzt auf Platz sechs - nach den Boxenstopps von Vettel (Runde 13), Timo Glock (Toyota, Runde 15), Mark Webber (Red Bull Renault, Runde 16) und Kimi Räikkönen (Ferrari, Runde 18).
Runde 22: Es begann zu regnen. Fernando Alonso (Renault) rutschte von der Strecke, Lewis war Fünfter. Er fuhr an die Box und wechselte auf Regenreifen. Lewis nahm das Rennen als Sechster wieder auf und hatte danach einen spannenden Zweikampf mit Webber.
Runde 26: Glock, der auf Intermediate-Reifen fuhr, überholte Lewis; er war jetzt Achter. Eine Runde danach fuhr Lewis erneut an die Box und wechselte auf Intermediates; danach war er Zehnter.
Runde 30: Heftiger Regen. Lewis kam wieder herein und holte Regenreifen.
Runde 32: Das Safety Car fuhr auf die Strecke; einen Durchgang später wurde das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen. Lewis war Sechster. Das Rennen wurde nicht wieder gestartet und entsprechend dem Reglement mit dem Stand von Runde 31 gewertet, als Lewis Siebter war.

Stimmen zum Rennen
Lewis Hamilton

„Die Entscheidung, bei meinem ersten Boxenstopp auf Regenreifen zu wechseln, war nicht einfach, denn die Strecke war unterschiedlich nass. Als der Regen heftiger wurde, war es unmöglich zu fahren. Überall herrschte Acquaplaning. Ich bin noch nie bei so gefährliche Bedingungen Rennen gefahren. Ich tat mein Bestes, um das Auto auf der Strecke zu halten und die Entscheidung zum Abbruch war die einzig richtige. Eigentlich mag ich Regen, aber das war heute einfach zuviel.“

Heikki Kovalainen
„Ich startete gut und reihte mich hinter Lewis ein. Dann drehte ich mich plötzlich und rutschte von der Strecke. Mein Fehler. Damit war das Rennen vorbei.“

Martin Whitmarsh
„Der extreme Wechsel zwischen trocken und nass machte es heute für alle Teams nicht einfach. Doch als es ganz schwierig wurde, brillierte Lewis einmal mehr und zeigte erneut eine beeindruckende Leistung. Er behielt immer einen kühlen Kopf und das Ergebnis war ein hart verdienter Punkt. Das klingt nach unseren Maßstäben nicht berauschend, doch vom zwölften Startplatz war das ein Schritt in die richtige Richtung. Das Team leistete unter schwierigen Bedingungen sehr gute Arbeit, genau wie Lewis.“

Norbert Haug

„Ein Rennen wie eine Schlacht. Lewis gehörte trotz Start aus der sechsten Reihe zu den Besten - und jeder, der bei diesen Bedingungen sein Auto auf der Straße hielt, ist heute ein Held. Glückwunsch an Jenson Button und Brawn GP zum zweiten Sieg mit Mercedes-Power in Folge, die er jeweils von der Pole Position holte."

Das nächste Rennen: 19.04.2009, Großer Preis von China in Shanghai


GP Australien: Lewis Hamilton Dritter

Vodafone McLaren Mercedes Fahrer Lewis Hamilton belegte beim Grand Prix von Australien in Melbourne, erster Lauf der Formel-1-Weltmeisterschaft 2009, den dritten Platz. Sein Teamkollege Heikki Kovalainen fiel mit beschädigter linker Vorderradaufhängung aus; Folge einer Kollision in der ersten Kurve, die nicht sein Fehler war. Sieger des 58-Runden-Rennens (307,574 km) wurde Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello; das neugegründete Team erzielte in seinem ersten Rennen einen Doppelsieg.

Der Start: Heikki ging vom zwölften Startplatz ins Rennen. Lewis hatte sich als 15. qualifiziert. Wegen des defekten vierten Ganges wurde das Getriebe gewechselt, was laut Reglement eine Strafversetzung zur Folge hatte; er startete deshalb von Rang 18. Lewis kam als 13. aus der ersten Runde zurück. Heikki wurde in der ersten Kurve vom Red Bull Renault Mark Webbers getroffen, dabei wurde die Radaufhängung vorne links beschädigt. Heikki fuhr langsam an die Box und fiel aus.
Das Rennen, Runde 5: Während Polesitter Jenson Button (Brawn Mercedes) mit 4,2 Sekunden Vorsprung in Führung lag, fuhr Lewis jetzt auf Platz 10.
Runde 11: Lewis fuhr als Achter zu seinem ersten Boxenstopp herein (12 Sekunden) und nahm das Rennen als 15. wieder auf.
Runde 19: Wegen eines Unfalls von Kazuki Nakajima (Williams Toyota) fuhr das Safety Car auf die Strecke. Lewis war 12.
Runde 25: Das Rennen wurde wieder frei gegeben. Lewis verbesserte sich um zwei Positionen und war Zehnter.
Runde 41: Nach Boxenstopps von Felipe Massa (Runde 31), Robert Kubica, Kimi Räikkönen (beide Runde 39) und Sébastien Buemi (Runde 41) war Lewis jetzt Fünfter.
Runde 43: Lewis legte seinen zweiten Routinestopp ein (7,8 Sekunden) und war danach Zehnter, unmittelbar vor Felipe Massa.
Runde 49: Lewis fuhr an neunter Position, einen Umlauf später, nach dem Boxenstopp von Timo Glock, war er Achter.
Runde 52: Lewis verbesserte sich auf Position sieben, nachdem auch Fernando Alonso an den Boxen war.
Runde 54: Lewis überholte Nico Rosberg und war jetzt Sechster.
Runde 56: Kollision von Robert Kubica und Sebastian Vettel; beide fielen aus und das Safety Car fuhr erneut auf die Strecke. Lewis rückte auf Rang vier vor.
Ziel (Runde 58): Lewis fuhr als Vierter ins Ziel; die Brawn Mercedes Fahrer Jenson Button und Rubens Barrichello erzielten einen Doppelsieg. Lewis war in der zweiten Safety Car Phase an Jarno Trulli vorbei gefahren, als dieser kurz von der Strecke rutschte, hatte den Italiener aber wieder passieren lassen. Die Sportkommissare verhängten nach dem Rennen eine 25-Sekunden-Zeitstrafe gegen Jarno Trulli, wodurch Lewis wieder Dritter war.


Stimmen zum Rennen

Lewis Hamilton

„Wir holten heute viel mehr Punkte als wir erwartet hatten. Platz acht hatte ich für möglich gehalten, dass es jetzt Rang drei und sechs Punkte sind, ist schön für das Team. Wir hatten eine perfekte Strategie und ich gab einfach alles. Ich habe das Letzte aus dem Auto herausgequetscht und das Team arbeitete fantastisch. Herzlichen Glückwunsch an Jenson Button – er fuhr das ganze Wochenende über toll und er und sein Team haben diesen Sieg verdient.“

Heikki Kovalainen
„Das war ein kurzes Rennen. Mark Webber passte in der ersten Kurve nicht auf, rammte mich und meine linke Vorderradaufhängung brach. Ich fuhr langsam an die Box und fiel aus. Ein Rennunfall – so etwas kann passieren.“

Martin Whitmarsh
„Lewis zeigte heute eindrücklich, was für ein toller Fahrer er ist. Das ganze Rennen über war er schnell und angriffslustig, aber auch geduldig, wenn nötig. Sein Auto war nicht so gut wie wir uns das wünschten, doch wir arbeiten Tag und Nacht, um es zu verbessern. Wir freuen uns über die fünf Punkte, die er heute holte und hoffen, dass wir bald in der Lage sind wieder mehr einzufahren. Heikki startete mit viel Kraftstoff an Bord und hätte ebenfalls in die Punkteränge fahren können, doch das Rennen war ohne seine Schuld für ihn schon früh zu Ende, als er in eine Kollision verwickelt wurde. Brawn GP hat gut gearbeitet, Glückwunsch an das Team und an Mercedes-Benz, das die Motoren der Siegerautos lieferte.“

Norbert Haug
"Lewis auf Platz drei und bestes Auto mit dem hier erstmals eingesetzten KERS - das ist mehr als wir beim Start von Platz 18 erwartet hatten. In der zweiten Safety Car Phase war Trulli neben der Strecke, Lewis überholte und war Dritter, er ließ Trulli aber sicherheitshalber wieder durch. Die Sportkommissare trafen nach der Zieldurchfahrt die korrekte Entscheidung und deshalb ist Lewis Dritter. Er fuhr exzellent unter schwierigsten Bedingungen und hatte dabei nicht das schnellste Auto – so zeigt sich die Klasse eines Weltmeisters. Schade für Heikki – ohne den Massencrash in der ersten Kurve wäre in diesem turbulenten Rennen auch für ihn ein ordentliches Resultat möglich gewesen. Glückwunsch an Brawn GP, Jenson Button und Rubens Barrichello zum Doppelsieg - dreimal Mercedes Power in den Top 3 - das freut uns sehr. Unser Kunde war heute König."

Das nächste Rennen: 05.04.2009: Grosser Preis von Malaysia in Sepang.



Präsentation des neuen Vodafone McLaren Mercedes MP4-24

Das Vodafone McLaren Mercedes Formel-1-Team präsentierte am 16.01.09 um 11:45 Uhr im McLaren Technology Centre in Woking den MP4-24, das neue Fahrzeug für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2009. Ein Jahr nach der Vorstellung des Vorgängermodells MP4-23 im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart war die Präsentation am McLaren-Firmensitz erneut ein Heimspiel für das Team.

Weltmeister Lewis Hamilton und sein Teamkollege Heikki Kovalainen enthüllten den MP4-24, der sich schon äußerlich deutlich von seinem Vorgänger, dem Weltmeisterauto von 2008 unterscheidet. Der Grund dafür ist das stark veränderte Technische Reglement für die Formel 1. Front- und Heckflügel sind deutlich verändert, zusätzliche aerodynamische Anbauteile sind nicht mehr erlaubt.

Eine weitere Neuerung ist die Rückkehr zu profillosen Slick-Reifen. Neu im Technischen Reglement ist das Energierückgewinnungssystem KERS, das ab 2009 eingesetzt werden darf und das den Fahrern für kurze Zeit zusätzliche Leistung zur Verfügung stellt.

Das Team hat bereits zwei Chassis des MP4-24 fertig gestellt. Die Testfahrten beginnen am Montag, 19. Januar 2009 auf dem Autodromo do Algarve in Portugal. An den ersten beiden Tag wird Testfahrer Pedro de la Rosa am Steuer sitzen, dann werden Lewis (am Mittwoch) und Heikki (am Donnerstag) jeweils einen Tag testen.


Lewis Hamilton
„Die Präsentation eines neuen Autos ist für einen Rennfahrer immer ein spannender Moment, doch die Enthüllung des MP4-24 ist für mich etwas ganz Besonderes. Nicht nur, weil das Auto toll aussieht, sondern weil es die Nummer 1 trägt, die Startnummer des Weltmeisters. Der Kampf um die Weltmeisterschaft dürfte in diesem Jahr auf Grund der vielen Regeländerungen ganz offen sein und das sind für die Formel-1-Fans erfreuliche Aussichten. Für mich persönlich hoffe ich auf eine weitere erfolgreiche Saison und die Chance, wieder um den Titel zu kämpfen; wenn nötig, bis zum letzten Rennen, aber eine frühere Entscheidung wäre mir lieber.“

Heikki Kovalainen
„Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, die Entstehung des MP4-24 mitzuerleben, und ich war wirklich erstaunt, wie hart alle Teammitglieder in Woking, Brixworth und Stuttgart arbeiten. Aber auch ich habe im Winter hart trainiert und fühle mich bereits gut vorbereitet für die vor uns liegende Saison. Beim Training und bei der Arbeit mit den Ingenieuren hatte ich das Ziel, die Saison auf dem höchstmöglichen Niveau zu beginnen. Bei so vielen neuen Regeln wird viel davon abhängen, wie schnell man sich darauf einstellt, und ich fühle mich besser gerüstet denn je.“

Ron Dennis
Chairman & CEO, McLaren Group
Vodafone McLaren Mercedes Teamchef
„Auch nach dem Gewinn der Formel-1-Fahrerweltmeisterschaft 2008 haben wir bei den Vorbereitungen auf die neue Saison nicht nachgelassen. Besonders unsere Bemühungen, die umfangreichen Regeländerungen zu verstehen und umzusetzen, waren gründlicher als je zuvor. Die vielen technischen Neuerungen machen es schwierig, die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Teams in diesem Jahr einzuschätzen. Doch als Team können wir stolz sein auf unsere Leistung und uns auf eine weitere hart umkämpfte Formel-1-Saison freuen. Unser Ziel sind beide Titel, bei den Fahrern und bei den Konstrukteuren.“

Martin Whitmarsh
COO, McLaren Group
CEO Formula 1, Vodafone McLaren Mercedes
„Derart grundlegende Änderungen erschweren die Einschätzung, welche Teams ihre Autos am besten für die neuen technischen Regeln entwickelt haben. Diese Regeln haben uns während des gesamten Konstruktionsprozesses vor beträchtliche Aufgaben gestellt, aber wir haben alle Auswirkungen sorgfältig abgewogen und ein Auto gebaut, auf das wir stolz sein können. Zudem sind wir zuversichtlich, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Überholen dazu beitragen, die Rennen spannender zu machen und damit den Unterhaltungswert für die Zuschauer steigern.“

Norbert Haug
Mercedes-Benz Motorsportchef
„Die Formel-1-Saison 2009 wird sportlich höchst interessant, vor allem wegen der bisher größten technischen Herausforderungen der neueren Formel-1-Geschichte. Dazu gehören neue Aerodynamikregeln, die Rückkehr der Slickreifen, die Einführung von KERS und das alles mit stringenten Einschränkungen beim Testen. Wir haben das neue Auto zu bisher günstigsten Konditionen entwickelt und gebaut und es ist auffallend elegant geraten. Unsere Kollegen in Woking, Brixworth und Stuttgart haben dabei hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin sicher, dass die mit einschneidenden Maßnahmen zur Kostensenkung verbundenen Regeländerungen den Sport verbessern - und das ist toll für die interessierten Zuschauer.“

David Wheldon
Global brand director, Vodafone Group
„Knapp drei Monate vor dem ersten Grand Prix der neuen Saison weckt die Präsentation des Vodafone McLaren Mercedes MP4-24 die Erwartungen vor der Reise nach Australien. Mit neuen Regeln und neuen Autos steht uns wohl eine der spannendsten Weltmeisterschaften bevor und wie jeder Formel-1-Fan freuen wir uns darauf. Jeder Vodafone-Mitarbeiter drückt Lewis und Heikki für ein weiteres erfolgreiches Jahr die Daumen und wir wünschen dem Team alles Gute für die neue Saison.“




die Rennen aus 2008
die Rennen aus 2007
die Rennen aus 2006
die Rennen aus 2005
die Rennen aus 2004
die Rennen aus 2003
die Rennen aus 2002
Mehr Infos zur Formel 1 von Mercedes-Benz

Service-Angebote

Die Service-Pakete von Mercedes Benz
Mercedes Benz Service Pakete
Mit unseren Service-Paketen ist Ihr Mercedes immer in Top-Kondition bei überschaubaren Kosten.

HU und AU - Schnell besiegelt!
Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung bei MOTOR FRITSCHE.

Unfall? Unser Fall!

Drei Tage kostenloser Leihwagen mit dem Unfallservice von MOTOR FRITSCHE.
[...]

Pannenhilfe? ... kein Stern ist näher: der MOTOR FRITSCHE 24h Service. [...]
Pannen-Servicenummer
(02234 / 40 83 83)


Intern

Golf in Köln und Umgebung

Autorisierter Mercedes-Benz Service von MOTOR FRITSCHE

Als autorisierter Mercedes-Benz Partner bieten wir Ihnen sämtliche Service-Angebote von Mercedes-Benz bei persönlichem Ambiente.
[...]
 

 
Seitenanfang